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Donnerstag, 05 März 2015 17:17

Straßenglätte - Streudienst kommt ins Rutschen

FEUDINGEN. Auch wenn das Wetter am Tag schon mal etwas freundlicher erscheint, die Tücken des Winters mit glatten Straßen sind noch nicht vorbei. Gerade in den Morgenstunden ist es vielerorts noch gefährlich glatt. Das bekam man heute in Wittgenstein wieder zu spüren.

Am frühen Morgen geriet eine Frau auf der K 17 bei Banfe mit ihrem Fahrzeug bei Straßenglätte ins Schleudern und landete im angrenzenden Graben. Zum Glück blieb es beim Sachschaden und die Dame wurde nicht verletzt.

Kurze Zeit später schlidderte ein junger Mann im Ilsetal von Feudingen in Richtung Banfe und rutschte ebenfalls in den Graben. Dabei wurde sein Auto erheblich beschädigt, aber der Fahrer blieb auch hier zum Glück unverletzt. Sein Auto wurde von vorbeikommenden Passanten geborgen.

Der Streudienst, auf den man gehofft hatte, konnte nicht kommen: Denn auch ein Fahrzeug des Winterdienstes, ausgerückt von der Straßenmeisterei in Wilnsdorf, rutschte bei Glätte ebenfalls in einen Graben im Ilsetal und konnte nicht mehr selbst auf die Fahrbahn zurückgelangen. Glücklicherweise wurde auch hier der Fahrer nicht verletzt. Doch die Bergung des Schneepfluges gestaltete sich hier komplizierter und die Straße musste stundenlang gesperrt bleiben. Da der Unimog nicht mehr selbst auf die Straße zurückfahren konnte, musste eine Bergungsfirma aus Burbach mit einem Schleppfahrzeug und einem Autokran ins Ilsetal kommen.

Da sich das Räumschild des Schneepfluges tief ins Erdreich gebohrt hatte, mussten die Männer es zunächst abmontieren und mit dem Kran in ein Waldstück heben. Anschließend wurde der Unimog angehoben und mit Stahlseilen des Schleppfahrzeuges auf die Straße zurückgezogen. Zum Abschluss der Bergung wurde der Unimog abgeschleppt, die Höhe des entstandenen Sachschadens stand zunächst noch nicht fest.

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Publiziert in SI Polizei
Montag, 19 Dezember 2011 08:56

Nachsuche

PADBERG * Wir schreiben den 17. Dezember. In der Nacht hat es wieder geschneit und das Treffen an der Jagdhütte  in Padberg lässt uns hoffen, einige  Sauen  zu strecken. Hier und da wurden bereits Sauen gefährtet, die Wildschäden an den Wiesen weisen das Revier als stark sauenlastig aus. 

Wie immer werden wir von  Stefan Völlmeke herzlich begrüßt, für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Brötchen, Frikadellen und Süßigkeiten, nebst Kaffee und Kuchen, runden das Frühstück  ab.

Das Überprüfen der Jadscheine ist reine Formsache, jeder hat natürlich seinen Jagdschein dabei, die Einteilung der Schützen und Hundeführer  erfolgt mit Zustimung des Reviernachbarn und Beständers H. Arnolds. Hier macht sich die gute nachbarschaftliche Beziehung zwischen den beiden Beständern bemerkbar.

Das erste Treiben wird am Eisenberg  direkt am Diemelsee oberhalb der Sperrmauer durchgeführt. Hier liegen  immer die Sauen fest. Die 2 km von der Sperrmauer bis zum Gipfel müssen die Geländewagen duch den Schnee pflügen. Wir kommen aber gut an und ich entscheide mich, die alte Wachtelhündin als Reserve im Auto zu lassen. Die beiden jungen Wachtelhunde EMMA und KALLE sollen erstmalig ohne Unterstützung der Mutter eine  Fichtendickung durchstöbern.

Ich schnalle die Hunde, die sofort die Dickung annehmen und systematisch mit mir die Fichtenschonung durchkämmen. Leider befindet sich kein Schwarzwild in der Dickung. Ich  versuche das Fichtenstangeholz am Nordufer des See´s zu treiben. Die Hunde haben bereits begriffen, dass es in der Dickung nicht´s zu holen gibt,  arbeiten den Hang entlang um abrupt eine bestimmte Stelle im  Schnee zu bewinden. Ich schiebe mich den Hang entlang auf die Hunde zu. EMMA zeigt mit freudig Schweiß, welcher unter 3 Trittsiegeln den Schnee rot färbt. Drei Trittsiegel ??? Nein, denke ich mir, bloß keine Laufverletzung. Das kann lange dauern, auch meinen Auftrag, den Westhang des Eisenbergs zu treiben,  kann ich so nicht weiter verfolgen.

Mein Entchluss ist folgender: Die erfahrene Hündin KIRA aus dem Pkw holen und der Schweißfährte folgen um dem Stück weitere Qualen zu ersparen.

Mittelerweile bin ich durchgeschwitzt als ich am Anschuss ankomme. Die beiden Hunde liegen noch dort wo ich sie abgelegt habe, sehr gehorsam die beiden...Die alte Hündin bewindet den Anschuss, zeigt allerdings keine wirkliche Freude und fängt an, die Schweißfährte auszuarbeiten. Im Schnee kann ich erkennen, das sie richtig ist und die beiden jungen Hunde folgen ihr mit starkem Interesse. Es geht über Stock und Stein, das erste Wundbett finden wir, das zweite und auch ein Tropfbett . Hier hat das Stück verhofft um Kraft zu sammeln. Wir bewegen uns durch eine 15 jährige Fichtenschonung bergab immer der roten Fährte folgend. Die Schneemassen fallen von den Bäumen  in mein Genick, so dass ich mittlerweile am ganzen Körper nass bin. Nach ca. 1500 metern bin ich am Ende meiner Kraft, ich muss ein paar Minuten Pause haben, fange  an zu frieren und folge den Hunden durch eine  Buchrenrauschen / Fichtenanflug Dickung. Nun stellen sich die Behänge der alten Hündin auf, ein untrügliches Zeichen, dass Wild vor uns steht. Meine Mauser 66 S wird repetiert, ich lasse die Hunde ablegen und umschlage die Dickung, allerdings mit mäßigem Erfolg, da das Stück  beim Annähern bereits das Weite sucht. Also zurück zu den Hunden, KIRA straft mich mit einem vielsagenden Blick und schon geht es weiter Richtung Diemel, die Schneefallgrenze haben wir bereits unterschritten, es ist nun kein Schweiß mehr zu erkennen, ich muss mich also auf meine treue Jagdgefährtin KIRA verlassen,  ihr und den beiden jungen Hunden folgen. Mittlerweile bin ich physisch am Ende, total durchnässt möchte ich die Nachsuche abbrechen, als mir ein Schütze signalisiert, das ein krankes Stück Rehwild unter ihm durchgewechselt sei. Er habe es nicht beschießen können, da der Winkel zu spitz war. Nun bekomme ich wieder Energie in Form von Adrenalin zugeführt. Es geht weiter, immer den Hunden folgend ca. 200 Meter bergauf, dann wieder 150 Meter bergab. Meine Knie zittern vor Anstrengung, die Hunde sehen nun auch nicht mehr so frisch aus und vor uns befindet sich  ein Talauschnitt, der vor Kyrillholz nur so strotzt. 

Wir steigen über umgestürzte Bäume, als 3 Frischlinge vor uns hochgehen und ins Nachbarrevier der Gräfin wechseln. Die alte Hündin lässt sich davon nicht beirren und  arbeitet weiter . Die beiden jungen Hunde folgen der erfahrenen Leithündin, bis diese mir durch ihr Verhalten anzeigt, dass das verletzte Tier sich unmittelbar vor uns befindet. Nun gehe ich kein Risiko mehr ein. Das Stück muss zur Strecke kommen und zwar jetzt . Das Kommando  " voran "  lässt die Hündin pfeilschnell über einen Wildwechsel in eine Fichtenschonung einbrechen. Die jungen Hunde hinterher. Das Stück Rehwild wird sofort gestellt, der Kehlgriff der erfahrenen Hündin lässt das Stück verenden, bevor ich am Ort des Geschehens bin. Meine Klinge aus 440 er Stahl bohrt sich dennoch  in die Kammer des Tieres und beendet aus Sicherheitsgründen dessen Leben.

Total erschöpft lasse ich die Waffe fallen, ich bin nun ausgelaugt und fange erbärmlich an zu frieren. Die alte Hündin nimmt das Stück in Besitz und zeigt den beiden jungen Hunden ihre Zähne. Auch  mir wird unmissverständlich klar gemacht: " keinen Schritt weiter, sonst tuts weh " Nun, ich kenne meine Hündin, nach kurzer Zeit nehme ich  das Stück Rehwild hoch und ziehe es durch Berg und Tal zur Strasse. Per Handy erreiche ich Marco Bücker, der mir zusichert mit dem Lada in Kürze bei mir zu sein.

Um es kurz zu machen... Ich bin froh, das Leiden des Stückes beendet zu haben. Abends beim Strecke legen werden die Hunde von Stefan Völlmeke gelobt und  ich erhalte zusammen mit dem Schützen ELMAR einen Bruch.

Ein ereignisreicher Jagdtag nähert sich dem Ende .

Publiziert in Archiv - Sammlung
Sonntag, 18 Dezember 2011 14:39

Pkw überschlägt auf schneeglatter Fahrbahn

SIEGEN. Glücklicherweise nur leicht verletzt wurde am frühen Sonntagmorgen der 34-jähriger Fahrer eines VW-Golf auf der Autobahn 45 in Höhe der Ausfahrt Siegen-Süd.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Fahrer aus Worms in Rheinland-Pfalz, die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt. In Höhe der Ausfahrt Siegen-Süd beabsichtigte er Polizeiangaben zufolge, ein vor ihm fahrendes Auto zu überholen. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und nicht angepasster Fahrweise bei starkem Schneefall, verlor er dann auf der schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte zunächst in die Mittelschutzplanke, geriet ins Schleudern und legte sich anschließend im Ausfahrtsbereich in einem Straßengraben auf die Seite.

Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte konnten Ersthelfer den Fahrer aus seinem Auto befreien. Er wurde später durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt und in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Feuerwehr, die ebenfalls mit alarmiert worden war, war kein Eingreifen erforderlich. Die Brandschützer warnten lediglich den nachfolgenden Verkehr. Das verunfallte Fahrzeug wurde später durch ein Abschleppunternehmen geborgen.

Publiziert in SI Retter

SIEGEN-WITTGENSTEIN. Mit Blaulicht und mehr Salz will der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen dem kommenden Winter zu Leibe rücken. In diesem Jahr werden 135.000 Tonnen Streusalz eingelagert. Weitere 40.000 Tonnen werden als Reserve für die Landesstraßen und den kommunalen Bedarf eingelagert, kündigte Straßen.NRW am Dienstag an.

35 Fahrzeuge der 29 Autobahnmeistereien sollen erstmals mit Blaulicht ausgestattet werden. Damit wird ein weiterer Beschluss des Winterforums von NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger umgesetzt. Mit Blaulicht können die Fahrzeuge bei Verkehrsstillstand notfalls auch gegen die Fahrtrichtung räumen und sind weisungsbefugt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. "Mit unseren Maßnahmen wie dem Blaulicht für unsere Räumfahrzeuge sind wir in Nordrhein-Westfalen besser gerüstet denn je für den offiziellen Beginn der Winterdienstsaison im Oktober", sagte der Minister.

Mit rund 2000 Straßenwärtern und 700 Fahrzeugen geht der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in den Kampf gegen Eis und Schnee auf den 20.000 Kilometern Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen, für die er zuständig ist. Der anspruchsvolle Winterdienst auf den Autobahnen wird Tag und Nacht von einer Winterdienstzentrale mit Standorten in Hamm und Krefeld gesteuert. Hier laufen unter anderem die Daten von 260 Glättemeldeanlagen auf, die im Land installiert sind. 50 Millionen Euro hat der Winterdienst in der Saison 2010/11 (2009/10: 56 Millionen Euro) gekostet, dabei wurden 226.000 Tonnen Streusalz (2009/10: 282.000 Tonnen) auf die Straßen gebracht. 423.000 Arbeitsstunden fielen dabei in 2010/11 an.


Link:
Straßen.NRW

Publiziert in SI Polizei

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