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KASSEL. Ein Auffahrunfall auf der Kreisstraße 53 bei Grebenstein-Udenhausen wegen eines plötzlich die Fahrbahn querenden Rehs hatte am Dienstagabend zwei Verletzte und rund 12.000 Euro Schaden zur Folge.

Ein Fahrschulwagen musste wegen des Wildwechsels stark abbremsen, was die nachfolgende Autofahrerin offenbar zu spät bemerkte, was dazu führte, dass diese in das Heck des Fahrschulautos krachte. Die Fahrlehrerin sowie die Beifahrerin in dem auffahrenden Wagen sind bei dem Unfall verletzt und anschließend mit Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht worden.  

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeistation Hofgeismar berichten, ereignete sich der Unfall gegen 21.10 Uhr auf der Kreisstraße 53 zwischen dem Hofgeismarer Stadtteil Hombressen und dem Grebensteiner Ortsteil Udenhausen. Beide Autos waren in Richtung Udenhausen unterwegs. Rund 400 Meter vor dem Ortseingang querte das Reh die Fahrbahn, wobei der Fahrschulwagen, ein Skoda Octavia, in dem eine 18-jährige Fahrschülerin aus Hofgeismar sowie die Fahrlehrerin saßen, stark bremste.

Die dahinter fahrende 29 Jahre alte Autofahrerin aus Kassel mit ihrem Hyundai i30 hatte dies zu spät bemerkt und krachte in das Heck das Skodas. Dabei hatten sich die aus Kassel stammende 24-jährige Beifahrerin im Hyundai sowie die Fahrlehrerin Verletzungen zugezogen, die nach ersten Einschätzungen glücklicherweise offenbar nicht schwerwiegend waren. Die Fahrschülerin und die 29-Jährige blieben unverletzt.

Beide Wagen waren durch den Zusammenprall erheblich beschädigt worden, der Hyundai musste abgeschleppt werden. Das Reh hingegen war unverletzt weitergelaufen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 18 Juli 2017 06:29

Absichtlich gegen Baum gefahren?

UDENHAUSEN. Bei dem am Montag auf der Landesstraße 3229 zwischen Grebenstein-Udenhausen und dem Udenhäuser Stock tödlich verunglückten Mann handelt es sich um einen 32-Jährigen aus dem Landkreis Stendalin Sachsen-Anhalt. Er war mit einem Kleintransporter frontal gegen einen am Fahrbahnrad stehenden Baum geprallt und infolge seiner schweren Verletzungen vor Ort verstorben.

Da sich bei den ersten Ermittlungen Anhaltspunkte darauf ergaben, dass der Fahrer seinen Wagen bewusst von der Straße gelenkt haben könnte, sind die weiteren Ermittlungen von den für Todesfälle zuständigen Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo übernommen worden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor, bestätigte die Kripo auf Anfrage von 112-magazin.de.

Wir berichteten gestern über den tödlichen Unfall bei Udenhausen in einer Erstmeldung.

Link: Tödlicher Unfall - Straße gesperrt, Umleitung beachten (17. Juli 2017)

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 04 Juni 2015 23:27

Tier ausgewichen: Gegen Baum, schwer verletzt

GREBENSTEIN. Einem Tier ausgewichen und dadurch gegen einen Baum geprallt ist in der Nacht zu Donnerstag eine 23 Jahre alte Autofahrerin aus Münster. Die junge Frau wurde schwer verletzt. Lebensgefahr soll nicht bestehen. Nach der Erstversorgung noch an der Unfallstelle wurde die Frau vom Rettungsdienst zur Weiterbehandlung ins Klinikum nach Kassel gebracht.

Die junge Frau war um 1.15 Uhr auf der Kreisstraße 51 von Udenhausen kommend in Richtung Grebenstein unterwegs. Im Verlauf einer leichten, langgezogenen Linkskurve wechselte plötzlich ein Wildtier die Fahrbahn, so die ersten Angaben der jungen Frau unmittelbar nach dem Unfall. Beim Ausweichen kam der Wagen der 23-Jährigen nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß dann gegen einen am rechten Fahrbahnrand stehenden Baum. Dabei verletzte sich die Frau schwer.

Am Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der von den Beamten der Polizeistation Hofgeismar mit rund 4000 Euro angeben wurde.

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Publiziert in KS Polizei

REINHARDSHAGEN. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 44 Jahre alter Autofahrer erlitten, als er am Samstag im Altkreis Hofgeismar, heute Kreis Kassel, von der Straße abkam und frontal gegen einen Baum prallte. Die Unfallursache ist noch unklar.

Der 44-Jährige aus Fuldatal war am Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr mit seinem Wagen alleine auf der Landesstraße 3229 von Reinhardshagen kommend in Richtung Udenhausen unterwegs. Etwa 500 Meter vor der Glasfabrik nahe Mariendorf kam der Wagen des Fuldatalers aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Mann erlitt hierbei lebensgefährliche Verletzungen.

Der Verletzte wurde vor Ort zunächst notärztlich versorgt und anschließend zur stationären Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus transportiert. An dem Wagen entstand Totalschaden von rund 8000 Euro. Die Landesstraße war bis gegen 17 Uhr halbseitig gesperrt.

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Publiziert in KS Polizei

UDENHAUSEN. Mehrere Kinder haben sich bei der Polizei gemeldet und zugegeben, am Freitagabend einen Draht über eine Straße im Grebensteiner Ortsteil Udenhausen gespannt zu haben. Die Polizei hatte am Wochenende über den Fall berichtet und Zeugen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gesucht.

Nach dem Zeugenaufruf der Polizei und der Veröffentlichung in den Medien meldeten sich am Montagabend mehrere Kinder im Beisein ihrer Eltern bei der Polizei in Hofgeismar. Die Mädchen und Jungen berichteten, bei dem Vorfall am Freitagabend dabei gewesen zu sein. Ihren glaubhaften Angaben zufolge waren sie mit mehreren 12 und 13 Jahre alten Kindern am Freitagabend in Udenhausen unterwegs. Ein Kind aus der Gruppe habe dann den Draht über den Kasseler Weg gespannt. Ein anderes Kind, das die Aktion mitbekommen hatte, soll sich sofort gegen das Vorhaben aufgelehnt haben, ein weiteres habe den Draht unmittelbar nach dem Spannen gleich wieder zerrissen. Anschließend seien sie weitergegangen, ohne die Drahtreste zu entfernen.

Ein Anwohner hatte die beiden Drahtenden am Samstagmorgen entdeckt und die Polizei in Hofgeismar alarmiert. Hinweise darauf, dass der Draht längere Zeit über die Fahrbahn gespannt war, sich jemand verletzt hatte oder etwas beschädigt wurde, liegen der Polizei bislang nicht vor. Die Polizei war zunächst davon ausgegangen, dass ein Auto gegen den Draht gefahren war und er dabei zerriss.

Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr werden weiterhin von der Ermittlungsgruppe der Polizeistation in Hofgeismar geführt.

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Publiziert in KS Polizei

UDENHAUSEN. Offensichtlich pures Glück hat einen möglicherweise schweren Unfall im nördlichen Landkreis Kassel vereitelt: Im Grebensteiner Ortsteil Udenhausen hatten unbekannte Täter einen zwölf Meter langen und drei Millimeter starken Draht über eine Straße gespannt.

Ein aufmerksamer Anwohner bemerkte den Draht am Samstagmorgen, als er seinen Hund ausführte. Hierbei bemerkte er den Draht, der bereits zerrissen war, aber mit den festgebundenen Enden immer noch an einer Straßenlaterne und einem Gartenzaunpfosten hing.

Der Draht war offensichtlich in einer Höhe von 1,10 Metern befestigt und gespannt worden. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass ein durchfahrendes Fahrzeug den Draht zerrissen hat, ohne dass der Fahrer etwas davon mitbekommen hat. Für Zweiradfahrer oder Kinder auf Fahrrädern hätte es bei Auftreffen auf den gespannten Draht zu einem Unfall mit schweren Folgen kommen können.

Der Draht war im Kasseler Weg gespannt worden. Die Tatzeit dürfte in der Nacht zu Samstag gewesen sein. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein. Die Polizei sucht nun nach den "Drahtziehern". Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Hofgeismar unter der Telefonnummer 05671/99280 zu melden.

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 15 März 2013 21:08

Auto mit Grillanzündern in Brand gesteckt

GREBENSTEIN. Bislang noch unbekannte Täter haben in Grebenstein-Udenhausen im Borneweg einen schwarzen VW Polo vorsätzlich in Brand gesteckt und sind anschließend unerkannt geflüchtet.

Die 28 Jahre alte Halterin des Fahrzeugs hörte am Donnerstagabend gegen 22 Uhr einen lauten Knall und sah beim Blick aus dem Fenster, dass ihr in der Einfahrt abgestellter Wagen an Motorraum und Vorderreifen brannte. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Der Schaden am Auto beträgt rund 7000 Euro.

Grillanzünder im Spiel
Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von vorsätzlicher Brandstiftung aus, da an den Vorderreifen Reste von einem vermutlichen Grillanzünder gefunden wurden. Außerdem wurden zur Tatzeit im Bereich des Tatortes zwei Personen beobachtet, die aber nur spärlich beschrieben werden können. Beide Personen sollen helle Oberteile getragen habe, eine Person habe darüber allerdings ein dunkles Oberbekleidungsstück getragen. Beide Personen sollen ihre Kapuzen über den Kopf gezogen haben.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung eingeleitet und bittet Zeugen, die Hinweise zu dieser Tat geben können, sich bei ihr zu melden. Das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel ist zu erreichen unter der Rufnummer 0561/9100.

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 18 Dezember 2012 11:59

Totes Baby: Von Mutter weiter keine Spur

GREBENSTEIN. Nach dem Fund eines nach Obduktionsergebnis tot geborenen weiblichen Säuglings Anfang Dezember an der Böschung der K 51 zwischen Grebenstein und Udenhausen sind nach wie vor nur wenige Hinweise zum Fall bei den Ermittlern der Kasseler Kripo eingegangen.

Unter anderem meldete eine Zeugin, dass sie an dem besagten Tag, einem Samstag, einen auffälligen orange-gelben Polo gesehen habe, dessen Fahrer die Strecke zwischen Grebenstein und Udenhausen in der Nachmittagszeit befahren hatte. Nach den beiden Insassen des Polos, es könnte sich nach Angaben der Hinweisgeberin um ein Pärchen gehandelt haben, hatten die Ermittler gesucht, da sie als mögliche Zeugen in Frage gekommen waren.

Letztlich konnten die Kripobeamten aufgrund von Zeugenhinweisen die beiden Polo-Insassen ermitteln. Der Fahrer arbeitet für eine Grebensteiner Pizzeria. Er war in seinem Polo zusammen mit einem Bekannten an dem besagten Samstag mindestens zweimal die Strecke Grebenstein-Udenhausen zum Pizzaausliefern abgefahren. Nach Angaben der beiden jungen Männer war ihnen dabei auch nichts aufgefallen, was mit dem am Straßenrand abgelegten toten Säuglings zu tun haben könnte.

Weiterhin werden Zeugen gesucht, die Hinweise zu einer entsprechenden Schwangerschaft beziehungsweise auf die Mutter geben können. Zeugen mögen sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen oder jeder anderen Polizeidienststelle melden.


Über den Fall berichtete 112-magazin.de mehrfach:
Totes Baby am Straßenrand gefunden (01.12.2012)
Babyleiche in Tüten und auffälligem Frotteetuch (02.12.2012, mit Fotos)
Leichenfund: Baby bereits bei Geburt tot (03.12.2012)
Totes Baby: Bisher nur wenig Hinweise (03.12.2012)
Babyleiche: Orange-gelber Polo gesucht (06.12.2012)

Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 06 Dezember 2012 16:56

Babyleiche: Orange-gelber Polo gesucht

GREBENSTEIN/UDENHAUSEN. Nach dem Fund eines tot geborenen weiblichen Säuglings am vergangenen Samstag gingen bislang nur wenige Hinweise bei der Kasseler Kripo ein. Die Ermittler hoffen, dass ein Hinweis auf einen orange-gelben Polo sie weiter bringt.

Ein junger Mann und eine junge Frau waren am Samstagnachmittag zweimal auf der Strecke Grebenstein - Udenhausen gesehen worden. Dabei könnte den Polo-Insassen etwas aufgefallen sein, hofft die Polizei.

Bei dem Fahrer soll es sich um einen 18 bis 20 Jahre alten, kräftig gebauten Deutschen mit kurzen blonden Haaren und einem rundlichen Gesicht gehandelt haben. Er soll eine dunkelblaue Baseballmütze auf dem Kopf getragen haben.

Seine Beifahrerin soll eine etwa 15 Jahre alte Deutsche mit braunem, schulterlangem Haar und schmalem Gesicht gewesen sein.

Der orange-gelbe Polo verfügte über ein Schrägheck und war tiefer gelegt. Der Kühler habe nicht serienmäßig ausgesehen. Der Polo war der Hinweisgeberin am Samstagnachmittag zum ersten Mal etwa gegen 14.40 Uhr in Grebenstein an der Kreuzung Bahnhofstraße/Über der Bahn entgegen gekommen. Er soll dann bergauf in Richtung Udenhausen weiter gefahren sein.

Etwa eine Stunde später fiel ihr der Polo erneut auf, als er an derselben Kreuzung von Udenhausen kommend in Richtung Grebenstein fuhr.

Die Autoinsassen werden gebeten, sich als Zeugen unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Publiziert in KS Polizei
Montag, 03 Dezember 2012 18:59

Totes Baby: Bisher wenig Hinweise

GREBENSTEIN. Nach dem Fund eines toten weiblichen Säuglings an der Böschung der Kreisstraße 51 zwischen Grebenstein und Udenhausen am vergangenen Samstag sind bislang nur wenige Hinweise beim zuständigen Kommissariat K 11 zu dem Fall eingegangen. Das teilte die Polizei am Montag mit.

"Wir gehen jedem Hinweis nach, leider hat sich noch keine heiße Spur aus den eingegangenen Hinweisen ergeben", so Kriminalhauptkommissar Helmut Wetzel, Leiter des zuständigen Kommissariats K 11.

Aufgrund des vorläufigen Obduktionsergebnisses hatten sich keine Hinweise auf ein Fremdverschulden ergeben. Die Rechtsmediziner gehen davon aus, dass das Mädchen tot geboren wurde, und schließen somit ein Gewaltverbrechen weitestgehend aus.

Sorge um die Mutter
"Neben der Klärung des Falles, spielt aber auch die Sorge um die leibliche Mutter, die möglicherweise selbst ärztliche Hilfe oder psychologische Betreuung braucht, für uns in den Ermittlungen eine ganz wesentliche Rolle. Auch deshalb ist es uns sehr wichtig, die Mutter zu ermitteln", erörtert der Kommissariatsleiter.

Die Kripobeamten suchen weiterhin nach Zeugen, die Hinweise zu einer entsprechenden Schwangerschaft oder auf die Mutter geben können. Zeugen bittet die Polizei, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Publiziert in KS Polizei
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