BRILON. Innerhalb von 24 Stunden haben eine unklare Rauchentwicklung, Gasgeruch, ein Brand in einem Gewerbebetrieb und die Folgen eines Blitzeinschlags die Feuerwehr Brilon zu vier Einsätzen gerufen. Mehr als 70 Kräfte waren an den unterschiedlichen Einsatzstellen beteiligt.
Zunächst wurde die Löschgruppe Thülen am Montag, 3. August 2026, um 17.33 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich des Flugplatzes Thülen alarmiert. Die Kräfte erkundeten das Gelände umfassend, konnten jedoch keinen Rauch feststellen. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, sodass der Einsatz beendet werden konnte.
Noch während die Löschgruppe Thülen im Einsatz war, erfolgte gegen 18 Uhr die nächste Alarmierung. Der Löschzug Brilon und die kommunale ABC-Einheit der Feuerwehr Brilon rückten unter dem Einsatzstichwort „H 2 ABC“ zur Altenbriloner Straße aus.
Dort hatte ein aufmerksamer Anwohner im Bereich einer Heizungsanlage Gasgeruch wahrgenommen und richtigerweise umgehend die Feuerwehr verständigt. Die Einsatzkräfte führten vor Ort entsprechende Gasmessungen durch. Gefährliche Gaskonzentrationen konnten dabei nicht festgestellt werden, sodass schnell Entwarnung gegeben werden konnte. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.
Gegen 20 Uhr wurde der Löschzug Brilon erneut alarmiert. In einem Betrieb im Gewerbegebiet Hinterm Gallberg hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Ursache war ein defekter Motor in einer Pumpenstation, der eine starke Rauchentwicklung verursacht hatte.
Unter schwerem Atemschutz ging ein Trupp gegen das Feuer vor und löschte den Brand zügig ab. Anschließend waren umfangreiche Lüftungsmaßnahmen erforderlich, um das Gebäude vom Rauch zu befreien. Auch dieser Einsatz konnte nach etwa einer Stunde beendet werden.
In der Nacht zum Dienstag, 4. August 2026, zog ein kräftiges Sommergewitter über das Briloner Stadtgebiet. Um 3.36 Uhr wurden die Einheiten aus Alme, Brilon und Madfeld zu einem gemeldeten Scheunenbrand nach einem Blitzeinschlag in den Bereich „Loh“ zwischen Alme und Madfeld gerufen.
Vor Ort zeigte sich die enorme Energie des Blitzes: Ein etwa 30 Meter hoher Baum war der Länge nach gespalten worden. Zudem war im Bereich eines Telefonmastes ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte brachten den Brand schnell unter Kontrolle und löschten ihn.
Während die ersten Einheiten die Einsatzstelle nach rund einer Stunde wieder verlassen konnten, blieb die Löschgruppe Madfeld für eine Brandnachschau und zur Absicherung noch bis etwa 5.30 Uhr vor Ort.
Über die geschilderten Feststellungen hinaus lagen der Feuerwehr zu den jeweiligen Brandursachen sowie zur Höhe der entstandenen Sachschäden keine Angaben vor.








