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Mittwoch, 12 Juni 2019 21:39

Schwerer Unfall auf der B 236

WINTERBERG. Zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurden heute um kurz vor 15.00 Uhr die Feuerwehr Winterberg, der Rettungsdienst und ein Notarzt des Hochsauerlandkreises, sowie die Polizei auf die B 236 kurz vor dem Winterberger Herrlohtunnel am Abzweig zum Waltenberg alarmiert.

Als Ersthelfer war bereits ein Krankentransportwagen der Feuerwehr Paderborn vor Ort. In drei Pkw wurden insgesamt drei Menschen verletzt. Eine Frau musste von der Feuerwehr befreit werden.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war eine Frau mit ihrem schwarzen Polo vom Herrlohtunnel kommen in Richtung Winterberg unterwegs. „Die Dame wollte nach links auf den Waltenberg einbiegen und ihre Ampel zeigte auch grün“, erklärte ein Polizeibeamter. Die Frau sei jedoch wartepflichtig gewesen, da die Ampel für den Gegenverkehr ebenfalls grün zeige und man erst abbiegen könne, wenn der Gegenverkehr abgefahren sei, hieß es weiter.

Zunächst hatte die Frau auch angehalten, um einen silbernen Toyota, der aus Richtung Neuastenberg kam, durchfahren zu lassen. „Dann ist sie aber – warum auch immer – doch los gefahren“, erklärt der Polizeibeamte weiter. Im Kreuzungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß. Der Aufprall war dabei so heftig, dass der Toyota in einem angrenzenden Graben landete und der Polo der Unfallverursacherin wieder zurückgeschleudert wurde und dabei gegen einen dritten Wagen prallte, einen schwarzen Skoda. Zudem drehte der Polo sich um 180 Grad.

Weil der Rettungsdienst bei der Verursacherin Verletzungen der Wirbelsäule nicht ausschließen konnte, wurde die Feuerwehr zur schonenden Rettung eingesetzt.

Unter der Einsatzleitung von Löschzugführer Tim Braun trennten die Kameraden mit der Rettungsschere das Dach des Polos ab, während die Patientin von den Rettungskräften betreut wurde. Mehrere Rettungsassistenten, die sich sowohl im Löschzug engagieren, als auch bei der Rettungswache in Winterberg arbeiten, konnten ihre Kollegen so exzellent unterstützen. Nachdem es der Zustand der Patientin erlaubte, wurde sie dann ganz schonend auf die Vakuummatratze des Rettungsdienstes gelagert. Dabei handelt es sich um eine mit Styroporkügelchen gefüllte Kunststoffmatratze, die sich genau an die Konturen des Körpers anpasst, wenn ein Verletzter darin liegt. Anschließend wir die Luft aus der Matratze abgesaugt, bis ein Vakuum entsteht und die Kügelchen so aneinander gesaugt werden und praktisch eine feste Form bilden. Daher der Name „Vakuummatratze“. Diese Matratze kommt bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen, aber auch nach Anlage eines Beckengurtes bei Verdacht auf Beckenbrüche, oder bei Verdacht auf Frakturen der Beine zum Einsatz.

Anders als bei der Crashrettung von lebensbedrohlich verletzten Patienten spielt hier die Zeit nur eine untergeordnete Rolle. Die Patientin hier war nicht zeitkritisch. Die hier durchgeführte „Patienten orientierte Rettung“ dient in erster Linie einer Stabilisierung der Wirbelsäule. „Immobilisation“ heißt das im Fachjargon. Das ist deshalb wichtig, weil durch die Wirbelsäule die Nerven verlaufen, die ursprünglich dem Gehirn entspringen und von der Wirbelsäule aus in alle Körperregionen abzweigen. Werden diese Nerven gequetscht, gedrückt oder verletzt, kann dies dazu führen, dass die entsprechenden Körperfunktionen nicht mehr funktionieren, ein Patient zum Beispiel eine Querschnittlähmung erleidet. Um nach einem Unfall mit Wirbelsäulenbeteiligung solche Folgeschäden zu verhindern, oder gering zu halten, kommt der Immobilisation eine große Bedeutung zu.

Aber nicht nur bei dieser für die Patientin optimalen Rettung unterstützte die Feuerwehr den Einsatz. Sie machte noch mehr: „Wir mussten auslaufende Kraftstoffe abstreuen und den Brandschutz sicherstellen“, erklärte Tim Braun vor Ort. Insgesamt waren 24 Kameraden des Löschzuges Winterberg vor Ort.

In den beiden anderen Fahrzeugen, die am Unfall beteiligt waren, wurden zwei Menschen jeweils leicht verletzt.

Um sich für die Unfallaufnahmen und die Beweissicherung ein genaues Bild zu verschaffen, arbeitete die Polizei vor Ort mit Sprühfarbe: Zum einen wurden die Fahrzeuge dabei mit Nummern markiert. „01 steht für das Verursacherfahrzeug, 02 und 03 für Geschädigte oder Beteiligte – je nachdem“, erklärt ein Polizeibeamter. Weiterhin markierten die Beamten auf der Straße sie genauen Standorte der jeweiligen Unfallfahrzeuge und sprühten auch an definierten Messpunkten Markierungen auf die Straße. Mit Hilfe dieser Markierungen konnten die Fachleute im Anschluss mittels des so genannten Monobildverfahrens die Unfallstelle für ihre Beweissicherung genau einteilen.

Schließlich wurden alle drei Fahrzeuge abgeschleppt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die B 236 zwischen dem Waltenberg und dem Herrlohtunnel über eine Stunde in beiden Richtungen voll gesperrt werden.

Publiziert in HSK Feuerwehr

ALBRECHTSPLATZ. Kurz unterhalb des Albrechtsplatzes stehen Feuerwehrleute auf der Bundesstraße. Sie kennen mich, als ich ankomme. Wir reden nicht viel. Aber ihre Blicke lassen schon das Ausmaß des Einsatzes erahnen. Ich stelle mein Auto in einer Haltebucht an der Böschung ab, um keine Einsatzfahrzeuge zu blockieren. Ich ziehe meine Presseweste über und gehe in Richtung der Einsatzstelle. Nach der Kurve steht der Rettungshubschrauber auf der Fahrbahn. Die Feuerwehren aus Langewiese und Neuastenberg sichern die Unfallstelle ab. Zuvor haben die ehrenamtlichen Wehrleute Erste Hilfe geleistet. Die eigentliche Einsatzstelle sehe ich zunächst nicht. Ein Feuerwehrmann kommt mir entgegen. Wir vereinbaren, dass er einen Polizeibeamten ordert, der mir nähere Auskunft geben kann. „Da, beim Lkw steht doch einer“, sage ich dem Feuerwehrmann. „Das ist die Einsatzstelle“, kommt die Antwort. Obwohl ich hauptberuflich selbst bei der Rettung arbeite, verstehe ich erst jetzt so recht, was hier geschehen sein muss. Der junge Mann der im Lederkombi hinter dem Streifenwagen auf der Straße sitzt und die Motorräder, die am wenige Meter entfernten Aussichtsparkplatz genau gegenüber des Rettungshubschraubers stehen, lassen erahnen, was passiert ist. Feuerwehrleute stehen an der Tür des Lkw und reden mit dem Fahrer. Jenem 54-jährigen Mann, dem der Motorradfahrer in die Seite geprallt ist.

Der Pilot des Hubschraubers sieht mich und kommt zu mir. „Eigentlich ist es hier wirklich sehr idyllisch, wenn man rechts das Szenario weglässt“, sagt er zu mir, während wir in die untergehende Sonne in Richtung Oberkirchen blicken. Wenige Meter weiter unten – verdeckt durch eine Kurve – kämpfen die Mediziner des Hubschraubers und meine Kollegen des RTW um das Leben des jungen Mannes. Der ist 31 Jahre alt, stammt aus Siegen. Gemeinsam mit Freunden war er vom Albrechtsplatz kommend unterwegs.

Ein Polizeibeamter kommt zu mir. „Hi, grüß` Dich“, wir kennen uns bereits von anderen Einsätzen. Die Zusammenarbeit hat immer sehr gut funktioniert.

„Das will niemand sehen da unten. Glaub` mir, das will keiner sehen“, sagt er zu mir. Er erklärt in groben Zügen, was passiert ist: „Fünfzig Meter Blockierspur, der hat die Kontrolle über das Motorrad verloren und ist gegen die Seitenverkleidung und den Reifen des Lkw geprallt. Möglicherweise hat der Auflieger die Beine überrollt“. Stille.

Wenn der Motorradfahrer im Rettungswagen liegt, oder ausgeflogen wurde, kann man zur eigentlichen Einsatzstelle gehen. Vorher nicht. Das ist eine Selbstverständlichkeit und es bedarf dazu keiner weiteren Erklärung. So wichtig die Pressearbeit ist, und so sehr sie aufklären soll und kann und manchmal auch den Beteiligten bei der Schadensregulierung und Beweissicherung helfen kann – so wichtig, dass man die Privatsphäre Betroffener nicht wahrt, oder Rettungskräfte stört, kann sie gar nicht sein. Nicht erst seit der aufgekommenen Diskussion um Gaffer mit Handys.

Paradox ist, dass der Hubschrauber mit der dezent untergehenden Sonne eine beeindruckende Kulisse bildet. Nach einiger Zeit wird der Patient zum Hubschrauber gebracht. Nicht, wie üblich mit dem RTW, sondern mit der Fahrtrage. Der RTW könnte nicht noch einmal durch die Unfallstelle fahren. Zum einen müsste er auf der engen Serpentinenstraße erst einen Platz zum drehen finden, zum anderen hat die Polizei bereits mit der Spurensicherung mittels Monobildverfahren begonnen und außerdem waren es nur wenige Meter bis zum Hubschrauber. Ich drehe mich um. Mit dem Rücken zu den Kollegen. Gehe zu einem Feuerwehrmann, der auf dem Parkplatz steht. „Ich könnte jetzt etwas anderes machen. Schau Dir diesen Sonnenuntergang an“, sagt er zu mir. Wieder blicken wir in Richtung Oberkirchen. Wortlos. Als der Patient im Hubschrauber liegt, mache ich Fotos vom Start des „Christoph 25“. Die ADAC Luftrettung GmbH, Betreiber des Rettungshubschraubers benötigt Fotos vom Hubschrauber im Einsatz. Sie stellt damit ihre lebensrettende Arbeit in Flyern, Infoschriften oder Kalendern dar. Heute ist ein junger Rettungsassistent auf dem Hubschrauber eingesetzt, den ich im Rahmen seiner Ausbildung mit Schulunterrichten und Einsatztrainings ein großes Stück mit begleiten durfte. Er ist anders als sonst. All das Lockere, das fröhliche und optimistische, was ihn normal ausmacht, ist weg. Er muss nun einen lebensgefährlich verletzten jungen Mann, der kaum älter ist, als er, ins Krankenhaus begleiten.

Nach dem Abflug des Hubschraubers gehe ich in Richtung der Einsatzstelle. Die Polizeibeamten haben die Straße in kleine Quadrate aufgeteilt, die nun abgemessen und fotografiert werden. Es darf nichts verändert werden. So können die Ermittler hinterher den Unfallhergang genau aufklären. Meine Kollegen räumen ihr Material beisammen. Sie sehen mich und kommen kurz zu mir. Ein Hände schütteln und dann reden wir nichts weiter. Blicke reichen aus. Sie sind geschwitzt, abgekämpft, haben alles gegeben. Das sind die Einsätze, die sich niemand wünscht. Feuerwehrleute sammeln ein paar persönliche Gegenstände des Verunfallten ein, reden mit seinen Freunden und dem Lkw-Fahrer. Der saß die ganze Zeit in seinem Führerhaus und sitzt dort immer noch. Er konnte nichts für den Unfall. Eigentlich konnte niemand etwas dafür. Es ist noch unklar, warum das Motorrad außer Kontrolle geraten ist. Es könnte an der Geschwindigkeit liegen. Sicher ist das aber nicht.

Plötzlich kommt ein Auto in die Unfallstelle gefahren. Eine junge Frau steigt aus. Kurzes und gespanntes Blicken. Ist sie durch die Absperrung gefahren? Dann zieht die Dame eine lila Weste an. Die Kennzeichnung der Notfallseelsorger. Sie kümmert sich jetzt um den Lkw-Fahrer. Von der Feuerwehr kommen weitere Spezialisten in lila Westen: Sie gehören zum PSU Team HSK. PSU steht für Psycho Soziale Unterstützung. Diese Menschen sind nicht nur für Angehörige oder Freunde da. Ganz besonders sind sie für Einsatzkräfte da, die mit den Eindrücken die sie erlebten, nicht fertig werden können.

Liebe Biker, wenn Ihr raus fahrt, dann unterschätzt nicht die Kurven. Unterschätzt nicht die Physik, unterschätzt nicht die Geschwindigkeiten, die verunreinigten Straßen, die Wildtiere, oder die anderen Verkehrsteilnehmer. Und überschätzt nicht Euch selbst. Rechnet immer mit den Fehlern anderer, fahrt besonnen und kommt immer gut ans Ziel.

Ein Like unter dem Artikel sehen wir als Anerkennung für die außerordentlichen Leistungen aller Einsatzkräfte vor Ort.

Publiziert in HSK Retter

ALLENDORF/OSTERFELD. Auf der Bundesstraße 236 zwischen Allendorf (Eder) und Bromskirchen ereignete sich am Sonntag gegen 16.10 Uhr ein Unfall - Auslöser war scheinbar ein gewagtes Überholmanöver.

Nachdem ein 18-Jähriger aus Allendorf gleich mehrerer Verkehrsteilnehmer überholt hatte und wieder nach rechts auf den Fahrstreifen einscheren wollte, verlor er die Kontrolle über seinen älteren BMW, stieß mit der Fahrzeugfront in die Böschung, überschlug sich und kam auf der anderen Straßenseite auf dem Dach zum Liegen.

Die eintreffenden Ersthelfer befreiten den Verunfallten aus seinem Pkw und leisteten Erste Hilfe, zeitgleich wurde der Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg abgesetzt. Gegen 16.15 Uhr rückten die Wehren aus Allendorf, Rennertehausen und Bromskirchen unter dem Alarmkürzel "H KLEMM 1 Y" zur Einsatzstelle aus. Neben den Wehren waren zwei RTW und eine Polizeistreife aus Frankenberg am Einsatzgeschehen beteiligt, der Notarzt wurde mit dem ADAC-Rettungshubschrauber eingeflogen. Auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor war beim Einsatz anwesend.

Während die Unfallstelle abgesichert, der verunfallte Pkw gegen weiteres abrutschen gesichert und Trümmerteile durch Einsatzkräfte der Wehren aus Allendorf und Rennertehausen eingesammelt wurden, fuhren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bromskirchen zum Abzweig nach Osterfeld, um den RTH einzuweisen. Der Patient wurde weiter medizinisch versorgt und anschließend mittels Lufttransport in eine Klinik verlegt.

Auch hier rückte das Bergeunternehmen Avas aus Frankenberg aus, um den verunfallten BMW abzutransportieren.
Etwa 70 Minuten später konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. An dem Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 2000 Euro (112-magazin)

Publiziert in Polizei
Samstag, 02 Februar 2019 09:10

Alhambra fährt zwei Rehe um - Jäger zur Stelle

ALLENDORF/EDER. Von ihren Leiden erlöst hat am Freitag ein Jäger zwei Rehe, die von einem Seat auf der B 236 erfasst und dabei schwer verletzt wurden.

Nach Polizeiangaben befuhr ein 46-jähriger Mann aus Battenberg am Freitag gegen 15.30 Uhr die Bundesstraße 236 von Bromskirchen in Richtung Allendorf, als unverhofft zwei Rehe die Straße überquerten. Eine Vollbremsung konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern, sodass die beiden Rehe mit der Front des Alhambra erfasst und zu Boden gestoßen wurden. Dabei entstand am Fahrzeug Sachschaden von ca. 2000 Euro.

Eine Funkstreife aus Frankenberg wurde zur Unfallstelle beordert, um die beiden angefahrenen Rehe von ihren Leiden zu erlösen. Ein zufällig an der Unfallstelle eingetroffener Jäger erkannte sie Situation und befreite beide Tiere von den Qualen. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 14 Oktober 2018 14:11

Verkehrskontrolle: Weiterfahrt wurde untersagt

BATTENFELD. Einem 31-jährigen Mann aus Battenberg wurde am Samstagabend die Weiterfahrt im Bereich der Bundesstraße 236 bei Battenfeld mit seinem Opel untersagt.

Wie die mit dem Fall beauftragten Beamten der Polizeistation Frankenberg auf Nachfrage mitteilten, führte der Verkehrsdienst eine Verkehrskontrolle bei Battenfeld durch. Im Rahmen dieser Kontrolle fiel der 31-Jährige um 20.40 Uhr auf. Ein Urintest bestätigte die Vermutung, das der Verkehrsteilnehmer unter Drogen stehen könnte. Daraufhin wurde der Battenberger zur Dienststelle mitgenommen und eine Blutprobe entnommen.

Der 31-Jährige konnte seinen Führerschein vorerst behalten - die Weiterfahrt mit seinem Opel wurde aber untersagt.  (112-magazin)

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BROMSKIRCHEN/OSTERFELD. Für einen 28-jährigen Mann aus dem Hochsauerlandkreis endete am Mittwoch die Fahrt mit seinem Pkw im Straßengraben an der Bundesstraße 236, unweit der Abfahrt nach Osterfeld.

Um 10.35 Uhr erreichte die Polizeistation Frankenberg die Nachricht über einen Unfall zwischen Allendorf und Bromskirchen. Mit seinem silberfarbenen Skoda Fabia war ein Marsberger (HSK) aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf der regennassen Bundesstraße in einer leichten Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und war auf dem Dach liegend, im Straßengraben zum Stehen gekommen.

Daraufhin verständigte er die Polizei, die mit einer Streifenwagenbesatzung zum Unfallort eilte. Während die Beamten den Unfall aufnahmen und die B 236 halbseitig sperren mussten, bemerkten sie eine Dieselspur, die allerdings nichts mit dem Unfall zu tun hatte. Nachdem ein Abschleppwagen aus Brilon verständigt worden war, veranlassten die Beamten, dass die Feuerwehr Allendorf (Eder) um 11.35 Uhr nachalarmiert wurde, um die vorgefundene Dieselspur zu beseitigen.

Mit sieben Einsatzkräften rückte die Feuerwehr mittels TLF und einem MTW aus und stellten unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Wehrführers Andreas Pfeil Warnmittel auf und streuten mit Ölbindemittel Betriebsstoffe ab.

Zusätzlich wurde die Straßenmeisterei verständigt, um weitere Verkehrsschilder aufzustellen und das Ölbindemittel wieder aufzunehmen. Somit konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Bis der Abschleppwagen aus Brilon an der Unfallstelle eintraf, blieben die Beamten weiter vor Ort um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. An dem verunfallten Skoda entstand laut Polizei wirtschaftlicher Totalschaden, der Fahrer blieb unverletzt.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 236 am 3. Oktober 2018

Publiziert in Polizei

BROMSKIRCHEN/ALLENDORF. Nachdem am gestrigen Montag zwei Personen auf der Bundesstraße 236 bei einem Verkehrsunfall verletzt worden waren, ist bei der Bergung und Entladung des verunglückten Lkws am Abend ein Helfer zusammengebrochen - Notarzt und RTW-Besatzung rückten in den Abendstunden an, um dem Arbeiter zu helfen.

Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Horst Huhn wurde die Feuerwehr Allendorf um 17.43 Uhr nachalarmiert, etwa 30 Einsatzkräfte rückten zur Unfallstelle an der B 236 zwischen Osterfeld und Bromskirchen aus. Dort waren gegen 11.30 Uhr zwei Lastkraftwagen (wir berichteten, hier klicken) kollidiert, wobei der gelbe,  mit Holzpellets beladene Iveco in den Graben gerutscht war. Auf rund 80.000 Euro beläuft sich der Sachschaden an den beiden Trucks - die Kosten für die Bergungsaktion kommen hinzu.

Die Aufgabe der Einsatzkräfte bestand in der Ausleuchtung der Unfallstelle und dem Entladen des 40-Tonners, der mit Holzpellets in Plastiksäcken gefüllt, im Graben lag. Bis 20.45 Uhr, waren die Freiwilligen im Einsatz um den Inhalt in mitgeführte Muldenkipper und Container umzuladen. Während der Durchführung der Arbeiten sackte eine Person plötzlich zusammen, sodass ein Notarzt und ein RTW angefordert werden mussten - Lebensgefahr bestand nach Angaben eines Beteiligten aber nicht.

Beamte der Polizeistation Frankenberg waren ständig vor Ort um die Unfallbetreuung durchzuführen und die Straßensperrung zu überwachen. Bis drei Uhr am Dienstagmorgen dauerten die Bergungsarbeiten an. Danach konnte die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben werden. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 236

Link: Lkw in Graben geschleudert (26.02.2018, mit Fotos)

Publiziert in Polizei
Montag, 26 Februar 2018 15:17

Lkw in Graben geschleudert

OSTERFELD. Ein spektakulärer Lkw-Unfall ereignete sich heute Mittag gegen 11.30 Uhr auf der Bundesstraße 236 zwischen Bromskirchen und dem Abzweig nach Osterfeld. Dabei wurden zwei Lkw zum Teil schwer beschädigt, zwei Lkw Fahrer wurden verletzt. Dennoch kann man die Unfallfolgen als glimpflich bezeichnen.

Alarmiert worden war zunächst mit dem Stichwort „HKlemmY“, weil man davon ausging, dass einer der Fahrer in seinem Laster eingeklemmt war. Dies war aber glücklicherweise nicht der Fall. Die alarmierten Wehren aus Allendorf und Bromskirchen, sowie der Frankenberger Notarzt konnten somit schnell wieder abrücken. Die beiden Fahrer wurden mit dem RTW in ein Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei mitteilte, hatten sich die beiden Lastzüge im Gegenverkehr getroffen. Ein Fahrer aus Litauen war mit seinem Gespann von Allendorf kommend in Richtung Bromskirchen unterwegs und geriet mit seinem Auflieger in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr. Dabei traf er einen entgegenkommenden Lastwagen, der für eine Spedition in Darmstadt zugelassen war. Dieser Fahrer versuchte zwar noch, mit seinem Gespann auszuweichen, landete dabei aber im Straßengraben. Sein Fahrzeug wurde bei dem Aufprall durch Auflieger des Verursachers schwer beschädigt. Der Auflieger des Verursachers riss an der Seite und am Heck auf und war danach ebenfalls nicht mehr fahrbereit, da sich große Teile halb gelöst hatten und bei weiterer Fahrt herunterzufallen drohten. Die Bundesstraße blieb im Bereich der Unfallstelle rund eine Stunde voll gesperrt.

Zur genauen Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Der Verursacher Lkw wurde in Polizeibegleitung zu einem nahe gelegenen Parkplatz manövriert. Der Lkw, der in den Graben gefahren war, muss wohl durch eine Firma geborgen werden.

(mb/pak/112-Magazin)

Publiziert in Retter

BROMSKIRCHEN/ALLENDORF. Nichts geht mehr am Mittwochvormittag auf der Bundesstraße 236 zwischen Bromskirchen und Allendorf - zwei Bäume hängen über der Bundesstraße fest, die Forstbehörde rückt mit schwerem Gerät an.

Derzeit (Stand 11.30 Uhr) ist die B 236 zwischen Bromskirchen und der Untermühle in beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt. Nachdem die Wehr aus Bromskirchen unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz mit zehn Einsatzkräften bereits mehrere Fichten zersägt und von der Fahrbahn geräumt haben, gestaltet sich die Lage oberhalb der Untermühle weitaus schwieriger.

Über der Bundesstraße haben sich zwei Bäume verfangen, die mit herkömmlichen Geräten nicht geräumt werden können. Hessen Forst forderte umgehend einen Harvester an, der die in der Schwebe hängenden Bäume entfernen soll. Die Aufräumarbeiten in dem Streckenabschnitt dauern an. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

RENNERTEHAUSEN/ALLENORF. Am kommenden Montag, den 9. Oktober 2017 beginnen die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke zur Überführung der K 121 über die B 253 zwischen Rennertehausen und Allendorf (Eder). An dem Bauwerk wird die Abdichtung erneuert und es werden partielle Betoninstandsetzungsarbeiten an den Widerlagern, den Brückenflügeln und den Brückenkappen vorgenommen. Ferner werden die Schutzeinrichtungen erneuert. Zudem erhält die Fahrbahn eine neue Asphaltdecke.

Während der voraussichtlich bis zum 24. November 2017 laufenden Arbeiten muss die Kreisstraße 121 zwischen Rennertehausen und Allendorf (Eder) gesperrt werden.Die Umleitung wird ausgeschildert und führt von Rennertehausen über die B 253 und die B 236 auf die K 121 nach Allendorf und umgekehrt.

196.000 Euro investiert die Bundesrepublik Deutschland in die Instandhaltung des Bauwerks und die Erneuerung der Fahrbahn.Hessen Mobil bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen. (hessen mobil)

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Publiziert in Baustellen
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