Rauchentwicklung nach Probefahrt

Mittwoch, 07. Januar 2026 16:19 geschrieben von  Michael Fränkel
Auf dem Hof eines Autoteilehändlers in der Berleburger Straße kam es am 7. Januar 2026 unmittelbar nach dem Einbau einer neuen Batterie zu einer Rauchentwicklung am Pkw. Auf dem Hof eines Autoteilehändlers in der Berleburger Straße kam es am 7. Januar 2026 unmittelbar nach dem Einbau einer neuen Batterie zu einer Rauchentwicklung am Pkw. Foto: Feuerwehr Frankenberg

FRANKENBERG. Eine Rauchentwicklung im Motorraum eines Pkw hat am späten Nachmittag für einen Einsatz der Frankenberger Feuerwehr auf dem Gelände eines Autoteilehändlers in der Berleburger Straße gesorgt.

Die Einsatzkräfte wurden am Mittwoch um 17.32 Uhr alarmiert, nachdem ein Autofahrer unmittelbar nach einer Probefahrt Qualm aus seinem Fahrzeug aufsteigen sah. Zuvor war in dem Wagen bei dem Fachhändler eine neue Batterie eingebaut worden. Die Eigentümer des Betriebs reagierten geistesgegenwärtig: Sie verständigten umgehend die Feuerwehr und klemmten vorsorglich die Batterie des Fahrzeugs ab, um Schlimmeres zu verhindern.

Wie der stellvertretende Wehrführer Philip Windisch gegenüber 112-Magazin berichtete, qualmte der Wagen bei Eintreffen der Brandschützer weiterhin aus dem Motorraum. Ein deutlicher Brandgeruch war wahrnehmbar, offene Flammen konnten jedoch nicht festgestellt werden. Unter der Leitung von Michael Carle kontrollierte die Feuerwehr den Bereich intensiv mit einer Wärmebildkamera. Die Lokalisierung der Ursache gestaltete sich jedoch schwierig, da der Motor durch Verkleidungen stark verbaut war. Zur Sicherheit wurde der Bereich, aus dem der Qualm drang, mit einer Kübelspritze abgelöscht.

Nachdem die Rauchentwicklung deutlich nachgelassen hatte, traf der vom Halter verständigte Abschleppdienst AVAS ein. Um den Motorraum auch von unten gründlich auf versteckte Glutnester untersuchen zu können, demontierte die Feuerwehr die Unterbodenverkleidung des Pkw. Da keine weiteren Gefahrenquellen entdeckt wurden, konnte das Fahrzeug schließlich abgeschleppt werden. Im Einsatz waren ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) mit sechs Einsatzkräften, während weitere Kräfte auf der Wache in Bereitschaft verblieben. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet.

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Zuletzt bearbeitet am Mittwoch, 07. Januar 2026 22:10

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