Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Absturz

NIEDERDIELFEN. Beim Absturz eines Flugzeuges in einem Waldstück in der Nähe des Wilnsdorfer Stadtteils Niederdielfen ist am Montagmorgen ein 25 Jahre alter Pilot aus Wilnsdorf ums Leben gekommen. Gegen 06:15 erreichten Polizei und Rettungsleitstelle gleich mehrere Anrufe von besorgten Bürgern, die über ein Flugzeug mit Motorproblemen und schließlich einen Absturz berichteten.

Umgehend machten sich mehrere Einheiten der Wilnsdorfer Feuerwehr, der DRK Rettungsdienst aus Wilnsdorf samt Notarzt, der ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 25“, nacheinander zwei Polizeihubschrauber „Hummel“ der Polizeifliegerstaffel NRW, sowie Polizeieinheiten aus Wilnsdorf und Siegen auf den Weg, um nach dem abgestürzten Flugzeug und möglichen Insassen zu suchen. Dabei wurde auch die Wärmebildkamera eines der beiden Polizeihubschrauber zur Hilfe genommen. Die Einsatzkräfte fanden den Absturzort schließlich oberhalb eines Wohngebietes bei Niederdielfen in einem Fichtenwald. Das Flugzeug wurde dabei nahezu bis zur Unkenntlichkeit zerstört.

Nach einiger Zeit der Suche konnten die Einsatzkräfte schließlich auch eine männliche Leiche etwa 300 Meter talabwärts finden. Wie die Polizei später bestätigte, handelte es sich bei dem Toten um den Piloten der Maschine, einen 25-jährigen Mann aus Wilnsdorf. Unweit eines Gartengrundstückes war der Verunglückte in einer Wiese aufgefunden worden, es konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

Mysteriös sind die Umstände des Fluges: Das Flugzeug war am Morgen vom Siegerlandflughafen auf der „Lipper Höhe“ bei Burbach gestartet. Dies erfolgte jedoch ohne vorherige Startgenehmigung, da der Flughafen zu dieser Zeit noch gar nicht geöffnet hatte. Für einen Flug dieser Art hätten im Vorfeld Genehmigungen eingeholt werden müssen. Die Polizei teilte mit, der Flug hätte nicht stattfinden dürfen. Vom Luftsportvererin „Hellertal“ war zu erfahren, dass die Maschine vom Typ „Morane-Saulnier Rallye“ eigentlich nur eingesetzt werde, um Segelflugzeuge zu schleppen. Dies war Informationen zufolge gestern noch rund um den Siegerlandflughafen erfolgt. Auch am Siegerlandflughafen sind nun Ermittlungen im Gange und es werden Spuren gesichert. Vor Ort in Niederdielfen hat neben der Kriminalpolizei auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Ermittlungen aufgenommen. Die viersitzige Maschine, die auch als Tiefdecker bezeichnet wird, gehört dem Luftsportverein „Hellertal“ wird aber auch beim Verein für Luftsport Geisweid genutzt.

Publiziert in SI Feuerwehr
Mittwoch, 20 Januar 2021 10:39

Baumstumpf rettet Unimog vor Absturz

EDERTAL. Ein Bergungsunternehmen aus Frankenberg hat am Montag ein Streufahrzeug absichern müssen - zuvor war der Unimog auf einer drei Meter breiten Straße aufgrund von Glatteis nach rechts abgekommen und drohte einen Abhang hinunterzustürzen.

In den frühen Morgenstunden des 18. Januar 2021 war der Fahrer eines Unimog in Bringhausen, auf dem Randweg des Edersees unterwegs, um die vereiste Straße mit Salz abzustreuen. In Höhe der Ferienhäuser geriet der Allrad nach rechts und drohte einen Abhang hinunterzustürzen. Allein ein Baustumpf verhinderte den Abwärtstrend. Nach Beurteilung der Lage durch Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Edertal  entschloss man sich, einen  Bergungsdienst aus Frankenberg anzufordern, der das Streufahrzeug sicherte und mit einer Seilwinde aus dem Gefahrenbereich ziehen konnte. Verletzt wurde niemand.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

WINTERBERG. Nicht mehr eingreifen konnte am Sonntag der Vater eines neunjährigen Kindes an einem Winterberger Skilift.

Am Sonntagnachmittag wurde ein neunjähriges Mädchen aus den Niederlanden bei einem Unfall am Skilift in Winterberg schwer verletzt. Gegen 14.35 Uhr stürzte das Mädchen aus bislang ungeklärter Ursache aus einer Gondel. Der 38-jährige Vater des Kindes saß ebenfalls in dem Lift, konnte das Unfallgeschehen aber nicht mehr verhindern.

Alarmierte Rettungskräfte inklusive Bergwacht und Notarzt trafen umgehend am Unfallort ein und versorgten das Kind medizinisch. Der angeforderte Rettungshubschrauber musste noch auf dem Anflug aufgrund des Wetters umkehren. Das verletzte Kind wurde mit einem Rettungswagen in eine Spezialklinik gefahren. Im Nachgang musste der Vater, der sichtlich unter Schock stand, betreut werden.

Die polizeilichen Ermittlungen in diesem Fall dauern an - Fremdeinwirkung als Ursache für den Absturz schließen die Beamten aber aus. 

-Anzeige-


Publiziert in Retter

BAD WILDUNGEN. Am Donnerstag gegen 14 Uhr erreichte die Polizei ein Notruf mit ungewöhnlichem Inhalt: Ein 14-jähriges Mädchen war am Dr. Marc-Turm, oberhalb des Helenentals, den steilen Abhang hinuntergestürzt - schwerverletzt wie es in der Meldung hieß.

Über die Funkmelder wurden die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr und die DRK-Bergwacht aus Bad Wildungen, sowie eine Notärztin alarmiert, die zügig am Unglücksort eintrafen. Neben dem stellvertretenden Wildunger Stadtbrandinspektor Frank Volke, der mit vier Einsatzfahrzeugen und 16 Freiwilligen eintraf, stieß Gerd Windhausen mit vier Einsatzkräften der Bergwacht hinzu.

Leider trafen die Befürchtungen der ersten Meldung zu. Das Mädchen lag schwerverletzt in dem steilen Abhang und musste nach der medizinischen Erstversorgung durch die Notärztin, gesichert und mit einer Schleifkorbtrage 30 Meter nach oben transportiert werden. Dazu kamen neben Seilabsicherungen auch Steckleitern zum Einsatz. Parallel dazu forderte die Polizei den Rettungshubschrauber Christoph 44 der Deutschen Luftrettung an, der die 14-Jährige nach Kassel in eine Klinik transportierte.

Nach bestätigten Informationen befindet sich die in Bad Wildungen beheimatete Schülerin auf dem Weg der Besserung.  (112-magazin)

-Anzeige-



 




Donnerstag, 04. April, 14.22 Uhr, Bad Wildungen, H ABST Y.

Eine Person wurde unter zu Hilfenahme der Schleifkorbtrage und mit Unterstützung der Bergwacht und des Rettungsdienstes aus einem Steilhang gerettet. Die Person wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Im Einsatz: LF 16/12, RW 1, GW-L 2, ELW 1 und Einheiten des Rettungsdienstes, der Bergwacht und der Polizei.

Der Grund: eine Jugendliche war am Dr. Marc-Turm oberhalb des Helenentals den steilen Abhang hinunter gestürzt. Die Wildunger Feuerwehr rückte vom Stützpunkt mit 16 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen unter Leitung des stellvertretenden Wildunger Stadtbrandinspektors Frank Volke aus. Mit den Brandschützern trafen der Rettungsdienst und Spezialisten der Wildunger DRK-Bergwacht ein.

Die Notärztin versorgte das schwer verletzte Mädchen. Anschließend wurde es, gut gesichert in einer so genannten Schleifkorbtrage, über etwa 30 Meter nach oben gebracht.

Mehrere Steckleitern kamen dabei zum Einsatz. Der Rettungshubschrauber flog die Schülerin im Anschluss in eine Klinik.

Publiziert in Retter

WIRMIGHAUSEN. Schwere Verletzungen hat am Donnerstag ein 26 Jahre alter Gleitschirmflieger erlitten, als er beim Landeanflug abstürzte und gegen einen Hang prallte. Notarzt und Rettungsdienst wurden von Flugkameraden und Feuerwehrleuten unterstützt, die Besatzung eines Rettungshubschraubers flog den jungen Mann schließlich in eine Klinik nach Bielefeld.

Der Flugunfall passierte gegen 14.40 Uhr, als der 26-Jährige aus Paderborn gerade landen wollte. Dabei verlor der Gleitschirmflieger rasch an Höhe und stürzte schließlich etwa in der Mitte eines steilen Hangs zu Boden. Der junge Mann war ansprechbar, unter anderem bestand aber der Verdacht auf eine Rückenverletzung.

Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung des Johanniter-Rettungswagens aus Adorf, die die Erstversorgung des Verletzten übernahmen und dabei von Flugkameraden des Verletzten unterstützt wurden, forderten über die Rettungsleitstelle die Feuerwehr als Tragehilfe und einen Rettungshubschrauber zum Transport in eine Spezialklinik an. Die Luftretter der Maschine Christoph 13 aus Bielefeld übernahmen den Einsatz, der Pilot des orangefarbenen Helikopters landete auf dem Kamm des Hangs oberhalb der Absturzstelle.

Noch während Notärzte und Rettungsassistenten den Verletzten versorgten, brachten sich einige der Wirmighäuser Feuerwehrleute am Kopf des Hangs in Stellung: Mit Feuerwehrleinen halfen sie ihren Kameraden, die den Verletzten trugen, den steilen Anstieg erklimmen zu können. Die Crew des Hubschraubers flog den Patienten schließlich in eine Klinik nach Bielefeld.

Bei Wirmighausen ist es in der Vergangheit immer wieder zu Gleitschirmunfällen mit Schwerverletzten gekommen. Dabei waren in einigen Fällen auch Rettungshubschrauber im Einsatz. Jede Hilfe zu spät kam dort dagegen vor fünfeinhalb Jahren für einen 47-Jährigen: Der Mann aus Bielefeld war damals aus gut 30 Metern Höhe in den Tod gestürzt (zum Artikel hier klicken). (pfa) 

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

WALDECK. Abzustürzen drohten gestern zwei Frauen, die entlang des Edersees einen gefährlichen Pfad für ihren Wandertag ausgesucht hatten. Die beiden 28 und 29-jährigen Frauen aus Bad Emstal hatten ihren Wagen auf Scheid abgestellt und waren von dort nach Fürstental gewandert.

Für den Rückweg nach Scheid wählten die beiden Frauen einen anderen Trail, der jedoch entlang der ehemaligen Wasserlinie an einem Steilhang endete. Ein  entsprechendes Warnhinweisschild hatten die beiden Frauen übersehen und kamen weder vor noch zurück, da das Erdreich unter ihren Füßen bereits nachzugeben drohte. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass sich die Frauen in ernsthafter Gefahr befanden.

Eine alte Krüppeleiche im Hang diente den Damen als Halt. Über ein Handy wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg um Hilfe aus dieser ausweglosen Situation gebeten. Diese alarmierte um 17.57 Uhr, die Feuerwehren Basdorf, Ober-Werbe, Sachsenhausen und Korbach. Ebenfals in Alarmbereitschaft versetzt wurde die DLRG, sowie ein RTW und ein Notarzt.

Der erste Kontakt zu den Damen wurde über Handy von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk hergestellt. Mit Hilfe eines Mitarbeiters vom Wasserschifffahrtsamt, Schildern und markanten Geländepunkten konnte das Suchgebiet eingegrenzt werden. Ein Erreichen der Hilfesuchenden über den mittleren Kahle-Hardt-Weg erschien zu gefährlich, da die Retter nur Ruf- aber keinen Sichtkontakt zu den Frauen herstellen konnten. Somit war ein Abstieg der Retter zu den Wanderinnen zu gefährlich - auch deshalb, weil befürchtet wurde, dass ablösende Steine aus dem Hang auf die beiden Ausflüglerinnen hinabstürzen könnten.

Der nächste Plan sah vor, die Hilfesuchenden auf dem Weg zu retten, den auch die beiden Damen genommen hatten. Dieses Unterfangen war sehr beschwerlich, da die Kameraden mit der Ausrüstung nur langsam voran kamen. Nach erreichen der beiden Frauen durch die ersten Einsatzkräfte, wurden diese mit dem Absturzsatz der Freiwilligen Feuerwehr Sachsenhausen sicher über den Steilhang  zu einem DLRG-Boot abgeseilt. Von dort aus wurden die beiden unverletzt gebliebenen Frauen zum Schiffsanleger nach Scheid transportiert, um vom Notarzt gründlich untersucht zu werden.

Insgesamt waren 45 Kameraden der Feuerwehren an der Rettungsaktion beteiligt gewesen. Die Leitung hatte der Vöhler Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk, bis zum Eintreffen von Andreas Przesdzing übernommen. Gegenüber 112-magazin.de, wurde das Einsatzende der Rettungsaktion um 20.30 Uhr bestätigte. (112-magazin.de)

Besuchen Sie uns bei Facebook.


Publiziert in Feuerwehr

WALDECK. Abgestürzt mit einem sogenannten Lufttrike ist am späten Dienstagvormittag ein 76 Jahre alte Niederländer. Der Mann wurde bei dem Unfall schwer an einem Bein verletzt. Es war laut Polizei der erste Flug des Mannes mit dem neuen Fluggerät.

Angaben zum Absturzgrund nannte die Polizei am Nachmittag nicht. Der Vorfall hatte sich gegen 11.50 Uhr auf dem Flugplatz bei Waldeck ereignet. Der 76-jährige Niederländer aus Paderborn war erstmalig mit seinem neuen Lufttrike abgehoben und stürzte dann kurz nach dem Start aus geringer Höhe ab. Dabei brach er sich den Unterschenkel.

Der 76-jährige wurde nach notärztlicher Erstversorgung ins Korbacher Krankenhaus eingeliefert. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig wurde über den Sachverhalt verständigt. An dem Fluggerät entstand ein Schaden von 3000 Euro. (ots/pfa)  


Die BFU hatte auch nach dem Flugzeugabsturz bei Allendorf ermittelt:
Allendorf (Eder): Flugzeugabsturz durch Kraftstoffmangel (15.03.2017, mit Fotos)

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

PADERBORN. Ein 44 Jahre alter Dachdecker ist auf einer Baustelle im Paderborner Stadtgebiet tödlich verunglückt. Rettungskräfte konnten dem Mann nicht mehr helfen.

Der Handwerker befand sich laut Polizei am Donnerstag gegen 8.40 Uhr auf dem Satteldach eines dreistöckigen Gebäudes an der Hermannstraße, um gemeinsam mit einem anderen Dachdecker ein Dachfenster auszutauschen. Er rutschte aus und stürzte in den Hinterhof des Hauses. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Ein sofort alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Verunglückten feststellen.

Die Polizei schaltete neben eigenen Ermittlungen das Amt für Arbeitsschutz zur Untersuchung des Unglücks ein. (ots/pfa) 

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in PB Polizei
Freitag, 02 September 2016 08:01

Feuerwehr rettet hilflosen Mann am Bahndamm

KORBACH. Einen dementen Mann, der an einem Abhang zwei Meter neben den Bahngleisen der Südschiene lag, haben Feuerwehrleute am Donnerstagabend gemeinsam mit dem Rettungsdienst aus seiner misslichen Lage gerettet. Der 73-Jährige wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte, lebt der demente Rentner in einem Pflegeheim, befand sich am Donnerstag aber zur Behandlung im Krankenhaus. Von dort entfernte er sich und kehrte selbständig nicht zurück. Noch während nach ihm gesucht wurde, meldete sich ein Passant, der einen Mann am Abhang zwischen Bahnradweg (Wildunger Landstraße) und ehemaliger Kläranlage (Frankenberger Landstraße) unweit der Gleise liegen sah. Der Rettungsdienst rückte aus, wenig später forderten die Einsatzkräfte auch die Feuerwehr zur Unterstützung an. 15 Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers André Casper rückten gegen 19 Uhr zur Kläranlage aus, unter anderem mit Rüstwagen und Drehleiter.

Im Gelände oberhalb versorgte der promedica-Rettungsdienst bereits den hilflosen 73-Jährigen medizinisch. Weil sich die Stelle laut Feuerwehr nur zwei Meter von den Gleisen der Bahnhstrecke Korbach-Frankenberg entfernt befindet, informierten die Einsatzkräfte über die Rettungsleitstelle die Kurhessenbahn. Somit war sichergestellt, dass eventuell herannahende Züge Tempo ihr Tempo hätten verringern können. Während des Einsatzes jedoch fuhr auf dieser Strecke kein Zug.

Die Feuerwehrleute bauten sich mit drei Steckleiterteilen eine sichere Zugangsmöglichkeit am Hang und brachten eine sogenannte Schleifkorbtrage zu dem Patienten hinauf. Der Rentner wurde in die Spezialtrage gelegt und dort gesichert. Anschließend ließen die Brandschützer die Trage mit dem 73-Jährigen auf den Leiterteilen den Abhang hinunter. Unten lagerten Feuerwehr und Rettungsdienst den Mann auf eine herkömmliche Trage um, die RTW-Besatzung brachte ihn schließlich ins Krankenhaus. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut 15 Minuten beendet.

Unklar blieb zunächst, wie der 73-Jährige an die Stelle gelangt war: Möglicherweise war er die Gleise entlang gelaufen und gestürzt oder der Mann war von der alten Kläranlage kommend den Abhang mehrere Meter hinaufgeklettert. Unwahrscheinlich ist dagegen, dass er vom Bahnradweg den Abhang hinuntergestürzt war.

Viel zu tun für die Korbacher Feuerwehr
Hinter den Feuerwehrleute liegt eine anstrengende Woche. Neben den beiden Tagen der offenen Tür am Wochenende mit mehreren tausend Besuchern mussten sie innerhalb einer Woche zwölf Einsatz bewältigen, die teilweise mehrere Stunden dauerten. Unter anderem rückten die ehrenamtlichen Brandschützer zu einem tödlichen Verkehrsunfall, einem Gartenhüttenbrand, dem Brand von etwa 300 Strohballen bei Marienhagen und einem Feuer in einem Reifenbetrieb in Korbach aus. (pfa) 


Link:
Feuerwehr Korbach

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

KASSEL. Ein 18-Jähriger ist während einer Party von der Dachterrasse eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses an der Reginastraße gestürzt und ums Leben gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand spricht alles für einen tragischen Unfall. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder eine Selbstabsicht liegen den Ermittlern bislang nicht vor.

Der aus Kassel stammende 18-Jährige war Gast einer Feier mit zwölf weiteren jungen Leuten, die in der zur Dachterrasse gehörenden Wohnung stattfand. Er hielt sich laut Polizei zur Unfallzeit gegen 2 Uhr am frühen Donnerstagmorgen alleine auf der Dachterrasse auf, die mit einem Geländer gesichert ist. Der genaue Unfallhergang ist bislang nicht geklärt. "Die Gesamtumstände, Spurenlage und das Verhalten des 18-Jährigen vor seinem Sturz, sprechen allerdings am ehesten für einen Unfall", sagte am Freitag Polizeisprecher Torsten Werner.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten berichten, war schnell klar, dass kein übermäßiger Alkohol bei der Feier getrunken wurde. Hinweise und Beschwerden über ruhestörenden Lärm oder andere Auffälligkeiten liegen der Kasseler Polizei nicht vor. Die weiteren Ermittlungen werden beim Kommissariat 11 der Kasseler Kripo geführt. Angaben darüber, wer den 18-Jährigen fand, machte der Polizeisprecher nicht.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Seite 1 von 7

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige