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HERZHAUSEN. Einen Schwan, der sich in einer Angelschnur verfangen hatte, haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Herzhausen und Buchenberg im Edersee befreit.

Einmal mehr zeigten die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Sonntag, dass sie nicht nur Brände löschen, Menschenleben retten oder verletzte Personen bergen können, sondern auch flexibel und besonnen auf andere Szenarien reagieren.

Schwan in Not

Gegen 15.10 Uhr erreichte die Wehren aus Herzhausen und Buchenberg die Meldung von der Leitstelle, das sich ein Schwan auf dem Edersee bei Herzhausen in Not befindet. Daraufhin rückten die Einsatzkräfte zu Einmündung der Itter in den Stausee aus, bestiegen ein Boot und ruderten zu dem Schwan, der von einer Angelschnur umwickelt im Wasser lag. Während einer der Freiwilligen das Tier in das Boot hob, wurde die Angelschnur, die sich um Hals, Schnabel, Ständer und Flügel verknotet hatte aufgeschnitten und entfernt. Etwa 20 Einsatzkräfte waren an der Rettungsaktion unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Andreas Thiele beteiligt.

Nach eingehender Untersuchung wurde der Schwan in die Freiheit entlassen. (112-magazin)

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Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSEE. In einer nächtlichen Rettungsaktion haben gestern Wanderer und ein Jagdpächter eine Nilgans aus ihrer misslichen Situation im Diemelsee befreit. Gegen 21 Uhr bemerkte eine Gruppe von Wanderern eine Gans im Naturschutzgebiet am Itterbach, die, wie sich später herausstellen sollte, mit einer Angelschnur um den Hals um ihr Leben kämpfte. Die Schnur hatte sich um den Hals der Gans gezogen, während sich das andere Ende der Schnur in einem Weidenstrauch verfangen hatte.

Erste, selbständige Versuche, die Gans über das Festland zu erreichen schlugen fehl - auch deshalb, weil die Nilgans beim Näherkommen der Retter zu flüchten versuchte und die Gefahr bestand, das  sich das Tier strangulieren könnte. Die Rettung nahte, als ein Jagdpächter nach seinem Ansitz den unteren Weg am Diemelsee mit seinem Geländewagen befuhr und auf das Treiben am See aufmerksam geworden war. Nach einem kurzen Wortwechsel zwischen der Gruppe und dem Jäger, konnte die Rettungsaktion durchgeführt werden. 

Teilweise bis zu den Schultern watete der Jäger durch den Diemelsee, erreichte die Gans und befreite das Tier mit einem Messer von der tödlichen Umklammerung. Nach einer ersten Untersuchung an Land und im Lichtschein einer Taschenlampe, konnte eine Verletzung im Halsbereich der Nilgans festgestellt werden. Diese war jedoch nicht so schwerwiegend, dass ein Tierarztbesuch erforderlich gewesen wäre.

Nach Angaben des Jagdpächters hätte die Gans keine zwei Tage mit der Angelschnur um den Hals überlebt. Die Aktion wurde gegen 23 Uhr erfolgreich beendet und das Tier in die Freiheit entlassen.

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Publiziert in Retter
Freitag, 19 September 2014 22:28

Verfangener Vogel kein Bussard: Fischadler wohlauf

OBER-WERBE. Bei dem von Feuerwehrleuten aus einem Baum befreiten Greifvogel handelt es sich nicht um einen Bussard. Vielmehr hatten es die Brandschützer offenbar mit einem Fischadler zu tun. Und das Jungtier nahm bei dem Vorfall auch scheinbar weniger Schaden als zunächst befürchtet.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Waldecks stellvertretender Stadtbrandinspektor Bernd Schäfer, hatte am Donnerstagabend erklärt, die Brandschützer hätten einen Bussard befreit, der in etwa 14 Metern Höhe in einem Baum hing. Der Greifvogel war in einer Schnur verfangen. Man habe den Vogel, dessen Zustand am Abend als kritisch eingestuft wurde, zu einer Tierärztin gebracht.

Wie 112-magazin.de am Freitag erfuhr, hatte die Veterinärin am Abend die Schnur entfernt und den Vogel untersucht. Anschließend wurde der vermeintliche Bussard, bei dem es sich tatsächlich aber wohl um einen jungen Fischadler handeln soll, zu einem Falkner am Edersee gebracht. Dort blieb das Tier über Nacht und wurde gefüttert. Nach Feuerwehrangaben hatte sich der Fischadler bei dem Vorfall keine schweren Verletzungen zugezogen. Das Tier sollte jedenfalls am Freitag wieder in die Freiheit entlassen werden.

Sein Überleben hat der Fischadler nicht nur den Feuerwehrleuten, der Tierärztin und dem Falkner, sondern vor allem auch zwei Fahrradfahrern zu verdanken: Martin Arnold und André Dämmer aus Sachsenhausen hatten den Greifvogel am Donnerstagabend gegen 18 Uhr während der Fahrt von Nieder- nach Ober-Werbe in einem Baum hängend entdeckt und die Feuerwehr verständigt. Mit der Korbacher Drehleiter befreiten die Einsatzkräfte den Vogel.

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Publiziert in Feuerwehr

OBER-WERBE. Feuerwehrleute haben einen Bussard, der in einer Schnur verfangen war, mit der Drehleiter aus einem Baum zwischen Ober-Werbe und der Kläranlage befreit. Zwei Radfahrer hatten den Raubvogel am Donnerstagabend in gut 14 Metern Höhe an Zweigen hängend entdeckt.

Die Radfahrer Martin Arnold und André Dämmer aus Sachsenhausen befuhren gegen 18 Uhr den Radweg von Nieder- nach Ober-Werbe, als ihnen der Bussard in misslicher Lage auffiel. Das offenbar schon kraftlose Tier hing in der Luft, eine Schnur hatte sich an einem Bein verfangen. Die beiden Radfahrer verständigten die Leitstelle, die die Feuerwehr aus Ober-Werbe alarmierte.

Die zehn ausgerückten Brandschützer unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Bernd Schäfer hatten wegen der Höhe von 14 Metern keine Möglichkeit, das Tier zu erreichen. Daher forderte Schäfer die Drehleiter aus Korbach an. Mit sechs Kameraden in zwei Fahrzeugen waren die Brandschützer aus der Kreisstadt rasch zur Stelle.

Mit einer speziellen Transportbox fuhr ein Feuerwehrmann im Korb hinauf zu dem gefangenen Bussard, befreite ihn und brachte ihn nach unten. Von der Einsatzstelle aus brachten die Feuerwehrleute das verletzte und geschwächte Tier zu einer Tierärztin in Sachsenhausen. Ob der Greifvogel überlebt, ließ sich am Abend nicht sagen. Unklar blieb auch, wie und wo sich der Vogel in der Schnur verfangen hatte.

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Publiziert in Feuerwehr

NIEDER-SCHLEIDERN/ALLERINGHAUSEN. Eine Angelschnur mit Bleigewichten wäre einem Gänseküken auf dem Raumbergteich beinahe zum Verhängnis geworden: Das etwa zwei Wochen alte Jungtier war mit Schnabel und linkem Flügel derart verfangen, dass es nicht mehr fressen und sich nur noch eingeschränkt bewegen konnte. Eine Spaziergängerin entdeckte das Küken in Not und holte Hilfe.

Nach dem Besuch der 700-Jahr-Feier in Nieder-Schleidern ging Marion Hart aus Medebach noch am Raumbergteich zwischen Nieder-Schleidern und Alleringhausen spazieren. Da entdeckte sie am Sonntagnachmittag eine Kanadagans mit ihren drei Küken auf dem Wasser. Auf den ersten Blick fiel der Medebacherin auf, dass eines der Jungtiere in der Bewegung eingeschränkt war. Beim näheren Hinsehen entdeckte Marion Hart den Grund dafür: "Das Küken hatte eine Angelschnur mit Bleigewichten im Schnabel und um einen Flügel". Für das Jungtier, aber auch für Mutter Gans und den Ganter bestand keine Chance, das von einem Angler stammende Stück Nylonschnur zu entfernen.

Angler: "Lass das Vieh verrecken"
"Da muss man doch was tun, das Küken verendet sonst jämmerlich", dachte sich die Besucherin - aber war mit diesen Gedanken offenbar die Einzige. Angesprochene Angler hätten ihr barsch geantwortet, "das Vieh doch verrecken zu lassen", dann würde "es halt eins weniger geben". Die Medebacherin ging zurück nach Nieder-Schleidern und sprach auch dort Besucher an und bat um Hilfe - doch offenbar niemand sah sich in der Lage oder war willens, das Küken aus seiner misslichen Lage zu befreien.

"Gans in Not" auch bei Facebook gepostet
Doch Marion Hart gab noch immer nicht auf. Bei Facebook postete sie ein Foto von der Gänsefamilie in Not, beschrieb das Problem und bat um Hilfe, außerdem schrieb sie der Redaktion von 112-magazin.de eine Mail. Mitarbeiter Klaus Rohde, der am Diemelsee ein Jagdrevier gepachtet hat, machte sich umgehend auf den Weg zum Raumbergteich. Um die Gänse zunächst aus dem Wasser an Land zu bewegen, schwamm Rohde durch den Teich und trieb die gefiederte Familie in eine Ecke - und tatsächlich, der Plan gelang: Während der Ganter das Weite suchte, gingen das Muttertier und ihre drei Jungen an Land. Dort war dann das in der Angelschnur verhedderte Küken rasch gefangen.

Schnabel bereits eingeschnürt
Mit einigen Schnitten befreite Klaus Rohde die junge Kanadagans von dem Nylonband. Marion Hart assistierte dabei als "OP-Schwester" - und war überglücklich, dass die Rettung gelungen und der kleine Wasservogel unverletzt war. Viel länger hätte das Tier diese missliche Lage aber wohl nicht überlebt, denn die Angelschnur hatte den noch weichen Schnabel bereits eingeschnürt, wodurch das Küken nicht mehr fressen konnte. Die Geschwister waren daher bereits deutlich größer geworden.

Nachdem die kleine Gans wieder im Wasser war, paddelte sie voller Freude zu ihrer Familie zurück. Schnatternd nahm die Mutter den kleinen Pechvogel in Empfang. Gänseglück auf dem Raumbergteich!


Immer wieder berichten wir über "tierische" Geschichten:
Reh darf im Streifenwagen mitfahren (28.01.2013)
Waschbär als Einbrecher überführt (15.04.2013)
Achtbeinigen "Einbrecher" auf frischer Tat erwischt (20.04.2013)
Pferd trabt kilometerweit bis in Biergarten (08.06.2013)
Gelangweilte Schweine büxen von Wiese aus (25.06.2013)

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