Wohnung steht in Vollbrand - Drei Personen medizinisch versorgt

Dienstag, 18. August 2026 08:47 geschrieben von  Michael Fränkel
Eine Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses stand am 17. August 2026 in der Grunigerstraße in Vollbrand. Eine Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses stand am 17. August 2026 in der Grunigerstraße in Vollbrand. Foto: Feuerwehr Paderborn

PADERBORN. Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Grunigerstraße ist eine Wohnung durch Brand- und Raucheinwirkung unbewohnbar geworden. Drei Personen mussten medizinisch versorgt werden.

Unter dem Einsatzstichwort „Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr“ wurde die Feuerwehr Paderborn am Montag um 17.52 Uhr in die Innenstadt alarmiert. Aufmerksame Nachbarn und weitere Bürger aus der Innenstadt hatten den Brand in der Hinterhofbebauung bemerkt und den Notruf gewählt.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Grunigerstraße erkennen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Wohnung im Obergeschoss des Gebäudes in Vollbrand. Der Bewohner war zu diesem Zeitpunkt bereits von den zuerst eingetroffenen Polizeikräften aus dem Gefahrenbereich gerettet worden.

Insgesamt wurden drei Personen medizinisch versorgt. Zwei von ihnen mussten nach der Versorgung vor Ort in örtliche Krankenhäuser gebracht werden.

Zur Brandbekämpfung gingen insgesamt vier Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz vor. Parallel richteten die Einsatzkräfte im rückwärtigen Bereich eine Riegelstellung ein, um ein Übergreifen des Brandes auf die umstehenden Bäume und Gebäude zu verhindern.

Im weiteren Verlauf wurde die betroffene Wohnung auf Brandnester kontrolliert. Durch die Brand- und Raucheinwirkung ist sie nicht mehr bewohnbar.

Im Anschluss nahm die Polizei die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache auf.

Fast drei Stunden dauerte der Einsatz. Neben den hauptamtlichen Kräften der Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord waren auch die ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Stadtheide alarmiert. Währenddessen wurden die verwaisten Wachen Süd und Nord durch die ehrenamtlichen Löschzüge Wewer und Marienloh besetzt.

Insgesamt befanden sich rund 50 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Zum eingesetzten Fuhrpark gehörten unter anderem vier Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, zwei Drehleitern, ein Gerätewagen Logistik sowie zwei Wechselladerfahrzeuge. (ots/r)

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Zuletzt bearbeitet am Dienstag, 18. August 2026 08:55

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