BRILON. Verantwortung, Einsatzbilanz, Ehrungen und Beförderungen haben die Jahreshauptversammlung des Löschzuges Brilon geprägt. Im Feuerwehrhaus begrüßte Löschzugführer Marc Heines 118 Feuerwehrfrauen und -männer des Löschzuges sowie des Tambourkorps.
Neben den Feuerwehrfrauen und -männern der Jugendfeuerwehr, der Einsatzabteilung, des Tambourkorps und der Ehrenabteilung waren auch der Bürgermeister der Stadt Brilon, Dr. Christof Bartsch, der Leiter der Feuerwehr, Thomas Bauerfeind, sowie Vertreter des Stadtrats und der Verwaltung der Stadt Brilon anwesend.
Das Thema Verantwortung stand im Fokus der Begrüßung durch Löschzugführer Marc Heines. Die Verantwortung, eigene Probleme lösen zu können, werde immer mehr durch Technik und Assistenzsysteme abgelöst. Doch was passiere, wenn diese ausfallen? Probleme zu lösen, auch wenn es nicht die eigenen sind, sei Teil der Verantwortung, die jede Einheit im Katastrophenschutz trage. Marc Heines bedankte sich bei allen, die Verantwortung übernehmen.
In seinem Jahresbericht blickte Marc Heines auf das vergangene Jahr des Löschzuges zurück. Das Highlight war die Übergabe der neuen Fahrzeughalle. Im Jahr 2025 war der Löschzug bei 189 Einsätzen insgesamt 2468 Stunden unterwegs, um in Not geratenen Bürgern oder Tieren zu helfen. Nach einem Höchststand im Jahr 2024 seien die Zahlen minimal rückläufig. Verglichen mit den vergangenen Jahren bewegten sie sich dennoch auf einem hohen Niveau. Gestiegen seien insbesondere die Einsätze der Kategorie „Überörtliche Hilfe“, sagte der stellvertretende Löschzugführer Michael Klaholz, der die Einsatzstatistik vorstellte. Dabei handelt es sich um Einsätze, bei denen Feuerwehrleute außerhalb der Briloner Stadtgrenzen unterstützen.
Im Jahr 2025 konnten insgesamt 23 Personen aus einer Notlage gerettet werden. In Summe leisteten 85 aktive Einsatzkräfte mehrere tausend Stunden ehrenamtlichen Dienst für Einsätze, Ausbildung und alle weiteren anfallenden Aufgaben.
Nach den Jahresberichten, die auch von der Jugendfeuerwehr, dem Tambourkorps und der Ehrenabteilung vorgetragen wurden, begrüßte Bürgermeister Dr. Christof Bartsch die Anwesenden.
Im Anschluss nahm der Bürgermeister die Ehrungen für langjähriges Engagement vor. Die Auszeichnung für 35 Jahre erhielt Bernd Lahme. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Reinhard Becker und Klaus Lüke geehrt. Die höchste Auszeichnung erhielt der ehemalige Löschzugführer Engelbert Sprenger für 60 Jahre Dienst für die Allgemeinheit.
Dem Leiter der Feuerwehr oblag es, die Beförderungen und Funktionsernennungen vorzunehmen. Gabriel Klaholz, Laurin Ledebur, Tom Arne Steinert und Felix Voß wurden zum Feuerwehrmann befördert. Nils Wigge wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Jannick Heines, Maximilian Jänsch, Marvin Thiele und Felix Schmidt wurden zum Unterbrandmeister befördert. Daniel Becker wurde zum Oberbrandmeister und Stefan Böddicker zum Brandinspektor befördert. Ebenfalls wurde Dirk Mainzer zum Brandoberinspektor befördert.
Im kommenden Jahr findet der Wandertag am 19.07.2026 statt. Außerdem können sich Gäste aus nah und fern auf das traditionelle Waldfest im Rochus freuen, das am 15. und 16.08.2026 gefeiert wird.
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