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Dienstag, 06 September 2011 22:49

Krad gegen Krad: Schwerverletzte, Lebensgefahr

NAUMBURG. Bei einem Zusammenstoß zweier entgegenkommender Motorräder sind am Dienstag auf der Landesstraße 3215 zwischen Naumburg und Altenstädt zwei Männer schwer verletzt worden. Einer von ihnen schwebt in Lebensgefahr.

Eine 24-jährige Autofahrerin aus Naumburg war Polizeiangaben zufolge gegen 16 Uhr auf der Landesstraße 3215 in Richtung Altenstädt unterwegs. Hinter ihr befand sich ein 31-jähriger Motorradfahrer aus Bad Emstal, der zum Überholen ansetzte. Dabei übersah er den aus Richtung Altenstädt entgegen kommenden 53-jährigen Kradfahrer aus Naumburg. Die beiden Maschinen prallten zunächst frontal zusammen und streiften anschließend noch den Wagen der 24-Jährigen. Beide Motorradfahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der 53-jährige Fahrer musste mit dem Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 in eine Kasseler Klinik gebracht werden. Er schwebt in Lebensgefahr. Der 31-jährige wurde nach notärztlicher Versorgung schwer verletzt ebenfalls in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Die 24-Jährige blieb unverletzt. 
In die Ermittlungen zum Unfallhergang zogen die Wolfhager Polizisten auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft einen Gutachter hinzu. Zudem waren an der Unfallstelle die Feuerwehren Naumburg und Altenstädt im Einsatz.

Die Landesstraße 3215 musste zur Rettung der Verletzten und Bergung der Fahrzeuge in beide Richtungen voll gesperrt werden. Nach Einschätzung der den Unfall aufnehmenden Beamten der Polizeistation Wolfhagen entstand ein Gesamtsachschaden von 6000 Euro.


Der Göttinger Helikopter Christoph 44 war erst am Freitag in Basdorf im Einsatz:
Motordrachenflieger stürzt ab: Hubschrauber (02.09.2011, mit Video und Fotos)

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Freitag, 02 September 2011 21:36

Motordrachenflieger stürzt ab: Hubschrauber / VIDEO

BASDORF. Ein 59 Jahre alter Motordrachenflieger ist am Freitagabend bei Basdorf auf ein Feld gestürzt. Bei dem Unglück zog sich der erfahrene Pilot aus Vöhl schwere Verletzungen zu. Feuerwehrleute befreiten den Mann, der per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen wurde.

Der Mann war am Freitag gegen 18.30 Uhr von einem Feld oberhalb des Basdorfer Maislabyrinths gestartet und offenbar schon wenig später am Rand eines Ackers abgestürzt - "der Pilot sagte, er habe keine Höhe mehr bekommen", erklärte der Basdorfer Landwirt Christian Höhle. Höhle war mit seinem Mercedes Transporter gerade von einem Feldweg in einen anderen abgebogen, als der Motordrachen keine fünf Meter von ihm entfernt abstürzte. Das Fluggerät verfehlte den fahrenden Transporter nur knapp. "Es gab einen lauten Schlag neben mir, und dann sah ich den Schirm neben mir auf dem Feld liegen", sagte der Basdorfer. Er sei sofort ausgestiegen, habe nach dem Verunglückten gesehen und den Notruf abgesetzt.

Die Rettungsleitstelle alarmierte zunächst den in Sachsenhausen stationierten promedica-Rettungswagen und den Korbacher Notarzt. Die Retter forderten umgehend die Feuerwehr an, weil der schwer verletzte Flieger in den Aufhängungen und Streben des Fluggerätes gefangen war. Mehr als 20 Feuerwehrleute aus Basdorf und anderen Vöhler Ortsteilen eilten zur Absturzstelle und befreiten den 59-Jährigen aus seiner misslichen Lage. Dabei ging es darum den Verunglückten, der mehrere Frakturen am ganzen Körper erlitten hatte, möglichst schonend zu befreien. Der Korbacher Notarzt forderte wegen der Schwere der Verletzungen über die Leitstelle einen Rettungshubschrauber an.

Göttinger Maschine Christoph 44 landet
Weil die Kasseler Maschine Christoph 7 im Einsatz war, übernahm die Crew des Göttinger Hubschraubers Christoph 44 den Einsatz. Während die bodengebundenen Rettungskräfte den Verletzten bereits im RTW versorgten, setzte der Pilot auf einem angrenzenden Wirtschaftsweg zur Landung an. Hubschrauber-Notarzt und Rettungsassistent behandelten den Schwerverletzten ebenfalls, bevor der Patient zum Lufttransport in eine Klinik umgelagert wurde. Lebensgefahr besteht bei dem Verletzten nicht. Genaue Angaben zur Unglücksursache lagen zunächst nicht vor.

Der Vöhler Gemeindebrandinspektor und Einsatzleiter Berthold Schreiber erinnert sich nicht daran, dass die Vöhler Feuerwehren schon einmal einen solchen Einsatz bewältigen mussten. Es zeige sich vor allem in diesem Jahr deutlich, dass die Anforderungen an die Feuerwehrleute bei Einsätzen immer vielseitiger würden. Auch die Zahl an Einsätzen steige weiter an, unterstrich Schreiber.


Ebenfalls ein Helikopter war am frühen Freitagmorgen bei Korbach im Einsatz:
Polizeihubschrauber findet vermissten Landwirt (02.09.2011)

Publiziert in Retter
Dienstag, 30 August 2011 20:58

Angefahrener Fußgänger in Lebensgefahr

HILCHENBACH. Ein 51 Jahre alter Fußgänger hat in der Dunkelheit die Wittgensteiner Straße überquert und offenbar nicht auf ein Auto geachtet. Er wurde erfasst und lebensgefährlich verletzt.

Ein 52-jähriger Autofahrer war am Montagabend gegen 21.15 Uhr auf der Bundesstraße 508 in Richtung Kreuztal unterwegs. Zur selben Zeit lief ein 51-jähriger Fußgänger aus Sicht des Autofahrers von links nach rechts über die Straße. "Der 51-jährige Fußgänger kollidierte mit dem Pkw", formulierte es am Dienstag ein Polizeisprecher, ohne auf die Details des Unfalls einzugehen.

Bei dem Unfall zog sich der Fußgänger lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde nach notärztlicher Erstversorgung in eine Klinik eingeliefert. Der Autofahrer erlitt einen Schock und kam leicht verletzt ins Krankenhaus.

Am Auto entstand ein Schaden von 2500 Euro. Die Polizei stellte das Auto für weitere Untersuchungen sicher.

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FRITZLAR. Nach einem schweren Unfall auf der Autobahn 49 ist eine 18-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Die junge Frau hatte beim Fahrstreifenwechsel ein anderes Auto übersehen.

Die 18-Jährige war Polizeiangaben zufolge auf dem rechten von zwei vorhandenen Fahrstreifen in Richtung Kassel unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Fritzlar und Gudensberg wollte sie ein vorausfahrendes Fahrzeug überholen und scherte nach links aus. Dabei übersah sie den von hinten auf dem linken Fahrstreifen heran nahenden Wagen, den ein 50 Jahre alter Mann aus Marburg steuerte. Der 50-Jährige machte zwar eine Vollbremsung und zog sein Fahrzeug nach links gegen die Mittelschutzplanke, ein Auffahren auf das Auto der 18-Jährigen konnte er dabei nicht verhindern.

Beim Aufprall wurden beide Fahrzeuge nach rechts in den Graben geschleudert. Dort überschlug sich der Wagen der Borkenerin und landete auf dem Dach. Dabei zog sich die 18-Jährige schwere Verletzungen zu und musste nach der ersten medizinischen Versorgung durch einen Notarzt an der Unfallstelle in ein Kasseler Krankenhaus geflogen werden. Der 50-Jährige wurde am Unfallort ambulant behandelt. Er war weitestgehend unverletzt geblieben.

Zur Landung des Rettungshubschraubers wurde die A 49 voll gesperrt. Gegen 8 Uhr hob die Polizei die Vollsperrung in Fahrtrichtung Kassel wieder auf. Wegen folgender Bergungsarbeiten kam es aber weiterhin zu Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu zwei Kilometern zurück.

Nach Einschätzung der zuständigen Polizeiautobahnstation Baunatal entstand am Auto des 50-Jährigen ein Schaden von 15.000 Euro. Auf rund 4000 Euro beläuft sich der Schaden am Auto der 18-Jährigen.

Publiziert in Retter
Sonntag, 28 August 2011 18:50

Holländer bringt Harley-Fahrer zu Fall - Flucht

FÜRSTENBERG. Ein 66 Jahre alter Niederländer ist vor einer Kurve einer Fußgängerin mit Kind ausgewichen und hat so zwei entgegenkommende Harley-Fahrer abgedrängt. Einer stürzte und erlitt wie seine Sozia Verletzungen.

Der Niederländer war am späten Sonntagnachmittag mit seiner Ehefrau und einem weiteren Pärchen in einem Mercedes Vito von Fürstenberg kommend auf der Kreisstraße 51 in Richtung Buchenberg unterwegs. Kurz hinter dem Ortsausgang, vor einer scharfen Rechtskurve an der Zufahrt zu einem Bauernhof, ging am Fahrbahnrand eine Mutter mit ihrem Kind spazieren. Der 66-Jährige wich trotz der nicht einsehbaren Kurve nach linsk auf die Gegenspur aus - in diesem Moment näherten sich aus der Gegenrichtung zwei 54 und 45 Jahre alte Harleyfahrer aus Lüneburg mit ihren Maschinen. Der vorne fahrenden älteren Motorradfahrer gelang es durch eine extremes Ausweichmanöver bis auf die Bankette, einen Zusammenstoß mit dem Mercedes-Bus zu verhindern. Der nachfolgende Harley-Fahrer kam beim Ausweichen jedoch zu Fall und zog sich ebenso wie seine 55 Jahre alte Mitfahrerin Verletzungen zu.

Zeuge verfolgt Flüchtenden und stoppt ihn
Den Vito-Fahrer schien das kaum zu beeindrucken. Nach Angaben von Zeugen hielt er kurz an, fuhr dann aber in Richtung Buchenberg davon. Ein zufällig hinzukommender Polizist, der mit seinem Privatwagen in Richtung Fürstenberg fuhr, wendete, fuhr dem Kleinbus hinterher, überholte das Fahrzeug, stoppte es und forderte den Fahrer zur Rückkehr an die Unfallstelle auf. "Er war überhaupt nicht einsichtig", sagte der Polizist in zivil, der in Lichtenfels lebt.

Auch an der Unfallstelle, an der sich wenig später der Korbacher Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens sowie Vöhler und Lichtenfelser "Helfer vor Ort" des DRK um die Verletzten kümmerten, wollte der Niederländer sein Verschulden nicht eingestehen. Er musste in Absprache mit der Staatsanwaltschaft eine sogenannte Sicherheitsleistung von 500 Euro an die Polizei entrichten - eine Art Pfand, die bis zur Gerichtsverhandlung einbehalten wird.

"Das wird man richtig ärgerlich", sagte der vorausfahrende und nicht gestürzte Harley-Fahrer an der Unfallstelle über das Verhalten des Niederländers. "Er fuhr einfach weiter, als ginge ihn das alles gar nichts an", sagte auch eine weitere Motorradfahrerin, die ebenfalls zu der Lüneburger Gruppe gehörte, aber nicht zum Ausweichen gezwungen wurde. "Da liegen Menschen auf der Straße und der Verursacher kümmert sich nicht". Den Schaden an der umgekippten Harley Davidson E-Glide bezifferte der 54-Jährige mit rund 2000 Euro. "Die Dinger sind robust". Am Vito entstand kein Schaden, weil es nicht zu einer Kollision gekommen war.

Die leicht verletzte 55-Jährige kam vorsorglich ins Korbacher Krankenhaus, der zehn Jahre jüngere Fahrer der umgekippten Maschine brauchte nicht in die Klinik gebracht zu werden. "Aber unser Urlaub ist jetzt vorbei", sagte der Motorradfahrer gegenüber 112-magazin.de. Die Gruppe wohnt in einem Korbacher Ortsteil und war am Sonntag zur ersten Ausfahrt aufgebrochen.

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Freitag, 26 August 2011 15:43

Ungebremst in Gegenverkehr: Drei Verletzte

BAD AROLSEN. Beim Frontalzusammenstoß zweier Autos kurz vor dem Ortseingang von Wetterburg sind am Freitagnachmittag mehrere Menschen schwer verletzt worden. Die Strecke zwischen der Residenzstadt und dem Arolser Stadtteil blieb mehrere Stunden gesperrt.

Um 14.30 Uhr war eine Volkmarserin mit ihrem jüngeren Bruder aus Richtung Bad Arolsen kommend nach Wetterburg unterwegs. In der lang gezogenen Rechtskurve kurz vor dem Ortseingang geriet sie aus bisher nicht geklärter Ursache auf die gegenüberliegende Fahrbahn. Vieles deute aber auf überhöhte Geschwindigkeit hin, so die Polizei vor Ort. Ungebremst krachte die Fahranfängerin in einen Audi, der aus Richtung Wetterburg kam. Der Bad Arolser am Steuer des Audis versuchte den Angaben der Polizei zufolge noch, auszuweichen. "Er ist extra weit rechts gefahren", so ein Polizist. Doch die beiden Fahrzeuge prallten aufeinander, der VW Touran der Volkmarserin drehte sich längs zur Fahrbahn.

Ersthelfer kümmerten sich um die drei Verletzten, die bis zum Eintreffen des Notarztes am Straßenrand ausharrten. Sie kamen nach der Erstversorgung ins Korbacher und ins Bad Arolser Krankenhaus.

Da die Rettungskräfte zunächst davon ausgingen, dass Personen eingeklemmt sind und sich der Unfallort weiter in Richtung Bad Arolsen befindet, rückte die Feuerwehr der Residenzstadt mit vier Wagen und 19 Personen aus. Sie riegelten die Landesstraße 3080 für zwei Stunden komplett ab und streuten die ausgelaufenen Betriebsstoffe ab. Wegen des schwülen Wetters geriet dies zur schweißtreibenden Angelegenheit.

An den beiden Autos entstand Sachschaden von rund 10.000 Euro. Über die genaue Unfallursache tappt die Polizei im Dunkeln. Den Beamten wurde mitgeteilt, dass weitere Personen den Unfall beobachtet hätten, dann allerdings umdrehten und davon gefahren seien. Die Polizei bittet weitere Zeugen, sich auf der Station in Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0, zu melden. 

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Mittwoch, 24 August 2011 15:41

Kinder treten beim Spielen in Wespennest

SIEGEN. Vier Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren sind am Mittwochmittag beim Spielen in ein Wespennest getreten.
Die Kinder spielten in einem nahe gelegenen Waldstück auf dem Siegener Rosterberg.

Als die vier im spielen vertieft waren, traten sie in das Wespennest und wurden hierbei von den Wespen gestochen. 

Die Kinder rannten unmittelbar nach dem Unglück nach Hause, das sich wenige hundert Meter weiter in der Gläserstraße befindet. Hier reagierten die Eltern und die Hausbewohner sofort und informierten den Rettungsdienst der Feuerwehr. Die Leitstelle entsandte sofort zwei Rettungswagen sowie eine Notärztin in die Siegener Gläserstraße. Hier wurden die vier Kinder von den Rettungsassistenten und der Notärztin in Empfang genommen und vor Ort erstversorgt. Später wurden sie zur Kontrolle in die Siegener Kinderklinik gefahren.

Wie die diensthabende Notärztin vor Ort erklärte, seien die Kinder glücklicherweise nicht ernsthaft verletzt worden.

Publiziert in SI Retter
Mittwoch, 24 August 2011 12:29

Alkohol: 19-Jährige aus Auto geschleudert

BAD WILDUNGEN. Eine 19-Jährige ist in der Nacht mit ihrem Auto von der Stresemann- auf die Eichlerstraße gestürzt. Sie wurde aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt.

Die junge Frau aus Fritzlar stand Polizeiangaben zufolge unter Alkoholeinfluss, als sie am frühen Mittwochmorgen gegen 1.50 Uhr mit ihrem älteren VW Golf auf der Stresemannstraße in Richtung Eselspfad unterwegs war. Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Bordstein und ein Holzgeländer, kippte mehrere Meter die steile Böschung zur Eichlerstraße hinunter, überschlug sich und blieb schließlich vor der Hausnummer 3 liegen. Die 19-Jährige wurde aus dem Wagen heraus geschleudert und erlitt dabei schwere Verletzungen.

Ein Anwohner, der einen lauten Knall gehört hatte, informierte sofort die WIldunger Polizei. Die von dort verständigte Rettungsleitstelle alarmierte den Wildunger Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens sowie die Wildunger Feuerwehr. Die Rettungskräfte versorgten die Frau aus Fritzlar an der Unfallstelle und lieferten sie in die Wildunger Stadtklinik ein. Ob die junge Frau angeschnallt war, wusste die Polizei zunächst nicht. Weil Alkohol im Spiel war, ordneten die Beamten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein der 19-Jährigen sicher.

Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab, räumte Trümmerteile von der Fahrbahn und leuchtete die Unfallstelle aus - was insbesondere während der Arbeit des angeforderten Gutachters nötig war. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft hatte die Polizei den Sachverständigen bestellt, er soll die näheren Umstände des schweren Unfalls klären. An dem 1993 zugelassenen Golf enstand Totalschaden von 2000 Euro. Dieselbe Summe setzt die Polizei für die Reparatur eines beschädigten Grundstückszauns an.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen


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Sonntag, 21 August 2011 13:28

Am Diemelsee verunglückt: Helikopter

HELMINGHAUSEN/HERINGHAUSEN. Nach einem Unfall am Diemelsee ist eine Kradfahrerin mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Spezialklinik geflogen worden. Die 47-jährige Motorradfahrerin aus Oberhausen war am späten Samstagnachmittag in einer Motorradgruppe mit 15 weiteren Krädern auf der Landstraße 912 von Marsberg-Helminghausen in Richtung Heringhausen unterwegs. Kurz hinter der Sperrmauer, wenige hundert Meter vor der Landes- und Kreisgrenze, geriet sie aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Motorrad in einer scharfen Rechtskurve bei mäßiger Geschwindigkeit ins Trudeln und stieß gegen die Bordsteinkante.

Hierdurch kam sie mit ihrer Maschine zu Fall und rutschte über den Gehweg gegen den Pfosten eines Stahlgeländers. Durch den Aufprall zog sie sich schwere Verletzungen zu und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklink geflogen. Der Helikopter war auf der Diemeltalsperre gelandet.

"Wäre die Frau schneller gewesen, so hätte sie durchaus einen Abhang hinabstürzen können", sagte ein Polizist gegenüber 112-magazin.de. Eine Holzplanke zwischen zwei Metallzaunpfosten war durch den Aufprall bereits zerbrochen.

Das Motorrad wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt mehr als 2000 Euro. Beamte der Marsberger Polizei nahmen den Unfall auf, ihre Kollegen der Korbacher Polizeistation unterstützten sie bei der Absicherung der Unfallstelle. Daran beteiligten sich auch Kradfahrer aus der Gruppe der Verletzten.

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Mittwoch, 17 August 2011 19:02

70-jähriger Motorradfahrer rammt Sprinter

DORFITTER. Ein 70 Jahre alter Kradfahrer hat das Abbiegemanöver eines Sprinters zu spät bemerkt. Er rammte den Lieferwagen. Dessen Fahrer war Polizeiangaben zufolge am Mittwochnachmittag gegen 15 Uhr auf der Bundesstraße 252 von Frankenberg kommend in Richtung Korbach unterwegs. Hinter ihm fuhr der 70 Jahre alte Mann aus einem Volkmarser Ortsteil mit seinem Motorrad.

Der 22 Jahre alte Lieferant wollte kurz vor dem Ortsausgang von Dorfitter nach rechts auf ein Firmengelände einbiegen und bremste ab. Das bemerkte der 70-Jährige offenbar zu spät. Ein Ausweichmanöver nach links war wegen des Gegenverkehrs nicht möglich - daher wich der Zweiradfahrer nach rechts auf den Bürgersteig aus, rammte jedoch den abbiegenden Sprinter und kam zu Fall. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu.

Nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsassistenten lieferte die RTW-Besatzung den 70-Jährigen ins Korbacher Krankenhaus ein. Der Sprinterfahrer aus Marburg blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden - Angaben über die genaue Höhe lagen zunächst nicht vor.


Erst am Montag war der Notarzt in Dorfitter im Einsatz - außerdem mehrere Feuerwehren:
Wespenattacke: Landwirtspaar in Klinik (16.08.2011)

Publiziert in Retter

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