KASSEL. In der Vorweihnachtszeit kehrt auch in der Kinderklinik am Klinikum Kassel ein wenig Besinnlichkeit ein. Viele Räume sind dekoriert und es gibt immer wieder Aktionen rund um den Advent.
Diese Auszeiten aus dem Klinikalltag sind besonders für Kinder und Jugendliche wichtig, die jetzt einen stationären Klinikaufenthalt haben. Sie freuten sich am Montag, 8. Dezember, besonders über einen Termin mit den Feuerwehren von Stadt und Landkreis Kassel. Die gemeinsame Höhenrettungsgruppe war mit zehn Feuerwehrleuten vor Ort, die sich in Verkleidung von der Kinderklinik abseilten. In aufwendigen Kostümen – vom Nikolaus über Actionhelden bis zu Disneyfiguren – grüßten sie die jungen Patient*innen durch die Klinikfenster.
Ein großer Spaß, der auch einen therapeutischen Effekt hat: „Das Abseilen der Feuerwehrleute ist für einige Kinder und Jugendliche, die ihre Adventszeit bei uns in der Kinderklinik verbringen, ein echter Höhepunkt. Solche Erlebnisse bringen zusätzliche gute Energie und tragen dazu bei, den Klinikaufenthalt positiver zu erleben“, sagt Helmut Zeilfelder, pflegerischer Geschäftsführer des Klinikum Kassel.
Für die Feuerwehrleute ist die Aktion sowohl ein Trainingseinsatz als auch ein Lieblingstermin: „Die gemeinsame Höhenrettungsgruppe ist gut für Spezialaufgaben ausgebildet, das hat sie auch beim Nikolaus-Einsatz am Klinikum einmal mehr bewiesen. Es ist für sie eine Herzensangelegenheit, Kindern und Jugendlichen in einer schwierigen Situation wertvolle Momente der Freude zu bereiten. Unser Dank gilt allen Beteiligten für ihren vorbildlichen Beitrag und die verlässliche Zusammenarbeit“, loben Heiko Lehmkuhl, Brandschutzdezernent der Stadt Kassel, und Andreas Siebert, Landrat des Landkreises Kassel.
Nach dem besonderen Fenstergruß am Vormittag konnten die jungen Patient*innen die Feuerwehrleute am Nachmittag des 8. Dezember in der Klinik treffen. Wie es sich für echte Nikoläuse gehört, übergaben sie kleine Geschenke (gesponsert von IKEA Kassel und Rewe Berszinski aus Kassel) an die Kinder und Jugendlichen im überdachten Innenhof der Klinik. Und wer nicht aufstehen durfte oder konnte, der bekam sogar Besuch von den Feuerwehrleuten direkt am Klinikbett.







