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ALLENDORF-BATTENFELD. Beamte der Polizeiwache Frankenberg haben am 1. Juli einen Rollerfahrer in Battenfeld (Eder) aus dem Verkehr gezogen. 

Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt und seine ungültigen Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2017 stammen. Weiterhin wurden bei dem 26-jährigen Mann aus Wetter Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, wurde der Fahrer eines Motorrollers am Mittwoch in Battenfeld, in der Ringstraße, gegen 15.40 Uhr kontrolliert. Aufgefallen war der 26-Jährige aus Wetter (Landkreis Marburg-Biedenkopf) durch seine unsichere Fahrweise. Da sich Verdachtsmomente auf BTM-Konsum einstellten, wurde bei dem Fahrer eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt.

Vorgeworfen wird dem Mittelhesse Versicherungsbetrug, Steuerhinterziehung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Drogenbesitz. Sollte die Blutprobe positiv auf BTM getestet werden, kommt noch Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss dazu. (112-magazin.de)


 

Publiziert in Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Ein 22 Jahre alter Mann aus Schmallenberg muss sich gleich wegen mehrerer Delikte vor Gericht verantworten. Er täuschte einen Wildunfall vor, um sich Versicherungsleistungen zu erschleichen und setzte damit eine Lawine in Gang. 

Am Donnerstagmorgen gegen 2.45 Uhr wurde die Polizei zu einem vermeintlichen Wildunfall zwischen Winkhausen und Oberkirchen gerufen. Vor Ort trafen die Beamten auf den 22-jährigen Fahrer aus Schmallenberg und seinen beschädigten Mazda. Der Schmallenberger berichtete von einem Zusammenstoß mit einem Reh. Da vom vermeintlichen Reh aber nichts zu sehen war, überprüften die versierten Beamten die Schäden am Wagen und kamen zu dem Schluss, dass die "Geschichte" des Mannes frei erfunden war. Als Grund dafür gab die Streife fehlendes Wild an. Selbst Haarreste oder Blut waren am Pkw oder auf dem Asphalt nicht zu erkennen.   

Dafür bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 22-Jährigen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über ein Promille. Daraufhin wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Im Zuge der Unfallaufnahme wurden in Winkhausen umgefahrene und beschädigte Verkehrszeichen an einer Verkehrsinsel entdeckt. Diese passten zu den Schäden am Wagen des Schmallenbergers.

Gegen den Mann wurde ein umfangreiches Ermittlungsverfahren eingeleitet - er steht im Verdacht seine Versicherung betrügen zu wollen, außerdem muss er sich wegen Sachbeschädigung in Tateinheit einer Verkehrsunfallflucht verantworten. Nach Auswertung der Blutprobe wird dem 22-Jährigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr der Prozess gemacht. (112-magazin)

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Publiziert in HSK Polizei

MESCHEDE. Beamten der Kreispolizebehörde Hochsauerland ist ein "dicker Fisch" ins Netz gegangen. Dem Halter und dem Fahrzeugführer wird Versicherungsbetrug in zwei gesonderten Fällen vorgeworfen - der Halter führte dazu sein Fahrzeug unter Alkoholeinwirkung.

So wurde am Sonntag, gegen 1 Uhr ein Volkswagen auf der Briloner Straße angehalten und überprüft. Bei der Sichtung des Pkws stellten die Beamten Unregelmäßigkeiten fest. Die am Fahrzeug befestigten amtlichen Kennzeichen gehörten nicht zum VW, sondern zu einem Opel - der Volkswagen selbst war nicht versichert. Gegen den 20-jährigen Fahrer aus Meschede wurde Strafanzeige wegen Versicherungsbetrug erstattet, die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt. Der Fahrzeughalter, ein 23-jähriger Mann, ebenfalls aus Meschede, befand sich als Beifahrer mit in dem Pkw. Gegen ihn wurde gesondert Strafanzeige erstattet.

Etwa eine Stunde später wurde der 23-Jährige, jetzt selbst als Fahrer des Volkswagens an seiner Wohnanschrift überprüft. An dem Fahrzeug waren wieder die gleichen, für den Opel zugeteilten Kennzeichen angebracht. Der 23-Jährige stand darüber hinaus unter Alkoholeinfluss. Neben der zweiten Strafanzeige gegen den jungen Mann wurde bei ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Auch die Kennzeichen wurden eingezogen, um eine Wiederholungstat auszuschließen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Freitag, 10 August 2012 22:50

Schraube locker: Anzeigen gegen Azubi

BAD AROLSEN. Weil eine Schraube am Kennzeichen seines Motorrollers locker war und das Nummernschild dadurch schief hing, ist ein 18-jähriger Azubi der Arolser Polizei aufgefallen. Die Beamten stoppten den Marsberger - und entdeckten noch weit mehr.

Der junge Mann aus dem Nachbarkreis wollte mit seiner Maschine am späten Donnerstagabend zum Arolser Viehmarkt, als ihn die Polizei gegen 23 Uhr anhielt. Doch nur schlecht befestigte Kennzeichen an dem Kleinkraftroller stellte sich bei der Kontrolle aber rasch als nebensächlich heraus: Der 18-Jährige hatte lediglich eine Mofaprüfbescheinigung und hätte den Roller mit höherer Leistung gar nicht fahren dürfen - damit handelte er sich eine Anzeige wegen Fahrens ohne Führerschein ein. Doch damit nicht genug: Das Nummernschild am Roller war ausgegeben für das Mofa - was weitere Anzeigen wegen Kennzeichenmissbrauchs und Versicherungsbetrug zur Folge hatte, wie ein Sprecher der Arolser Polizei am Freitag gegenüber 112-magazin.de berichtete.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 02 November 2011 15:04

Brandstiftung bei Adorf: Sechseinhalb Jahre Haft

ADORF/KASSEL. Rund sechs Jahre nach einer Brandstiftung in der Feldgemarkung zwischen Adorf und Giershagen ist am Mittwoch gegen die Täter ein neues Urteil ergangen: Das Kasseler Landgericht verhängte eine jeweils sechseinhalbjährige Haftstrafe gegen die Hausbesitzer Marie-Luise und Franz-Josef P. Eine andere Kammer des Gerichts hatte es bereits 2008 als erwiesen angesehen, dass das Ehepaar sein Haus vorsätzlich in Brand gesetzt hatte, um von den Versicherungen Geld zu kassieren.

Am Mittwoch ging es in der erneuten Verhandlung vor dem Landgericht nicht mehr um die Schuldfrage, sondern lediglich um das Strafmaß gegen die Eheleute. Der Bundesgerichtshof hatte zwar die im Februar 2008 verhängte achtjährige Haftstrafe "kassiert", nicht aber die Inhalte der Beweisaufnahme bemängelt. So blieb es beim Urteil wegen schwerer Brandstiftung und zweifachen versuchten Versicherungsbetruges, das Landgericht musste "nur" noch ein neues, geringeres Strafmaß finden. Daher bedurfte es am Mittwoch keiner neuen Beweisaufnahme, der Vorsitzende Richter wiederholte aber die Eckdaten der damaligen Beweiswürdigung: Demnach hatte das Ehepaar P. nach unzähligen Streitigkeiten und handfesten Auseinandersetzungen mit seinen Nachbarn auf dem "Webbel" bei Adorf im Jahr 2005 versucht, seine Wohnimmobilie zu veräußern.

Alle Versuche gescheitert, Haus zu verkaufen
Nachdem alle Versuche über Makler gescheitert waren, setzten die Besitzer das Gebäude mit einer selbst gebauten Vorrichtung mit Zeitverzögerung in Brand - um sich des Hauses zu entledigen und Geld von den Versicherungen zu bekommen. Als das Feuer auf diese Weise im Dezember 2005 an einem Sonntagnachmittag ausbrach, hielten sich die Besitzer bei Bekannten auf - damit wollten sie sich ein Alibi verschaffen. Trotz eines Großeinsatzes mehrerer umliegender Feuerwehren brannte das Haus komplett nieder. Das Feuer griff auch auf ein direkt angrenzendes Nachbarhaus über, das stark beschädigt wurde. Weil die Kripo zahlreiche Indizien für eine vorsätzliche Brandstiftung fand, zahlten die Hausrat- und die Gebäudeversicherung den Schaden bis heute nicht. Gegen das 2008 verhängte Urteil gingen die Eheleute in Revision.

Obwohl die Schuldfrage am Mittwoch nicht mehr Gegenstand der Verhandlung war, beteuerten die Eheleute erneut und vehement ihre Unschuld: "Auf Ehre und Gewissen - wir haben das nicht getan", sagte der 68-Jährige. Seine Ehefrau verwies vor Gericht auf die vielen negativen Folgen, die der Großbrand für sie und ihren Mann bis heute habe. Neben psychischen Problemen durch Isolation und Rückzug aus Freundes- und Bekanntenkreis spielten auch gravierende finanzielle Sorgen eine Rolle. "Unser Leben ist eigentlich zu Ende", sagte die Hausfrau. Und ihr Mann, ein pensionierter Elektromeister, will die vergangenen Jahre "wie im offenen Vollzug" erlebt haben. Von allen Seiten werde man angegangen, "und auch die Presse ist hinter uns her". Das Ehepaar selbst war es übrigens, das die jahrelangen Nachbarschaftsstreitigkeiten von sich aus im Fernsehen und in diversen Boulevardblättern ausbreitete.

Gericht boshaftiges Vorgehen vorgeworfen
Die insgesamt drei Verteidiger der Eheleute ließen am Gericht in Bezug auf das Verfahren in erster Instanz kein gutes Haar. Die fünfte Kammer habe den Eheleuten damals "in boshafiger Art wirklich alles angelastet, was man ihnen negativ auslegen konnte", sagte einer der Anwälte. Er forderte gar Freispruch für die Mandanten, "weil ich ernsthaft überzeugt bin, dass sie es nicht waren". Auch der zweite Verteidiger sprach von "böswilligen Entscheidungen". Es sei "nichts belegt", sagte der Anwalt und forderte eine Bewährungsstrafe - warum er vor diesem Hintergrund nicht ebenfalls auf Freispruch plädierte, blieb am Mittwoch ein Rätsel.

Der Vertreter der Staatsanwaltschaft forderte in seinem Plädoyer eine sechseinhalbjährige Haftstrafe. Diesem Antrag kam die Kammer nach - gewährte allerdings wegen der Verfahrensverzögerungen in den vergangenen Jahren einen dreimonatigen "Rabatt". Mit dem Urteil von Mittwochmittag ist die Angelegenheit aber wohl noch lange nicht vom Tisch - gegen das Urteil können die Eheleute binnen einer Woche Revision einlegen.

Publiziert in Polizei

FRECHENHAUSEN. Als ein Motocrossfahrer den Streifenwagen sieht, haut er spontan in einen Feldweg ab. Aus gutem Grund, wie sich im Nachhinein herausstellte. Die Streife der Polizei Biedenkopf sah den Flüchtenden am Freitag um kurz nach 12 Uhr von der Schelde-Lahn-Straße abbiegen.

Nach dem Anhalten wenige hundert Meter weiter stellte sich der Grund der Reaktion schnell heraus. Der 39-jährige Fahrer besaß keinen Führerschein, seine Maschine war nicht versichert und mit dem Versicherungskennzeichen eines anderen Zweirades ausgestattet. Die Polizei Biedenkopf stellte das Mokick sicher und leitete Verfahren wegen Fahrens ohne Führerschein und Urkundenfälschung sowie Kennzeichenmissbrauch ein. (js/as)

Publiziert in MR Polizei

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