KORBACH. Infolge eines flächendeckenden Stromausfalls in der gesamten Kernstadt alarmierte die Leitstelle vorsorglich den Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr zur Besetzung des mit einer Notstromversorgung ausgestatteten Stützpunkts am Südring als zentralen Anlaufpunkt für die Bevölkerung.
Ereignet hat sich die Sonderlage am Donnerstag (29. Januar) gegen 21.20 Uhr, woraufhin aufgrund eingehender Hilfeersuchen das Personal zügig aufgestockt und die örtliche technische Einsatzleitung (ÖTEL) zur Koordination der Maßnahmen eingerichtet wurde. Weitergeleitet wurden mehrere Einsätze von der Leitstelle an die ÖTEL, welche die ehrenamtlichen Einsatzkräfte anschließend nach ihrer jeweiligen Priorität abarbeiteten. Unterstützung leisteten die Feuerwehrleute in erster Linie dem Rettungsdienst, wobei beispielsweise mobile Aggregate zur Sicherstellung der Stromversorgung von Heimbeatmungsgeräten zum Einsatz kamen. Vorbereitet wurde aufgrund eines manuell ausgelösten Hausnotrufes zudem eine Türöffnung.
Nachdem der Energieversorger die Stromversorgung schrittweise wieder herstellen konnte, entspannte sich die allgemeine Lage rasch. Beendet werden konnte die Einsatztätigkeit um kurz nach 23 Uhr, nachdem die Vollversorgung wieder realisiert war und ein stabiler Netzbetrieb gemeldet wurde.
Reibungslose Abläufe während der Sonderlage
„Alle Abläufe haben hervorragend funktioniert, die frühzeitige Einbeziehung der Feuerwehr sowie der ÖTEL war eine gute Entscheidung. Die Sonderlage war zu jeder Zeit kontrolliert“, resümiert Stadtbrandinspektor Vahland das Geschehen. Eingebunden war von Beginn an auch Bürgermeister Stefan Kieweg, welcher seit vielen Jahren als aktives Mitglied der ÖTEL fungiert und bei einer möglichen Lageausweitung unmittelbar den städtischen Krisenstab hätte einbinden können. Vordefiniert sind hierfür ebenfalls die notwendigen Abläufe.







