KASSEL. Passanten haben in der Kasseler Fuldaaue einen toten Biber entdeckt. Nach dem Fund am Bugasee hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen, da eine mutwillige Tötung des Tieres im Raum steht.
Gegen 12 Uhr wurde am Sonntag, 12. April, eine Streife des Polizeireviers Ost zum Fundort gerufen. Das leblose Tier lag am Morgen im Uferbereich des Sees neben einem Fußweg, der von der Brücke an der Seglergaststätte zur Vogelbeobachtungsstation führt.
Bei dem Biber handelte es sich mutmaßlich um ein Weibchen mit einer Körperlänge von zirka 80 Zentimetern, welches erhebliche Verletzungen im Bauchbereich aufwies. Nach ersten Erkenntnissen kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Tier mutwillig mit einer Schusswaffe getötet wurde.
Wegen des Verdachts einer Straftat gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz werden nun Maßnahmen durchgeführt. Zur Feststellung der genauen Todesursache wurde der Tierkörper in ein Labor gebracht, um dort untersucht zu werden.
Zeugen, die am Wochenende verdächtige Beobachtungen in der Fuldaaue gemacht haben, die mit dem Fund im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0561 9100 entgegen.
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