Waldbrand bei Frankenberg - Radfahrer entdeckt die Brandstelle

Samstag, 15. August 2026 10:42 geschrieben von  Michael Fränkel
Rund 100 Quadratmeter Waldboden, Unterholz und Buschwerk brannten am 14. August 2026 nahe der Totenhöhe. Rund 100 Quadratmeter Waldboden, Unterholz und Buschwerk brannten am 14. August 2026 nahe der Totenhöhe. Foto: Feuerwehr Frankenberg

FRANKENBERG. Rauch über einem Waldgebiet zwischen Schreufa und Hommershausen hat am Abend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Während der zunächst schwierigen Suche nach der Brandstelle meldete schließlich ein Radfahrer ein Feuer im Bereich Gossberg/Totenhöhe. Rund 100 Quadratmeter Waldboden, Unterholz und Buschwerk standen dort in Flammen.

Unter dem Einsatzstichwort „F WALD 1“ wurden die Feuerwehren Frankenberg und Schreufa am Freitag um 20.57 Uhr wegen einer Rauchentwicklung im Wald zwischen Schreufa und Hommershausen alarmiert. Da die genaue Lage der Brandstelle unklar war, fuhren die rund 40 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen zunächst einen Bereitstellungsraum im Industriepark Nord an.

Von dort begann die Erkundung mit einem Kommandowagen. Noch während der Suche erreichte die Einsatzkräfte über die Leitstelle die Meldung eines Radfahrers, der einen Waldbrand im Bereich Gossberg/Totenhöhe entdeckt hatte.

Drei Fahrzeuge fuhren daraufhin unmittelbar zur Brandstelle, während die übrigen Kräfte einen neuen Bereitstellungsraum an der Wigand-Gerstenberg-Schule bezogen. Rund 300 Meter unterhalb der Totenhöhe in Richtung Schreufa brannten direkt am Wegesrand etwa 100 Quadratmeter Waldboden, Unterholz und Buschwerk. Das Feuer breitete sich zu diesem Zeitpunkt weiter aus.

Mit einem C- und einem D-Rohr nahmen die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung auf. Die Wasserversorgung wurde über Tanklöschfahrzeuge sichergestellt.

Im weiteren Verlauf gruben die Feuerwehrkräfte den betroffenen Waldboden um und löschten vorhandene Glutnester gezielt ab. Zusätzlich kam Netzmittel zum Einsatz. Abschließend wurde der Brandbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Wie Einsatzleiter Stadtbrandinspektor Martin Trost gegenüber 112-Magazin berichtet, waren insgesamt rund 40 Feuerwehrkräfte mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Auch der Kommunalwald und die Polizei waren vor Ort.

Zur Ursache des Feuers liegen bislang keine Angaben vor.

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