FRANKENBERG. In der Gemarkung Röddenau hat ein nicht angemeldetes Abraumfeuer am späten Samstagnachmittag einen Einsatz der Feuerwehren aus Frankenberg und Röddenau sowie polizeiliche Ermittlungen ausgelöst, nachdem die Flammen auf eine Grünfläche übergegriffen hatten und die Sicht auf einer Landesstraße massiv beeinträchtigten.
Gemeldet wurde um 17.18 Uhr am Samstag (24. Januar 2026) zunächst ein Feuerschein sowie eine unklare Rauchentwicklung im Bereich der Kreisstraße 125 durch eine aufmerksame Anwohnerin aus Röddenau, die die Beobachtung vom Dorf aus gemacht hatte. Festgestellt wurde der eigentliche Brandort während der Anfahrt an der Landesstraße 3073 in der Nähe der Meiserburg. Vor Ort stellten die ersten Einsatzkräfte fest, dass es sich um ein nicht angemeldetes Abraumfeuer in einer Feuertonne handelte, welches jedoch ein wenig aus dem Ruder gelaufen war und sich bereits auf der Grünfläche ausgebreitet hatte.
Da nicht nur Grünschnitt und normales Brennholz verbrannt wurde und aufgrund der unmittelbaren Nähe zu einer Thuja-Hecke, wurde das Feuer unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Philip Windisch mit einem C-Rohr unter Atemschutz gelöscht. Sichergestellt wurde während der Löscharbeiten die Verkehrssicherung der Landesstraße 3073, da die Sicht dort durch die starke Rauchentwicklung stark eingeschränkt war.
Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Frankenberg und Röddenau mit insgesamt fünf Fahrzeugen sowie rund 20 Einsatzkräften, wobei der Einsatz nach etwa 45 Minuten beendet war.
Erneut gefordert waren die Einsatzkräfte um 21.28 Uhr im Wolfspfad, wo zunächst eine Rauchentwicklung an einem Gebäude gemeldet worden war und aufgrund der unklaren Lage die Befürchtung bestand, dass sich noch Menschen im Inneren aufhalten könnten. Glücklicherweise stellte sich vor Ort heraus, dass lediglich eingebranntes Kochgut für eine leichte Verrauchung gesorgt hatte, sodass sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf Belüftungen und eine CO-Messung beschränkten. Auch dieser Einsatz konnte nach einer Dauer von rund 45 Minuten erfolgreich abgeschlossen werden.







