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WALDECK-FRNKENBERG. Es ist wieder soweit, nach dem Ende der Sommerferien und somit zu Beginn der kommenden Woche beginnt für viele Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Egal ob zu Fuß, mit dem Auto, mit dem Bus oder mit dem Fahrrad, birgt der tägliche Weg von und zur Schule erhebliche Gefahren für unsere Schützlinge.

Leider ereignen sich immer wieder Unfälle, an denen Kinder auf dem Schulweg beteiligt sind und zu Schaden kommen. Denn Fünf- bis Sechsjährige hören, sehen und reagieren anders als Erwachsene und können deshalb gefährliche Situationen größtenteils noch nicht richtig erkennen. Um Stress zu vermeiden, sollte der Schulweg bereits am Vorabend geplant werden. Damit keine Hektik am frühen Morgen entsteht, sollte vor dem Schlafengehen bereits der Schulranzen gepackt und die Kleidung bereitgelegt werden. Lassen Sie ihr Kind, wenn möglich, zu Fuß zur Schule gehen, Bewegung hält fit.

Gehen Sie mit ihrem Kind den Schulweg ab, erkunden Sie diesen und zeigen Sie ihm die riskanten Stellen, an denen erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich ist. So lernt ihr Kind auch für die Zukunft aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen. Gut sichtbare und reflektierende Bekleidung sollte hierbei eine Selbstverständlichkeit sein. Auch der Transport im Auto sollte geplant sein, Kinder bis zum zwölften Lebensjahr, die kleiner als 1, 50 Meter sind, müssen, egal wie kurz die Strecke auch ist, in geeigneten Kindersitzen transportiert werden.

Achten Sie darauf, dass ihr Kind sich während der Fahrt nicht abschnallt. Das Tragen eines Schutzhelmes, nicht nur bei der Fahrt zur Schule mit dem Fahrrad, bietet erheblichen Schutz vor schweren Kopfverletzungen. Ausreichend angebrachte Reflektoren am Fahrrad und an der Bekleidung lassen andere Verkehrsteilnehmer Radfahrer schneller erkennen.

Der Schulbus ist ein sehr sicheres Verkehrsmittel. Zeigen Sie ihrem Kind den sicheren Weg zur Haltestelle, erklären Sie dem Kind, dass die Haltestelle kein Spielplatz ist und üben Sie das Ein- und Aussteigen. Mit dem Schulbeginn werden Beamte aller Polizeistationen in den ersten Wochenverstärkt an Schulen und Schulwegen im Landkreis Waldeck-Frankenberg präsent sein und durch zusätzliche Verkehrsüberwachungs- und Präventionsmaßnahmen für die Sicherheit der Schüler sorgen. Im Vordergrund steht hierbei der Appell an die Fahrzeugführer, vorausschauend und rücksichtsvoll unterwegs zu sein und besonders auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer zu achten. Das gilt insbesondere auch an Bushaltestellen vor Schulen. An haltenden Bussen mit eingeschalteter Warnblinkanlage darf prinzipiell nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden.

Überdies wird die Polizei ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Gurtpflicht und die Nutzung von Rückhalte einrichtungen für Kinder, sprichKindersitze, haben. Erfahrungsgemäß bringen viele Eltern die Erstklässler in den ersten Wochen mit dem Auto zur Schule, wodurch es in der Vergangenheit nicht selten zu Behinderungen durch Falschparker vor Schuleinrichtungen gekommen ist. Gerade hier sollten Eltern ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und sich entsprechend regelkonform verhalten. Das bedeutet, dass auch ein kleiner Fußweg vom Auto bis zur Schule in Kauf genommen werden muss. (ots/r)


Publiziert in Polizei
Montag, 07 Januar 2019 15:06

Trickdiebe erbeuten Schmuck und Bargeld

MARBURG. Ganz besonders häufig haben es Betrüger an der Haustür auf Senioren abgesehen, die sich in ihren vier Wänden vermeintlich sicher fühlen.

Ziel dieser unliebsamen Besucher ist es, in die Wohnung gebeten zu werden. Dort sind in aller Regel weder Zeugen, noch andere Personen zu erwarten, die die eigenen Pläne durchkreuzen könnten.

Am Freitagnachmittag, am 4. Januar, traf es eine Seniorin in der Straße "In der Gemoll". Zwei Männer klingelten gegen 17.15 Uhr bei der älteren Frau, stellten sich als Mitarbeiter eines Kabelanbieters vor und gaben an, Messungen in der Wohnung durchführen zu müssen. Während einer der Täter die Seniorin in ein Gespräch verwickelte und ablenkte, machte sich sein Begleiter ans Werk. Messungen für den Kabelanschluss erfolgten natürlich nicht. Der Unbekannte durchsuchte mehrere Behältnisse und erbeutete Schmuck und Bargeld im Wert von etwa 1500 Euro, der Bestohlenen fiel der Verlust erst später auf.

Die mutmaßlichen Täter sind beide zwischen 40 und 50 Jahre alt, sprachen Deutsch und waren insgesamt dunkel gekleidet. Der eine ist etwa 180 bis 185 cm groß und hat dunkle Haare, der andere ist 170 bis 175 cm groß und hat dunkle, kurz geschorene Haare.  

Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe: Wem sind vor oder nach dem Geschehen am späten Nachmittag rund um das Wohnhaus verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise bitte an das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060.  

Die Polizei gibt darüber hinaus Tipps gegen Betrüger: Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durchs Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel. Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde oder Firma an. Holen Sie sich dabei die Telefonnummer aus dem Internet oder dem Telefonbuch. Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten. Wählen Sie im Notfall die 110. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

PADERBORN. Innerhalb einer Woche hat die Polizei im Kreis Paderborn 34 Wildunfälle aufgenommen.

Bis zu sieben Mal am Tag kam es zu Kollisionen mit Rotwild, Rehen, Wildschweinen, Dachsen, Waschbären und Füchsen. Betroffen waren alle Kommunen im Kreisgebiet bis auf Bad Lippspringe, Hövelhof und Borchen. Die meisten Unfälle mit Tieren passierten im Bereich Delbrück.  

Der Herbst zählt im Langzeitvergleich zu den von Wildunfällen am stärksten betroffenen Jahreszeiten. Die mit Abstand meisten Wildunfälle der letzten Jahre registrierte die Kreispolizeibehörde im November 2017 mit 164 Unfällen. In diesem Jahr ist die Auswertung noch nicht abgeschlossen. Die Novemberbilanz wird aber auch bei deutlich über 100 Wildunfällen liegen.  

Die nicht abschließende "Blitzauswertung" der letzten Woche belegt die weiter andauernde Gefahr von Wildunfällen. Zwei Drittel der unliebsamen Begegnungen zwischen Fahrzeugen und Tieren fanden ab der Abenddämmerung bis etwa 22 Uhr statt. Neun Unfälle passierten morgens und vier tagsüber, Unfallschwerpunkte lassen sich dabei jedoch nicht ausmachen, fast alle Wildunfälle trugen sich außerhalb geschlossener Ortschaften zu.  

Die Polizei rät zur Vorsicht, insbesondere auf den mit Wildwechselschildern ausgewiesenen Strecken und gibt Tipps zur Verhaltensweise bei Wildwechsel: Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten. Sobald ein Tier auftaucht, sollten Sie immer mit weiteren Artgenossen rechnen. Wenn Tiere die Straße queren, sofort abbremsen, abblenden und hupen und dabei nicht ausweichen. Dabei sollten Sie das Lenkrad festhalten und kontrolliert bremsen. Ein plötzliches Ausweichmanöver kann im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil schlimmen Folgen für alle Beteiligten enden. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

MARBURG. Der Anlass der erneuten Warnung vor anrufenden Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben, sind die bisher gemeldeten 21 neuerlichen Anrufe in der Zeit von Sonntagabend bis Dienstagmorgen.

Zwischen Sonntag, dem 9. Dezember um 18.20 Uhr und Dienstag, dem 11. Dezember meldeten sich reihenweise die angeblichen Polizisten und tischten die bekannte Story von einem Hinweis auf einen bevorstehenden Einbruch nach der Festnahme von Tatverdächtigen auf. Betroffen, teils mehrfach, waren Bad Nauheim, Ilbenstadt, Langgöns, Karben, Lich, Nidda, Leihgestern, Lützellinden Oberau, Wallernhausen, Laubach, Niederwalgern, Watzenborn-Steinberg, Aßlar und verstärkt am Dienstagmittag in mehreren Fällen auch Herborn und Ortsteile.  

Die Polizei gibt Tipps zum Umgang mit den Betrügern: "Bei solchen oder irgendwie ähnlich gelagerten Anrufen müssen alle Alarmglocken schrillen. Seien Sie misstrauisch, lassen Sie sich am Telefon auf nichts ein. Legen Sie auf und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer Ihrer Polizei und lassen sich mit dem angeblichen Beamten verbinden!". Die Anrufer fragen nach Erklären des angeblichen Grundes des Anrufs zunächst mal allgemeine Informationen ab. "Haben Sie denn Bargeld im Haus? Lagern Sie Ihre Wertsachen in einem Tresor? Ist tagsüber jemand anwesend?...". Auch bei den neuerlichen Anrufen gab es bislang keinen Schaden! Damit dem so bleibt, ist Vorsicht geboten. Außerdem ist zu bedenken, dass die Betrüger vielleicht auch die Masche wechseln und statt des angeblichen Polizeibeamten meldet sich ein Enkel, der für irgendetwas Geld braucht oder es ruft jemand an, der einen Gewinn mitteilt, der im weiteren Verlauf dann aber plötzlich "Gebühren" kostet.

Hier nochmals ein paar Hinweise der Polizei:  

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.
  • Die Polizei holt niemals Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte bei Ihnen ab.
  • Die Polizei bietet niemals an, Ihr Vermögen zu überprüfen und in "Sicherheit" zu bringen.
  • Die Polizei fordert Sie niemals auf, Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte vor Ihrer Wohnung zu deponieren oder zu übergeben.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
  • Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse.
  • Als was auch immer der Anrufer sich ausgibt. Überprüfen Sie, ob Sie es tatsächlich mit dieser Person zu tun haben. Legen Sie den Hörer richtig auf und rufen Sie die Ihnen bekannte Nummer Ihrer Polizeidienststelle. Wichtig: Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion oder Wahlwiederholungstaste, da Sie sonst wieder bei dem Anrufer und Täter landen könnten. Wählen Sie die Ihnen bekannte oder von Ihnen herausgesuchte Rufnummer bewusst neu.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder einer anderen Vertrauensperson über den Anruf.  


Diese und weitere Hinweise zum Phänomen "Falsche Polizeibeamte" , "Betrug am Telefon", "Enkeltrick" und weitere Betrugsmaschen stehen im Internet u.a. auf www.polizei.hessen.de oder www.polizei-beratung.de (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Dienstag, 20 November 2018 13:27

Trickdieb entwendet Geld aus Portemonnaie

KREUZTAL. Am Donnerstag, den 15. November um 9.30 Uhr wurde ein 86-jähriger Mann Opfer eines Trickdiebes in der Roonstraße.

Der etwa 45 Jahre alte Dieb verwickelte den Senior zunächst in ein Gespräch und gab vor, Geld wechseln zu wollen. Dabei zog er dem derartig abgelenkten Senior unbemerkt mehrere Geldscheine aus dem geöffneten Portemonnaie. Anschließend entfernte sich der Trickdieb schnell in Richtung der Ernsdorfstraße. Der Flüchtige wird wie folgt beschrieben: Er ist etwa 1,75 m groß, hat dunkle Haare, war schwarz gekleidet und sah insgesamt südländisch aus. Die Kreuztaler Kriminalpolizei bittet im Zusammenhang mit der Aufklärung dieses Diebstahls auch um Hinweise aus der Bevölkerung. Hinweise können unter der Telefonnummer 02732/9090 abgegeben werden.  

Aus diesem Grund warnen die Experten der Kriminalpolizei noch einmal eindringlich mit Beginn der Vorweihnachtszeit: Meist gehen Trickdiebe bzw. Taschendiebe in Teams von mehreren Tätern arbeitsteilig vor. Dabei nutzen sie selbst verursachte Gedränge oder schlagen auf größeren Veranstaltungen wie zum Beispiel auch Weihnachtsmärkten zu. Sie sind geübt, gehen professionell vor und agieren oft überregional. In die Opferrolle geraten vor allem ältere Menschen. Das Repertoire der Täter ist äußerst umfangreich, fast täglich werden neue Tricks bekannt.  

Ein paar einfache Tipps können viele Trickdiebstähle verhindern oder zumindest erschweren: Halten Sie einen Sicherheitsabstand, wenn fremde Menschen Sie ansprechen und um Geld bitten. Achten Sie besonders darauf, dass niemand unaufgefordert in Ihre Geldbörse greift. Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm. Machen Sie sich bewusst, wo sich Ihre Wertgegenstände befinden und kontrollieren Sie, ob Sie noch im Besitz Ihrer Wertsachen sind, wenn Fremde Ihnen zu nah gekommen sind. Sollten Sie den Verdacht haben, Opfer einer Straftat zu werden oder geworden zu sein, rufen Sie laut und deutlich um Hilfe und wenden Sie sich unter der Notrufnummer "110" an die Polizei. Erstatten Sie Anzeige. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 13 November 2018 17:26

Mehr als 20 Betrugsversuche am Telefon

PADERBORN. In den ersten Novemberwochen sind der Polizei wieder zahlreiche Betrugsversuche angezeigt worden. Die Täter gaben sich meistens als falsche Polizisten aus.

Am Montag, den 12. November hätte eine Seniorin beinahe mehrere tausend Euro an die Täter übergeben. Am Donnerstag, den 8. November waren es noch angebliche Enkel, die aus einer angeblichen Notlage heraus dringend Geld bräuchten. Vier vermeintliche Opfer aus Altenbeken und eine Seniorin aus Büren meldeten sich diesbezüglich bei der Polizei. Am darauffolgenden Freitag gab es von mittags bis abends zwölf Anrufe "falscher Polizisten" in Büren und Bürener Ortsteilen. Über das Wochenende wurden der Polizei keine Taten bekannt.

Jedoch starteten die Täter am Montag bereits um 07.30 Uhr mit ersten Anrufen in Paderborn. Eine der ersten Opfer war eine 94-jährige Paderbornerin. Eine halbe Stunde dauerte das erste Telefonat mit einem Mann, der sich als Polizist ausgab und von der Festnahme einiger Einbrecher sprach. Angst machte er der Seniorin, weil er behauptete, ein Täter sei weiter flüchtig und sie sei ein potenzielles Opfer des Einbrechers. Auch auf der Bank sei ihr Geld nicht mehr sicher. Der falsche Polizist forderte die Frau auf, ihr Bankguthaben bis auf einen versicherten Restbetrag abzuheben, weitere Telefonate folgten. Die Frau wurde dermaßen unter Druck gesetzt, dass sie am Vormittag zur Bank ging und mehrere tausend Euro abhob. Als sie daraufhin nach Hause kam, klingelte das Telefon bereits erneut, die Täter ließen nicht locker. Glücklicherweise kam eine Bekannte der Seniorin zu Besuch. Die 76-Jährige erkannte sofort die Betrugsmasche und alarmierte die Polizei. Ohne ihre Intervention wäre es sehr wahrscheinlich zu einer Geldübergabe an die Täter gekommen.

Vier weitere Anrufe erfolgten bis zum Abend in Paderborner Seniorenhaushalten. Auch aus Delbrück meldete sich eine 63-Jährige, die einen falschen Polizisten an der Strippe hatte. Am Dienstag, den 13. November wurde bislang ein Betrugsversuch mit der "Falsche-Polizisten-Masche" aus Paderborn gemeldet.

Die Polizei warnt immer wieder vor diesen Betrugsmaschen am Telefon. Doch immer wieder schaffen es die Täter hohe Summen oder andere Werte zu erbeuten. Die beste Prävention erreichen wir durch umfassende Aufklärung aller potenziellen Opfer, bei denen es sich meistens um Seniorinnen oder Senioren handelt, so die Paderborner Polizei. Deswegen sollten Angehörige, Freunde und vertraute Bekannte ältere Menschen immer wieder auf die Gefahren hinweisen und sich als Ansprechpartner zur Verfügung stellen. Die Senioren sollten intensiv über die Maschen informiert sein und sich sicher sein können, ihre Vertrauensperson jederzeit kontaktieren zu können. Die Täter bauen diese Präventionstipps gezielt in ihre Legenden ein und machen ihren Opfern "deutlich klar" aus bestimmten Gründen jetzt niemanden zu kontaktieren. Auch das müssen die Opfer wissen. Unter Umständen ist es sinnvoll, Anrufe mit unterdrückten oder fremden Rufnummern nicht anzunehmen.

Daraufhin nochmals der eindringliche Hinweis: Die Polizei ruf niemals mit der Telefonnummer 110 oder anderen Polizeinummern an. Tauchen diese im Telefondisplay auf, sind sie "gefälscht", also von Kriminellen. Die Polizei fragt auch niemals nach Wertsachen oder Bargeld, das zu Hause oder auf der Bank verfügbar ist.

Neben den "falschen Polizisten" und dem Enkeltrick gibt es weitere Tricks, mit denen Täter versuchen, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Verlockende Gewinnversprechen stehen dabei hoch im Kurs. Wegen angeblich von Viren verseuchter Computer versuchen falsche "Microsoft"-Mitarbeiter am Telefon Beute zu machen. Alle kriminellen Maschen aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Weitergehende Informationen gibt es im Internet auf: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 08 November 2018 18:00

Handtasche aus Auto entwendet - Tipps gegen Diebstähle

ARNSBERG. Im Rumbecker Holz wurde am Mittwoch eine Handtasche aus einem Auto entwendet.

Die Täter schlugen gegen 15 Uhr auf dem Friedhofsparkplatz zu und entwendeten eine Handtasche, die auf dem Beifahrersitz eines Fiats lag. Während die Eigentümerin für wenige Minuten ihren Fiat verließ, brachen die Diebe die Seitenscheibe des Autos auf. Vom Beifahrersitz entwendeten sie die Handtasche, in der sich auch die Geldbörse der Arnsbergerin befand. Daraufhin konnten die Täter unbemerkt vom Tatort flüchten.

Auto-Einbrecher haben es in der Regel besonders auf Navigationsgeräte, Mobiltelefone sowie sonstige zurückgelassene Wertsachen wie Handtaschen oder Kleidung mit Scheckkarten, Papieren und Bargeld abgesehen. Schnell ist die Seitenscheibe eingeschlagen oder die Tür aufgebrochen und die Beute aus dem Auto genommen.

Mit folgenden Tipps der Polizei können Sie sich gegen die Diebe schützen:  

  • Schließen Sie Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel, auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug entfernen. Denken Sie auch daran, das Dach Ihres Cabrios zu verschließen.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug das Verriegeln der Türen mit der Funkfernbedienung durch ein optisches Signal quittiert.
  • Offen liegende Wertgegenstände, wie z. B. eine Handtasche, laden die Täter förmlich ein. Lassen Sie auch Ihr mobiles Navigationsgerät oder Mobiltelefon nicht im Fahrzeug. Erfahrene Diebe kennen jedes Versteck.
  • Informieren Sie umgehend die Polizei über den Polizeiruf 110, wenn Personen zu ungewöhnlichen Tageszeiten Fahrzeuge ableuchten oder sich Personen in sonstiger Weise verdächtig verhalten.
(ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

PADERBORN. Neben vielen anderen Gefahren, auf die sich Verkehrsteilnehmer im Herbst durch die Veränderung der Witterung einstellen müssen, ereignen sich im November eines jeden Jahres statistisch belegt die meisten Wildunfälle.

Darauf weisen die Polizei und die Kreisjägerschaft Paderborn e. V. aktuell hin. Im Kreis Paderborn ist, bedingt durch die geografische Lage mit vielen Wald- und Feldgebieten, die Gefahr von Wildunfällen das ganze Jahr über sehr hoch, in den letzten Jahren ist die Zahl der Wildunfälle kontinuierlich angestiegen. Wurden 2014 noch 1099 derartige Unfälle registriert, waren es im Jahr 2017 schon 1323. Auch im Jahr 2018 hat die Polizei bis Oktober schon wieder fast 900 Wildunfälle bearbeitet. Legt man die Statistiken der letzten Jahre zugrunde, dürften bis Ende dieses Jahres noch über 300 dazu kommen.  

Der Herbst im Allgemeinen und hier insbesondere der Monat November ist die Zeit, in der es es zu den meisten Wildunfällen kommt (2014: 123 / 2015: 121 / 2016: 98 / 2017: 164). Drei bis vier Unglücke pro Tag sind dann im Kreisgebiet zu verzeichnen, im Wesentlichen auf unbeleuchteten Land- und Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften. "Die Gründe für den Anstieg der Wildunfälle im Herbst sind vielfältig", erklärt Berthold Antpöhler, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Paderborn. "Das stetig steigende Verkehrsaufkommen und oftmals überhöhte Geschwindigkeit sind sehr wahrscheinlich Gründe, warum es zu einem permanenten Anstieg von Wildunfällen gekommen ist. Aber auch die in den letzten Jahren veränderten Bedingungen in der Landwirtschaft und damit in der Landschaft lassen erkennen, dass hier Gründe für die steigenden Wildunfallzahlen zu finden sind. Die Zusammenlegung von Feldern zu großflächigen und jährlich wechselnden Kulturen bis an die Straßenränder, wie z.B. Mais-, Raps- und Senfflächen dienen den Wildtieren jährlich wechselnd als Rückzugs- oder Futterstelle. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass die dämmerungsaktiven Tiere gerade morgens beziehungsweise abends ihre Standorte wechseln und dabei vermehrt Straßen überqueren müssen. Das heißt sie treffen bei ihren Wanderungen genau zu diesen Zeiten auf den Berufsverkehr, was wiederum das Unfallrisiko steigen lässt. Dazu kommen die Paarungszeiten einzelner Wildarten, wie Damwild oder Wildschweine, die in den kommenden Wochen besonders rastlos sein werden."  

Einen absolut sicheren Schutz zur Vermeidung von Wildunfällen gibt es nicht. Auch die blauen Wildwarnreflektoren, die seit einigen Jahren an den Leuchtpfosten einiger Teststrecken im Kreis Paderborn angebracht sind, haben nur partiell zu einem spürbaren Rückgang bei den Unfallzahlen geführt, jedoch nicht absolut. Daher gilt auch auf diesen Strecken besondere Vorsicht, um die Gefahr von Zusammenstößen mit Wildtieren zu minimieren und schwere Unfallfolgen zu vermeiden. Gerade in Wald- und Wiesengebieten und an den durch die bekannten Verkehrsschilder besonders gekennzeichneten Stellen wird es in den nächsten Wochen zu einem verstärkten Wildwechsel kommen. Daher appellieren sowohl Polizei als auch Kreisjägerschaft zu einer angepassten Fahrweise. Auf diesen Abschnitten Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten! Besonders im Herbst und Winter schließen sich die Tiere zu großen Verbänden zusammen. Wenn der Autofahrer ein Tier am Straßenrand sieht, befinden sich meistens noch weitere in der Nähe des Straßenrandes in der Deckung des Waldes oder auf dem Feld. Daher sollte immer damit rechnen, dass mehrere Tiere die Straßen queren werden.

Wenn Tiere im Scheinwerferlicht auftauchen: Abbremsen, Abblenden und hupen! Wenn das nicht mehr rechtzeitig gelingt und es zu einer unvermeidbaren Kollision kommt, ist es wichtig, nicht auszuweichen! Halten Sie das Lenkrad fest, bleiben sie auf ihrem Fahrstreifen und bremsen Sie kontrolliert ab. Natürlich möchte keiner ein Tier verletzten, aber gehen Sie nicht das Risiko eines unkontrollierten und plötzlichen Ausweichmanövers ein. Dies endet für viele Verkehrsteilnehmer im Graben, vor einem Baum oder im Gegenverkehr mit zum Teil erheblichen Folgen für alle Beteiligten. Nach dem Zusammenstoß ist die Unfallstelle sofort durch das Einschalten des Warnblinklichts und das Aufstellen des Warndreiecks abzusichern. Gegebenenfalls Verletzte versorgen und die Rettungsdienste alarmieren.  

Ist ein Tier angefahren worden, darf es nicht mitgenommen werden. Nach einem Wildunfall ist der Verkehrsteilnehmer nach dem Landesjagdgesetz verpflichtet, den Unfall der Polizeidienststelle zu melden, die dann den Jagdausübungsberechtigten für diesen Straßenabschnitt informiert, denn dieser hat ein sogenanntes Aneignungsrecht an dem Wildtier! Ansonsten kann eine Strafanzeige wegen Wilderei erstattet und ein Bußgeld verhängt werden. Daher, auch um Schwierigkeiten bei der Regulierung durch die Versicherung auszuschließen, sollte man immer die Polizei informieren. Manchmal sind dem beteiligten Tier äußerlich keine Verletzungen anzusehen und es flüchtet von der Unfallstelle, obwohl es schwere innere Verletzungen erlitten hat. Um dem Tier unnötig langes Leiden zu ersparen, ist auch in diesen Fällen die Information an die Polizei wichtig, damit der zuständige Jagdausübungsberechtigte benachrichtigt werden und mit der Nachsuche beginnen kann. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. In der vergangenen Woche kam es zu vier Angriffen mittels "Ransomware" auf Netzwerke von Firmen und Arztpraxen in Stadt und Landkreis Kassel.

In zwei Fällen öffneten Mitarbeiter eine angebliche Bewerbungsmail und starteten somit den Erpresservirus. In einem anderen Fall nutzte die Schadsoftware einen Fernwartungszugang, um das Computersystem zu infizieren. Ein größerer Schaden konnte zum Glück durch entsprechende Vorsorge der Unternehmen abgewendet werden. Unter anderem hatten sie fortlaufende Sicherungskopien ihrer Daten erstellt.

Abgesehen von einem mehrstündigen Arbeitsaufwand blieb das Ausmaß des Schadens gering und die Betroffenen vor dem Totalverlust ihrer Daten bewahrt. Finanzielle Zahlungen an die Erpresser leistete keines der vier erpressten Unternehmen.  

Die Ermittler des für Internetkriminalität zuständigen Zentralkommissariats 50 des Polizeipräsidiums Nordhessen raten zur Vorsicht beim Eingang von Bewerbungsmails oder Mails unbekannter Herkunft. Nach Möglichkeit sollten diese, bei unklarer Herkunft, auf einem nicht mit dem Firmennetz verbundenen PC geöffnet werden. Die Software der PC-Systeme sollte aktuell gehalten und Datensicherungen regelmäßig durchgeführt werden.  

Tipps der Polizei im Internet oder bei Facebook  

Auf der Website des Polizeipräsidiums Nordhessen unter http://k.polizei.hessen.de/385333904 oder in ihrem Facebookbeitrag zu diesem Thema unter https://www.facebook.com/PolizeiNordhessen/photos/a.378817879182530/615247315539584/?type=3&theater finden Sie weitere Informationen und Tipps zum Schutz vor Ransomware. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

PADERBORN. Eine Welle von betrügerischen Anrufen angeblicher Polizisten ist am Dienstag vor allem in Paderborn aber auch in Delbrück aufgefallen.

Insgesamt nahm die Polizei 18 Strafanzeigen diesbezüglich auf. Bislang ist kein Fall bekannt, bei dem die Täter Beute gemacht haben. Mit einer anderen Masche haben Ganoven in Paderborn allerdings eine Seniorin überrumpelt und deren Schmuck gestohlen.  

Der erste Anruf ging gegen 13.00 Uhr bei einer 92-jährigen Frau in Paderborn ein. Der Anrufer gab sich als Polizist aus und erkundigte sich nach Wertgegenständen im Haus der Seniorin. Angeblich war in der Nachbarschaft eingebrochen worden. Die Polizei habe einige Täter erwischt, andere seien auf der Flucht. Es könne ein Einbruch in das Haus der Paderbornerin kurz bevorstehen. Die Angerufene bemerkte den Betrug, legte auf und alarmierte die Polizei. Im Display hatte sie eine Nummer mit Paderborner Vorwahl abgelesen.

Mittels technischer Manipulation hatten die Täter ihren vermutlich im Ausland liegenden Anschluss gefälscht, sodass die tatsächlich existierende Nummer einer Paderborner Schuleinrichtung angezeigt wurde. In anderen Fällen war die Rufnummer der Täter unterdrückt und wurde nicht im Display angezeigt.  

Bis 20.30 Uhr kam es in Paderborn zu 13 weiteren Anrufen dieser Art. Die Wohnungen der vermeintlichen Opfer lagen alle in Straßen rechts und links der Straße Am Hilligenbusch. Aus Delbrück wurden zwischen 18.30 und 20.00 Uhr vier Anrufe falscher Polizisten gemeldet. Betroffen waren insgesamt zehn Frauen und acht Männer im Alter von 56 bis 92 Jahren. Ziel der Täter ist es, Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen der Opfer "abzuholen" - weil es daheim nicht mehr sicher sei, so die kriminelle Legende der Betrüger.  

Tipps der Polizei gegen "falsche Polizeibeamte":


  • Lassen Sie sich den Namen nennen, legen Sie auf, rufen Sie Ihre örtliche Polizeibehörde über die Rufnummer 110 an und schildern Sie den Sachverhalt.  
  • Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre  Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.  
  • Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür.
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte  Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.  
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.



An der Wigbertstraße in Paderborn schlugen Täter mittags mit einer anderen Masche zu. Gegen 12.00 Uhr kam eine 78-jährige Frau von einem Einkauf nach Hause. Vor der Tür sprach sie ein fremder Mann in Arbeitskleidung mit neongelb-roter Jacke an. Er sei von den Stadtwerken und müsse nach einem Wasserrohrbruch das Wasser kontrollieren. Das Trinkwasser sei verseucht und eine Person sei bereits gestorben, so der Ganove. Der Mann zeigte einen Ausweis und wurde von der Seniorin ins Haus gelassen. An mehreren Wasserstellen im Haus musste die Bewohnerin dem "Handwerker" helfen. Der telefonierte zwischenzeitlich. Als die 78-Jährige den Mann in den Hausflur begleitete, sah sie eine zweite Person durch den Flur aus der Haustür entwischen. Wie sich später herausstellte, muss der Komplize des falschen Stadtwerke-Mitarbeiters, der die Bewohnerin konsequent ablenkte, unbemerkt in die Wohnung geschlichen sein und so konnte er einige Schmuckstücke aus dem Schlafzimmer stehlen.

Bei solchen Fällen rät die Polizei:

Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung! Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben oder wenn sie von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Weitere Informationen und Tipps zur Verhinderung von Trickdiebstählen finden Sie im Internet unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/trickdiebstahl-in-wohnungen/

(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
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