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Montag, 11 April 2022 15:18

Unbekannter sprüht "Z" auf ukrainisches Auto

FRANKENBERG. Den Einkauf einer Ukrainerin nutzte ein unbekannter Täter am Samstag in Frankenberg aus, um ein "Z" auf ihr Auto zu sprühen. Die Polizei sucht Zeugen.

Die aus der Ukraine geflüchtete Frau stellte ihr Auto mit ukrainischem Kennzeichen am Samstag gegen 15 Uhr auf dem Parkdeck des Einkaufszentrums "Frankenberger Tor" ab. Als sie etwa zwei Stunden später zurückkehrte, musste sie feststellen, dass ein Unbekannter mit schwarzer Farbe ein "Z" auf die Motorhaube ihres Autos, ein weißer Kia, gesprüht hatte.

Die Ukrainerin informierte einen Bekannten und erstattete Anzeige bei der Polizei Frankenberg. Diese schätzte den Sachschaden auf etwa 200 Euro und leitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und des Verdachts eines Vergehens wegen "Belohnung und Billigung einer Straftat" nach §140 StGB ein.

Das "Z" gilt als Symbol für die Unterstützung der russischen Regierung und Armee in Bezug auf den Krieg in der Ukraine. Der §140 Strafgesetzbuch stellt die öffentliche Billigung von Angriffskriegen unter Strafe. Versieht man also einen Gegenstand in der Öffentlichkeit in Verbindung mit dem Krieg in der Ukraine mit dem Buchstaben "Z", wird gegen die Person strafrechtlich ermittelt.

Die weiteren Ermittlungen werden bei der Kriminalpolizei Korbach geführt, die unter der Telefonnummer 05631/9710 um Hinweise bittet. (ots/r)

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DIEMELSTADT. Am frühen Freitagmorgen sprengten bislang unbekannte Täter einen Geldautomaten der Waldecker Bank in Rhoden. Sie erbeuteten Geld in noch nicht bekannter Höhe. Personen wurden nicht verletzt, teilt Polizeisprecher Dirk Richter mit. Am Tatort dauert die Spurensicherung derzeit noch an.

Anwohner hatten gegen 3.30 Uhr einen lauten Knall aus dem Bereich der Bankfiliale gehört und die Polizei verständigt. Anschließend beobachteten sie mindestens drei Personen, die in einen dunklen Audi stiegen und mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort in Richtung Autobahn A 44 flüchteten.

Die in dem Gebäude wohnenden Personen konnten ihre Wohnungen teilweise schockiert, aber unverletzt verlassen. Durch die Explosion wurden der Vorraum der Bank sowie der Geldautomat erheblich beschädigt. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen beläuft sich der Gesamtsachschaden auf etwa 50.000 Euro. Fachberater des THW Korbach waren ebenfalls vor Ort, um Gebäudeschäden zu begutachten.

Die sofort eingeleitete Großfahndung nach den Tätern, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, verlief ohne Erfolg. Bei der Tat erbeuteten die Täter Bargeld aus dem Automaten, die Höhe steht derzeit noch nicht fest. Einige, durch die Sprengung verstreute Geldscheine, blieben am Tatort zurück.

Am Tatort werden derzeit noch umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt, die durch den Erkennungsdienst der Polizeipräsidiums Nordhessen unterstützt werden. Auf welche Art und Weise die Täter die Explosion herbeiführten, ist nun ebenfalls Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach - auch die Freiwillige Feuerwehr war im Einsatz.

Zeugen, die in der vergangenen Nacht verdächtige Wahrnehmungen in Rhoden gemacht haben oder sonstige Hinweise, auch zum Fluchtfahrzeug, geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Kriminalpolizei Korbach zu melden.

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Donnerstag, 03 März 2022 20:22

Hausbewohner (57) stirbt bei Feuer im Schlafzimmer

MANDELN. Ein tragischer Einsatz hat sich heute Morgen für die Feuerwehren aus der Gemeinde Dietzhölztal im Lahn-Dill-Kreis ereignet. Im Ortsteil Mandeln war es zu einem Zimmerbrand gekommen, bei dem ein 57- jähriger Mann verstorben ist.

Einsatzleiter Oliver Fleischer teilte vor Ort mit, dass man zunächst von einem brennenden Ofen ausgegangen sei. Das betroffene Wohnhaus, das in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrgerätehaus steht, fiel den ersten eintreffenden Kameraden bereits auf, da deutlich Brandrauch aus den Fenstern quoll. Sofort gingen zunächst ein und später vier Atemschutztrupps zur Menschenrettung ins Gebäude vor. Das im Vollbrand stehende Schlafzimmer konnten die Feuerwehrleute zunächst nicht weiter betreten, auf der eingesetzten Wärmebildkamera gab es im brennenden Bett aber keine Temperaturunterschiede mehr. Der Hausbewohner ist in seinem Bett ums Leben gekommen. Die genaue Ursache des Brandes steht nach Angaben im Polizeipressebericht noch nicht fest.

Vier Ortsteilwehren aus Dietzhölztal, Kräfte der Feuerwehr Dillenburg und Kräfte aus Haiger brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Im Schlafzimmer hatte sich ein Loch in den Fußboden gebrannt, sodass zunächst ein verkokelter Balken abgestützt werden musste, bevor die Feuerwehrleute  den restlichen Fußboden öffnen und Nachlöscharbeiten durchführen konnten. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar, der Mann lebte alleine in dem Haus in der Mandelner Ortsmitte. Die Schulstraße, in der das Wohnhaus steht,  blieb während des gesamten Einsatzes gesperrt.

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BURGWALD. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch öffneten unbekannte Täter gewaltsam einen Geldautomaten in einem SB-Center eines Geldinstitutes in der Marburger Straße in Ernsthausen.

Nach Angaben der Polizei gelangten die Täter gegen 3 Uhr in den Automatenraum, wo sie mit brachialer Gewalt Teile eines Geldautomaten öffneten. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei scheiterten die Täter bei dem Versuch, den Tresor zu öffnen und konnten daher kein Geld entwenden.

Zeugen, die in der genannten Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Burgwald-Ernsthausen gesehen haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/9710 bei der Kriminalpolizei Korbach zu melden. (ots/r)

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Freitag, 03 Dezember 2021 14:10

Gefälschte Impfausweise: Kripo Korbach ermittelt

KASSEL/KORBACH. Mehrere Durchsuchungen wegen gefälschter Impfausweise - Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt. 

Bei der Staatsanwaltschaft Kassel werden derzeit gegen mehrere Tatverdächtige, Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Herstellung bzw. des Gebrauches unrichtiger Gesundheitserzeugnisse geführt. In diesem Zusammenhang wurden am 1. Dezember 2021 durch die Kriminalpolizei Homberg und Korbach mehrere Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt, die die zuständige Staatsanwaltschaft Kassel im Zuge der Ermittlungen beim Amtsgericht in Kassel beantragt hatte.

Zeitgleich wurden drei Objekte im Schwalm-Eder-Kreis sowie ein Objekt im Kreis Waldeck-Frankenberg durch die Kriminalpolizei durchsucht. Hierbei gelang es eine Vielzahl von gefälschten bzw. verfälschten Impfausweisen im Zusammenhang mit Covid19-Impfungen zu ermitteln. Zwei weibliche und ein männlicher Tatverdächtiger wurden im Schwalm-Eder-Kreis vorläufig festgenommen und nach Durchführung polizeilicher Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. 

Der Gesetzgeber hat erst kürzlich die Strafvorschriften in Bezug auf das Fälschen und Verfälschen bzw. des Gebrauches eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses, wie im vorliegenden Fall eines Impfausweises, ergänzt. Es handelt sich also durchaus nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um eine Straftat, die durch die Ermittlungsbehörden konsequent verfolgt wird und die mit empfindlichen Strafen belegt ist.  Die Staatsanwaltschaft Kassel hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.

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FRANKENBERG. Der Frankenberger Ortsteil Viermünden wäre am Montag um ein altes Fachwerkhaus ärmer, wenn ein aufmerksamer Nachbar nicht den Notruf abgesetzt und erste Löschversuche unternommen hätte.

Um 18.13 Uhr bemerkte der Bewohner eines Einfamilienhauses in der Hauptstraße, dass im Haus der Strom nicht funktionierte und Qualm aus dem Obergeschoss im Wachwerkhaus aufstieg. Ohne zu zögern, verständigte der Mann einen Nachbarn, wählte die Notrufnummer 112 und beschrieb die Lage. Umgehend setzte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg die Freiwilligen Feuerwehren Frankenberg und Viermünden in Alarmbereitschaft. Nach Ausgabe des Kürzels "F2, Brand Zimmer, Küchendielen" waren etwa 50 Einsatzkräfte, ein RTW und die Polizei im Anmarsch, um Schlimmeres zu verhindern.

Diese kurze Zeit nutze der Nachbar, um mit einem Feuerlöscher "bewaffnet", das Haus zu betreten und den ersten Löschvorgang durchzuführen. Dass er sich dabei selbst in Gefahr begeben hat, war ihm zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht bewusst. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte erkundete ein Trupp unter Atemschutz die Innenräume. Parallel dazu konnte der Löschangriff mit einem C-Rohr erfolgen. Außerdem wurde die Wasserversorgung über das Hydrantennetz aufgebaut und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Wie Einsatzleiter Jörg Paulus berichtet, konnte der Brandherd im Bereich eines Ofens in einem Zimmer im ersten Obergeschoss lokalisiert werden. Dort war der Dielenboden bereits großflächig in Brand geraten. Mit vereinten Kräften konnten die Dielen herausgenommen und lokale Glutnester mit der Wärmebildkamera geortet werden. Weitere Löschaktionen waren notwendig, um ein erneutes Aufflackern zu verhindern. Im Anschluss wurde das nicht mehr bewohnbare Gebäude versiegelt. Die Brandursache muss nun von der Kripo ermittelt werden. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte vor Ort. Die mitgeführte Drehleiter kam nicht zum Einsatz.

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KORBACH. Ob es ein "Dumme-Jungen-Streich" oder eine gezielte Straftat war, wird die Kriminalpolizei in Korbach ermitteln - fest steht, dass ein silbergrauer Mercedes-Benz in Korbach gestohlen und im Anschluss im Eidinghäuser Wäldchen, östlich von Korbach, in unmittelbarer Nähe einer Teichanlage in Brand gesetzt wurde.

Nach ersten Erkenntnissen muss der Benz eines ehemaligen Hoteliers am Donnerstag (29. Juli) gegen 1 Uhr aufgebrochen und entwendet worden sein. Eine Nachbarin hatte gesehen, dass der Pkw um diese Uhrzeit vom Parkplatz "Im Sack" an der Hausnummer 1 gestartet wurde und sich entfernte.

Erst einige Stunden später bemerkte der Besitzer der E-Klasse, dass sein Fahrzeug nicht mehr am Platz stand, er informierte die Polizei und erstatte Anzeige. Tatsächlich konnten die Beamten das Fahrzeug auffinden, allerdings war der Mercedes komplett ausgebrannt. Der Benziner, der am Vortag noch mit 75 Liter Kraftstoff betankt worden war, muss von den Tätern bewusst in Brand gesetzt worden sein. 

Hinweise nimmt die Polizei in Korbach unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

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FRANKENAU. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Waldecker Straße, nur wenige hundert Meter vom Ortskern entfernt, brach in den frühen Morgenstunden des 25. Juni ein Feuer aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand waren sämtliche Feuerwehren der Frankenauer Ortsteile inklusive der Stadtwehr im Einsatz um eine brennende Scheune zu löschen und Tiere aus dem angrenzenden Stall zu retten. Eine Drehleiter mit Besatzung aus Frankenberg war ebenfalls im Einsatz.

Um 2.10 Uhr wurden die Ehrenamtlichen über Sirenen und per Warnapp alarmiert. Die Einsatzleitung hat der Frankenauer Stadtbrandinspektor Manuel Kühn übernommen. Nach Polizeiangaben stand der Stall, in dem neben 100 Kühen, Bullen und Rindern auch verschiedene landschaftliche Geräte untergebracht waren, im Vollbrand. Auf dem Dach des Gebäudes war eine Photovoltaikanlage installiert, welche ebenfalls durch das Feuer vollständig zerstört wurde. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die Anzahl der verletzten oder verstorbenen Tiere steht zurzeit noch nicht fest - bislang sind 40 Tiere tot aufgefunden worden. Ein Bulle ist in den Nationalpark geflüchtet, wie schwer das Tier verletzt ist, steht nicht fest. Nach dem Tier wird intensiv gesucht.

Um 4.10 Uhr konnte Manuel Kühn der Leitstelle Feuer aus melden. Mit 14. Trupps unter Atemschutz, zwei C-Rohren, der Drehleiter und mit zwei Riegelstellungen konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf das Haupthaus und eine weitere Stallung verhindert werden. Neben der Sicherung der angrenzenden Gebäude legten die Einsatzkräfte den Fokus auf die Tierrettung. Familienangehörige, die auf dem Hof leben, halfen tatkräftig mit, trotzdem konnten nicht alle Tiere gerettet werden. Obwohl die Feuerwehr den Brand zügig unter Kontrolle hatte, kam es am Anfang zu Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung. Da das Anwesen außerhalb der Ortschaft liegt, mussten Löschwasserleitungen mehrere hundert Meter zum Einsatzort verlegt werden. Die Wasserversorgung wurde zudem von Tankfahrzeugen unterstützt, wie Manuel Kühn mitteilte.

Nach derzeitigen Stand beträgt der Sachschaden mindestens 500.000 Euro. Zur Unterstützung der Feuerwehr wurde bei der Brandbekämpfung auch das technische Hilfswerk eingesetzt. Mit einem Bagger mussten Rundballen auseinandergezogen und Trümmerteile beseitigt werden. Trotz Einbringung von Netzmitteln zogen sich die Nachlöscharbeiten über mehrere Stunden hin. Eine Veterinärin war ebenfalls vor Ort.

Die Kriminalpolizei in Korbach übernimmt die weitere Sachbearbeitung. Dazu werden die Beamten der Kripo einen Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes hinzuziehen.

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BAD AROLSEN. Der Kriminalpolizei Korbach gelang ein Erfolg im Kampf gegen die Drogenkriminalität im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Am vergangenen Dienstag (1. Juni) durchsuchten Ermittler der Kriminalpolizei Korbach zwei Wohnungen mit Nebengebäuden in Bad Arolsen und in einem Bad Arolser Ortsteil. Dabei stellten sie über 30 Kilogramm Cannabisprodukte sicher. Ein 39-Jähriger wurde festgenommen, er befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Der 39-Jährige Bad Arolser geriet bereits Anfang des Jahres in den Fokus der Ermittler. Durch intensive Ermittlungen und operative Maßnahmen erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann regen Handel mit Drogen betrieb. Die Staatsanwaltschaft Kassel beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für seine Wohnung und eine weitere Wohnung, die der Tatverdächtige als "Drogenbunker" nutzen sollte. Am Dienstag vollstreckten die Kriminalbeamten die beiden Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Kassel.

Bei den Durchsuchungen der Objekte fanden sie über 30 Kilogramm Cannabisprodukte, Haschisch und Marihuana, sowie zahlreiche Utensilien wie Verpackungsmaterial, die den Verdacht des Drogenhandels weiter erhärteten. Außerdem stellten die Polizisten Bargeld im vierstelligen Bereich, mehrere Mobiltelefone und andere mobile Endgeräte sowie das Auto des Tatverdächtigen sicher. Der 39-Jährige konnte an seiner Wohnung festgenommen werden.

Da sich aufgrund der bisherigen Ermittlungen der dringende Tatverdacht des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen ergab, beantragte die Staatsanwaltschaft Kassel einen Untersuchungshaftbefehl wegen Fluchtgefahr. Dieser wurde vom Amtsgericht Korbach erlassen, sodass sich der Beschuldigte nun in einer Justizvollzugsanstalt befindet. (ots/r)

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Donnerstag, 15 April 2021 11:41

Wildunger Wehr rückt aus und verhindert Großbrand

BAD WILDUNGEN. Erneut konnten Feuerwehrleute ihr Können unter Beweis stellen - am Donnerstagmorgen brannte ein Ladewagen, der an einer Scheune stand lichterloh, ein Übergreifen der Flammen auf Wirtschaftsgebäude konnte verhindert werden.

Anwohner hatten gegen 3.30 Uhr Feuerschein bei einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Straße "Zum Roten Berg" wahrgenommen und die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert. Da in der Alarmmeldung ein "F3" ausgegeben war, rückte Stadtbrandinspektor Alexander Paul mit Drehleiter und 45 Einsatzkräften aus. Ebenfalls im Einsatz befand sich die Wehr aus Braunau.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte ließ der Stadtbrandinspektor umgehend einen Löschgriff unter Atemschutz ausführen. Parallel dazu begann der Aufbau der Löschwasserversorgung über das Hydrantennetz. Um ein Übergreifen der Flammen vom brennenden Ladewagen auf den Scheunentrakt zu verhindern, gab Paul den Befehl eine Riegelstellung aufzubauen. Weil sich auf dem Ladewagen außer Metall und Holz auch Reifen befanden, entstand eine starke Rauch- und Hitzeentwicklung. Mittels Drehleiter und Wenderohr wurden zusätzliche Wassermegen auf den Ladewagen abgegeben - trotzdem waren die Einsatzkräfte vier Stunden im Löscheinsatz.

Nach ersten Informationen der Polizei steht die Brandursache noch nicht fest, derzeit sind die Brandermittler dabei der Ursache auf den Grund zu gehen. Verletzt wurde augenscheinlich niemand.

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