Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Sicherheitsleistung

BAD AROLSEN. Feuerwehrleute haben eine Unfallflucht beobachtet, den Sattelzug des flüchtigen Verursachers verfolgt, den Fahrer gestellt und den Fall damit aufgeklärt. Eine 21 Jahre alte Autofahrerin aus Willingen bleibt durch die Aufmerksamkeit der Brandschützer nicht auf ihrem Schaden von 3000 Euro sitzen.

Der 57 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Spanien gab sich Polizeiangaben zufolge zwar ahnungslos, das Spurenbild allerdings war eindeutig - die Schäden am Auflieger des Sattelzuges und dem Ford Fusion der jungen Upländerin passten exakt zusammen. Der Mann musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine sogenannte Sicherheitsleistung von 500 Euro bezahlen. Am Sattelauflieger war ein leichter Schaden von 300 Euro entstanden.

Was genau war passiert? Der Lastwagen befuhr am Mittwoch gegen 16 Uhr die Mengeringhäuser Straße von der B 252 kommend in Richtung Thielebach/Birkenweg. Gegenüber dem Feuerwehrstützpunkt wollte der Trucker nach rechts in die Straße Wilkfeld abbiegen wollte, musste er wegen der Länge seines Fahrzeugs und des Straßenverlaufs nach links in den Gegenverkehr ausholen. Dabei achtete er offenbar nicht auf das entgegenkommende Auto der Willingerin. Der ausschwenkende Auflieger kollidierte mit dem Ford, der Lasterfahrer setzte aber seine Fahrt einfach fort.

Die Brandschützer, die sich gerade gegenüber am Stützpunkt auhielten, eilten dem Sattelzug hinterher und verständigten die Polizei. (pfa)


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

MEDEBACH/BAD AROLSEN. Mit Tempo 157 ist ein junger Mann aus Bad Arolsen bei Medebach in eine Geschwindigkeitskontrolle der Polizei geraten. Der 22-Jährige muss 240 Euro Bußgeld zahlen, kassiert zwei Punkte in Flensburg und wird demnächst einen Monat zu Fuß gehen.

Die Kontrollen der Polizei erfolgten am Sonntagnachmittag auf der L 740 bei Medebach. Eine Kontrollstelle richteten der Verkehrsdienst in einer Tempo 70-Zone ein: Hier wurden zwei Autofahrer mit 118 km/h gemessen, ein dritter aus den Niederlanden sogar mit 126 km/h.

An einer Kontrollstelle, an der das reguläre Tempolimit von 100 km/h gilt, waren zwei Fahrer deutlich zu schnell unterwegs. Sie wurden mit 156 und 157 km/h gemessen. Den Vogel schoss dabei der 22 Jahre alter Fahrer aus Bad Arolsen ab.

Alle genannten Fahrer haben ein einmonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 160 beziehungsweise 240 Euro zu erwarten. Der Niederländer musste an der Kontrollstelle eine entsprechend hohe Sicherheitsleistung hinterlegen. (ots/pfa)


Welche Folgen drohen bei Verstößen? Hier geht's direkt zum Bußgeldkatalog:
Neuer Bußgeldkatalog inklusive Bußgeldrechner online

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

GUXHAGEN/KASSEL. Einen Sattelzug in einem völlig desolaten Zustand haben Beamte der Autobahnpolizei aus der A 7 aus dem Verkehr gezogen. Unter anderem funktionierten an mehreren Achsen die Bremsen schlecht oder überhaupt nicht.

"Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal leisteten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit", sagte Polizeisprecher Torsten Werner am Freitag. Seine Kollegen verhinderten die Weiterfahrt eines polnischen Sattelzuges, der einen knapp 24 Tonnen schweren fahrbaren Kran zum Hamburger Hafen bringen wollte. Der Sattelauflieger war nicht nur völlig ungeeignet für den Transport des Krans, er war auch technisch in einem derart schlechten Zustand, dass eine Weiterfahrt eine erhebliche Gefahr im Straßenverkehr dargestellt hätte. Dass bei der Fahrt, die bereits in Italien begonnen hatte, nichts passiert war, "grenzt an ein Wunder", sagte der Sprecher.

Die Beamten waren am Donnerstag gegen 16 Uhr auf der A 7 in Richtung Norden, kurz hinter der Anschlussstelle Guxhagen, auf den am Fahrbahnrand stehenden Sattelzug gestoßen. Der 39 Jahre alte Fahrer aus Polen, der für ein polnisches Transportunternehmen unterwegs war, gab gegenüber den Beamten an, dass die Bremsen heiß gelaufen seien. Den Autobahnpolizisten war schnell klar, dass die Ursache im schlechten Zustand des Fahrzeugs begründet lag. Unter Begleitung rollte der Sattelzug auf den Rasthof Kassel.

Von Italien über Hamburg nach Ägypten
Dort nahm zunächst ein Schwerlastfachmann der Autobahnpolizei Baunatal den Sattelzug unter die Lupe. Dabei stellte sich heraus, dass der Kran aufgrund seiner punktuellen Belastung unter den Rädern die Holzbohlen des transportierenden Aufliegers bersten ließ. Zudem waren die Eisenträger des Aufliegers erheblich korrodiert. Auch die Achsen und Druckluftbehälter der Bremsen machten keinen sicheren Eindruck. Die Anordnung der Beamten war unmissverständlich: Diese Fracht, der Kran war nach Ägypten verkauft und sollte dorthin verschifft werden, wird den Hamburger Hafen nicht mit diesem Sattelzug erreichen.

Der Lastzug musste stehenbleiben, ein Sachverständiger wurde mit der Begutachtung beauftragt. Am Freitag bestätigte sich die Einschätzung des Fachmanns der Autobahnpolizei. Die Bremsen an gleich mehreren Achsen waren entweder ohne oder nur mit erheblich eingeschränkter Wirkung. Der sogenannte automatische Blockierverhinderer, ein bei Lkw vorgeschriebenes Element der Bremsanlage, fehlte komplett. Alle Druckluftbehälter der Bremsen müssen erneuert werden. Eine Weiterfahrt ist zunächst undenkbar.

Der Kran sollte auf ein anderes Transportfahrzeug verladen werden, um den Hamburger Hafen noch rechtzeitig zu erreichen. Der polnische Fahrer musste bei den Beamten eine Sicherheitsleistung und die Kosten für das Gutachten von mehreren hundert Euro zahlen. Warum der Kran nicht von Italien aus direkt nach Ägypten verschifft worden war, blieb ungeklärt. (ots/pfa)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Die einen für weitere Ermittlungen, die anderen aus unbekannten Gründen, beide aber zur selben Zeit: Am Tatort haben sich Autoknacker und Polizisten fünf Tage nach dem Aufbruch eines Porsches zufällig getroffen. Die Tatverdächtigen, die die Ermittler anhand von Aufnahmen aus einer Überwachungskamera erkannten, wurden festgenommen.

Auf dem Parkplatz des Golfclubs an der Ehlener Straße war es am vergangenen Samstagnachmittag zu einem Autoaufbruch gekommen. Die zunächst unbekannten Täter hatten dabei die Scheibe eines Porsches mit einem Werkzeug zum Bersten gebracht und anschließend aus dem Sportwagen die Handtasche der 45-jährigen Besitzerin gestohlen. Eine Überwachungskamera hatte dabei festgehalten, dass die Täter mit einem roten Alfa Romeo mit schwarzem Dach vom Tatort flüchteten.

Die weiteren Ermittlungen führten die Beamten des Polizeireviers Süd-West am Mittwochnachmittag erneut an den Tatort. Dabei kam den Beamten in Tatortnähe der auffällige rote Alfa mit bulgarischer Zulassung entgegen. Die Beamten erkannten sofort, dass es sich bei dem Wagen offenbar um das Fluchtfahrzeug vom vergangenen Samstag handelt. Sie versperrten dem verdächtigen Alfa sofort die Weiterfahrt und kontrollierten die beiden Insassen. Bei der Durchsuchung der 22 und 27 Jahre alten Männer fanden die Beamten auch Aufbruchswerkzeug. Die mutmaßlichen Autoknacker wurden festgenommen.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen durch die Beamten der Operativen Einheit der Kasseler Polizei erhärtete sich der Verdacht gegen die beiden rumänischen Staatsbürger, für den Einbruch in den Porsche verantwortlich zu sein. Da sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, entließen die Beamten sie erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß.

Warum sie fünf Tage nach der Tat zum Tatort zurückgekehrt waren, wollten sie den Ermittlern nicht beantworten.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

GIERSHAGEN. Mit Alkohol im Blut ist ein Lkw-Fahrer zu einer zwischen Giershagen und Bredelar gelegenen Fabrik gefahren. Ein Mitarbeiter verständigte die Polizei, die den Führerschein sicherstellte. Der 43-Jährige hatte einem Atemalkoholtest zufolge eine Alkohol-Blut-Konzentration von mehr als 1,2 Promille.

Der slowenischer Lkw-Fahrer fuhr die Fabrik in der Straße Unterm Klausknapp am Montagabend gegen 20.45 Uhr an. Einem Mitarbeiter aus dem Lager dort fiel auf, dass der Fahrer eine starke Alkoholfahne hatte, und er informierte die Polizei. Nach positivem Atemalkoholtest brachten die Beamten den 43-jährigen Fahrer in ein Krankenhaus, wo ihm Blut abgenommen wurde. Der Führerschein wurde zunächst sichergestellt und eine Sicherheitsleistung angeordnet.


Auch am Sonntag und Montag berichtete die Polizei im HSK über betrunkene Verkehrsteilnehmer:
Viel zu viel Promille: Nicht mal Alcotest klappt noch (13.03.2016)
Marsberg: Polizei weckt betrunkenen Transporterfahrer (14.03.2016)

Ganz in der Nähe der genannten Fabrik gab es vor einem Jahr einen schweren Arbeitsunfall:
Baum trifft Waldarbeiter: Schwierige Rettung am Steilhang (02.03.2015, mit Fotos)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HSK Polizei

KASSEL. Einen mit 22 Tonnen Melonen beladener Sattelzug, der wegen defekter Bremsen auf Gefällestrecken mehr als 100 km/h schnell wurde, hat die Polizei bei Kassel aus dem Verkehr gezogen.

Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal wurden am Dienstagnachmittag von Kollegen des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) zur Unterstützung hinzugezogen. Auf dem Rastplatz Kassel wurde ein Sattelzug, der mit 22 Tonnen Melonen beladen war, kontrolliert. Er wies erhebliche technische Mängel auf. Die Beamten bemerkten sofort, dass die Bremsscheiben des Zugfahrzeugs und des Aufliegers stark korrodiert beziehungsweise beschädigt waren.

Für eine detailliertere Überprüfung wurde ein Gutachter bestellt, der die Vermutung der Beamten bestätigte. An einer Achse der Zugmaschine waren die Bremsscheiben gerissen. An der zweiten Achse fehlten die Bremsbeläge komplett. Beim Auflieger waren alle Bremsbeläge verschlissen. Zwei Bremsbeläge fehlten komplett und ein Bremskolben saß direkt auf der Bremsscheibe auf.

Die Beamten untersagten die Weiterfahrt des Sattelzuges sofort. Alle Unterlagen sowie die amtlichen Kennzeichen wurden sichergestellt. Bei der Auswertung der Diagrammscheibe des Lastwagens stellten die Beamten fest, dass das Gespann teilweise über 100 km/h schnell gefahren war. Nach Einschätzung der Beamten steht die hohe Geschwindigkeit wahrscheinlich in Zusammenhang mit den technischen Mängeln des Gespanns: bei Bergabfahrten konnte der Sattelzug wegen der defekten Bremsen die Geschwindigkeit nicht mehr richtig reduzieren.

Gegen den Halter und den Fahrer wurde ein Verfahren eingeleitet. Der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von 300 Euro berappen. Woher der Lkw kam, ließ Polizeisprecher Frank Kramer am Mittwoch offen.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Aus seinem Fahrerhaus herausgeschleudert und schwer verletzt worden ist am Dienstag ein nicht angeschnallter Lkw-Fahrer bei einem Verkehrsunfall auf der A 44. Ein anderer Lastwagenfahrer hatte nach einem Überholmanöver zu früh wieder eingeschert und so den Unfall ausgelöst.

Der Zusammenstoß der beiden Lkw passierte am Dienstag gegen 6 Uhr in Höhe der Tank- und Rastanlage Breuna-Süd. Laut Polizei waren die beiden am Unfall beteiligten Lastwagen in Richtung Kassel unterwegs. Der zunächst an zweiter Position fahrende niederländische Lkw-Fahrer überholte den vor ihm fahrenden Sattelzug aus dem Landkreis Paderborn. Anschließend soll der Niederländer zu früh wieder eingeschert sein. Dabei touchierte er mit dem Heck den Lkw des 60-jährigen Paderborners, der daraufhin nach links ausbrach und gegen die Mittelschutzplanke stieß.

Der vermutlich nicht angeschnallte Lkw-Fahrer wurde aus dem Fahrerhaus auf die Fahrbahn geschleudert und dabei schwer verletzt. Die Bergung des Lkws war gegen 9 Uhr abgeschlossen. Zwischenzeitlich waren beide Fahrstreifen der A 44 in Richtung Kassel gesperrt worden. Der Verkehr lief zu dieser Zeit über den Standstreifen und die Rastanlage Bühleck-Süd.

Der an der Unfallstelle ansprechbare 60-Jährige wurde nach seiner notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst zur Weiterbehandlung ins Klinikum nach Kassel gebracht. Der mutmaßliche Unfallverursacher, ein 61-jähriger Lkw-Fahrer einer Spedition aus den Niederlanden, blieb unverletzt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Kassel musste er eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro zahlen. Der Sachschaden wird mit rund 23.000 Euro angegeben.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

VÖHL. Mit einem nicht angemeldeten Auto und ohne Führerschein ist ein 32 Jahre alter Mann am Montagabend bei Vöhl in die Leitplanken gekracht. Kurzerhand stellte er den Wagen in einem Feldweg ab und kümmerte sich um einen Abschleppwagen. Ein Zeuge informierte jedoch die Polizei...

Bei dem Unfall entstand ein Schaden von 6000 Euro allein an der Leitplanke, an dem älteren Ford Scorpio entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Als der Zeuge gegen 18.30 Uhr die Korbacher Polizei informierte, stand der weiße Wagen bereits in einem Wirtschaftsweg, niemand hielt sich an dem stark beschädigten Auto auf. Beim Eintreffen der Polizeistreife fanden die Beamten den Ford verschlossen vor, Kennzeichen waren nicht angebracht. Ermittlungen ergaben, dass das Auto bis vor einigen Monaten im Schwalm-Eder-Kreis zugelassen war.

Die Polizisten stellten das Auto sicher und ließen es abschleppen. Etwa anderthalb Stunden später fuhr eine Streife erneut zur Unfallstelle, womit die Beamten den richtigen Riecher bewiesen: Dort war nämlich inzwischen ein Bergungsfahrzeug eingetroffen, bei dem auch ein 32 Jahre alter Mann aus Bulgarien stand - er hatte den passenden Schlüssel für den sichergestellten Scorpio bei sich. Ermittlungen mit Hilfe eines Dolmetschers ergaben, dass der 32-Jährige den Wagen vor einigen Wochen gekauft, seitdem aber nicht zugelassen hatte. Der Mann, der in einem Vöhler Ortsteil wohnt, dort aber nicht gemeldet ist, besitzt laut Polizei keinen gültigen Führerschein - "weder einen deutschen noch einen bulgarischen", wie der Dienstgruppenleiter der Korbacher Polizeistation am Dienstagmorgen sagte.

Gegen den Mann läuft nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht und des sogenannten Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz - der Wagen hätte angemeldet und somit versichert sein müssen, um am Straßenverkehr teilzunehmen. Den Schaden an der Leitplanke muss der Bulgare nun aus eigener Tasche zahlen. Die Staatsanwaltschaft verhängte gegen den 32-Jährigen eine Sicherheitsleistung, die er aber nicht aufbringen konnte. Daher musste der Mann zunächst die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Zur Unfallursache gab der Fordfahrer an, ein entgegenkommender Autofahrer habe ihn abgedrängt und so die Kollision mit der Leitplanke verursacht. Der andere Fahrer sei aber einfach weitergefahren.


Ganz in der Nähe ereignete sich am 1. Mai ein schwerer Kradunfall:
Vöhl: Motorradfahrer stürzt und prallt gegen Verkehrsschild (01.05.2015, mit Fotos)

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 06 August 2014 10:38

70 km/h zu schnell: Raser muss 1300 Euro zahlen

KASSEL. Für einen Raser aus Dänemark endete die Fahrt schnell: Als eine Zivilstreife auf der A 7 bei dem 24-Jährigen eine Geschwindigkeit von über 190 km/h gemessen hatte, hielten sie den Wagen zur Kontrolle an. Als der Mann die Messanlage im zivilen Polizeiauto sah, räumte er sein Fehlverhalten sofort ein.

Der Fahrer des Audi A4 mit dänischem Kennzeichen war den Beamten am Dienstagabend gegen 20.20 Uhr am Südkreuz Kassel aufgefallen. Der Wagen fuhr zu diesem Zeitpunkt bereits mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken der drei Fahrstreifen.

Bei der Anschlussstelle Guxhagen ist die Geschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt. Dort zeigte die Messeinrichtung im zivilen Messfahrzeug (ProVida), dass der 24-Jährige mit über 190 Stundenkilometern unterwegs war. Nach Abzug der Toleranz wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 70 km/h festgestellt. Auch in der folgenden Baustelle überschritt der Mann die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Dort war es den Polizisten aber nicht möglich, das Tempo zu messen, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

An der Anschlussstelle Melsungen war Schluss mit lustig: Die Polizisten stoppten das dänische Auto und kontrollierten den Fahrer – ein 24-Jähriger aus Bosnien-Herzegowina mit festem Wohnsitz in Dänemark. Ebenso schnell, wie er zuvor gefahren war, räumte er ein, viel zu schnell unterwegs gewesen zu sein. Der junge Mann musste eine Sicherheitsleistung von 1300 Euro zahlen. Diese bezahlte er vor Ort in bar und setzte anschließend seine Fahrt fort - hoffentlich etwas langsamer.


Erst im Juni hatte es die Polizei in Kassel mit einem Raser aus dem Norden zu tun:
Alter Schwede: Skandinavier 103 "Sachen" zu schnell (05.06.2014)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}


Online-Bußgeldrechner
- zur Verfügung gestellt von  bussgeldkatalog.org

{source}
<script src="//widget.bussgeldrechner.org" async></script><bussgeld-rechner class="bussgeldrechner" data-type="geschwindigkeit" data-background-color="#ffffff" data-font-color="#313c45" data-button-background-color="#F30000" data-button-font-color="#ffffff" data-border-color="#F30000" data-publisher-id="53984d1e0cd72" data-show-dropdown="1"></bussgeld-rechner>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 09 Januar 2014 22:50

Schweizer Raser um 100 km/h zu schnell unterwegs

KASSEL. Sehr eilig hatten es am Donnerstag zwei Schweizer, die unabhängig voneinander mit ihren Fahrzeugen auf der Autobahn bei Kassel unterwegs waren. Am Morgen erwischten Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal einen 23-Jährigen mit 220 km/h statt erlaubter 120 km/h und am Vormittag einen 66-jährigen Autofahrer, der auf der Autobahn 60 km/h zu schnell fuhr.

Mit ihrem zivilen Provida-Videofahrzeug nahmen die Beamten gegen 10.20 Uhr einen jungen Mann ins Visier, der mit seinem Wagen auf der A 7 in Richtung Süden raste. "Zwischen den Anschlussstellen Kassel-Mitte und Guxhagen hat er dabei trotz deutlich beschilderter Geschwindigkeitsbeschränkung ordentlich aufs Gaspedal getreten", sagte Polizeioberkommissar Jörg Kleinschmidt von der Polizeiautobahnstation Baunatal, der dem Schweizer Raser zusammen mit seinem Kollegen, Polizeioberkommissar Reinhard Jäger, folgte und die Fahrt aufzeichnete.

Auf dem Streckenabschnitt erreichte der 23-Jährige mit seinem getunten Ford Geschwindigkeiten von bis zu 220 km/h. Nachdem ihn die Autobahnpolizisten aus dem Verkehr gezogen hatten, verriet der Schweizer, auf der Rückfahrt seines dreiwöchigen Urlaubs in Deutschland zu sein. Die viel zu schnelle Fahrt belastet nun die Urlaubskasse zusätzlich mit 1200 Euro. Diese Summe musste der junge Raser für sein Fehlverhalten als Sicherheitsleistung an die Beamten zahlen. Einen deutschen Autofahrer hätte diese Raserei ein Bußgeld von 600 Euro, vier Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot gekostet. Da Fahrverbot und Punkte für Ausländer nicht verhängt werden können, verdoppelt sich der Geldbetrag.

"Bei Leistung noch Luft nach oben"
Auf die Frage, nach dem Grund für sein riskantes Fahrverhalten gab der 23-jährige Möbelfabrikant großspurig an, dass er die Verbotsschilder nicht gesehen habe und eigentlich die Leistung seines Fahrzeuges noch Luft nach oben gehabt hätte.

Am Vormittag gegen 12.20 Uhr ging den beiden Polizisten ein weiterer Raser ins Netz. Zufällig war es wieder ein Schweizer, der mit seinem Auto viel zu schnell unterwegs war. Der 66-Jährige war mit seinem Audi 60 km/h zu schnell - bei erlaubten 120 km/h fuhr er mit Tempo 180. Er musste bei seiner Kontrolle 340 Euro Sicherheitsleistung an die Beamten übergeben. Bei einem deutschen Raser wären ein einmonatiges Fahrverbot und drei Punkte in der Flensburger Kartei fällig gewesen.

Publiziert in KS Polizei
Seite 2 von 3

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige