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EPPE/LENGEFELD. Die Fahrerin eines Ford Fiesta kam am Dienstagvormittag auf der Landesstraße 3083 aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab - ihr Kleinwagen wurde dabei völlig zerstört.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, war die 56-jährige Frau gegen 10.15 Uhr mit ihrem blauen Fiesta von Lengefeld in Richtung Eppe unterwegs gewesen. Auf gerader Strecke kam die Frau auf regennasser Fahrbahn nach links ab, durchfuhr ein etwa 50 Meter langes Böschungsgelände im Randbereich der Straße, wollte wieder auf die Fahrbahn einlenken und krachte dann gegen einen dicken Straßenbaum - von dort wurde der Fiesta in eine Wiese geschleudert wo er einige Eichenpfähle umlegte und völlig zerstört zum Stehen kam.

An dem Fiesta entstand Totalschaden, die Frau aus Eppe wurde vorsorglich zu Untersuchung ins Krankenhaus nach Korbach gebracht. Augenscheinlich, so die Polizei, blieb die 56-Jährige aber unverletzt.  (112-magazin)

Publiziert in Polizei

ANTFELD. Dreister Diebstahl: Sechs Bienenstöcke einschließlich der darin lebenden Völker wurden einem Imker in der Nähe von Antfeld gestohlen. Er hatte seine Stöcke dort auf einer Wiese stehen. Wie hoch der Schaden ist, wurde von der Polizei nicht mitgeteilt.

Wie die Kreispolizeihörde im Hochauserlandkreis berichtet, hatte der Bienenzüchter seine Bienenstöcke im Bereich "Am Steinberg" aufgestellt. Die Tat muss sich innerhalb der beiden vergangenen Wochen ereignet haben.

Festgestellt wurde der Diebstahl am Donnerstagnachmittag. Hinweise nimmt die Polizei Brilon unter der Telefonnummer 02961/90200 entgegen.


Brennende Bienenstöcke beschäftigten am Mittwoch die Feuerwehr im Schwalm-Eder-Kreis:
Zwesten: Bienenstöcke und Waben brennen in Garage (18.03.2015)

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Publiziert in HSK Polizei

WINTERBERG. Langsam aber sicher hält der Winter Einzug in die Region. Die Folge: Am Donnerstag hat es im Bereich Winterberg Schneefall gegeben. Für einen jungen Autofahrer wurden der Schnee und die damit verbundenen winterlichen Straßenverhältnisse aber bereits zum Verhängnis: Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte mit dem Wagen eine zwei Meter tiefe Böschung hinunter. Das Auto blieb auf dem Dach liegen, der junge Fahrer wurde dabei zum Glück nur leicht verletzt.

Nach Angben der Polizei im Hochsauerlandkreis ereignete sich der Unfall am Donerstag gegen 18 Uhr, als der junge Mann mit seinem Wagen auf der Landesstraße 872 von Grönebach in Richtung Küstelberg unterwegs war. Wegen der schneeglatten Straße verlor der 20-Jährige plötzlich die Kontrolle über sein Auto, der Wagen drehte sich zweimal auf der Straße, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte eine etwa zwei Meter tiefe Böschung hinab. Weil das Auto mit der Fahrzeugfront auf einer Wiese landete, kippte der Wagen um und blieb letztlich auf dem Dach liegen. Dabei wurde der Fahranfänger zum Glück nur leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnten aber keine schlimmeren Verletzungen festgestellt werden, so dass der 20-Jährige wieder entlassen werden konnte.

Das Auto des jungen Erwachsenen hatte allerdings weniger Glück: Hier geht die Polizei von einem Schaden von mehreren tausend Euro aus - wohl ein Totalschaden.

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Publiziert in HSK Polizei

NIEDER-WERBE. Der Grund für den Absturz eines Segelflugzeugs bei Nieder-Werbe mit einem Toten vor drei Monaten bleibt wohl ungeklärt: Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig benennt in ihrem Abschlussbericht keine Unglücksursache. Die Flugschreiberdaten lassen sich dem Bericht zufolge nicht mehr auslesen, eine Überprüfung der Steuereinrichtungen sei nur noch eingeschränkt möglich gewesen.

Der einzige Insasse des Segelfliegers, ein 22-Jähriger aus dem Raum Dortmund, war bei dem Absturz am 12. Juli ums Leben gekommen. Gut zwei Stunden nach dem Start in Iserlohn-Sümmern zerschellte das Flugzeug vom Muster Rolladen-Schneider LS 4-a an einem Wiesenhang etwa 500 Meter von der Freizeitanlage von Nieder-Werbe entfernt. Schutz- und Kriminalpolizei, Vertreter der Luftaufsicht beim Regierungspräsidium Kassel und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahmen die Ermittlungen vor Ort auf. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers fotografierte die Unglücksstelle aus der Luft.

Flugzeug vollständig zerstört
Das einsitzige Segelflugzeug war bei dem Absturz vollständig zerstört worden, Trümmerteile lagen auf dem Wiesenhang weit verstreut. "In einem Streukegel von etwa 40 Metern Länge befanden sich alle zerstörten Bauteile des Segelflugzeuges", heißt es. Dem BFU-Bericht zufolge war eine Auswertung der Flugschreiberdaten nicht mehr möglich. "Der Flugweg des Segelflugzeuges konnte nicht ausgewertet werden. Die sichergestellten Avionikbauteile waren so stark zerstört, dass ein Auslesen der Flugdaten nicht möglich war", heißt in dem Bericht der Braunschweiger Experten.

Auch eine Untersuchung der mechanischen Elemente des Flugzeugs habe keinerlei Ergebnis gebracht, wie in dem BFU-Bericht erklärt wird: "Der Zerstörungsgrad der Bauteile des Luftfahrzeuges war extrem stark. Deshalb war eine Überprüfung der Steuereinrichtungen sowie eine technische Befundung nur sehr eingeschränkt möglich". Die Abmessungen und Tiefe der Spuren an der Unfallstelle hätten gezeigt, dass das Luftfahrzeug mit großer Längsneigung und Geschwindigkeit aufgeprallt sei. Zeugen hatten der Kripo seinerzeit zu Protokoll gegeben, der Segelflieger sei trudelnd auf die Wiese gestürzt.

Lizenz vorhanden, Flugzeug erst im März überprüft
Der 22-jährige Pilot war laut BFU seit 2010 im Besitz einer unbefristet gültigen Luftfahrerlizenz für Segelflugzeugführer. Er hatte auf Segelflugzeugen eine Flugerfahrung von etwa 200 Flugstunden. Mit dem Unglücksflugzeug hatte der junge Pilot in den letzten drei Monaten vor dem Absturz 24 Starts absolviert. Die Obduktion des Toten in der Gerichtsmedizin in Gießen ergab laut BFU keine Hinweise auf eine medizinische Ursache, durch die der 22-Jährige die Kontrolle über das Fluggerät hätte verlieren können. Die Wetterbedingungen seien gut gewesen, und das 1988 gebaute Flugzeug mit 15 Metern Spannweite war erst Ende März 2014 der letzten Lufttüchtigkeitsprüfung unterzogen worden.

Pilotenfehler?
Dass der nun veröffentlichte Untersuchungsbericht der Braunschweiger Experten für Flugunfälle keine Absturzursache benennt, lässt erfahrungsgemäß auf einen Pilotenfehler als Grund für das Unglück schließen.

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Publiziert in Polizei

NIEDER-WERBE. Auch vier Wochen nach dem Absturz eines Segelflugzeugs bei Nieder-Werbe mit einem Toten ist die Unglücksursache noch nicht geklärt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig ermittelt.

Der Pilot war am Samstag, 12. Juli, nachmittags gegen 16.30 Uhr mit seinem Segelflugzeug vom Typ LS 4-A bei Nieder-Werbe abgestürzt. Das Flugzeug zerschellte an einem Wiesenhang etwa 500 Meter von der Freizeitanlage entfernt. Augenzeugen berichteten den Ermittlern der Kripo Korbach, das Segelflugzeug sei trudelnd auf die Wiese gestürzt.

Dabei kam der Pilot, der allein unterwegs war, ums Leben. Bei dem getöteten Segelflieger handelte es sich nach Angaben der Polizei um einen 22-Jährigen aus dem Raum Dortmund. Zu einer zunächst vorgesehenen Identifizierung durch einen DNA-Abgleich waren Spezialisten des Polizeipräsidiums Nordhessen an die Unglücksstelle gekommen. Man habe den jungen Mann aber schließlich anhand aufgefundener Dokumente und durch Zeugenaussagen identifizieren können, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage von 112-magazin.de.

BFU ermittelt zur Unfallursache
Der Segelflieger war gut zwei Stunden vor dem Unglück vom Flugplatz Sümmern in der Nähe von Iserlohn gestartet. Wie es zu dem Absturz bei Nieder-Werbe kam, ist bislang nicht bekannt. Zur Unfallursache ermittelt die Bundestelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig. Ein Mitarbeiter, der noch am Abend die Untersuchungen aufnahm und die Absturzstelle auch aus einem Polizeihubschrauber dokumentierte, sprach von einem hohen Zerstörungsgrad. Aufschluss über die Absturzursache könnte auch die Auswertung des sogenannten IGC-Loggers bringen - ein Gerät zur Dokumentation von Segelflügen. Die Platine dieses Gerätes hatte der BFU-Experte an der Unglücksstelle gefunden.

Wann mit ersten Untersuchungsergebnissen zu rechnen ist, stand zunächst nicht fest. Erfahrungsgemäß dauert es Monate, bis die BFU die Ursache eines Flugzeugabsturzes vollständig geklärt hat.

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Publiziert in Polizei

NIEDER-WERBE. Bei dem getöteten Segelflieger handelt es sich nach Angaben der Polizei vermutlich um einen 22-Jährigen aus dem Raum Dortmund. Letzte Gewissheit soll die Identifizierung durch einen DNA-Abgleich bringen.

Der Pilot war - wie berichtet - am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr mit seinem Segelflugzeug vom Typ LS 4-A bei Nieder-Werbe abgestürzt. Das Flugzeug zerschellte an einem Wiesenhang etwa 500 Meter von der Freizeitanlage entfernt. Augenzeugen berichteten den Ermittlern der Kripo Korbach, das Segelflugzeug sei trudelnd auf das Wiesengelände gestürzt.

Dabei kam der Pilot, der sich alleine in der Maschine befand, ums Leben. Bei ihm soll es sich um einen 22 Jahre alten Mann aus dem Raum Dortmund handeln. Zu seiner Identifizierung waren neben der Kripo Korbach auch Mitarbeiter des Erkennungsdienstes des Polizeipräsidiums Nordhessen an der Unglücksstelle eingesetzt. Beamte der Polizeistation Korbach hatten die Unglücksstelle weiträumig abgesperrt. Andere Personen kamen bei dem Absturz nicht zu Schaden. An der Unglücksstelle waren Rettungswagen, Notarzt, Polizei und Feuerwehr im Einsatz.

BFU ermittelt zur Unfallursache
Der Segelflieger ist den bisherigen Erkenntnissen zufolge am Nachmittag um 14.35 Uhr vom Flugplatz Sümmern in der Nähe von Iserlohn gestartet. Wie es zu dem Absturz bei Nieder-Werbe kam, ist bislang nicht bekannt. Zur Unfallursache ermittelt die Bundestelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig, die mit Mitarbeitern ebenfalls noch am Abend vor Ort die Untersuchungen aufnahm. Wann mit ersten Untersuchungsergebnissen zu rechnen ist, war zunächst unklar. Erfahrungsgemäß dauert es Monate, bis die BFU die Ursache eines Flugzeugabsturzes geklärt hat.

Aus einem Polizeihubschrauber nahmen die Ermittler noch am Samstagabend Luftbilder der Unglücksstelle auf. Das völlig zerstörte Segelflugzeug und der Leichnam des Verunglückten wurden am späten Abend geborgen. Dabei waren freiwillige Feuerwehrleute gefordert, die die Absturzstelle bei Eintritt der Dämmerung auch ausgeleuchtet hatten. Das Flugzeugwrack wurde für die weiteren Untersuchungen sichergestellt.

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Publiziert in Polizei

LENGEFELD. Nach einem medizinischen Kindernotfall ist am Freitagabend der Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in den Korbacher Stadtteil Lengefeld angefordert worden. Eine Wiese an der Straße Zum Wipperberg diente als Landeplatz.

Zunächst waren gegen 18 Uhr der Korbacher Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens nach Lenegfeld gerufen worden. Dort hatte ein kleiner Junge offenbar einen Krampfanfall erlitten. Um das Kind rasch in die Kinderklinik nach Kassel transportieren zu können, forderte der Notarzt einen Helikopter an.

Nachdem der Hubschrauberarzt und der Rettungsassistent den Jungen gemeinsam mit den Kollegen vom Boden im Rettungswagen behandelt hatten, nahm die Mutter im Hubschrauber Platz und ihr Kind auf den Schoß. Wenig später hob der Rettungshubschrauber ab und nahm Kurs auf Kassel.

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Publiziert in Retter

HELSEN. Ein brutaler Fall von Tierquälerei erschüttert eine Arolser Familie, die auf einer Wiese bei Helsen Schafe hält: Unbekannte haben mehrere Tiere geschlagen und mit spitzen Zaunpfosten verletzt. Außerdem wurden mehrere Gegenstände gestohlen oder beschädigt.

Brunhilde und Manfred Kesting sind fassungslos: Am Donnerstag in der Mittagszeit war auf ihrer Streuobstwiese im Helser Bicketal noch alles in Ordnung, die Schafe grasten friedlich vor sich hin - doch nur vier Stunden später zeigte sich ihnen ein Bild der Verwüstung und Tierquälerei: Der Elektrozaun war umgerissen, Teile des Zaunmaterials fehlten, unter anderem einige Zaunstäbe mit Doppelspitze am unteren Teil, die Batterie, die am Zaun angeschlossen war, fehlte. Das Schlimmste aber war, dass auch einige Schafe, darunter Lämmer, gequält wurden.

Offenbar haben der oder die Täter die Tiere mit den spitzen Zaunstäben drangsaliert und geschlagen. "Die Schafe waren in einem völlig verstörten und verängstigten Zustand. Sonst hören sie auf die Stimme ihres Hirten. Doch sie kamen nicht, als er sie rief", sagte Brunhilde Kesting. Einige Schafe konnten kaum noch laufen, bei einem Schaf ist die Seite aufgerissen. Im relativ hohen Gras kann man noch gut den "Trampelpfad" der Täter erkennen, die über die Zäune geklettert sein müssen. Auch die Wiese ist von der Flucht der Tiere zertrampelt. Man sieht, wie panisch die Tiere gewesen sein müssen.

In dem Bereich in der Nähe des Spielplatzes gibt es immer viele Spaziergänger und Hundebesitzer, die mit ihrem Tier unterwegs sind. "Wir erhoffen uns, dass eventuell jemand etwas gesehen hat. Die Streuobstwiese ist von dem Weg, der vom Fischhaus nach Helsen führt, gut einsehbar. Für uns ist es nicht nachvollziehbar, wie jemand so etwas machen kann. Wie krank muss jemand sein? ", sagte Brunhilde Kesting. Strafanzeige haben die Kestings erstattet. Zeugen werden gebeten, sich bei der Familie Kesting zu melden unter der Telefonnummer 05691/6827.


Ein unfassbarer Fall von Tierquälerei geschah im März in Gemünden:
Ente mit Glasscherbe erstochen und Flügel ausgerissen (24.03.2014)
Ente erstochen, Flügel ausgerissen: Tatmotiv Langeweile (28.03.2014)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 26 Dezember 2012 12:35

Wildschaden über Weihnachten

DIEMELSEE. Die Weihnachstfeiertage am Diemelsee werden in diesem Jahr durch Schneeschmelze und Dauerregen begleitet. Ein Grund mehr mir Sorgen über die nun auftretenden Wildschäden zu machen. Durch die aufgeweichten Wiesen werden die Sauen magisch angezogen um nach Würmern, Käfern und Mäusen zu suchen. Das sie dabei hektarweise Grünland verwüsten und den Jagdpächtern und Landwirten enorme Schäden zufügen, wissen diese borstigen Gesellen natürlich nicht.  

Ich entschließe mich daher in den frühen Morgenstunden an einen Wiesenkopf bei Bauer Pohlmann zu pirschen und auf den Rückwechsel auf Sauen zu passen. Schön ist, dass der Schadhügel nicht zu unserem Revier gehört, vielmehr hat der Jagdnachbar den Arger und die Kosten zu tragen. Die Wiese ist nämlich komplett in den vorangegangenen Nächten umgebrochen worden.

Gesagt,getan, die beiden Wachtelhunde EMMA und KIRA werden gegen 6:00 Uhr in den Jimny gehoben, die Waffe ( Mauser M03 ) im Kaliber 9,3 x 62 auf dem Vordersitz verstaut, das Zeiss Glas umgehängt und schon sind wir auf dem Weg über die Diemelbrücke Richtung Stormbruch unterwegs. Leiser Nieselregen begleitet mein Anpirschen, die Sicht ist verhältnismäßig gut und als ich um Bauer Zechers Fichten herum pirsche erkenne ich schemenhaft eine Sau im  8 x 68.

Nun heisst es  keine Zeit verlieren, ich umschlage den Fichtenbestand und schiebe mich an die in der Wiese befindliche Rindertränke heran. Die Entfernung zur Sau beträgt etwas mehr als 70 Meter, allein die Sau steht im Revier des Nachbarn. Meine kleine Wachtelhündin EMMA  habe ich an der Leine, ich möchte kein Risiko eingehen, durch die letzten Drückjagden ist sie voller Adrenalin und eine Hatz möchte ich nicht riskieren. Ich gehe davon aus, dass die Sau den kürzesten Weg  zur nächsten Dickung nimmt und das bedeutet, dass die Sau an mir vorbei ziehen muss um ihren Einstand zu erreichen.

Banges warten von ca. 15 Minuten, in der die Sau auch den letzten grünen Streifen der Wiese umbricht, lässt mein Jagdfieber steigen. Wie wird sich der Schwarzkittel entscheiden? Wechselt er in die Eschenseite oder in den Hagen? Nun, Diana ist mir und meiner Hündin am frühen Morgen des 26. Dezember hold. Der Frischling, der seltsamerweise allein unterwegs ist, zieht etwa 50 Meter an uns vorbei, die junge Wachtelhündin gibt keinen Laut von sich, der Körper vibriert unter dem Beutetrieb, gespannt verfolgt sie das Geschehen als ich die Waffe anbacke und der Rotpunkt auf dem Teller der Sau mitzieht...Einstechen und Schuss, das 18 Gramm  Geschoss durchschlägt das Genick des Frischlings und die Sau bricht im Knall des Schusses zusammen.

Nun schnalle ich die Hündin und schicke sie voran. Vorsichtig nähert sie sich der Sau, hat sie doch bei den letzten Jagden schmerzhaft  erleben müssen, dass Sauen sich auch wehren können. Nachdem sie festgestellt hat, dass kein Leben mehr  in dem Schwarzkittel ist, wird die Sau gebeutelt. Ich lasse sie gewähren und entlade meine Waffe, nehme mein Jagdmesser und breche die Sau auf. Das Herz und die Leber wird zwischen den beiden Hündinnen aufgeteilt. Das hat den Vorteil, dass ich heute das Hundefutter gespart habe, wichtiger aber ist, dass die Hunde nach erfolgreicher Jagd " Ihren Anteil " an der Beute erhalten.

 

Publiziert in Archiv - Sammlung

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