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BORKEN. In den frühen Morgenstunden hat eine Homberger Streife am Montag bei der Kontrolle eines nicht zugelassenen Pkw an einer Tankstelle in der Straße "Am Güterbahnhof" verschiedene Waffen gefunden und sichergestellt. Den Beamten fiel ein verdächtiger VW auf, der an der Tankstelle stand - eine Überprüfung der Kennzeichen ergab, dass das Fahrzeug am bereits am 9. Dezember 2020 außer Betrieb gesetzt wurde. Auf den Kennzeichen befanden sich Zulassungsstempel, die manipuliert wurden und nicht zu den Kennzeichen gehörten, da sie unterschiedliche Druckstücknummern hatten.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten unter dem Fahrersitz eine Schreckschusspistole, die mit neun Patronen geladen war. In der Armlehnmittelkonsole fanden sie weitere 23 Schreckschusspatronen. Bei dem 24-jährige Fahrer aus Borchen entdeckten sie in seiner Bauchtasche einen Teleskopschlagstock und in seinem Holster am Gürtel ein Einhandmesser. Die Kennzeichen montierten die Beamten ab und stellten sie, wie auch die Waffen, sicher.

Gegen den 24-Jährigen wird nun wegen des unerlaubten Erwerbens, Besitzens und Führens von Schusswaffen, wegen Urkundenfälschung von Kfz-Kennzeichen und wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. (ots/r)

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Publiziert in HR Polizei

KASSEL. Ein fehlerhaft ausgelöster Rauchwarnmelder in einer Wohnung in der Kasseler Innenstadt führte am vergangenen Freitagabend zufällig zum Fund einer Vielzahl von Betäubungsmitteln und Waffen, sowie anschließend zur Festnahme des 24-jährigen Mieters. Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel zwischenzeitlich einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen ihn anordnete.

Nach Angaben der Polizei hat ein ausgelöster Rauchwarnmelder in einem Mehrparteienhaus  die Feuerwehr und die Polizei am Freitagabend, gegen 21.30 Uhr, auf den Plan gerufen. Nach der gewaltsamen Öffnung der betreffenden Wohnungstür konnten die eingesetzten Kräfte zwar feststellen, dass es nicht brannte und es sich um einen Fehlalarm handelte, dafür stießen die Polizisten auf mehrere Waffen und vernahmen einen verräterischen Geruch nach Marihuana wahr. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten 1,3 Kilogramm Amphetamine, 260 Gramm MDMA, 200 Gramm weitere Rauschmittel wie Haschisch, Opiate und Crack sowie mehrere Waffen wie Schlagring, Schlagstock, Messer, Machete und Schusswaffen kamen zum Vorschein. Zudem beschlagnahmten sie vier Marihuanapflanzen, die in einem selbstgebauten Gewächshaus im Wohnzimmer aufgezogen wurden sowie diverse Utensilien, die auf einen Drogenhandel hinweisen.

Während des Einsatzes kehrte schließlich der 24-jährige Mieter in seine Wohnung zurück, die Polizisten nahmen den verdutzten Mann vorläufig fest. Er befindet sich nun in der Justizvollzugsanstalt und muss sich wegen des Anbaus und des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln sowie Verstößen gegen das Waffengesetz verantworten. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

BAD WILDUNGEN. Am Mittwochabend wurde in Bad Wildungen ein 21-Jähriger in seiner Wohnung von einem 19-Jährigen überfallen und mit Waffen bedroht. Der Täter forderte die Herausgabe einer Jacke und einer Bankkarte - mit beidem flüchtete er in unbekannte Richtung. Ein Tatverdächtiger konnte im Rahmen der Fahndung noch am selben Abend durch eine Funkstreife in Bad Wildungen festgenommen werden. 

Am Mittwoch soll es gegen 19.30 Uhr bei dem 21-Jährigen an der Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus in der Hufelandstraße geklopft haben. Nachdem er die Tür geöffnet hatte, sei er von einer männlichen Person in seine Wohnung gedrängt worden. Unter Vorhalt von Waffen habe der Täter die Herausgabe der Jacke einer Freundin und die Bankkarte des 21-Jährigen gefordert. Nach Herausgabe der geforderten Gegenstände sei er in unbekannte Richtung geflüchtet.

Im Rahmen der anschließenden Fahndung konnte eine Funkstreife einen Tatverdächtigen in Bad Wildungen festnehmen. Bei den anschließenden Durchsuchungen konnte eine der Waffen gefunden werden. Die Polizei Bad Wildungen war bei dem Einsatz durch Spezialkräfte aus Kassel unterstützt worden. Am Donnerstagnachmittag wurde der 19-Jährige einer Haftrichterin beim Amtsgericht in Fritzlar vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungs-Haftbefehl und der 19-Jährige aus dem hiesigen Landkreis wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Die Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

STADTALLENDORF. Am Freitag wurden gegen 19.20 Uhr von mehreren Anrufern zwei Personen mit Gewehren in Stadtallendorf gemeldet. Daraufhin wurden Polizeistreifen an den Einsatzort entsandt.

Eine der beiden Personen konnte vor Ort vorläufig festgenommen werden, die andere konnte bislang nicht ausfindig gemacht werden. Bei den Waffen der beiden handelte es sich glücklicherweise um sogenannte Softair-Waffen, die lediglich kleine Plastikkugeln verschießen können. Die beiden Personen wollten mit den Waffen im Wald schießen gehen und wurden auf dem Weg durch aufmerksame Bürger beobachtet.

Eine Gefährdung der Öffentlichkeit war nicht gegeben. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

WILLINGEN-EIMELROD. Erneut kann unsere Polizei im Landkreis Waldeck-Frankenberg Erfolge verbuchen: Zwei junge Männer stehen im Verdacht, unerlaubt im Besitz von Waffen gewesen zu sein. Am frühen Dienstagmorgen erfolgte in einem Wohnhaus in Eimelrod in der Violinenstraße der Zugriff - mehrere Streifenwagen riegelten im Nahbereich der Hausnummer 17 die Straße ab, Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei und Uniformierte aus Korbach umstellten das Gebäude und verschafften sich mit einem Durchsuchungsbefehl Zutritt.

Seit einigen Tagen war der Eimelroder Bevölkerung die erhöhte Präsenz von Streifenwagen im Ortsbereich aufgefallen, allerdings nicht den Bewohnern in der Violinenstraße 17, die zeigten sich völlig überrascht vom Polizeiaufgebot. Nach Angaben von Nachbarn besitzt ein 61-jähriger Mann aus den Niederlanden das Haus, zwei 18 und 19 Jahre alte Männer wohnen dort seit geraumer Zeit zur Miete. Einer geregelten Arbeit scheinen die beiden nicht nachzugehen.

Im Hochsauerlandkreis bereits aufgefallen

Erkennungsdienstlich behandelt wurden die beiden Männer im Alter von 18 und 19 Jahren bereits am 25. August dieses Jahres. Sie hatten in den Nachtstunden den Pkw ihres Vermieters entwendet und waren, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein, in Richtung Diemelsee gefahren. Nach Überschreiten der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen wurden sie dann in Messinghausen von der Hauswand einer Metzgerei gestoppt.

Vorher war ihr Cherokee gegen zwei Anhänger geprallt und gegen ein anderes Auto gestoßen. Der Fremdschaden belief sich auf etwa 60.000 Euro. Die betroffene Fleischerei konnte an diesem Tag ihre Waren nicht ausliefern. Zunächst flüchtig, konnten die beiden Verletzten von der Polizei später aufgegabelt werden.

Laufendes Ermittlungsverfahren

Auf Grund des laufenden Ermittlungsverfahrens konnte Polizeisprecher Dirk Richter keine weiteren Angaben zu dem Fall machen. Bestätigen wollte Richter, das im Rahmen der Hausdurchsuchung in der Violinentraße eine Person zur weiteren Befragung zur Polizeidienststelle Korbach gefahren wurde. Die sichergestellten Waffen, darunter auch eine Flinte mit außenliegenden Hähnen, wurden beschlagnahmt und werden nun auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Ein Kampfmittelbeseitigungsunternehmen aus Weiterstadt unterstützte den Einsatz.

Spekulationen nicht befeuern

Schnell wurden am heutigen Dienstag Spekulationen laut, die beiden Mieter aus der Violinenstraße könnten mit dem Diebstahl eines Tiguan in der vergangenen Woche in Verbindung gebracht werden. Mit dem gestohlenen Fahrzeug waren zwei Männer rückwärts in den Rewe-Markt in Usseln gefahren (wir berichteten, hier klicken) um dort "günstig einzukaufen". 

Diese These wollte Dirk Richter nicht bestätigen und verwies auf das laufende Ermittlungsverfahren - "Spekulationen helfen hier nicht weiter", so der Polizeisprecher gegenüber 112-magazin.de. 

Link: Mit geklautem VW in Rewe-Markt gefahren, Kripo ermittelt (28.10.2019)

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Publiziert in Polizei

WUNDERTHAUSEN. Als die Polizeibeamten und die Kriminalpolizei am Dienstagvormittag mit dem Durchsuchungsbeschluss in Wunderthausen auftauchten, da hätten sie damit wohl kaum gerechnet. Über den gesamten Vormittag bis zum späten Nachmittag waren sie damit beschäftigt, Waffen und Munition aus einem Haus an der Hallenberger Straße zu schaffen, zu registrieren und sicherzustellen.

„Die Kollegen waren mit richterlichem Beschluss zur Durchsuchung gekommen“, erklärte Polizeisprecher Christoph Irle am Dienstag. Demnach habe es Hinweise gegeben, dass sich Waffen in dem Wohnhaus eines 68-jährigen Mannes befinden könnten. Außerdem seien Schuppen im Hinterhof des Hauses durchsucht worden. „Die Kollegen haben auch Waffen gefunden und sichergestellt. Außerdem wurden größere Mengen Munition gefunden“, resümierte der Polizeisprecher.

Ob die Beamten jedoch damit gerechnet hätten, Pumpguns und Uzis, sowie 250 kg Munition zu finden, ist fraglich.

„Es war vor Ort ein enormer Kräfteaufwand nötig“, hieß es aus der Pressestelle. Aus dem gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein waren Polizeikräfte nach Wunderthausen ausgerückt. Nicht nur uniformierte Polizeibeamten, auch Kräfte der Kriminalpolizei und Zivilkräfte waren im Einsatz. Außerdem wurde ein Hundeführer eingesetzt, der unter anderem einen Schuppen im Hinterhof des Gebäudes durchsuchte.

Woher die Polizei im Vorfeld den entscheidenden Hinweis erhielt, dass sich Waffen in dem Anwesen befinden, konnte aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gesagt werden. Insgesamt wurden mehr als 30 Schuss- und Stichwaffen bei der Durchsuchung gefunden und sichergestellt. Der mutmaßliche Besitzer der Waffen war während der Durchsuchung ebenfalls vor Ort. Gegen ihn, so erklärte Polizeisprecher Christoph Irle am Dienstag, sei ein Strafverfahren eingeleitet worden. Unter anderem wegen mehrerer Verstöße gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz. Dennoch sei der Mann nicht festgenommen worden. „Die Ergebnisse der Durchsuchung müssen jetzt ausgewertet werden und man muss dann sehen, wie es weiter geht“, so Irle. Die Staatsanwaltschaft Siegen habe die Ermittlungen in der Sache aufgenommen.

Der große Polizeieinsatz am Wunderthäuser Ortsrand hatte sich schnell herum gesprochen und war auch der Dorfbevölkerung nicht verborgen geblieben. Viele Passanten beobachteten den Einsatz aus sicherer Entfernung. Und viele Stimmen wurden laut, nach denen es niemanden wundere, dass in der Wohnung des 68-Jährigen Waffen und Munition gefunden worden seien.

Polizeisprecher Irle erklärte in diesem Zusammenhang, dass es neben der Durchsuchung des Anwesens in Wunderthausen keine weiteren Durchsuchungen an anderen Orten gegeben habe.

Sobald weitere Informationen vorliegen, wird nachberichtet.

Publiziert in SI Polizei

ERNDTEBRÜCK/OLSBERG. Der Mann, der gestern in Erndtebrück nach einer langen Flucht von der Polizei gestellt und festgenommen werden konnte, ist nicht ohne Grund geflohen.

Wie gestern bereits berichtet, hatte die Polizei die Wohnung des Schweizer Staatsbürgers nach Waffen durchsucht, weil er aufgefallen war, als er im Internet Waffen bestellt hatte. Beim Eintreffen der Ermittler hatte der Mann mit einem Auto ohne Kennzeichen die Flucht ergriffen und war rund zweieinhalb Stunden später bei einem Zugriff in Erndtebrück gefasst worden.

In der Wohnung des 58-jährigen Mannes hatte die Polizei gestern Waffen gefunden. Heute wurde bekannt, dass es sich dabei um 25 halbautomatische Pistolen handelte. Was der Mann damit vor hatte, ist weiterer Stand der Ermittlungen. Fest steht, dass der Schweizer keine Besitzerlaubnis für die Handfeuerwaffen hatte.

Nachdem der Mann nach seiner Festnahme einem Haftrichter vorgeführt worden war, wurde er in einer Haftanstalt untergebracht. Die Staatsanwaltschaft Arnsberg führt nun die weiteren Ermittlungen.

Bei seiner waghalsigen Flucht war der Mann gestern auch mehreren Erndtebrücker Bürgern durch seine äußerst riskante und rücksichtslose Fahrweise aufgefallen. Viele Bürger zeigten sich heute über den geglückten Zugriff der Polizei erleichtert. Rund 25 Beamten aus Siegen Wittgenstein, sowie ein Hubschrauber der Polizeifliegerstaffel NRW waren an dem Zugriff im Erndtebrücker Ortskern beteiligt.

 

Link zum Zugriff

 

https://112-magazin.de/meldungen-aus-der-region/polizei/item/28734-spektakul%C3%A4re-festnahme-nach-flucht-vor-der-polizei

 

Publiziert in HSK Polizei

ERNDTEBRÜCK. Spektakuläre Szenen am Vormittag in Erndtebrük: Mit einem Großaufgebot erfolgte ein Zugriff der Polizei auf der Grimbachstraße. Dabei wurde ein 58-jähriger Mann aus Olsberg festgenommen.

Laura Burmann, stellvertretende Pressesprecherin der Kreispolizeibehörde Meschede gibt eine Erklärung: „Der Mann war aufgefallen, weil er im Internet Waffen bestellt hat“. Deshalb gab es am Morgen um 09.00 Uhr bei dem Mann zu Hause eine Hausdurchsuchung der Ermittler. „Als die Ermittler eintrafen, ist der Mann geflohen“, erklärt Laura Burmann. Mit einem schwarzen VW Passat ohne Kennzeichen war der 58-Jährige auf der Flucht. Trotz sofort eingeleiteter Verfolgung und Großfahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, verloren die Polizeibeamten zunächst die Spur des Mannes.

Aber kurze Zeit später fiel der Täter erneut auf – diesmal in Wittgenstein. „Die Kollegen wollten den Passat auf der Bundesstraße 62 zwischen Altenteich und Erndtebrück anhalten und kontrollieren. Der Wagen war sofort aufgefallen, weil ihm die Kennzeichen fehlten“, erklärt Michael Zell, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein.

Doch der aus der Schweiz stammende Mann, der nun in Olsberg lebt, ergriff erneut die Flucht. Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf – und forderten Verstärkung an. So kamen weitere Streifenwagen, Zivilwagen und Motorräder zum Einsatz. Nicht nur aus Wittgenstein, auch aus dem benachbarten Siegerland. Außerdem wurde der Polizeihubschrauber, der noch in Olsberg war, nach Erndtebrück beordert.

Alle Erndtebrücker Ausfahrtsstraßen wurden von der Polizei besetzt, um den Tatverdächtigen bei einem möglichen Fluchtversuch aus Erndtebrück sofort stellen zu können. Der Polizeihubschrauber übernahm die Suche aus der Luft und konzentrierte sich auf Wald- und Feldwege, die umliegenden Ortschaften, sowie das Erndtebrücker Ortszentrum. Aus der Luft ist der Überblick ein ganz andere, außerdem stehen den Polizeibeamten leistungsfähige Videokameras zur Verfügung, mit denen ein großer Zoom möglich ist.

Gegen 11.10 Uhr wurde der Wagen in der Grimbachstraße gesehen. Dann ging alles ganz schnell: Der Polizeihubschrauber schwebte über dem Fahrzeug und die Polizeikräfte am Boden eilten ebenso sofort herbei. Kurzfristig wurde der Kreisel an der Marburger Straße abgesperrt. In dieser Zeit erfolgte in der Grimbachstraße der Zugriff. Der Wagen war in Richtung Ortsmitte unterwegs. Die Polizeibeamten holten den 58-jährigen Fahrer aus dem Fahrzeug und nahmen ihn fest. Er wurde dann ins Polizeigewahrsam gebracht. „Wir waren mit 24 Polizeibeamten im Einsatz“, erklärt Michael Zell.

In der Wohnung des Olsbergers wurden die im Internet bestellten Waffen auch gefunden. Wie viele, und um welche Art von Waffen es sich handelt, dazu konnten die Ermittler zunächst noch keine Angaben machen. Nach der Festnahme wurde das Auto des Flüchtigen auf der Grimbachstraße von der Spurensicherung behandelt und von den Polizeibeamten durchsucht. „Im Auto wurden nach jetzigem Kenntnisstand keine weiteren Waffen gefunden“, erklärt Laura Burmann. Der Wagen wurde im Anschluss an die Spurensicherung und die Durchsuchung sichergestellt.

„Wie es jetzt mit dem Mann weitergeht, wird sich nach Abschluss der Ermittlungen zeigen. Diese Entscheidung trifft dann Richter“, erklärt Laura Burmann.

Publiziert in SI Polizei
Donnerstag, 06 Dezember 2018 15:48

Jugendlicher mehrfach ausgeraubt

ARNSBERG. Im Zeitraum vom Juni 2018 bis November 2018 wurde an einer Schule am Berliner Platz ein 17-jähriger Junge in unregelmäßigen Abständen von einer Gruppe junger Männer bedroht und beraubt.

Der 17-Jährige wurde von verschiedenen Mitgliedern der Gruppe immer wieder aufgesucht und mit Gewalt bedroht, sollte er ihnen kein Geld geben. Die siebenköpfige Gruppe erbeutete so regelmäßig Geld von dem Arnsberger.

Die Polizei sucht nun sieben junge Männer südländischer Herkunft. Nach Aussage des 17-Jährigen waren diese meistens mit einer Jogginghose und einem Pullover bekleidet. Einer der Haupttäter ist ca. 18 Jahre alt, 1,85 m groß, ca. 90 kg schwer, hat schwarze kurze Haare, einen 3-Tage-Bart, ein auffälliges Muttermal auf der rechten Wange und spricht Deutsch mit Akzent. Ein anderer der Täter ist ebenfalls ca. 18 Jahre alt, 1,75 m groß, ca. 95 kg schwer, hat schwarze, längere Haare, trägt keinen Bart und hat eine dunkle Hautfarbe. Die Politei Arnsberg erbittet Hinweise zu den Tätern unter der Telefonnummer 02932/90200.

Sollten Sie Opfer einer Raubstraftat werden, versuchen Sie, Ruhe zu bewahren. Prägen Sie sich nach Möglichkeit die Täterbeschreibung und den Handlungsablauf genau ein. Bitten Sie Passanten und andere Beobachter der Straftat, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen; notieren Sie sich deren Personalien und informieren Sie nach der Tat unverzüglich die Polizei.

Hinzukommend warnt die Polizei davor, Waffen oder Abwehrgeräte mitzuführen, da der Täter in einer solchen Situation seine Gewaltbereitschaft bzw. Aggressivität noch weiter steigern könnte. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

FRITZLAR. Am Dienstag, den 20. November kam es zu einem versuchten Einbruch in fünf ehemalige Munitionsbunker der Bundeswehr.

Der Vorfall trug sich im Bereich der Feldgemarkung zwischen der Landesstraße 3250 und dem Ortsteil Fritzlar-Rothhelmshausen, bei dem die in einem Bunker gelagerte Pyrotechnik entzündet wurde. Die sofort eingeleiteten umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Homberg führten noch am Mittwoch zur Festnahme eines Täters und zur Sicherstellung von Beweismaterial. Auf Grund eines umfassenden Geständnisses des festgenommenen 25-jährigen Täters konnten die weiteren Mittäter, zwei Männer und drei Frauen im Alter von 25 bis 26 Jahren aus Nord- und Osthessen ermittelt werden. Da keine Haftgründe bestanden, wurden alle sechs Täter bzw. Täterinnen nach der Vernehmung, Durchsuchungen und erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.  

Die insgesamt aus sechs Personen bestehende arbeitsteilig vorgehende deutsche Tätergruppe hatte am 20. November gegen 21.40 Uhr versucht, sich unter Verwendung von schwerem Gerät Zutritt zu den Bunkern zu verschaffen, um die dort gelagerte Pyrotechnik, die Feuerwerkskörper auf Schwarzpulverbasis umfasst, im Wert von mehreren 1.000 Euro zu entwenden und um anschließend das erbeutete Schwarzpulver gewinnbringend zu veräußern.

Bei dem Versuch, ein doppelwandiges Stahltor des letzten Aufbewahrungsbunkers mittels eines benzinbetriebenen Trennschleifers aufzuflexen, entzündeten sich dort vermutlich durch Funkenflug im Torbereich aufgestapelte Feuerwerkskörper und es kam zu einer explosionsartigen Umsetzung der Pyrotechnik. Infolge der enormen Explosion wurde das massive Stahltor herausgesprengt. Bei dem in ca. 10 Meter Entfernung bereitgestellten Fluchtfahrzeug wurde durch die Druckwelle die komplette Heckscheibe in den Innenraum katapultiert. Durch glückliche Umstände wurden die sich in unmittelbarer Nähe zum Explosionsort aufhaltenden Täter nicht verletzt.

Im Inneren des Bunkers entwickelte sich in der Folge ein Vollbrand des Inventars. Fortwährende chemische Reaktionen erschwerten der eingesetzten Feuerwehr die Löschung des Brandes. Der Gesamtsachschaden wird von der Polizei nach bisherigen Erkenntnissen auf ca. 80.000 Euro geschätzt.

Bei den weiteren durchgeführten Festnahme- und Durchsuchungsmaßnahmen konnte bei mehreren Tatbeteiligten umfangreiches Beweismaterial, Diebesgut, unter anderem Abschussrohre, Zündsteuerungen, Schwarzpulver, etc. und das von einem Zeugen tatzeitnah beobachtete Fluchtfahrzeug - ein VW Golf - aufgefunden werden. Das Beweismaterial und das Fluchtfahrzeug wurden sichergestellt und kriminaltechnisch untersucht.

Bei einem Mittäter wurden mehrere strafrechtlich relevante Zufallsfunde, wie neue Mobiltelefone, verschiedene verbotene Waffen, Schreckschusspistolen und ca. 70 kg "Polenböller" entdeckt und sichergestellt. Die Ermittlungen insbesondere zu den fabrikneuen Mobiltelefonen, den Polenböllern, sowie zu den aufgefundenen Waffen dauern noch an.  

Die Tätergruppe erwartet nun Strafverfahren wegen Einbruchdiebstahls, fahrlässiger Brandstiftung und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion. (ots/r)

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