KASSEL. Nahezu zeitgleich haben zwei Gebäudebrände die Feuerwehr in Kassel gefordert. Während es im Stadtteil Nord-Holland in einem Keller brannte, mussten Einsatzkräfte im Brasselsberg einen Schwelbrand in einem Schornstein bekämpfen. Verletzt wurde bei beiden Einsätzen niemand.
Gegen 19.18 Uhr am Donnerstag, 8. Oktober 2026, gingen zunächst mehrere Notrufe zu einem Kellerbrand in der Quellhofstraße bei der Leitstelle ein. Gemeldet wurden ein verrauchten Treppenraum und mehrere Bewohner, die sich noch im Gebäude befinden sollten.
Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Lage. In einem Kellerraum brannte es, während sich der Rauch bereits über das Treppenhaus bis in das Dachgeschoss ausgebreitet hatte. Die Einsatzkräfte verhinderten zunächst eine weitere Rauchausbreitung, belüfteten den Treppenraum und brachten gleichzeitig die Bewohner aus dem Gebäude.
Nachdem alle Personen das Haus unverletzt verlassen hatten, ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Nach der anschließenden Belüftung der Kellerräume durften die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Nahezu zeitgleich erreichte die Leitstelle die Meldung über einen Kaminbrand in einem Einfamilienhaus im Bilsteiner-Born im Stadtteil Brasselsberg. Dort bestätigte sich ein Schwelbrand im Schornstein, durch den das gesamte Gebäude verraucht worden war.
Einsatzkräfte fegten den betroffenen Schornstein und brachten das dabei entfernte Brandgut ins Freie, wo es abgelöscht wurde. Anschließend befreite die Feuerwehr das Gebäude mit maschineller Belüftung vom Rauch. Unterstützt wurden die Kräfte durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger.
Beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr waren bei den Einsätzen gefordert. In Nord-Holland unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Wolfsanger, im Brasselsberg die Freiwillige Feuerwehr Nordshausen-Brasselsberg. Durch das schnelle Eingreifen konnten größere Gebäudeschäden verhindert werden.






