Spezialeinheiten verhindern geplante Tötungsdelikte

Dienstag, 07. Juli 2026 15:27 geschrieben von  Michael Fränkel
Bei Durchsuchungen stellten Einsatzkräfte zwei scharfe Schusswaffen und 50 Schuss Munition sicher. Bei Durchsuchungen stellten Einsatzkräfte zwei scharfe Schusswaffen und 50 Schuss Munition sicher. Foto: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main

FRANKFURT. Mutmaßliche Auftragsmorde im Bereich der Innenstadt verhindert haben Kräfte der Zollfahndung und der Polizei mit Unterstützung von Spezialeinheiten. Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden sollte die geplante Tat von einem beauftragten Schützen zudem mit einer Videobrille aufgezeichnet werden.

Ausgangspunkt für den Großeinsatz waren kriminaltaktische Maßnahmen in einem laufenden Ermittlungsverfahren. Dabei erfuhren Fahnder von Zoll und Polizei am Freitag, 3. Juli 2026, dass eine Gruppierung noch am selben Tag geplant haben soll, mindestens eine Person durch einen Schützen erschießen zu lassen. Durch das umgehende Eingreifen der Einsatzkräfte konnten die unmittelbar bevorstehenden Tötungsdelikte unterbunden werden. Noch vor einer möglichen Tatausführung nahmen die Kräfte fünf Personen in Frankfurt fest. Unter den festgenommenen Männern im Alter von 18 und 19 Jahren befindet sich nach Angaben der Behörden auch der mutmaßliche Schütze.

Sichergestellt wurden bei anschließenden Durchsuchungen zwei scharfe Schusswaffen, 50 Schuss Munition, weitere tatrelevante Gegenstände sowie rund 300 Gramm Haschisch. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wurden die festgenommenen Tatverdächtigen am Samstag, 4. Juli 2026, dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Wiesbaden vorgeführt. Gegen alle fünf Beschuldigten ordnete der Richter Untersuchungshaft an. Geführt werden die weiteren Ermittlungen gemeinschaftlich von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden, dem Zollfahndungsamt Frankfurt und dem Hessischen Landeskriminalamt. (ots/r)

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