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BAD AROLSEN. Der Kriminalpolizei Korbach gelang ein Erfolg im Kampf gegen die Drogenkriminalität im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Am vergangenen Dienstag (1. Juni) durchsuchten Ermittler der Kriminalpolizei Korbach zwei Wohnungen mit Nebengebäuden in Bad Arolsen und in einem Bad Arolser Ortsteil. Dabei stellten sie über 30 Kilogramm Cannabisprodukte sicher. Ein 39-Jähriger wurde festgenommen, er befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

Der 39-Jährige Bad Arolser geriet bereits Anfang des Jahres in den Fokus der Ermittler. Durch intensive Ermittlungen und operative Maßnahmen erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann regen Handel mit Drogen betrieb. Die Staatsanwaltschaft Kassel beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für seine Wohnung und eine weitere Wohnung, die der Tatverdächtige als "Drogenbunker" nutzen sollte. Am Dienstag vollstreckten die Kriminalbeamten die beiden Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Kassel.

Bei den Durchsuchungen der Objekte fanden sie über 30 Kilogramm Cannabisprodukte, Haschisch und Marihuana, sowie zahlreiche Utensilien wie Verpackungsmaterial, die den Verdacht des Drogenhandels weiter erhärteten. Außerdem stellten die Polizisten Bargeld im vierstelligen Bereich, mehrere Mobiltelefone und andere mobile Endgeräte sowie das Auto des Tatverdächtigen sicher. Der 39-Jährige konnte an seiner Wohnung festgenommen werden.

Da sich aufgrund der bisherigen Ermittlungen der dringende Tatverdacht des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen ergab, beantragte die Staatsanwaltschaft Kassel einen Untersuchungshaftbefehl wegen Fluchtgefahr. Dieser wurde vom Amtsgericht Korbach erlassen, sodass sich der Beschuldigte nun in einer Justizvollzugsanstalt befindet. (ots/r)

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Donnerstag, 15 April 2021 11:41

Wildunger Wehr rückt aus und verhindert Großbrand

BAD WILDUNGEN. Erneut konnten Feuerwehrleute ihr Können unter Beweis stellen - am Donnerstagmorgen brannte ein Ladewagen, der an einer Scheune stand lichterloh, ein Übergreifen der Flammen auf Wirtschaftsgebäude konnte verhindert werden.

Anwohner hatten gegen 3.30 Uhr Feuerschein bei einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Straße "Zum Roten Berg" wahrgenommen und die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert. Da in der Alarmmeldung ein "F3" ausgegeben war, rückte Stadtbrandinspektor Alexander Paul mit Drehleiter und 45 Einsatzkräften aus. Ebenfalls im Einsatz befand sich die Wehr aus Braunau.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte ließ der Stadtbrandinspektor umgehend einen Löschgriff unter Atemschutz ausführen. Parallel dazu begann der Aufbau der Löschwasserversorgung über das Hydrantennetz. Um ein Übergreifen der Flammen vom brennenden Ladewagen auf den Scheunentrakt zu verhindern, gab Paul den Befehl eine Riegelstellung aufzubauen. Weil sich auf dem Ladewagen außer Metall und Holz auch Reifen befanden, entstand eine starke Rauch- und Hitzeentwicklung. Mittels Drehleiter und Wenderohr wurden zusätzliche Wassermegen auf den Ladewagen abgegeben - trotzdem waren die Einsatzkräfte vier Stunden im Löscheinsatz.

Nach ersten Informationen der Polizei steht die Brandursache noch nicht fest, derzeit sind die Brandermittler dabei der Ursache auf den Grund zu gehen. Verletzt wurde augenscheinlich niemand.

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BAD WILDUNGEN. An einem Dienstagmorgen im Januar dieses Jahres wurde eine 53-jährige Frau in Reinhardshausen Opfer eines versuchten Handtaschenraubes - jetzt konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden.

Ein zunächst unbekannter Mann überfiel die Frau damals von hinten mit einem Holzstock und versuchte ihr die Handtasche zu entreißen. Der Täter ließ von seinem Vorhaben ab und flüchtete, nachdem sich die Geschädigte vehement gegen den Angriff gewehrt hatte. Die Frau wurde durch Schläge des Räubers mit dem Holzstock verletzt, konnte aber noch selbst einen Arzt aufsuchen und die Polizei verständigen.

Nach einem Zeugenaufruf der Polizei in der Presse meldeten sich mehrere Menschen, die aufgrund der guten Personenbeschreibung Hinweise auf den möglichen Täter gaben. Schlussendlich ist es der Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei Korbach zu verdanken, dass ein Tatverdächtiger identifiziert werden konnte. Er wird sich wegen des Tatvorwurfs des versuchten Raubes verantworten müssen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 72-jährigen Mann aus Kassel. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen hat der Täter keinen Bezug zu Reinhardshausen oder Bad Wildungen.

Link: Zahnloser schlägt Frau mit Holzstock - die prügelt zurück (6.1.2021)

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WALDECK-FRANKENBERG. Ein fulminanter Ermittlungserfolg gelang Polizei und Staatsanwaltschaft nach mehreren Diebstählen von Schafen, Weidezäunen und Zaunbatterien, die sich im vergangenen Jahr an verschiedenen Orten im Landkreis Kassel sowie den Landkreisen Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) ereigneten.

Durch Hinweise von Zeugen und intensiven Ermittlungen konnten in enger Zusammenarbeit mit der Polizei im Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen) Anfang Januar 2021 auf zwei Weiden bei Marsberg und Niestetal insgesamt etwa 100 Schafe und Lämmer sowie umfangreiches Zubehör aufgefunden werden. Zudem führten die weiteren Ermittlungen der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Wolfhagen und der EG 2 der regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei auf die Spur eines 26-jährigen Mannes aus Kassel, der verdächtig ist, für eine Vielzahl von Diebstählen auf Weiden verantwortlich zu sein.

Durchsuchungen und Festnahme am Mittwoch

Mit Unterstützung der Polizei aus Nordrhein-Westfalen durchsuchten die Ermittler am Mittwoch (3. Februar 2021) mehrere Wohnungen und Scheunen in Kassel und Marsberg, für die von der Staatsanwaltschaft Kassel Durchsuchungsbeschlüsse bei Gericht erwirkt worden waren. Dabei fanden die Polizeibeamten Beweismaterial, was nun ausgewertet wird. Zudem stellten die Beamten eine Vielzahl an mutmaßlichem Diebesgut sicher, wobei es sich um Weidezäune, Werkzeug und Ohrmarken von Schafen handelt.

Die Ermittlungen bezüglich der aufgefundenen Tiere, in die mit Blick auf den Gesundheitszustand auch die zuständigen Veterinärämter involviert sind, sowie der sichergestellten Gegenstände, dauert derzeit noch an. Teilweise konnten die Ermittler Zuordnungen zu vorangegangenen Diebstählen von Schafen und Weidezäunen in Nordhessen bereits treffen. Dies betrifft unter anderem einen Diebstahl von 18 Schafen und eines Weidezauns in Nieste in der Zeit zwischen dem 14. und 15. November 2020 sowie einen Diebstahl von 13 Schafen am 5. November 2020 in Wolfhagen-Istha.

Schafbesitzer und Zeugen gaben entscheidende Hinweise

Der 26-Jährige ist nach den bisherigen Ermittlungen verdächtig, Schafe, Zäune, Weidezaungeräte und Ohrmarken von mehreren Weiden in Nordhessen gestohlen und damit gehandelt zu haben. Die entscheidenden Hinweise, die zum Auffinden der Tiere und auf die Spur des Tatverdächtigen führten, hatten den Ermittlern mehrere bestohlene Schafbesitzer und weitere Zeugen gegeben. Sie hatten unter anderem mutmaßlich gestohlene Weidezäune auf einem Kleinanzeigenportal im Internet entdeckt und die Polizei darüber informiert. Der 26-jährige Tatverdächtige ist bei den Durchsuchungen am Mittwoch vorläufig festgenommen worden. Zu den Tatvorwürfen hat er sich bei der Polizei nicht geäußert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren umfangreichen Ermittlungen dauern an, sagt Ulrike Schaake, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Nordhessen. (ots/r)

Link: 400 Meter Schafzaun gestohlen - Farbe auffällig (6.12.2020)

Link: Weidezaungerät, Haspel und Litzen an Bahnstrecke geklaut (5. 10.2020)

Link: 21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt (12.8.19)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 25 Dezember 2020 09:01

Brand in Allendorf - Elf Menschen gerettet

ALLENDORF/EDER. Zu einem Hausbrand rückten die Feuerwehren aus der Gemeinde Allendorf, die Feuerwehr Bromskirchen und die Freiwillige Feuerwehr Frankenberg am 1. Weihnachtsfeiertag aus.

Wie Gemeindebrandinspektor Horst Huhn an der Einsatzstelle mitteilte, meldeten die Funkempfänger um 5.43 Uhr einen Wohnhausbrand in der Straße "Goldberg 26" in Allendorf. Bereits bei der Anfahrt zum Einsatzort war im Nachthimmel roter Feuerschein zu sehen. Horst Huhn ließ daraufhin das Einsatzstichwort auf "F3 - Menschen in Gefahr" erhöhen. Zur Unterstützung rückten die Feuerwehren Frankenberg und Bromskirchen an - darunter auch die Drehleiter.

Zügig wurden Löschtrupps mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, die Wasserversorgung über Hydranten und aus dem nahen Bach sichergestellt, sowie die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Parallel dazu stellte der GBI sicher, dass sich keine Menschen mehr in Gebäude aufhielten. Die Meldung, dass elf Personen, darunter fünf Besucher, das brennende Gebäude unbeschadet verlassen konnten, sorgte für Erleichterung. Eine RTW-Besattzung kümmerts sich um die Besucher und Eigentümer des Zweifamilienhauses. "Wahrscheinlich haben die Rauchwarnmelder mal wieder Leben gerettet", wusste ein Anwohner zu berichten.

Wie das Feuer entstanden ist, darüber konnte die Polizei keine Angaben machen, ebenso wenig über den Sachschaden. Brandermitter der Kripo Frankenberg werden sich mit dem Fall beschäftigen, hieß es aus Polizeikreisen. Insgesamt waren neben den Polizeikräften und dem DRK über 70 Ehrenamtliche der Feuerwehren am Einsatz beteiligt.

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BAD WILDUNGEN. Mehrere Einbrecher waren in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Fürstengalerie in Bad Wildungen aktiv - das berichtet Kriminalhauptkommissar Dirk Richter in einer Pressemitteilung.

Nach derzeitiger Kenntnislage brachen die Ganoven in ein Geschäft ein und stahlen Zigaretten. Ein Tatverdächtiger konnte im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen durch die Polizei Bad Wildungen festgenommen werden. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Hinweise zu den noch flüchtigen Mittätern und einem verdächtigen Auto.

Gegen 1 Uhr am Dienstagmorgen (8.12.2020) hebelten die Täter ein Fenster zum Einkaufszentrum Fürstengalerie in der Straße Breiter Hagen in Bad Wildungen auf. Die Täter begaben sich anschließend durch ein Bekleidungsgeschäft zu einem Tabakwarenladen, in den sie gewaltsam eindrangen. Aus diesem Geschäft entwendeten sie eine größere Anzahl von Tabakwaren und einen Wandtresor. Bei dem Einbruch lösten die Täter allerdings Alarm aus. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten schließlich zum Erfolg.

Ein Tatverdächtiger konnte im Nahbereich des Tatortes festgenommen werden. Bei der weiteren Absuche der Umgebung konnten die Polizisten eine Tasche mit Einbruchswerkzeug und den noch verschlossenen Wandtresor auffinden. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Korbach geführt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Tatverdächtige noch mindestens zwei Mittäter hatte. Im Zusammenhang mit dem Einbruch in die Fürstengalerie könnte auch ein silberfarbener SUV mit WIL-Kennzeichen (Wittlich, Rheinland-Pfalz) stehen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 31-jährigen Osteuropäer, der nach bisherigen Erkenntnissen keinen Wohnsitz in Deutschland hat.

Die Staatsanwaltschaft Kassel prüft derzeit, ob ein Untersuchungshaftbefehl beantragt wird. Zeugen, die Hinweise zu dem Einbruch oder dem beschriebenen Auto geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 oder bei der Kriminalpolizei Korbach unter 05631/9710 zu melden. (ots/r)

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Freitag, 20 November 2020 12:43

Mund-Nasen-Masken bei Apothekeneinbruch gestohlen

KASSEL. Unbekannte Täter sind in der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen in eine Apotheke in der Holländischen Straße in Kassel eingebrochen und haben rund 60 Mund-Nasen-Masken gestohlen.

Anschließend flüchteten die Täter mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Die Beamten des für Einbrüche zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo suchen nun nach Zeugen, die im Bereich des Tatorts verdächtige Personen beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können. Entdeckt hatte den Einbruch eine Mitarbeiterin der Apotheke gegen 5.10 Uhr am und alarmierte daraufhin sofort die Polizei.

Wie sich bei Eintreffen der ersten Streifen der Kasseler Polizei herausstellte, hatten die Täter bereits das Weite gesucht. Nach ersten Ermittlungen der zur Anzeigenaufnahme und Spurensuche am Tatort eingesetzten Beamten des Kasseler Kriminaldauerdienstes hatten die Täter zunächst die Eingangstür zu dem Gebäude nahe der Hegelsbergstraße gewaltsam aufgebrochen und waren so in das Treppenhaus gelangt. Dort schlugen die Einbrecher die Glasscheibe der Tür zur Apotheke ein und brachen anschließend weitere Zugangstüren in den Geschäftsräumen auf.

Offenbar hatten es die Täter ausschließlich auf die Masken abgesehen, denn nach bisherigen Erkenntnissen wurde sonst nichts gestohlen. Der durch den Einbruch angerichtete Sachschaden beläuft sich auf rund 1000 Euro. Die Tatzeit lässt sich auf den Zeitraum zwischen Mittwochnachmittag, 13 Uhr und der Feststellungszeit am Donnerstagmorgen eingrenzen.

Zeugen, die den Ermittlern des K 21/22 Hinweise zu dem Einbruch geben können, melden sich bitte unter Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen. (ots/r)

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KORBACH. Erneut musste die Korbacher Feuerwehr ihr Können unter Beweis stellen - etwa 50 Feuerwehrkräfte aus der Kreisstadt und der Betreuungszug des DRK wurden am Montag um 1.35 Uhr alarmiert mit der Maßgabe, Menschen aus einem Mehrfamilienhaus zu retten und ein Feuer in der Arolser Landstraße zu löschen.  

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg ging um 1.35 Uhr die Meldung ein, dass starker Qualm aus der Diamond Shisha Lounge in der Arolser Landstraße ausströmt. Daraufhin wurde die Kernstadtwehr mit Drehleiter zur Hausnummer 4 beordert. Rund 50 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland gingen sofort zum Löschangriff über. Sie verschafften sich Zugang zum Gebäude und drangen mit mehreren Trupps unter Atemschutz ins Erdgeschoss ein. Zu diesem Zeitpunkt stand die Shisha-Bar bereits in Vollbrand.  

Parallel dazu wurde der Fokus auf die im Obergeschoss eingeschlossenen Bewohner gelegt. 13 Personen wurden aus dem 1. und 2. Obergeschoss gerettet und evakuiert. Nach Angaben der Polizei ist ein enormer Gebäudeschaden entstanden - durch das schnelle und gut koordinierte Handeln der Feuerwehreinheiten konnte der Schaden auf das gastronomische Etablissement beschränkt werden.

Ebenfalls im Einsatz war die Polizei, sowie der Betreuungszug des DRK. Die Brandermittler der Kripo haben die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Beziffert wird der Schaden auf mindestens 150.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)

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KASSEL/AMSTERDAM. Nachdem den Beamten der "EG SÄM" der Kasseler Kriminalpolizei im Juni dieses Jahres die Identifizierung eine Bande mutmaßlicher Betrüger, die als "falsche Polizeibeamte" größere Geldbeträge ergaunert hatten, gelungen war, konnte nun auch der bislang flüchtige 36-jährige Tatverdächtige aus Hann. Münden festgenommen werden. Gegen ihn lag ein europaweiter Haftbefehl vor, der auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft erwirkt worden war.

Der 36-Jährige konnte am 18.09.2020 am Flughafen in Amsterdam gestellt werden und befindet sich nun in Deutschland in Untersuchungshaft. Er ist dringend verdächtig, gemeinsam mit einem 36-Jährigen aus Baunatal, einem 37-Jährigen aus Bremen und einem 29-Jährigen aus Vellmar im September und November 2019 an insgesamt vier Betrugsdelikten mit der Masche "falsche Polizeibeamte" beteiligt gewesen zu sein.

In zwei Fällen erbeuteten sie dabei insgesamt 30.000 Euro. In den zwei weiteren Fällen scheiterten die Übergaben von Geld und Schmuck im Wert von 30.000 und 90.000 Euro glücklicherweise im letzten Moment. Die vier Tatverdächtigen müssen sich wegen Betrugs im besonders schweren Fall verantworten. Während die Polizisten die weiteren Tatverdächtigen bei den im Juni durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen vorläufig festnehmen konnten, war der 36-Jährige aus Hann. Münden seither auf der Flucht gewesen. Die weiteren umfangreichen Ermittlungen der Kriminalbeamten der "EG SÄM" in den bei der Staatsanwaltschaft Kassel geführten Verfahren dauern an. (ots/r)

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Donnerstag, 08 Oktober 2020 12:55

Diebstahl in Wethen wirft Fragen auf

DIEMELSTADT.  Ein ominöser Diebstahl beschäftigt die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen - aus einem verschlossenen Mazda 5 wurden Gegenstände entwendet.

Nach Polizeiangaben öffneten in Nacht vom 7. auf den 8. Oktober unbekannte Täter im Ortsteil Wethen, in der Straße "Oberdorf" einen grauen Mazda 5 auf bisher unbekannte Weise. Der Besitzer hatte sein Fahrzeug ordnungsgemäß verschlossen am Fahrbahnrand zum Parken abgestellt. Die Diebe durchsuchten das Fahrzeuginnere und entwendeten einige persönliche Gegenstände, sowie Kleingeld.

Außerdem rissen sie die Deckenbeleuchtung ab. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Es entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Hinweise die zur Aufklärung beitragen können, nimmt die Polizeistation Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 entgegen. (ots/r)


Publiziert in Polizei
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