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BAD AROLSEN. Der Kram- und Viehmarkt lockte auch in diesem Jahr wieder rund 350.000 Menschen nach Bad Arolsen. Auch wenn man das Einsatzgeschehen für eine derartige Veranstaltung insgesamt als unauffällig bezeichnen kann, haben sich dennoch über die Dauer einige Straftaten auf dem Festplatz und rund um den Königsberg ereignet. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Bad Arolser Polizistinnen und Polizisten von anderen Dienststellen aus dem Bereich der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, dem Polizeipräsidium Nordhessen und der Bereitschaftspolizei.

Insgesamt kam es im Zusammenhang mit dem Viehmarkt zu sechs Strafanzeigen wegen Körperverletzungen. Die Polizei ermittelt hier überwiegend gegen junge Erwachsene, die teils stark alkoholisiert aneinandergerieten. Zu ernsthaften und schweren Verletzungen kam es dabei nicht. Alle von der Polizei festgestellten Schlägereien entwickelten sich nach aktuellem Kenntnisstand zufällig und sind eher dem Alkohol, als mutmaßlichen Rivalitäten zuzuschreiben.

Vier Beteiligte mussten von der Polizei bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam genommen werden. Darüber hinaus mussten gegen elf Besucher Platzverweise ausgesprochen werden. Personen in offenkundig aggressiver Stimmung wurde der Aufenthalt auf dem Festplatz damit verwehrt. Dadurch konnten zu befürchtende Auseinandersetzungen im Keim erstickt werden.

Rund um das Marktgeschehen ereigneten sich drei Diebstahlsdelikte mit geringem Schadensausmaß. Das Einsatzprotokoll verzeichnete noch Sachbeschädigungen und eine Fundunterschlagung. Zwei Führerscheine wurden während der Verkehrskontrollen im Stadtgebiet beschlagnahmt.

Im Verkehrssektor war ein relativ hohes Aufkommen durch die Besucher zu verzeichnen. Am Samstag und Sonntag, insbesondere um die Mittagszeit, waren die Parkmöglichkeiten nahezu erschöpft. Von Polizei und Ordnungsamt wurden eine Vielzahl von Parkverstößen festgestellt. Davon standen einige Fahrzeuge verkehrsbehindernd und mussten abgeschleppt werden. Lediglich vier Verkehrsunfälle ereigneten sich am Wochenende im Zusammenhang mit der Veranstaltung.

Die Resonanz auf die deutlich wahrnehmbare Polizeipräsenz fand bei den Festbesuchern insgesamt durchweg Anerkennung. Die Besucher fühlten sich sicher. Ein Indiz dafür, dass das angepasste Sicherheitskonzept für diese Großveranstaltung wieder erfolgreich gegriffen hat.

Zeugenaufruf: In einem Fall von Körperverletzung kam es am Samstagmorgen gegen 4.30 Uhr in der Schlesienstraße nach einem verbalen Streit zweier alkoholisierter Personengruppen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach einem etwa 18 Jahre alten Mann, der etwa 180 cm groß sein soll, einen Stoppelbart trug und mit einem schwarzen Trainingsanzug mit weißen Adidas-Streifen sowie schwarzen Schuhen mit weißem Nike-Emblem bekleidet war. Hinweise zu dem genannten Vorfall und dem Täter bitte an die Polizeistation Bad Arolsen. Die Telefonnummer lautet: 05691/97990. (ots/r)


Publiziert in Polizei

KORBACH. Fünf Wasserverteiler sind kurz nach Ende des Korbacher Viehmarktes auf der Hauer gestohlen worden. Der Wert der Armaturen summiert sich auf einen vierstelligen Betrag. Die Polizei sucht Zeugen des Dienstahls.

Um die Schausteller während des Kiliansmarktes auf dem Hauerplatz mit Wasser zu versorgen, hatte der Energieversorger EWF auf dem Festplatz mehrere Wasserverteiler installiert. Diese waren auf Dreibeinen montierte. Am Dienstagmorgen stellten Mitarbeiter des Energieversorgers fest, dass fünf dieser Wasserverteiler verschwunden sind. Unbekannte hatten sie in der Zeit ab Montagnachmittag, 16 Uhr, gestohlen.

Wer Angaben zu den Dieben oder zum Verbleib der Wasserverteiler machen kann, der wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05631/971-0 an die Polizeistation in Korbach zu wenden. (ots/pfa)   

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Publiziert in Polizei

HOFGEISMAR. Zwei unbekannte Räuber haben eine 52-jährige Taxifahrerin aus Hofgeismar überfallen: Die mit Pistole bewaffneten Männer raubten ihre Geldbörse und das Mobiltelefon. Die Fahndung der Polizei verlief bislang ohne Erfolg.

Die beiden Unbekannten hielten die Fahrerin am frühen Sonntagmorgen gegen 3.50 Uhr in der Mauerstraße in der Nähe des Viehmarktgeländes an und verwickelten die Frau in Fahrpreisverhandlungen. Als man sich einige geworden war, stieg einer der vermeintlichen Fahrgäste an der Beifahrerseite in das Taxi ein. Plötzlich hatte er eine graue Pistole in der Hand, zielte auf den Körper der Taxifahrerin und verlangte die Herausgabe ihrer Geldbörse und ihres Handys.

Beide Täter flüchteten anschließend zu Fuß mit der Beute in Richtung der Straße Oberer Graben. In der Geldbörse befanden sich ein kleinerer Gelbetrag sowie diverse Papiere und Bankkarten der Geschädigten. Zum Telefon machte die Polizei am Sonntag keine Angaben.

Täterbeschreibungen:

  • Täter mit grauer Pistole: etwa 1,80 Meter groß, kräftige Gestalt, rundliches Gesicht, vermutlich Glatze, er trug ein helles Oberteil und blaue Jeans
  • Täter außerhalb des Taxis: 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,65 Meter groß, schmale Gestalt, schmales Gesicht, beim Sprechen spitz geformte Lippen, kurze Haare, sprach mit ausländischem Akzent, trug eine blaue oder graue Stoffjacke

Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Hofgeismar unter der Telefonnummer 0561/9102820 oder die Kriminalpolizei in Kassel, die die Ermittlungen übernommen hat, unter der Nummer 0561/9100 entgegen. (ots/pfa) 

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Auch wenn die Temperaturen derzeit noch keine wirkliche Freude aufkommen lassen, so stehen doch Frühlingsfeste und andere Veranstaltungen unter freiem Himmel im Terminkalender. Diese Menschenansammlungen ziehen erfahrungsgemäß auch Taschendiebe an. Die Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Langfingern.

Die Täter verursachen einen hohen finanziellen Schaden. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2016 in Deutschland insgesamt 164.771 Taschendiebstähle angezeigt, 2015 waren es noch 168.142 Fälle. Zwar sind die Fälle damit um zwei Prozent gesunken, doch insgesamt machten die Diebe etwas mehr Beute: 2016 entstand ein Schaden von 51,5 Millionen Euro, im Jahr 2015 waren es 50,8 Millionen Euro. Wie sich Besucher in Feststimmung vor dem Griff in die Tasche schützen können, dazu gibt die Polizei bewährte Tipps.

"Gerade in den Gängen zwischen den Buden und an besonders begehrten Ständen herrscht oft unübersichtliches Gedränge. Dies nutzen die Diebe, um Wertsachen zu stehlen und wieder schnell in der Menschenmenge unterzutauchen", sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Solche Diebstähle sollten immer und schnellstmöglich der Polizei gemeldet werden. Ebenso sollten entwendete Giro- oder Kreditkarten unter der zentralen Notrufnummer 116 116 sofort gesperrt werden, empfiehlt er.

Damit es überhaupt erst gar nicht zu einem Schaden kommt, gibt die Polizei folgende Tipps, um sich vor den Langfingern zu schützen:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen
  • Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper
  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper
  • Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen
  • Lassen Sie Ihre Tasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt
  • Achten Sie in einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen
  • Sperren Sie im Fall eines Diebstahls sofort Ihre Kredit- und Girokarte (früher als EC-Karte bezeichnet) unter dem Sperr-Notruf 116 116

Ausführliche Informationen zum Sperren von gestohlenen Giro- oder Kreditkarten sind auch auf der Homepage polizei-beratung.de erhältlich.

Weitere Informationen gibt es auf der Klappkarte "Schlauer gegen Klauer" mit Piktogrammen und einem Notfallpass zum Heraustrennen mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten. Dazu gehört auch eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen, damit diese nach einem Diebstahl richtig reagieren können. Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann hier heruntergeladen werden. (ots/pfa)  

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Publiziert in Polizei

RHODEN. Nach mehreren Sachbeschädigungen in Rhoden sucht die Arolser Polizei nach möglichen Zeugen. Vermutlich zwei junge Männer richteten einen Gesamtschaden von etwa 500 Euro an.

Zeugen hatten am frühen Sonntagmorgen gegen 3 Uhr zwei 17- bis 18-Jährige beobachtet, eine nähere Beschreibung der Verdächtigen war aber nicht möglich. Die Ermittler hoffen auf weitere Zeugen, denen diese oder andere Verdächtige ebenfalls aufgefallen sind. Wer Angaben zu den Tätern machen kann, der wird gebeten, sich bei der Polizei in Bad Arolsen zu melden unter der Telefonnummer 05691/9799-0. 

Die Taten könnten in Zusammenhang mit dem Viehmarkt am Wochenende in Rhoden an der Stadthalle stehen. Betroffen sind nämlich umliegende Straßen. So wurden in der Straße Walme ein Maschendrahtzaum heruntergedrückt und sechs Zaunpfosten umgeknickt. In der Pastor-Wahl-Straße beschädigten die Täter eine Hofbeleuchtung, in der Helmighäuser Straße wurde ein Terracotta-Blumentopf zerstört. Die Täter könnten auf dem Heimweg vom Viehmarkt gewesen sein. (pfa) 


In Rhoden hatte die Polizei in den vergangenen Tagen mehrfach zu tun:
Brand an Bürogebäude: Einbruch zwei Tage zuvor (12.09.2016, mit Fotos)
Feuer in Rhoden: Übergreifen auf Lagerhalle verhindert (12.09.2016, mit Fotos)

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BAD AROLSEN. Noch immer sucht die Polizei nach einem flüchtigen Messerstecher, der am frühen Sonntagmorgen einen 30 Jahre alten Besucher des Arolser Viehmarktes seitlich in den Bauch stach. Die Polizei hatte an den Markttagen alle Hände voll zu tun, unter anderem nach Rangeleien oder weil Frauen unsittlich berührt wurden. Angesichts der Besucherzahlen von etwa 400.000 stufte Polizeisprecher Volker König das Einsatzgeschehen insgesamt als ruhig ein.

Die Behörden und Hilfsorganisationen hatten im Vorfeld des Viehmarktes das bestehende Sicherheitskonzept gründlich überarbeitet und an die neue Sicherheitslage angepasst (112-magazin.de berichtete). Das haben auch die Besucher des Viehmarktes registriert. Es waren deutlich mehr Einsatzkräfte im Einsatz. Wie in den vergangenen Jahren auch, verzeichnet das Einsatzprotokoll rund um die Reithalle die meisten polizeilichen Einsätze. Darauf hatte sich die Polizei eingestellt und war stets mit starken Kräften in der Nähe.

Insgesamt musste die Polizei bei 13 Körperverletzungen einschreiten. Bei einer dieser Taten war auch ein Messer im Spiel: Am frühen Sonntagmorgen kam es um 0.20 Uhr auf der Tanzfläche aus bislang unbekannten Gründen zu einer Rangelei zwischen zwei Männern, in deren Verlauf einer dem anderen plötzlich mit einem kleinen Messer seitlich in den Bauch stach und dann flüchtete. Der Geschädigte, ein in Bad Arolsen wohnender 30 Jahre alter Mann, wurde dabei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Er wurde ins Arolser Krankenhaus eingeliefert. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 17 bis 18 Jahre alten, dunkelhäutigen Mann mit schwarzen Haaren handeln. Er wird als schlank beschrieben. Er war mit einer hellen Hose und einer dunklen Jacke bekleidet, die dann blutverschmiert war.

Frauen angetanzt und unsittlich berührt
Bereits am Freitagabend hatten sich bei der Polizei vier junge Frauen gemeldet, die auf der Tanzfläche in der Reithalle zu unterschiedlichen Zeiten angetanzt und unsittlich berührt worden waren. Da sowohl Polizei als auch Security schnell an Ort und Stelle waren, konnten die Personalien der Beschuldigten ermittelt werden.

Rund um die Reithalle sprachen die Beamten im Laufe des Wochenendes insgesamt neun Platzverweise gegen zumeist stark alkoholisierte, aggressive junge Männer aus, denen sie - wenn auch widerwillig - nachkamen.

Rund um das Marktgeschehen ereigneten sich auch mehrere Diebstähle. So wurden Donnerstag- und Freitagnacht in der Marie-Calm-Straße jeweils ein Kinder- und ein Jugendfahrrad gestohlen. Beide Fahrräder standen unter einem Carport. Auch wurden einigen Markbesuchern die Portemonnaies gestohlen, aber auch Standbetreiber waren von den Diebstählen betroffen. In drei Fällen stahlen die Diebe Bargeld aus Marktständen und in einem Fall mehrere Handtaschen. Außerdem verzeichnet das Einsatzprotokoll noch mehrere Ruhestörungen, eine Sachbeschädigung und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Auf den Straßen rund um das Festgelände war die Situation relativ entspannt, auch wenn die Parkmöglichkeiten am Samstagabend und am Sonntagnachmittag nahezu erschöpft waren. Obwohl von Polizei und Ordnungsamt eine Vielzahl von Parkverstößen festgestellt wurden, verzichteten sie jedoch darauf, Autos abschleppen zu lassen. Lediglich zwei Verkehrsunfälle ereigneten sich am Wochenende, nähere Angaben dazu machte Polizeisprecher Volker König am Montag nicht.

Einsatzleiter zuversichtlich: "Werden Messerstecher ermitteln"
Einsatzleiter Manfred Lang zeigte sich dann auch zum Abschluss des Kram- und Viehmarktes sehr zufrieden: "Bei so vielen Menschen lassen sich nicht alle Straftaten im Vorfeld verhindern. Aber wir waren so gut aufgestellt, dass wir die Körperverletzungsdelikte fast alle aufklären konnten und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir den flüchtigen Messerstecher auch noch ermitteln". (ots/pfa)

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 04 August 2016 07:36

Stärkere Polizeipräsenz zum Bad Arolser Viehmarkt

BAD AROLSEN. "Das" Arolser Viehmarkt steht bevor. Das größte Volksfest in Nordhessen lockt vom 4. bis 7. August wieder mehrere hunderttausend Besucher auf den Königsberg. Angesichts der jüngsten Anschläge in Bayern hat die Redaktion von 112-magazin.de den heimischen Polizeisprecher Volker König gefragt, ob und wie sich die Ordnungshüter auf mögliche Attentate vorbereitet haben.

Der Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg verweist in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahme des hessischen Innenministers Peter Beuth zur Sicherheitslage in Hessen. Dieser sagte: "Als Reaktion auf die Lage in München wurden flächendeckend Polizeikräfte in Alarmbereitschaft gesetzt. Das hessische Landeskriminalamt hat eine 'Besondere Aufbauorganisation' eingerichtet. Auch wenn aktuell keine Erkenntnisse vorliegen, dass konkrete Anschläge in Hessen geplant oder vorbereitet werden, wurde eine Reihe von offenen und verdeckten Maßnahmen eingeleitet.

Die Polizeipräsenz wurde in Abstimmung mit den Ordnungsämtern und Stadtpolizeien sowie der Bundespolizei bei öffentlichen Veranstaltungen und dem Personennahverkehr erhöht. Interventionsteams und Spezialkräfte sind sofort einsetzbar. Die hessischen Sicherheitsbehörden tauschen sich intensiv mit dem Bundeskriminalamt und den anderen Bundesländern aus. Auch das Landesamt für Verfassungsschutz steht in engem Kontakt mit den Landes- und Bundesbehörden."

Keine konkreten Hinweise
Konkrete Fragen, beispielsweise danach, wie lange genau ein Spezialeinsatzkommando von der Alarmierung bis zum Eintreffen auf dem Festplatz benötigt, wollte der Polizeisprecher nicht im Detail beantworten. Er gab jedoch eine allgemeine Stellungnahme zur Sicherheit auf dem Bad Arolser Viehmarkt ab: "Nach den jüngsten Vorfällen in München, Würzburg und Ansbach ist ein terroristischer Anschlag oder ein Amoklauf nie auszuschließen. Allerdings liegen keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefahr für die Besucher des Viehmarktes vor", sagte König. Überall im Lande würden große Volksfeste gefeiert, wie zum Beispiel das "Open Flair" in Eschwege, die die Sicherheitsbehörden vor schwierige Aufgaben stellen.

Besucher müssen sich auf Kontrollen einstellen
"Für den Bad Arolser Viehmarkt haben die Behörden und Hilfseinrichtungen das Sicherheitskonzept neu überarbeitet und an die besondere Lage angepasst. Darin sind unter anderem auch die Fluchtwege bezeichnet und Vorkehrungen zur Räumung des Platzes getroffen. Die Polizei ist gut vorbereitet und wird das bewährte Konzept der vergangenen Jahre mit starker, offener Präsenz, aber auch mit verdeckten Maßnahmen in diesem Jahr umsetzen. Das bedeutet, dass sich die Besucher auf  Kontrollen einstellen müssen."

Die Polizei werde mit starken Kräften in Bad Arolsen vertreten sein. "Spezialkräfte sind schnell einsatzbereit. Über Zahl der Einsatzkräfte und Einsatzzeiten werden aus taktischen Gründen keine weiteren Angaben gemacht."

König unterstrich: "Es liegen keinerlei Hinweise auf eine mögliche Gefährdung der Viehmarkbesucher vor. Die Behörden und Hilfsorganisationen arbeiten sehr eng mit dem Marktleiter, privaten Sicherheitsdiensten und Standbetreibern zusammen und haben alle Vorbereitungen getroffen, um den Besuchern einen unbeschwerten und sicheren Viehmarktbesuch zu ermöglichen."

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 02 August 2016 15:43

Vollsperrung: Straße zum Viehmarkt gesperrt

BAD AROLSEN. Eigentlich sollte die Bundesstraße 450 zwischen Bad Arolsen und Wolfhagen zum Viehmarkt befahrbar sein. Daraus wird nun leider nichts. Die B 450 muss wegen Straßen- und Brückenbauarbeiten weiterhin gesperrt bleiben. Das teilte Hessen Mobil in einer Presseerklärung mit. Umfangreichere Sanierungsmaßnahmen als geplant, machen die Verlängerung der Vollsperrung erforderlich. Aufgrund eines unerwartet hohen Sanierungsaufwandes an der Brücke zur Unterführung der "Sandlandstraße" in Landau, wird die Bundesstraße  zwischen Bad Arolsen und Wolfhagen  gesperrt bleiben.

Der derzeitige Stand der Bauarbeiten ermöglicht es leider nicht, die Bundesstraße vor Beginn des "Arolser Viehmarktes"  für den Verkehr freizugeben. Auch eine lediglich vorübergehende Öffnung der Strecke während des Volksfestes ist bedauerlicherweise nicht möglich, da aufgrund des derzeitigen Baustandes und insbesondere noch nicht wieder installierter Schutzeinrichtungen im Brückenbereich, die Verkehrssicherheit nicht im unumgänglich notwendigen Maße gewährleistet werden kann.

Hessen Mobil bedauert dies außerordentlich und bittet alle Verkehrsteilnehmer und insbesondere die Besucher des "Arolser Viehmarktes" um Verständnis für diese aus Sicherheitsgründen notwendige Entscheidung. Die bestehenden Umleitungen haben weiterhin Bestand.

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Publiziert in Baustellen

BAD AROLSEN. "Das" Arolser Viehmarkt steht bevor. Das größte Volksfest in Nordhessen lockt vom 4. bis 7. August wieder mehrere hunderttausend Besucher auf den Königsberg. Angesichts der jüngsten Anschläge in Bayern hat die Redaktion von 112-magazin.de den heimischen Polizeisprecher Volker König gefragt, ob und wie sich die Ordnungshüter auf mögliche Attentate vorbereitet haben.

Der Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg verweist in diesem Zusammenhang auf die Stellungnahme des hessischen Innenministers Peter Beuth zur Sicherheitslage in Hessen. Dieser sagte: "Als Reaktion auf die Lage in München wurden flächendeckend Polizeikräfte in Alarmbereitschaft gesetzt. Das hessische Landeskriminalamt hat eine 'Besondere Aufbauorganisation' eingerichtet. Auch wenn aktuell keine Erkenntnisse vorliegen, dass konkrete Anschläge in Hessen geplant oder vorbereitet werden, wurde eine Reihe von offenen und verdeckten Maßnahmen eingeleitet.

Die Polizeipräsenz wurde in Abstimmung mit den Ordnungsämtern und Stadtpolizeien sowie der Bundespolizei bei öffentlichen Veranstaltungen und dem Personennahverkehr erhöht. Interventionsteams und Spezialkräfte sind sofort einsetzbar. Die hessischen Sicherheitsbehörden tauschen sich intensiv mit dem Bundeskriminalamt und den anderen Bundesländern aus. Auch das Landesamt für Verfassungsschutz steht in engem Kontakt mit den Landes- und Bundesbehörden."

Keine konkreten Hinweise
Konkrete Fragen, beispielsweise danach, wie lange genau ein Spezialeinsatzkommando von der Alarmierung bis zum Eintreffen auf dem Festplatz benötigt, wollte der Polizeisprecher nicht im Detail beantworten. Er gab jedoch eine allgemeine Stellungnahme zur Sicherheit auf dem Bad Arolser Viehmarkt ab: "Nach den jüngsten Vorfällen in München, Würzburg und Ansbach ist ein terroristischer Anschlag oder ein Amoklauf nie auszuschließen. Allerdings liegen keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefahr für die Besucher des Viehmarktes vor", sagte König. Überall im Lande würden große Volksfeste gefeiert, wie zum Beispiel das "Open Flair" in Eschwege, die die Sicherheitsbehörden vor schwierige Aufgaben stellen.

Besucher müssen sich auf Kontrollen einstellen
"Für den Bad Arolser Viehmarkt haben die Behörden und Hilfseinrichtungen das Sicherheitskonzept neu überarbeitet und an die besondere Lage angepasst. Darin sind unter anderem auch die Fluchtwege bezeichnet und Vorkehrungen zur Räumung des Platzes getroffen. Die Polizei ist gut vorbereitet und wird das bewährte Konzept der vergangenen Jahre mit starker, offener Präsenz, aber auch mit verdeckten Maßnahmen in diesem Jahr umsetzen. Das bedeutet, dass sich die Besucher auf  Kontrollen einstellen müssen."

Die Polizei werde mit starken Kräften in Bad Arolsen vertreten sein. "Spezialkräfte sind schnell einsatzbereit. Über Zahl der Einsatzkräfte und Einsatzzeiten werden aus taktischen Gründen keine weiteren Angaben gemacht."

König unterstrich: "Es liegen keinerlei Hinweise auf eine mögliche Gefährdung der Viehmarkbesucher vor. Die Behörden und Hilfsorganisationen arbeiten sehr eng mit dem Marktleiter, privaten Sicherheitsdiensten und Standbetreibern zusammen und haben alle Vorbereitungen getroffen, um den Besuchern einen unbeschwerten und sicheren Viehmarktbesuch zu ermöglichen."

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WOLFHAGEN. Ein 27-Jähriger hat auf dem Wolfhager Viehmarkt eine Frau begrapscht und geschlagen. Auch einen weiteren Gast des Festzeltes, in dem es zu dem Vorfall gekommen war, ging der agressive Mann an.

Die Polizei wurde gegen 3.45 Uhr auf den Festplatz an der Liemeckestraße mit dem Hinweis auf den renitenten Mann gerufen. Die Beamten eilten auf den Festplatz und nahmen den 27-Jährigen, der in der Flüchtlingseinrichtung in Wolfhagen wohnt, noch auf dem Gelände fest und brachten ihn zur Dienststelle.

Wie die Opfer und mehrere Zeugen gegenüber den Beamten aussagten, habe der Mann sich im Festzelt ihnen und anderen gegenüber besonders aggressiv verhalten. Beim Tanzen soll er dann eine 37-Jährige aus Wolfhagen von hinten begrapscht haben. Nachdem er daraufhin mit anderen Gästen in Streit geriet, habe das Opfer sogar noch schlichtend eingreifen wollen - und sei dabei von dem 27-Jährigen gegen die Brust geboxt worden. Einen weiteren 24 Jahre alten Gast aus Wolfhagen, der ihn aus dem Festzelt bringen wollte, soll der 27-Jährige ebenfalls angegriffen und am Hals verletzt haben, bevor er schließlich das Zelt verließ und von den Beamten festgenommen wurde. Alle Beteiligten standen unter Alkoholeinfluss.

Der 27-Jährige muss sich nun wegen sexueller Nötigung und zweifacher Körperverletzung verantworten. (ots/pfa)

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