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KORBACH. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Korbacher Kreishaus hat der für den Rettungsdienst im Landkreis Waldeck-Frankenberg zuständige Dezernent und Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese Timo Jassmann zum Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) ernannt.

Der OLRD bildet bei größeren Schadenslagen, beispielsweise bei mehr als fünf Schwerverletzten oder Schwererkrankten, zusammen mit einem Leitendenden Notarzt die Einsatzleitung des Rettungsdienstes und koordiniert dabei die notwendigen Hilfsmaßnahmen. Die Ernennung ist verbunden mit der Berufung zum Ehrenbeamten des Landkreises.

"Damit soll das besondere Treueverhältnis des Amtsinhabers unterstrichen, aber auch die Wertschätzung für seine Tätigkeit zum Ausdruck gebracht werden", betonte der Erste Kreisbeigeordnete. Timo Jassmann sei der bislang 19. Organisatorische Leiter Rettungsdienst im Landkreis. Man bemühe sich, ein flächendeckendes Netz aufzubauen, damit der jeweils nächste OLRD ohne zeitlich Verzögerung zum Ort des Geschehens gelangen könne.

Zwar gebe es auch ein Bereitschaftssystem, das eine jederzeitige Einsatzbereitschaft möglich mache, jedoch habe es sich in der Praxis gezeigt, dass in der Regel auch diejenigen Organisatorischen Leiter, die keine Bereitschaft haben, aber näher zum Schadensort wohnen, in den meisten Fällen einsatzbereit seien.

Dr. Rudi Alexi, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Landkreis und auch Leitender Notarzt, unterstrich, wie wichtig die Unterstützung des Einsatzleiters durch eine Fachkraft wie den OLRD ist. "Wir haben pro Jahr etwa sieben bis acht Großschadensereignisse im Landkreis und unser System hat sich dabei bestens bewährt. Denn die Kooperation des Notarztes mit einer Rettungsdienstfachkraft am Unfallort trägt unzweifelhaft zu einer schnellen und effizienten Versorgung der Unfallopfer bei."

Timo Jassmann wurde 1983 in Korbach geboren. Er absolvierte eine Ausbildung als Krankenpfleger und kam während seines Zivildienstes in Kontakt mit dem Rettungsdienst, wo er auch seine berufliche Zukunft fand. Er durchlief dort die Ausbildungen zum Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter. Heute arbeitet er hauptamtlich für "promedica" am Standort Sachsenhausen.

Er betrachte die Berufung als große Ehre und freue sich auf seine neue Aufgabe, so Jassmann bei der Übergabe der Ernennungsurkunde.

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Publiziert in Retter

HERINGHAUSEN. Vier Feriengästen ist am frühen Freitagabend nach dem Konsum von Alkohol und gerauchter Substanzen so schlecht geworden, dass zwei von ihnen sogar zeitweise das Bewusstsein verloren. Der Vorfall in Heringhausen löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Zwei der Betroffenen wurden in Krankenhäuser gebracht.

Die Männer - zwei von ihnen etwa Anfang 20, zwei weitere etwa Anfang 50 - hatten nach ersten Informationen sowohl Alkohol getrunken als auch vermutlich eine Kräutermischung geraucht. Die Kombination hatte offensichtlich drastische Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Feriengäste. Mit starkem Unwohlsein wandten sie sich an den Betreiber eines Imbissgrills ganz in der Nähe vom Haus des Gastes. Dort brachen zumindest zwei der Männer zusammen und waren kurzzeitig auch bewusstlos.

Der Grillbetreiber leistete sofort Erste Hilfe und wählte den Notruf. Wegen der zunächst unklaren Situation alarmierte die Rettungsleitstelle die Notärzte aus Bad Arolsen und Korbach, die Besatzungen mehrerer Rettungswagen, einen Leitenden Notarzt und die Organisatorischen Leiter Rettungsdienst. Auch eine Streife der Korbacher Polizeistation rückte nach Heringhausen aus.

Zwei der Männer wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die beiden anderen Männer brauchten lediglich ambulant behandelt zu werden. Alle Betroffenen befänden sich glücklicherweise auf dem Weg der Besserung, hieß es am Abend.

Um welche gerauchten Substanzen es sich genau handelte, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nach Informationen von 112-magazin.de könnten sogenannte Legal Highs im Spiel gewesen sein. Der Konsum solcher Substanzen ist zwar straf-, aber ganz offensichtlich nicht risikofrei. Vor allem in der Kombination mit Alkohol können erhebliche gesundheitliche Gefahren auftreten. (pfa) 

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DIEMELSTADT/MARSBERG. Zu einem Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen auf der A 44 sind unter anderem Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Notärzte aus Waldeck-Frankenberg ausgerückt. Fünf Menschen hatten sich Verletzungen zugezogen und wurden in verschiedene Kliniken gebracht.

An dem Verkehrsunfall, der sich gegen 2 Uhr früh zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg auf einer Brücke ereignete, waren zwei Autos beteiligt. Weder die Autobahnpolizei Schloss Holte-Stukenbrock (NRW) noch die Autobahnpolizei Baunatal konnten am Mittwoch Angaben zu Unfallursache und -hergang sowie zu Alter und Herkunft der Verletzten machen. Nach der Kollision der beiden Fahrzeuge drehte sich einer der Wagen und prallte noch gegen die Leitplanke.

Nach dem Unfall eilten die Notärzte aus Bad Arolsen und Warburg sowie die Besatzungen von Rettungswagen aus Bad Arolsen, Adorf, Marsberg und Warburg zur Unfallstelle, außerdem ein Leitender Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) und die Kameraden der Feuerwehr Rhoden. Deren Einsatzleitwagen diente dem ORLD an der Unfallstelle als Kommunikationszentrale. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in Kliniken eingeliefert.

Feuerwehrleute streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, reinigten die gesperrte Fahrbahn, sammelten Trümmerteile ein und leuchteten die Unfallstelle bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten aus. Nach etwa anderthalb Stunden rückten die Brandschützer wieder ab. Vor Ort waren auch die Brandschützer aus Bad Arolsen, die den Leitenden Notarzt zur Einsatzstelle transportiert hatten. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Rhoden
Feuerwehr Bad Arolsen

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WETTERBURG. Ein Toter und acht Schwerverletzte - das ist die traurige Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am späten Donnerstagabend auf der L 3080 am Ortsrand von Wetterburg. Ein mit vier Personen besetztes Auto war auf die Gegenspur geraten und frontal mit einem voll besetzten Taxi zusammengestoßen. Dessen Fahrer kam ums Leben.

Die Ursache für den folgenreichen Verkehrsunfall, der sich gegen 23.40 Uhr wenige Meter vom Ortsschild aus Richtung Bad Arolsen kommend ereignet hatte, war zunächst unklar. Nicht angepasstes Tempo könnte eine Rolle gespielt haben, hieß es an der Unfallstelle. Die Polizei forderte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel einen Gutachter an und stellte die beiden beteiligten Autos sicher. Die Landesstraße blieb mehrere Stunden voll gesperrt, an der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Rettungskräften und Feuerwehrleuten im Einsatz. 

Nach ersten Informationen der Bad Arolser Polizei befuhren vier junge Männer mit einem Opel Zafira die L 3080 aus Richtung Bad Arolsen kommend in Fahrtrichtung Volkmarsen. Am Ortseingang von Wetterburg geriet der 25 Jahre alte Opelfahrer aus Bad Arolsen in einer Rechtskurve nach links auf die Gegenspur, wo es zum Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Taxi des Typs VW Caddy kam. Nach der Kollision geriet der Opel ins Schleudern, überschlug sich und kam schließlich wieder auf den Rädern nach etwa 50 Metern zum Stehen - teils auf der Fahrbahn, teils auf dem Gehweg. 

Der 44 Jahre alte Taxifahrer aus Volkmarsen hatte keine Chance: Er erlitt bei dem Zusammenstoß tödliche Verletzungen und wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Seine vier Fahrgäste wurden verletzt, ebenso die vier Insassen im anderen Auto. Während anfangs von fünf Schwer- und drei Leichtverletzten die Rede war, korrigierte die Polizei die Angaben später: Alle acht Verletzten seien schwer verletzt, hieß es.

Feuerwehrsanitäter als Ersthelfer, die Notärzte aus Bad Arolsen, Korbach und Warburg sowie die Besatzungen von insgesamt sechs Rettungswagen aus Bad Arolsen, Korbach, Adorf, Sachsenhausen, Warburg und Wolfhagen versorgten die Verletzten, die alle in Kliniken gebracht wurden. Ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst war wegen der Vielzahl der Verletzten ebenfalls im Einsatz, um die Zuweisung der Patienten auf die verschiedenen Kliniken zu planen. Die Polizei forderte zudem einen Pfarrer als Notfallseelsorger an.

Die Feuerwehren aus Wetterburg und der Kernstadt waren unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer mit rund 35 Einsatzkräften an der Unfallstelle tätig. Die Brandschützer sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten sie aus, leisteten Erste Hilfe und unterstützten den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher, streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, reinigten die Fahrbahn und befreiten nicht zuletzt den verstorbenen Taxifahrer mit hydraulischem Gerät.

Bei den Fahrgästen im Taxi handelt es sich laut Polizei um einen 32-Jährigen aus Frankfurt (Main), einen 26-Jährigen aus einem nicht genannten Ort in Rheinland-Pfalz, einen 35-Jährigen aus Pohlheim sowie einen 23-Jährigen aus Hünstetten. Die Isassen des Opels wohnen den Angaben zufolge in Bad Arolsen und sind 19, 21, 23 und 25 Jahre alt. Die L 3080 blieb bis gegen 3.20 Uhr voll gesperrt. Die Polizei gab den Gesamtschaden mit 21.000 Euro an. (pfa)  


Links:
Feuerwehr Bad Arolsen
Feuerwehr Wetterburg

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Publiziert in Retter

WELLEN. Vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren sind am frühen Samstagmorgen mit einem Auto ungebremst gegen ein Haus in Wellen geprallt und schwer verletzt worden. Der 23-jährige Fahrer wurde hinter dem Steuer eingeklemmt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte zur Unfallstelle, die Feuerwehr setzte hydraulisches Gerät ein.

Die Unfallursache stand am Morgen noch nicht fest. Nach ersten Informationen der Wildunger Polizei waren der 23 Jahre alte Edertaler und seine drei Mitfahrer - zwei von ihnen sind 18, einer ist 30 Jahre alt - gegen 4.30 Uhr im Nachbarort Wega nach einem Diskothekenbesuch losgefahren in Richtung Wellen. Zeugenangaben zufolge überfuhr der Seat Ibiza Kombi in Wellen ungebremst die Ortsdurchfahrt - obwohl dort ein Stoppschild steht. Der Wagen fuhr geradeaus, überfuhr an der Einmündung zur Bachstraße den Bürgersteig und mehrere Schilder, geriet auf eine Mauer, riss den Zaun darauf um und prallte schließlich frontal gegen die Ecke des dortigen Wohnhauses. Der Kombi schleuderte nach der Kollision noch um 90 Grad herum und blieb schließlich quer zur ursprünglichen Fahrtrichtung stehen.

Alle vier Insassen aus der Großgemeinde Edertal zogen sich schwere Verletzungen zu, der Fahrer konnte sich nicht mehr selbst befreien. Er war in Höhe der Beine eingeklemmt. Die Leitstelle forderte nach dem Notruf mehrere Feuerwehren sowie die Notärzte aus Bad Wildungen, Korbach und Fritzlar an, außerdem eilten die Besatzungen von insgesamt vier Rettungswagen aus Lieschensruh, Bad Wildungen, Fritzlar und Sachsenhausen zur Unfallstelle. Zwei Organisatorische Leiter Rettungsdienst aus Bad Wildungen und der Leitende Notarzt aus Bad Arolsen, gefahren von Feuerwehrleuten aus der Residenzstadt, waren ebenfalls an der Unfallstelle eingesetzt.

Mehr als 30 Feuerwehrleute aus Wellen, Bergheim-Giflitz und Hemfurth-Edersee unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam setzten mehrere hydraulische Geräte - Rettungsschere, Spreizer und Rettungszylinder - ein, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Unter anderem wurden die Türen und der B-Holm auf der Fahrerseite entfernt. Mit den Zylindern pressten die Brandschützer dann das deformierte Fahrzeug im Bereich des Fahrersitzes auseinander. Weitere Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und leuchteten sie aus. An der Unfallstelle war auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer.

Die Verletzten wurden nach notärztlicher Erstversorgung in Kliniken nach Kassel, Bad Wildungen und Korbach eingeliefert.

Am Auto entstand Totalschaden von geschätzten 10.000 Euro. Den Schaden an Haus, Zaun und Schildern gab die Wildunger Polizei mit weiteren 1000 Euro an. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (pfa)

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Publiziert in Retter

KASSEL. Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist am Freitag auf die A 7 ausgerückt, wo es zu einem Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen und fünf Verletzten gekommen war. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 wurde angefordert.

Zwischen den Anschlussstellen Kassel-Nord und Hann.-Münden-Lutterberg waren nach Auskunft der Berufsfeuerwehr Kassel gegen 14.30 Uhr fünf Autos ineinander geprallt. Da zunächst mehrere eingeklemmte Personen gemeldet waren, entsandte die Leitstelle umfangreiche Rettungskräfte an die Einsatzstelle: Neben dem Rüstzug der Feuerwache 1 eilten der Rettungshubschrauber Christoph 7, ein Notarzteinsatzfahrzeug, fünf Rettungswagen, der Leitende Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) und der Gesamteinsatzleiter der Feuerwehr Kassel zur Einsatzstelle.

Zehn Kilometer Stau
Vor Ort stellte sich heraus, dass sich fünf Personen durch den Aufprall überwiegend leicht verletzt hatten - niemand war in einem der beteiligten Fahrzeuge eingeklemmt. Die Verletzten wurden durch den LNA gesichtet und nach Versorgung an der Einsatzstelle auf Krankenhäuser im Kasseler Stadtgebiet verteilt. Die Feuerwehr Kassel sicherte die Einsatzstelle ab. Drei Hunde aus einem der Umfallfahrzeuge sollten vorübergehend in einem Tierheim untergebracht werden. Für die Rettungsarbeiten musste die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden. Es bildete sich ein bis zu zehn Kilometer langer Rückstau.

Für die 34 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr endete der Einsatz nach rund einer Stunde. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Der Sachschaden wird von Polizei und Feuerwehr auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Thema Rettungsgasse: Anfahrt zur Einsatzstelle problematisch
Problematisch gestaltete sich für die nachrückenden Einsatzkräfte die Anfahrt zur Einsatzstelle: Während die ersten Fahrzeuge noch eine Rettungsgasse vorgefunden hatten, konnten weitere Einsatzfahrzeuge teilweise nur im Schritttempo durch den Stau fahren. Die Rettungsgasse hatte sich bereits wieder aufgelöst. Die Feuerwehr appelliert daran, die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr zu bilden und diese unbedingt beizubehalten. Große Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr benötigen ausreichend Platz, um eine Einsatzstelle zügig zu erreichen. Es gilt die Faustformal: Die linke Spur fährt nach ganz links - alle andern Fahrstreifen fahren nach ganz rechts. Aktuell läuft in vielen Bundesländern eine Kampagne zur Rettungsgasse. Über Flyer und Banner an Autobahnbrücken wird auf diese, möglicherweise lebensrettende, Verkehrsregel hingewiesen. (r/pfa/Quelle: Berufsfeuerwehr Kassel)

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Publiziert in KS Polizei

BRILON. Einen im Wagen eingeklemmten und lebensgefährlich verletzten Autofahrer hat die Feuerwehr am Sonntagmorgen nach einem Verkehrsunfall aus dem Fahrzeug befreit. In den insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen wurden Polizeiangaben zufolge fünf Menschen verletzt. Der Unfallverursacher stand vermutlich unter Alkoholeinfluss.

Der schwere Verkehrsunfall passierte gegen 5.45 Uhr auf der Bundesstraße 7 bei Brilon im Streckenabschnitt zwischen der Lederke-Kreuzung und dem Abzweig Mühlenweg. Ein 18-Jähriger aus Brilon geriet auf seiner Fahrt in Richtung Marsberg ausgangs einer Linkskurve mit seinem Ford Fiesta auf die Gegenspur und stieß dort mit dem entgegenkommenden BMW eines 20-Jährigen aus Olsberg zusammen. Aus dem Ford riss durch die Wucht des Zusammenstoßes der Motor heraus. Augenblicke später fuhr noch eine 49-Jährige aus Brilon, die mit ihrem VW Scirocco ebenfalls in Richtung Marsberg unterwegs war, in die unbeleuchtete Unfallstelle und prallte mit dem stehenden Wagen des 18-Jährigen zusammen.

Der 20-jährige Olsberger, dessen 1er BMW von der Straße schleuderte und auf einer angrenzenden Wiese entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stillstand kam, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Dazu trennten die Einsatzkräfte unter anderem das Fahrzeugdach ab. Der BMW-Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit dem ADAC-Rettungshubschrauber Christoph Westfalen in eine Spezialklinik geflogen.

Sein gleichaltriger Beifahrer und eine weitere 18-jährige Insassin, die beide ebenfalls aus Olsberg stammen, kamen mit leichten Verletzungen davon. Die 49-jährige Sciroccofahrerin aus Brilon wurde leicht, der 18-jährige Unfallverursacher schwer verletzt. Er und die drei Leichtverletzten kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Neben Notarzt und den Besatzungen mehrerer Rettungswagen waren auch der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle.

Beim Unfallverursacher wurde laut Polizei Alkoholgeruch festgestellt. Ihm wurde daher im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, die Polizei stellte seinen Führerschein sicher. An den beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 20.000 Euro. Die Bundesstraße 7 musste für gut dreieinhalb Stunden voll gesperrt werden. Vor der Freigabe reinigte die Feuerwehr, die mit 24 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort war, die Fahrbahn. Die Freiwilligen streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, sammelten Trümmerteile ein, fegten Glassplitter und Plastikteile zusammen und unterstützten nicht zuletzt den Abschleppdienst beim Bergen der Autos. Gegen 9 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. (pfa)  


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Sind bei einem Unfall, Brand oder anderen Unglück mehrere Verletzte zu versorgen, kommen neben Notärzten und Rettungskräften unter anderem auch sogenannte Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) zum Einsatz. Sie koordinieren zum Beispiel die Sichtung der Patienten und deren Zuweisung in Kliniken. Mit Manuela Stehling, Andreas Heuser und Mark Hiller stehen im Kreis nun drei neue OLRD zur Verfügung.

Ein Zusammenstoß zweier voll besetzter Autos, ein Zugunglück, ein Brand in einem Mehrfamilienhaus oder ein Chemieunfall in einem heimischen Industrieunternehmen - wenn Rettungskräfte und Feuerwehrleute sich bei solchen sogenannten Großschadenslagen um mitunter viele Verletzte kümmern, haben sie ohnehin alle Hände voll zu tun. Um die Retter zu entlasten und ihnen notwendige organisatorischen Aufgaben abzunehmen, werden bei derartigen Fällen Leitende Notärzte (LNA) und Organisatorische Leiter Rettungsdienst zur Einsatzstelle gerufen, um Strukturen vor Ort zu schaffen - das ist im Landkreis Waldeck-Frankenberg pro Jahr durchschnittlich acht bis zwölf Mal der Fall.

Hochqualifiziert, viel Erfahrung
"Sie sind hochqualifiziert und bringen viel Erfahrung mit", sagte am Mittwoch Jens Deutschendorf, Erster Kreisbeigeordneter und Dezernent für den Katastrophenschutz, bei der Vereidigung der neuen OLRD im Kreishaus. Deutschendorf ernannte Manuela Stehling aus Edertal, die hauptamtlich im DRK-Kreisverband Bad Wildungen tätig ist, und Andreas Heuser aus Waldeck, neuer Wachenleiter des promedica-Rettungsdienstes Sachsenhausen, zu Ehrenbeamten des Landkreises, der Träger des Rettungsdienstes ist. Dritter neuer Organisatorischer Leiter Rettungsdienst ist Mark Hiller (Winterberg/DRK Frankenberg), der aus Krankheitsgründen nicht an der Ernennung teilnahm.

Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Dr. Rudi Alexi, bezeichnete das Gespann aus Leitendem Notarzt und OLRD an der Einsatzstelle als "doppeltes Lottchen", das die Anforderungen einer Großschadenslage gemeinsam mit der Feuerwehr bewältige. Inzwischen verfüge der Landkreis über 16 Organisatorische Leiter Rettungsdienst und sieben Leitende Notärzte. "Wir sind Hessens größter Landkreis, daher sind diese Kräfte über das gesamte Kreisgebiet verteilt", erklärte Deutschendorf. Innerhalb von 30 Minuten müssten LNA und OLRD vor Ort sein, erklärte Dr. Alexi. Um eine reibungslose Zusammenarbeit im Ernstfall zu gewährleisten, gebe es unter anderem gemeinsame Katastrophenschutzübungen, erklärte Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. Er ist Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz.

Um ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, stünden den Organisatorischen Leitern aber auch eine gute Infrastruktur zur Verfügung, lobte OLRD-Sprecher Kai Schulz. So könne man bei größeren Einsatzlagen über die Leitstelle zum Beispiel den sogenannten ELW 2 anfordern - eine mobile Leitstelle, die an der Einsatzstelle weitere Aufgaben erfüllt und die Kommunikation übernimmt. Um die anspruchsvollen Anforderungen eines Organisatorischen Leiters Rettungsdienst zu erfüllen, müssen die Kandidaten laut Schulz gelernte Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter sein, eine analoge und digitale Funkunterweisung absolviert haben, als Zugführer bei Feuerwehr oder Rettungsdienst tätig sein und einen entsprechenden OLRD-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben.

Bei der Ernennung und Vereidigung für die fünfjährige ehrenamtliche Zusatzaufgabe dankte Deutschendorf den neuen Organisatorischen Leitern dafür, "dass Sie sich für diese wichtige Aufgabe bereiterklären". Wenn ein OLRD zum Einsatz gerufen werde, sei dies stets eine hochkritische Situation - vor allem für die Betroffenen.

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Publiziert in Retter

DIEMELSTADT. Ein mit vier Personen besetzter Kleinwagen ist am Montagmorgen auf der A 44 gegen einen Sattelzug geprallt. Die Beifahrerin kam dabei ums Leben, ihr Lebensgefährte und zwei Kinder wurden schwer verletzt. Mehrere Rettungswagen und Notärzte, die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen sowie drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte Montagmorgen gegen 6 Uhr in Höhe der Tank- und Rastanlage Am Biggenkopf in Fahrtrichtung Dortmund. Entgegen erster Informationen handelte es sich bei den Insassen des Wagens nicht um ein Ehepaar mit seinen beiden Kindern; Fahrer (34) und Beifahrerin (28) waren Lebensgefährten, auf der Rückbank saßen der gemeinsame Sohn (11) des Paares und der 15 Jahre alte Bruder der Beifahrerin. Mit ihrem Opel Corsa mit polnischer Zulassung waren die beiden Erwachsenen und die beiden Jungen auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg unterwegs. Nach Polizeiangaben bemerkte der Fahrer des Kleinwagens das Stauende vor der Baustelle zu spät und fuhr unter das Heck eines stehenden Sattelzuges.

Bei dem Unfall zog sich die Beifahrerin tödliche Verletzungen zu. Die Frau und auch eines der Kinder auf der Rücksitzbank wurden im Fahrzeug eingeklemmt und von Feuerwehrleuten mit hydraulischem Gerät befreit. Der Ehemann und der zweite Junge der Familie konnten sich offenbar selbst aus dem Auto befreien. "Bei unserem Eintreffen kauerten sie an der Leitplanke", sagte einer der Feuerwehrleute gegenüber 112-magazin.de.

Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz
Rettungskräfte aus Waldeck-Frankenberg, dem Kreis Höxter und dem Hochsauerlandkreis eilten auf die Autobahn und versorgten die Schwerverletzten. Der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren ebenfalls an der Unglücksstelle und koordinierten den Abtransport der drei Schwerverletzten. Zum Transport in Spezialkliniken landeten die drei Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld, Christoph 25 aus Siegen und Christoph 8 aus Lünen auf der Autobahn. Der 49 Jahre alte Lkw-Fahrer aus der Slowakei überstand den schweren Unfall unverletzt.

Die Autobahnpolizei leitete den Verkehr über die Tank- und Rastanlage um. Die Autobahn blieb in Höhe der Unfallstelle in Fahrtrichtung Dortmund längere Zeit voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein Gutachten an, das die Unfallursache klären soll. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt 15.000 Euro.

Erst am Dienstag vergangener Woche und am Samstagmorgen hatte es schwere Unfälle auf der A 44 bei Diemelstadt gegeben, bei denen der Einsatz der Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen ebenfalls gefragt war: Zunächst wurde am Dienstag ein Wohnmobil zwischen zwei Lastwagen regelrecht zermalmt und das Ehepaar im Camper schwer verletzt, am Samstag dann fuhr ein Sattelzug einem anderen Lastwagen auf, der Fahrer wurde eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt.


112-magazin.de berichtete über beide Unfälle:
Wohnmobil bei Unfall völlig zerstört: Zwei Schwerverletzte (30.06.2015, mit Fotos)
Eingeklemmt und schwer verletzt noch 1,5 Kilometer gefahren (04.07.2015, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

WALDECK-FRANKENBERG. In Hessen dürfen ehrenamtliche Führungskräfte der Wehren, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes kein Blaulicht und kein Martinshorn benutzen, wenn sie mit ihrem Privatauto zu Einsätzen fahren. Das soll sich nach dem Willen der Feuerwehren ändern.

Der Landesfeuerwehrverband fordert, dass die Benutzung des Sondersignals auch für ehrenamtliche Kräfte erlaubt wird. Dieser Meinung ist auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. "Ein Sondersignal ist für Führungskräfte wie Leitende Notärzte, organisatorische Leiter im Rettungsdienst und Kreisbrandmeister mit überörtlichen Aufgaben im flächengrößten Landkreis in Hessen notwendig." Je nach Größe der Gemeinde könne das auch für Stadt- und Gemeindebrandinspektoren sinnvoll sein.

Dass die Forderung nach einer Blaulichtfreigabe für ehrenamtliche Führungskräfte gerade jetzt neue Nahrung erhält, hängt auch mit dem schweren Busunglück am 30. Dezember 2014 auf der A 7 bei Bad Hersfeld zusammen. Dort soll nach Auskunft des Ersten Kreisbeigeordneten Winfried Becker (Schwalm-Eder-Kreis) ein Leitender Notarzt nur "per Anhalter" in einem anderen Notfallfahrzeug zur Unfallstelle gelangt sein.

Biederbick: "Bei dem stärker werdenden Verkehr dauert es ohne Sondersignal heute zu lange, bis der Einsatzort erreicht wird. Eine Gefahr für Leib und Leben besteht in der Regel zwar nicht, aber bei einem Massenunfall dauert es ohne Organisatorischen Leiter im Rettungsdienst länger, bis die Verletzten zum Krankenhaus transportiert werden können."

Warum es bislang noch zu keiner Aufhebung des Verbots gekommen ist, begründet Biederbick wie folgt: "Das Hessische Innenministerium unterstützt die Forderung der Feuerwehren, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung als zuständiges Ministerium lehnt sie aber weiter ab."

Auch der Dezernent für Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf, hofft auf eine Änderung. "Es ist richtig, Sondersignale nur in Einzelfällen zuzulassen. Für einen engen Personenkreis sollten aber Ausnahmen möglich sein. Wenn es wie bei Leitenden Notärzten um Menschenleben geht, zählt jede Minute."

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Publiziert in Feuerwehr
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