BAD WILDUNGEN. Realitätsnahe unangekündigte Einsatzübung mit Klinikteam der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen, Feuerwehr und DRK.
Wenn es im Krankenhaus zu einer besonderen Einsatzlage kommt, müssen viele Abläufe gleichzeitig funktionieren. Um darauf bestmöglich vorbereitet zu sein, führte die Asklepios Stadtklinik am Freitagabend, 18. September, eine umfassende Übung zum Krankenhauseinsatzplan durch. Gemeinsam mit Feuerwehr und DRK wurde ein realitätsnahes Einsatzszenario trainiert.
Ein inszenierter Brand in einem Patientenzimmer, realistisch geschminkte Verletzte, unterschiedliche Verletzungsmuster und eine dynamische Einsatzlage sorgten dabei für möglichst authentische Bedingungen. Im Mittelpunkt standen die Zusammenarbeit der beteiligten Teams, die Kommunikation untereinander und die Koordination der verschiedenen Maßnahmen. Während der Übung konnten die beteiligten Teams ihre jeweiligen Aufgaben und Abläufe praxisnah trainieren und miteinander abstimmen.
„Eine solche Übung gibt uns die Möglichkeit, unsere Abläufe zu trainieren und die Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungsdienst weiter zu stärken. Dabei nehmen wir wertvolle Erfahrungen mit, die uns im Ernstfall zugutekommen“, erklärt Fabian Mäser.
So realistisch wie möglich
Für die Übung wurde ein möglichst praxisnahes Szenario entwickelt: Im 4. Obergeschoss wurde ein Brand in einem Patientenzimmer simuliert. Dichter Nebel sorgte für eine realistische Darstellung der Rauchentwicklung. Die Darstellerinnen und Darsteller wurden realistisch geschminkt, mit unterschiedlichen Verletzungsmustern ausgestattet und auf den Stationen im Krankenhaus verteilt. Dadurch entstand eine authentische und dynamische Einsatzsituation, in der die beteiligten Teams Abläufe und Aufgaben praktisch umsetzen und die Zusammenarbeit unter realistischen Bedingungen trainieren konnten.
Bei einer Einsatzlage dieser Art kommt es auf viele Bausteine an: klare Zuständigkeiten, schnelle Kommunikation, abgestimmte Prozesse und vor allem ein gutes Miteinander. Die jährliche Übung zum Krankenhauseinsatzplan bringt genau diese unterschiedlichen Perspektiven zusammen.
„Unser Ziel ist es, in außergewöhnlichen Situationen gut vorbereitet zu sein und unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Dafür ist die Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungsdienst ein wichtiger Bestandteil“, so Patrick Müller-Nolte, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme.
Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften von Feuerwehr und DRK, den Mitarbeitenden der Klinik sowie den Darstellerinnen und Darstellern. Mit ihrem Engagement haben sie dazu beigetragen, die Übung möglichst realitätsnah zu gestalten und wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall zu sammeln.







