Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Klinik

MARSBERG. Brennendes Toilettenpapier und Papierhandtücher haben am frühen Samstagabend in der LWL-Klinik in Marsberg für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gesorgt. Glück im Unglück: Nur ein Patient kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Briloner Krankenhaus.

Fast 100 Einsatzkräfte waren am Brandort der Marsberger Klinik des "Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe" (LWL) im Einsatz und kümmerten sich um Patienten und Mitarbeiter. In einem Lager auf Station 2 war ersten Erkenntnissen zufolge in einem Wäschecontainer das Feuer ausgebrochen. Die installierte Brandmeldeanlage schlug sofort an. Gleichzeitig bemerkte ein Patient das Feuer und informierte einen Mitarbeiter. Dieser leitete sofort die Evakuierung der Station ein, die sich im zweiten Stock befindet. 18 Menschen gelangten so über die Rückseite auf die Schnelle ins Freie. Einer von ihnen wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Briloner Krankenhaus gebracht.

Die Klinikmitarbeiter versuchten zunächst, das Feuer mit einem Löscher zu ersticken. Doch es hatte sich bereits zu sehr ausgebreitet. Unter Atemschutz gingen die Feuerwehren aus Marsberg und Obermarsberg vor und löschten die Flammen schnell. In der Zwischenzeit kümmerten sich die Brandbekämpfer darum, die übrigen Patienten aus der Gefahrenzone zu bringen. Die 41 Feuerwehrleute kümmerten sich zusammen mit den herbeigerufenen Mitarbeitern von Rettungsdienst und Polizei um die 47 Patienten, die sich im Gebäude befanden und nicht bettlägerig waren. 

Lob an gute Schulung der Klinikmitarbeiter
"Alles war total verqualmt", berichtete Feuerwehrsprecher Frank Steker gegenüber 112-magazin.de über die Anfänge des Einsatzes. "Man konnte nichts mehr sehen." Bereits während der Anfahrt habe die Leitstelle bestätigt, dass es sich um ein wirkliches Feuer und keinen Fehlalarm handele.

Das Personal der LWL-Klinik sei "sehr gut geschult gewesen" und habe Schlimmeres verhindert, lobte Fachmann Steker. Organisation und Umsetzung der Evakuierung seien mustergültig verlaufen, so Steker.

Als drei Stationen frei waren, versuchten die Feuerwehrleute, mit Gebläsen die Räume zu lüften. "Das ist für uns schwierig, weil wir hier sehr lange Flure haben", erläuterte Steker. Nichtsdestotrotz konnten nach wenigen Stunden die ersten Patienten wieder in die unteren Etagen zurückkehren. Die übrigen sind in anderen Gebäuden des großen Klinikkomplexes untergekommen.

Die Ursache für den aufsehenerregenden Brand steht laut Steker ebenso wie die Schadenshöhe noch nicht fest. Der Raum sei für Jedermann frei zugänglich gewesen, weil dort Utensilien für die Patienten lagerten, so die Mitarbeiter.


Erst am Morgen waren die Feuerwehrleute aus Marsberg zu einem tödlichen Unfall ausgerückt:
17-Jähriger von Zug erfasst und getötet

Publiziert in KS Feuerwehr
Mittwoch, 14 März 2012 20:47

Angebrannter Toast löst Feueralarm aus

REINHARDSHAUSEN. Nur zwei Tage nach dem letzten Alarm hat am Mittwochabend erneut die Brandmeldeanlage in der Werner-Wicker-Klinik ausgelöst - diesmal durch ein angebranntes Toastbrot.

Die Leitstelle alarmierte nach Eingang der automatisch ausgelösten Alarmmeldung um 18.21 Uhr sofort die Feuerwehren aus Reinhardshausen und der Kernstadt. Beide Wehren rückten wenig später zu der Klinik aus.

Während am Montagabend ein technischer Defekt im Bereich eines Gymnastikraums den Alarm ausgelöst hatte, war am Mittwoch tatsächlich Rauch der Grund für das Auslösen der Anlage - eine Scheibe Brot war Toaster angebrannt. Die betroffenen Räume wurden gelüftet, die Feuerwehr stellte außerdem die Anlage wieder "scharf".


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 13 März 2012 05:33

Feueralarm in Klinik und Altenheim

REINHARDSHAUSEN. Zweimal innerhalb von nur einer Stunde sind die Feuerwehren aus der Kernstadt und aus Reinhardshausen am Montagabend ausgerückt: In einer Klinik und in einem Altenheim war Feueralarm aufgelaufen.

Zunächst löste durch einen technischen Defekt um 21.01 Uhr die Automatische Brandmeldeanlage (BMA) im dritten Stock des Altenheims Christkönig in Reinhardshausen aus, die Leitstelle alarmierte sofort die Feuerwehr Bad Wildungen und die Kameraden aus dem Stadtteil. Es handelte sich aber um einen Fehlalarm. Der Bewohner des betroffenen Senioren-Appartements war nach einem Bericht des Onlinemagazins badestadt.de total erschrocken, als plötzlich mehrere Feuerwehrleute in voller Montur vor ihm standen. Die Einsatzkräfte stellten die Anlage zurück und rückten wieder ab.

Exakt 49 Minuten nach dem ersten Alarm lief der nächste Feueralarm aus Reinhardshausen bei der Leitstelle im Korbacher Kreishaus auf: Im ersten Untergeschoss des leeren Gymnastikraumes der Wicker-Klinik Im Kreuzfeld 4 schlug um 21.50 Uhr ebenfalls durch technischen Defekt die BMA an, die beiden Wehren rückten erneut aus. Auch in diesem Fall galt es lediglich, die Anlage wieder "scharf" zu stellen.

Im Einsatz waren laut badestadt.de unter Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer und Wehrführer Frank Volke jeweils mehr als 30 Feuerwehrleute mit Einsatzleitwagen (ELW), Vorauslöschfahrzeug (VLF10/10), zwei Löschfahrzeugen (LF16+LF16/12), Drehleiter (DLK 30) und dem Löschfahrzeug (LF8/6) aus Reinhardshausen.


Links:
Feuerwehr Bad Wildungen
Onlineportal badestadt.de

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 24 März 2010 15:07

Dauer-Erektion: Mit St(r)eifenwagen in Klinik

FRANKENBERG. Einem Mann mit schmerzhafter Dauer-Erektion haben Polizisten auch auf dem Weg in die Klinik die Stange gehalten. Der 53-jährige Patient aus der Vitosklinik in Haina musste nach Angaben von Polizeisprecher Volker König von Mittwoch am Wochenende in die Urologie nach Bad Wildungen verlegt werden. Diagnose: schmerzhafte Dauer-Erektion.

Da der Patient zuvor von der Polizei nach Haina eingewiesen worden war, musste er zur Behandlung auch polizeilich begleitet werden. Alle Behandlungsversuche in der Urologie "unter polizeilicher Aufsicht" führten jedoch zu keiner Besserung, so dass schließlich eine Operation unumgänglich wurde. Ob diese allerdings Linderung brachte, ist bis dato nicht bekannt.

Ebenso ins Krankenhaus brachte die Polizei am Mittwoch einen ebenfalls 53 Jahre alten Mann aus Frankenberg. Der war am Vormittag laut König mit seinem Opel Astra zur Wache gefahren, um dort eine Auskunft einzuholen. Die Auskunft erhielt der Mann, allerdings musste er zu Fuß und ohne Führerschein nach Hause gehen.

Ein aufmerksamer Ordnungshüter hatte festgestellt, dass die Atemluft des Frankenbergers nach Alkohol roch. Der Alkotest ergab einen Wert, der über der absoluten Fahruntüchtigkeit (1,1 Promille oder mehr) lag. Folge war eine Blutentnahme im Krankenhaus und die Sicherstellung des Führerscheins.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 19 Oktober 2011 06:39

Einsätze: Lkw-Unfall und angebrannter Toast

BAD WILDUNGEN. Nach einem Lkw-Unfall ist die Wildunger Feuerwehr auf die Bundesstraße 253 ausgerückt, um die Fahrbahn von Steinen und Fahrzeugteilen zu reinigen. Kurz vor dem Einsatz waren die Brandschützer aus der Asklepios-Stadtklinik zurückgekehrt.

Dort hatte am Dienstag um 15.24 Uhr die automatische Brandmeldeanlage angeschlagen, nachdem Rauch aus einem Taoster aufgestiegen war. Weil das beim Auslösen der Anlage aber nicht klar war, rückte die Wehr mit vier Fahrzeugen aus - einzugreifen brauchten die Helfer nicht mehr.

Etwa eine halbe Stunde später krachte es auf der Bundesstraße 253 in Höhe des Parkplatzes "Ense". Hier war ein 47 Jahre alter Lkw-Fahrer laut Polizei von Hundsdorf kommend in Richtung Wega unterwegs, geriet auf die Bankette und dadurch ins Schlingern. Das Gespann touchierte die Leitplanke, dadurch flogen Fahrzeugteile und Steine auf die Fahrbahn. Der Fahrer aus Edertal blieb unverletzt, der Schaden hält sich mit 1000 Euro in Grenzen. Die Wildunger Feuerwehr wurde um 16.15 Uhr alarmiert, um die Unfallstelle abzusichern und die Straße zu reinigen.

Für die Kameraden der Stützpunktwehr war der Einsatz auf der B 253 bereits der 211. in diesem Jahr. Die freiwilligen Brandschützer waren erst am Sonntag gleich zweimal zu Brandeinsätzen ausgerückt: Am Morgen sorgte angebranntes Essen in der Hinterstraße für einen Feueralarm, abends brannte der Kleintransporter eines niederländischen Ehepaares auf dem Stadtring.


112-magazin.de berichtete am Sonntag über die beiden Einsätze:
Essen angebrannt: Rauchmelder rettet Leben (16.10.2011, mit Fotos)
Transporter qualmt erst und brennt dann aus (16.10.2011, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 03 September 2011 10:24

Streit eskaliert: Schlag mit einer Eisenstange

MARBURG. Ein Schlag mit einer Eisenstange war der Tiefpunkt eines Streits, der in der Ockershäuser Allee zwischen drei Personen eskalierte. Ein Mann kam mit einer schweren Kopfplatzwunde in die Klinik.

Vermutlich private Unstimmigkeiten zwischen drei Personen eskalierten am Donnerstag auf einem Fußweg in der Ockershäuser Allee. Die Polizei stellte mehrere Schlagwerkzeuge sowie zwei Messer sicher.

Gegen 15 Uhr eskalierte der Streit zwischen einer 41-jährigen Frau und einem 28-jährigen Bekannten. Nach den polizeilichen Ermittlungen kassierte der Mann dabei zumindest einen Schlag mit einer zirka 40 Zentimeter langen Eisenstange. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Tatbeteiligung der einzelnen Personen, dauern derzeit noch an.

Bei dem Begleiter der Frau, einem 31-jährigen Marburger, stellten die Beamten ein Teleskopschlagstock sowie ein Einhandmesser sicher. Eine Mülltonne in Nähe der Auseinandersetzung brachte zudem ein etwa 20 Zentimeter langes Küchenmesser zutage. Bei
dem Verletzten fanden die Ordnungshüter eine geringe Menge Rauschgift.

Der 28-Jährige wurde mit einer stark blutenden Kopfplatzwunde von einem Rettungswagen in die Uni-Klinik Marburg gebracht. Die Polizei ermittelt derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung und Zuwiderhandlungen nach dem Waffen- und Betäubungsmittelgesetz.

Zeugen, die sich bisher noch nicht gemeldet haben, setzen sich bitte mit der Polizei in Marburg, Tel. 06421-4060, in Verbindung. (js/as)

Publiziert in MR Polizei
Freitag, 05 August 2011 15:34

Feuerwehreinsatz in Mutter-Kind-Klinik

BAD WILDUNGEN. Ein auf einer Herdplatte stehender Wasserkocher hat einen Feuerwehreinsatz in einer Klinik ausgelöst. Die Brandmeldeanlage einer Mutter-Kind-Klinik in der Stöckerstraße löste am Donnerstag um 16.09 Uhr aus. Nach Angaben der Wildunger Feuerwehr hatte ein auf einer Herdplatte abgestellter Wasserkocher für starke Rauchentwicklung gesorgt.

Zu löschen brauchten die angerückten Feuerwehrleute zwar nicht, sie setzten zur Entrauchung des betroffenen Klinikteils einen Hochleistungslüfter mit Elektroantrieb ein. Dazu gingen zwei Einsatzkräfte unter Atemschutz vor.

Für die Wildunger Stützpunktfeuerwehr, die mit vier Fahrzeugen angerückt war, war der Einsatz am Donnerstag bereits der 140. in diesem Jahr. In den vergangenen Tagen häuften sich Einsätze zur Beseitigung von Wespennestern.

Publiziert in Feuerwehr
Seite 6 von 6

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige