PADERBORN. Zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Wohneinrichtung an der Pontanusstraße sind am Donnerstagabend (26. März) zahlreiche Einheiten alarmiert worden. Aufgrund der besonderen Nutzung des Objekts wurden früh umfangreiche Maßnahmen eingeleitet.
Noch auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass Betreuer der Einrichtung eine Rauchentwicklung in einem Raum im Erdgeschoss bemerkt hatten. Gegen 21 Uhr bestätigte sich diese Lage vor Ort, woraufhin der betroffene Gebäudeabschnitt geräumt wurde. Parallel bereitete die Feuerwehr Lösch- und Belüftungsmaßnahmen vor. Ein Trupp unter Atemschutz brachte den Entstehungsbrand in einem Abstellraum schnell unter Kontrolle. Auslöser war vermutlich ein technischer Defekt an einer Powerbank, die eine Mitarbeiterin in einem Spind aufbewahrt hatte.
Die Bewohner der Wohngruppe wurden durch das Personal in einem anderen Gebäudeteil betreut. Durch das schnelle Eingreifen konnten die Räumlichkeiten weitgehend rauchfrei gehalten werden, sodass alle Betroffenen nach Abschluss der Maßnahmen unverletzt in ihre Zimmer zurückkehren konnten. Neben den hauptamtlichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord waren auch die ehrenamtlichen Einheiten der Löschzüge Stadtmitte und Elsen im Einsatz. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte mit vier Löschfahrzeugen, zwei Drehleitern, einem Rettungswagen, einem Notarzt sowie dem Führungsdienst vor Ort.
Bereits am späten Nachmittag war die Feuerwehr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Turnhalle am Kaukenberg gerufen worden. Dort kam es zu einem Entstehungsbrand in einem Küchenbereich, der mit einem Kleinlöschgerät gelöscht werden konnte. In beiden Fällen verhinderte die frühzeitige Branderkennung durch die Brandmeldeanlagen größere Schäden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (ots/r)
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