WALDECK. Beim Brand eines Stoppelfeldes am Eckeweg haben die Einsatzkräfte eine Ausbreitung in Richtung des gegenüberliegenden Nationalparks verhindert. Die massive Rauchsäule war kilometerweit aus verschiedenen Richtungen sichtbar.
Unter dem Einsatzstichwort „F LKW“ wurden die Feuerwehren Waldeck, Netze und Sachsenhausen sowie das Führungsteam der Stadt Waldeck am Freitag um 17.15 Uhr zum gemeldeten Brand eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass rund 1400 Quadratmeter eines Stoppelfeldes brannten. Das Feuer breitete sich rasant aus.
Die Einsatzkräfte verhinderten mit dem Löschwasser aus den Einsatzfahrzeugen eine weitere Ausbreitung in Richtung des Waldes. Gleichzeitig bekämpften sie den Brand an den Flanken des Stoppelfeldes. Dafür kamen mehrere C-Rohre zum Einsatz, die von drei Löschfahrzeugen aus mit Wasser versorgt wurden.
Weiteres Löschwasser aus Bad Wildungen angefordert
Da das mitgeführte Löschwasser für den ausgedehnten Flächenbrand nicht ausreichte, wurde die Feuerwehr Bad Wildungen mit weiteren 7500 Litern Wasser nachalarmiert. Parallel bereiteten die Einsatzkräfte einen Pendelverkehr zur Löschwasserversorgung vor.
Ein Landwirt grubberte die noch nicht vom Feuer betroffenen Flächen um. Anschließend setzten die Einsatzkräfte das verfügbare Wasser für Nachlöscharbeiten ein. Die nachalarmierten Einsatzkräfte aus Bad Wildungen mussten nicht mehr tätig werden.
Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst versorgte einen Betroffenen.
Drohne unterstützt die Einsatzleitung
Mit einer Drohne verschafften sich die Einsatzkräfte einen Überblick über die betroffene Fläche. Die Drohne unterstützte den Einsatzleitwagen sowie Einsatzleiter Andreas Przewdzing bei der Koordination des Einsatzes.
Wegen der starken Rauchentwicklung musste teilweise Atemschutz eingesetzt werden. Im Abrollbehälter Brand wurde abschließend das Hygienekonzept umgesetzt.
Der Einsatz dauerte eine Stunde und 50 Minuten.








