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KORBACH. Auf schneeglatter Fahrbahn hat sich am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Person verletzt wurde. Die beiden beteiligten Pkw, ein weißer Volvo und ein schwarzer Audi, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr ein 59-jähriger Mann aus Korbach gegen 6.55 Uhr mit seinem weißen Volvo die Landesstraße 3083 von Korbach in Richtung Eppe. Auf leicht abschüssiger Strecke kam dem Korbacher ein schwarzer Audi A4 entgegen, der von einem 28-Jährigen aus Korbach gesteuert wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Fakten gesichert, was dann geschah, lässt sich anhand der Unfallspuren nur schwer abschätzen. Im Gegenverkehr kollidierten die beiden Fahrzeuge, sodass der A4 nach links in den Straßengraben katapultiert wurde. Der weiße V60 hingegen kam etwa 100 Meter weiter auf der Fahrspur in Richtung Eppe zum Stehen. Beide Fahrzeugführer gaben zu Protokoll, ordnungsgemäß das Rechtsfahrgebot beachtet zu haben.

Während der 59-Jährige unverletzt seinen Volvo verlassen konnte, "klebte" der Audifahrer mit der linken Fahrzeugfront an der Böschung. Ersthelfer setzten sofort den Notruf ab und gaben an, dass eine verletzte Person im Fahrzeug eingeklemmt sei. Daraufhin wurden die Freiwilligen Feuerwehren Korbach und Goldhausen mit insgesamt 26 Einsatzkräften alarmiert. Schweres Gerät war aber nicht nötig, der 59-Jährige konnte durch Ersthelfer aus dem Auto befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Einsatzleiter Carsten Vahland koppelte mit der Polizeistreife, ließ den Verkehr von Eppe kommend über Alleringhausen ableiten und sorgte für einen reibungslosen Abfahrtsweg der Rettungskräfte ins Korbacher Krankenhaus. Bis 8.35 Uhr musste die Landesstraße 3083 gesperrt werden. Auf jeweils 5000 Euro schätzen die Beamten die entstandenen Sachschäden an beiden Unfallwagen.

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Montag, 15 November 2021 11:25

Zahlreiche Einsätze der Korbacher Feuerwehren

KORBACH. Zahlreiche Einsätze haben die Ehrenamtlichen in der vergangene Woche absolviert - Stadtbrandinspektor Carsten Vahland bedankt sich für das geleistete Engagement bei allen Helfern.

Angefangen hatte der Einsatzmarathon am Dienstag, 9. November, um 13 Uhr. Die Freiwilligen der Kernstadtwehr wurden in die Königsberger Straße beordert, um den Rettungsdienst bei einer Türöffnung zu unterstützen. Nach 45 Minuten konnten die Ehrenamtlichen den Einsatz beenden.

Kurzschluss löst Alarm bei Weidemann aus

Um 1.35 Uhr alarmierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Kameraden des Löschzuges der Feuerwehr Korbach am Freitag mit dem Alarmstichwort F-BMA, zu einer Produktionsfirma für Radlader und landwirtschaftliche Fahrzeuge in das Korbacher Industriegebiet. Trotz der schon fortgeschritten, späten Nachtstunde, setzten sich kurze Zeit später bereits die ersten Kräfte mit dem Staffellöschfahrzeug StLF 20/25 und dem Einsatzleitwagen in Richtung der "Industriestraße" in Bewegung.  Am Einsatzobjekt angekommen, stellte sich nach der ersten Erkundung heraus, dass die Brandmeldeanlage im Bereich des Lagerraumes für Farben und Lacke ausgelöst hatte.  Der Grund hierfür war zunächst nicht erkennbar.  Nach einer direkten Begehung der angegebenen Meldelinie durch den Angriffstrupp mittels Laufkarte, sowie einer Befragung des anwesenden Sicherheitsdienstes der Firma, stellte sich dann heraus, dass der Alarm durch einen Rauchwarnmelder hervorgerufen wurde, welcher durch einen Wasserverlust der unmittelbar im Geschoss darüber installierten Heizung "geflutet" wurde, und durch einen nun folgenden, elektrischen Kurzschluss den Alarm auslöste.  Nach dem Rückstellversuch der Gesamtanlage, stellte sich dann noch ein weiterer Fehler an einem Handdruckmelder in einem anderen Werksbereich ein.  Nach der Kontrolle dieses zweiten Melders, konnte durch die Einsatzkräfte die Brandmeldeanlage wieder zurückgestellt werden, und in der Folge die Einsatzstelle wieder an den Betreiber übergeben werden, der daraufhin unmittelbar den Kundendienst der BMA-Wartungsfirma informierte.  Nach ca. einer Stunde stellten die ausgerückten Einsatzkräfte im Stützpunkt dann die Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen und Einsatzmitteln wieder her.

Vermisstensuche

Zur Unterstützung der Polizei bei der Suche nach einer vermissten Person, wurde die Feuerwehr Korbach, sowie die Ortsteile Lengefeld und Rhena am Freitag herangezogen. Ein 91-jähriger Mann wurde seit Freitagnachmittag vermisst. Die Suche im Bereich des Waldecker Berges und dem nahegelegenen Stadtgebiet blieb leider an dem Abend erfolglos. Über drei Stunden waren die Kräfte im Einsatz. Da die Personensuche am Abend erfolglos abgebrochen werden musste, begaben sich die Kameraden am Samstagmorgen erneut auf die Suche nach dem vermissten Mann. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die Feuerwehr Winterberg mit ihrer Drohne, die eigene Drohne hatte bei der Suchaktion am Vorabend einen Defekt erlitten. Am Nachmittag wurde die vermisste Person von einem Hund zwischen Lelbach und Korbach entdeckt. (hier gehts zum Bericht, bitte klicken)

Mülltonne brennt an Landesschule

Ein Papiercontainer bei der Alten Landesschule war am 13. November um 21.40 Uhr in Brand geraten. Kurz nach der Alarmierung wurde der Container durch einen Kameraden, der in der Nähe wohnt und gerade zum Stützpunkt fahren wollte, mittels Feuerlöscher abgelöscht. Die Besatzung des Staffellöschfahrzeuges brauchte lediglich noch Nachlöscharbeiten durchführen und eine abschließende Kontrolle mittels Wärmebildkamera durchführen. Die Brandursache wird von der Polizei untersucht.

Katze tot, hoher Sachschaden, Personen gerettet

Einen Tag später, am 14. November, um 13.40 Uhr rückte Casten Vahland mit der Kernstadtwehr und den Freiwilligen Feuerwehren aus Lelbach und Rhena nach Lebach B aus, um einen gemeldeten Kaminbrand im Keller zu begutachten. Was ursprünglich als Kaminbrand gemeldet war, entpuppte sich schnell zu einem Kellerbrand. Die starke Rauchentwicklung war bereits auf der Anfahrt deutlich sichtbar. Unter Atemschutz drangen mehrere Trupps ins Gebäude ein und konnten so den Brand schnell unter Kontrolle bringen, sodass sich das Feuer lediglich auf einen Kellerraum beschränkte. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das verbrannte Mobiliar nach draußen gebracht und dort schlussendlich abgelöscht. Richtig reagiert hatten die beiden Bewohner der Immobilie - nachdem sie die starke Rauchentwicklung bemerkt hatten, wählte eine Person die Notrufnummer 112. Nach Angaben des Korbacher Stadtbrandinspektors wären eigene Löschversuche zwecklos gewesen, der Kellerraum stand bei Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Für eine Katze, die sich im Haus befand, kam jede Hilfe zu spät. Insgesamt waren 56 Ehrenamtliche im Einsatz. Zur Brandentstehung liegen noch keine Informationen vor.

Drehleiter im Einsatz

Mit dem Alarmstichwort "H1 - Menschenrettung über DLA(K)" wurden die Einsatzkräfte am Sonntag gegen 20.50 Uhr in  die Flechtdorfer Straße gerufen. Durch den bereits vor Ort anwesenden Rettungsdienst wurden die "technischen und personellen Möglichkeiten" der Feuerwehr über die Leitstelle nachgefordert. Nach der Erkundung der räumlichen Gegebenheiten und der Entfernung, sowie dem Aufstellungsort der Drehleiter zum Objekt, wurde eine Aufstellfläche festgelegt. Die Patientin konnte wenig später auf die Krankentragenhalterung der DLA(K) verbracht werden, um diese dann anschließend sicher und zeitnah an den vor dem Haus wartenden RTW mit seiner Besatzung zu übergeben werden. Nach gut einer halben Stunde wurde dann die Einsatzbereitschaft von Mannschaft und Gerät im heimischen Stützpunkt wieder hergestellt.

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KORBACH. Nach dem Brandeinsatz im Ortsteil Lelbach am Mittwochabend, ging es für die Korbacher Wehren Schlag auf Schlag weiter.

Noch am selben Abend wurde der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr alarmiert, um den Rettungsdienst bei einer Personenrettung zu unterstützen. Eine Person war aus größerer Höhe abgestürzt, die Unfallstelle wurde gesichert und ausgeleuchtet. Der Rettungsdienst wurde bei der Patientenversorgung unterstützt. Um kurz nach halb neun löste am Donnerstagvormittag ein Rauchwarnmelder im Wirtschaftskeller einer Kindertagesstätte aus. Das Gebäude wurde durch das Personal sofort geräumt. Der Löschzug der Kernstadtwehr ging unter Atemschutz in den Keller vor und kontrollierte die Räume. Glücklicherweise konnte Entwarnung gegeben werden, die dort aufgestellten Waschmaschinen wurden stromlos geschaltet. Die Betreiber der Kita werden die Anlagen fachmännisch überprüfen lassen. 

Ab 10.30 Uhr hielt dann das Sturmtief "Ignatz" die ehrenamtlichen Kräfte auf Trab. Mehrere Bäume im Stadtgebiet sowie auf den umliegenden Zufahrtsstraßen blockierten Verkehrs- und Fußwege. Aufgrund der rasch auflaufenden Alarmmeldungen wurde im Stützpunkt die Örtliche Technische Einsatzleitung (ÖTEL) eingerichtet, um die Leitstelle im Kreishaus zu entlasten. Dass dies die richtige Entscheidung war, zeigte eine der nächsten Notfallmeldungen: Die Tierzelte des Zirkus Barelli drohten wegzufliegen. Gemeinsam mit dem Zirkuspersonal erfolgt eine Sicherung aller Zelte, sodass auch hier die Gefahr schnell gebannt werden konnte.

Neben der Wehr aus der Kernstadt sind auch die Wehren aus Rhena und Nordenbeck im Einsatz gewesen, um Sturmschäden zu beseitigen. Kurz nachdem alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit waren, wurde erneut eine Rauchentwicklung aus einem 6-Familienhaus in der Duisburger Straße gemeldet. Auch hier hatten die Rauchwarnmelder ausgelöst. Nach Erkundung durch den Löschzug der Kernstadt konnte der "Klassiker" als Ursache ermittelt werden: Das Mittagessen auf dem Herd war vergessen worden. Nach Lüftung der Wohnung rückten die Einsatzkräfte wieder ab. Gegen 13.30 Uhr wurde die erhöhte Einsatzbereitschaft wieder aufgelöst.

Den ehrenamtlichen Kräften ist großen Respekt zu zollen, da insbesondere bei den Sturmeinsätzen viele Tätigkeiten unter eigener Gefährdung ausgeführt werden müssen.

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Freitag, 08 Oktober 2021 14:08

Sonderausbildung an Gefahrgut-Übungszug

KORBACH. In der vergangenen Woche stand für die Feuerwehr Korbach eine Sonderausbildung auf dem Plan. Der Gefahrgutzug (GABC-Zug) machte sich mit Mannschaft und Gerät auf den Weg nach Schwalmstadt-Treysa. 

Auf dem dortigen Bahngelände haben zahlreiche Mitglieder des GABC-Zuges der Feuerwehr Korbach eine besondere Ausbildungsmöglichkeit wahrgenommen. Am Bahnhof in Treysa hat der "Ausbildungszug Gefahrgut" der Deutschen Bahn Station gemacht. Diese einmalige Gelegenheit haben sich die Mitglieder des GABC-Zuges nicht entgehen lassen und an zwei Übungseinheiten mit jeweils 12 Personen teilgenommen.  Die Übungseinheiten waren unterteilt in eine theoretische und in eine praktische Ausbildung.

Im Theorieteil wurde den Teilnehmern unter anderem Informationen über die Menge des von der Deutschen Bahn transportierten Gefahrguts sowie die unterschiedlichen Arten der Kesselwagen gegeben. Im Nachgang wurden dann in dem begehbaren Schau-Kesselwagen die technischen Sicherheitseinrichtungen und die Armaturen an einem Kesselwagen erläutert.  In der praktischen Ausbildung ging es dann darum, insgesamt neun Leckagen an einem Übungskesselwagen mit den Einsatzmitteln des Gerätewagens Umweltschutz dichtzusetzen oder aufzufangen.

Bei jeder Leckage wurden Vor- und Nachteile der infrage kommenden Einsatzmittel abgewogen. Dabei stellte sich heraus, dass auf unterschiedliche Art und Weise und ebenso auch durch den vielseitigen Gebrauch von Einsatzmitteln ein positives Ergebnis erreicht werden konnte. Vor Ort machte sich auch Stadtbrandinspektor Carsten Vahland ein Bild von der Ausbildung.

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Dienstag, 28 September 2021 08:24

Löschzug der Kernstadtwehr rückte am Samstag aus

KORBACH. Zu einem mittlerweile schon bekannten Einsatzstichwort (F-RWM-ausgelöster Rauchwarnmelder) wurde der Löschzug der Kernstadtwehr am Samstagmittag gegen 13 Uhr von der Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Da es sich bei der anzufahrenden Adresse um ein Ausbildungs- und Wohnheim im räumlichen Bereich des Stadtkrankenhauses handelte, machte sich bei den Einsatzkräften schon eine gewisse "Unruhe" ob des Einsatzstichwortes und der zeitlichen Meldung am Wochenende bemerkbar. 

An der Örtlichkeit angekommen, konnte von der Einsatzleitung und den eintreffenden Kräften zwar ein deutlicher Alarmton eines Rauchwarnmelders vernommen werden, jedoch war der eigentliche Ursprung des Alarmes  zunächst nicht eindeutig zu lokalisieren. Hinzu kam noch, dass das Gebäude verschlossen war und auch auf mehrfaches klingeln an der Eingangstüre sich niemand meldete. Aus diesem Grunde entschloss sich die Einsatzleitung, das Gebäude mit den der Feuerwehr zur Verfügung stehenden Mitteln zu öffnen. Über ein gekipptes Fenster im Erdgeschoss verschaffte sich der Angriffstrupp über ein Steckleiterteil Zugang zum Gebäude, sodass der Haupteingang von innen geöffnet werden konnte.  

Fündig wurden die Einsatzkräfte im Flur des Obergeschosses. Einer der dort installierten Rauchwarnmelder gab das bereits vor dem Haus hörbare Signal ab. Da kein Schadensereignis festgestellt werden konnte, wurde der Leitstelle Waldeck-Frankenberg anschließend "Entwarnung" gemeldet und die Einsatzstelle an den mittlerweile eingetroffenen Mitarbeiter des zuständigen Hausmanagements des Stadtkrankenhauses übergeben.   

Nach einer guten Stunde verließen die Kräfte die Einsatzstelle und stellten im heimischen Stützpunkt ihre Einsatzbereitschaft wieder her. Im Zusammenhang mit dem Einsatz weist die Feuerwehr nochmals darauf hin, dass nach der hessischen Bauordnung eine allgemeine Rauchwarnmelderpflicht auch für Bestandsgebäude besteht. Hiernach müssen alle Schlafräume und Kinderzimmer, sowie Flure von Aufenthaltsräumen in bestehenden Wohnungen mit mindestens einem Rauchwarnmelder ausgerüstet sein. Diese Rauchwarnmelder sind mindestens einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit hin zu überprüfen.

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KORBACH. Wegen anstehender Straßenunterhaltungsmaßnahmen muss die Jakob-Wittgenstein-Straße sowie der Westwall in der Verlängerung der Jakob-Wittgenstein-Straße bis zur Einmündung Sachsenberger Landstraße voll gesperrt werden.

Die Baumaßnahme beginnt am Montag, 27. September 2021, und soll voraussichtlich bis zum 13. Oktober 2021 andauern. Eine Umleitung über die Enser Straße, Friedrich-Bangert-Straße und Sachsenberger Landstraße ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Von der Vollsperrung ist auch der Stadtbusbetrieb betroffen. Auf der Linie 3 können die Haltestellen Stadtkrankenhaus und Westwall nicht angefahren werden. Eine Ersatzhaltestelle in Krankenhausnähe wird in der Friedrich-Bangert-Straße eingerichtet.

Auf der Linie 4 können die Haltestellen Friedhof, Friedrich-Bangert-Straße, Stadtkrankenhaus und Westwall nicht bedient werden. Der Bus fährt von der Haltestelle Kreishaus über die Goethestraße zur Ersatzhaltestelle in Krankenhausnähe in der Friedrich-Bangert-Straße. Die Fahrgäste werden gebeten, auf die Aushänge an den Haltestellen sowie auf die Hinweise des Buspersonals zu achten.

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KORBACH. Dem Hilfeleistungszug der Freiwilligen Feuerwehr Korbach wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag eine besondere Aufgabe gestellt. Ein Hund befand sich in einer Notlage und die Besitzer benötigten dringend Hilfe.

Nach dem Einsatzstichwort sollte der Hund in einem Heizkörper eingeklemmt sein. Vermutlich wurde dem Hund seine eigene Neugierde zum Verhängnis. Der Kopf des Hundes war von unten zwischen Wand und Heizkörper eingeklemmt und verkeilt, sodass er sich aus eigener Kraft selbst nicht mehr befreien konnte. Die Besitzer versuchten ebenfalls alles, um die „Schnüffelnase“ wieder freizubekommen. Selbst ein altes Hausmittel, die Oberflächen mit Salatöl rutschiger zu machen, brachte keinen Erfolg. Professionelle Hilfe war gefragt, über den Notruf wurde die Feuerwehr alarmiert.  

Um kurz nach drei Uhr in der Nacht rückten die ehrenamtlichen Kräfte aus. Nach kurzer Lageeinschätzung wurde der Heizungsvor- und -rücklauf am Ventil fachmännisch abgeriegelt und der gesamte Heizkörper etwas angehoben. Sofort war der Hund frei und konnte den glücklichen Besitzern unverletzt übergeben werden. Somit war der Einsatz nach nur wenigen Minuten beendet und die ehrenamtlichen Kräfte konnten bereits 30 Minuten nach der Alarmierung die Einsatzbereitschaft wieder herstellen. Diese Nacht wird dem Hund und seinen Besitzern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

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Donnerstag, 16 September 2021 09:49

Handy geht in Flammen auf - Wehr rückt aus

KORBACH. Am Mittwoch, um kurz nach 19 Uhr, wurde der Löschzug der Kernstadtwehr durch die automatische Brandmeldeanlage zu einem Wohnheim des Lebenshilfewerkes in die Ludwig-Curtze-Straße gerufen.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte war das Gebäude bereits geräumt und die Bewohner befanden sich vor dem Haus auf einem Sammelplatz. Im Rahmen der Erkundung wurde festgestellt, dass in einem der Bewohnerzimmer ein Handy beim Ladevorgang komplett in Flammen aufgegangen war. Durch die starke Rauchentwicklung löste die Brandmeldeanlage sofort den Alarm aus. Der Bewohner reagierte schnell und brachte das brennende Handy mithilfe einer Tragetasche aus dem Haus heraus, wo es vollständig von der Feuerwehr abgelöscht werden konnte.

Die Einsatzkräfte sorgten für eine Querlüftung und kontrollierten das komplette Zimmer mit der Wärmebildkamera, um weitere Glutnester auszuschließen. Der betroffene Bewohner wurde vorsichtshalber von der Besatzung eines Rettungswagen medizinisch versorgt, da der Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation bestand. Dank der schnellen Reaktion des Bewohners und der sofortigen Alarmierung der Feuerwehr durch die automatische Brandmeldeanlage konnte ein größerer Schaden vermieden werden und die weiteren Bewohner konnten nach Einsatzende ihre Zimmer wieder beziehen.  

Immer wieder entstehen Brände durch akkubetriebene Geräte während oder direkt nach dem Ladevorgang. Nicht nur Handys, sondern auch z.B. E-Bikes werden sehr oft als Brandursache ermittelt. Es wird daher dringend empfohlen, darauf zu achten, dass im Nahbereich solcher Geräte keine leicht brennbaren Gegenstände gelagert werden. Insbesondere Handys sollten beim Laden nicht durch Zeitungen oder Kissen abgedeckt sein. Der entstehende Wärmestau kann dann schnell zu einem Brandausbruch führen.

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Sonntag, 12 September 2021 08:42

Der Klassiker: Unkraut im Heckenbereich abgeflämmt

KORBACH. Kurz vor 17 Uhr am Samstag wurden die Einsatzkräfte aus Meineringhausen und der Kernstadt zu einem Heckenbrand zwischen zwei Wohngebäuden in der Forststraße alarmiert.

Die Meineringhäuser Wehr war in wenigen Minuten vor Ort und konnte den Brand auf einen Teilbereich der Hecke begrenzen. Mit der Schnellangriffseinrichtung war der Brand rasch unter Kontrolle, mit der Wärmebildkamera wurde der weitere Heckenverlauf zusätzlich auf Glutnester überprüft. Durch das schnelle Eingreifen der Wehr konnte eine Gefährdung der Wohngebäude vermieden werden. Die nachrückenden Kräfte aus der Kernstadt konnten die Einsatzfahrt abbrechen.  

Ursächlich für den Brand war das Abflämmen von Unkraut mit einem Gasbrenner im Nahbereich der Hecke. Immer wieder kommt es bei solchen Arbeiten zu Brandausbrüchen. "Trotz der Regenfälle der letzten Tage ist das Unterholz noch sehr trocken und wenige Funken reichen für eine Durchzündung aus", so Stadtbrandinspektor Carsten Vahland in einer Stellungnahme. Es wird daher dringend empfohlen, auf das Abflämmen im Bereich von Hecken und Büschen zu verzichten.

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Montag, 02 August 2021 19:19

Brand in Wohnhaus: 100.000 Euro Sachschaden

KORBACH. Auf rund 100.000 Euro schätzen Brandermittler der Kripo Korbach den entstandenen Sachschaden an einem historischen Fachwerkhaus in der Korbacher Altstadt.

Nur dem schnellen Handeln und dem guten Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Korbach ist es zu verdanken, dass bei einem Brand in der Bunsenstraße keine Menschen verletzt wurden. Ereignet hatte sich der Brand am 2. August gegen 14.40 Uhr, wie 112-magazin.de in einer Erstmeldung (hier Klicken, mit Bildergalerie) unmittelbar nach der Alarmierung durch die Leitstelle mitteilte.

Etwa 25 Freiwillige der Kernstadtwehr waren mit fünf Einsatzfahrzeugen, darunter der Drehleiter im Einsatz. Darüber hinaus trafen zehn Retter mit fünf RTW ein. Auch der OLRD des Landkreises Waldeck-Frankenberg und Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick rückten an, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Nach der Erstmeldung bei der Leitstelle stellte Stadtbrandinspektor Carsten Vahland am Einsatzort in der Bunsenstraße fest, dass es zu einer starken Rauchentwicklung aus einer Wohnung im Erdgeschoss gekommen war. Die Feuerwehr konnte die noch im Haus befindlichen Bewohner retten, teilweise musste dazu eine doppelte Steckeiter eingesetzt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden keine Personen verletzt. Das Feuer war gegen 15.15 Uhr abgelöscht. Mittels Drehleiter suchten die Ehrenamtlichen im Nachgang nach versteckten Glutnestern mit der Wärmebildkamera.

Die Ermittlungen zur Brandursache haben die Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach vor Ort übernommen.

Link: Einsatzstandort der Freiwilligen Feuerwehr in Korbach.

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