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AFFOLDERN. Der schwere Verkehrsunfall zwischen Affoldern und Hemfurth-Edersee Mitte März ist auf Überladung des Anhängers zurückzuführen. Zu diesem Schluss kommt der seinerzeit beauftragte technische Sachverständige, wie die Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte.

Bei dem Unfall am Donnerstagnachmittag, 17. März, waren der 59 Jahre alte Fahrer und sein 63-jähriger Beifahrer schwer verletzt worden. Ein Ersthelfer zog den Beifahrer, der nach damaligen Angaben der Polizei einen Herzstillstand erlitten und das Bewusstsein verloren hatte, aus dem Auto und führte erfolgreich eine Wiederbelebung durch. Der 63-Jährige wurde nach weiterer Versorgung durch Rettungskräfte mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Klinik geflogen. Der Fahrer kam mit dem Rettungswagen in eine hiesige Klinik.

Zu dem schweren Unfall war es am Ende einer langen Geraden etwa einen Kilometer hinter dem Ortsausgang von Affoldern in Fahrtrichtung Edersee gekommen. Dabei kamen der Opel Frontera und der gezogene Anhänger nach rechts von der Straße ab. Auto und Anhänger lösten sich voneinander, der Geländewagen überschlug sich und kam entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung auf dem Rädern zum Stillstand. Der Anhänger überschlug sich nicht und kam im Graben neben dem Straßenrand zum Stehen.

Anhänger um mehr als 1200 Kilogramm überladen
Bereits an der Unfallstelle hatten die Beamten der Bad Wildunger Polizeistation und die Kollegen des Regionalen Verkehrsdienstes (RVK) der Polizei bei der Suche nach der Unfallursache eine Überladung des Anhängers in Betracht gezogen. Ein Gutachter, den die Polizei auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft angefordert hatte, sollte diesen und weitere Aspekte des Unfallgeschehens beleuchten und damit die genaue Unfallursache herausfinden. Laut Polizei kommt der Gutachter in seinem Bericht zu dem Schluss, dass der mit Bauschutt befüllte Anhänger um mehr als 1200 Kilogramm überladen war.

Dadurch sei auch die Stützlast wesentlich überschritten gewesen, hieß es - und bedeutet: Der viel zu schwere Anhänger drückte so stark auf die Hinterachse des Geländewagens, dass der vordere Teil des Fahrzeugs regelrecht angehoben wurde. "Dadurch war das Gespann extrem instabil", berichtet ein mit dem Fall betrauter Beamter der Wildunger Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de. Trotz einer zum Unfallzeitpunkt gefahrenen Geschwindigkeit von nur 60 bis 70 Stundenkilometern habe sich der Wagen nicht mehr in der üblichen Weise steuern lassen. Durch Lenken oder Abbremsen sei das Gespann dann außer Kontrolle geraten. Versuche des Fahrers, die Gewalt über das Fahrzeug wiederzuerlangen, scheiterten - es kam zum geschilderten Unfall. Bei der Unfallaufnahme stellte sich den Angaben zufolge heraus, dass der 59-Jährige nicht über die nötige Fahrerlaubnis zum Führen des Anhängers verfügte.

Inzwischen sei der Fahrer aus der Klinik entlassen worden. Der beim Unfall nicht angeschnallte Beifahrer befinde sich zwar noch in stationärer Behandlung, "ist aber glücklicherweise auf dem Weg der Besserung", sagte der Polizist. Dass der Edertaler überhaupt überlebte, sei wesentlich dem couragierten Ersthelfer zu verdanken.

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Publiziert in Retter

AFFOLDERN/HEMFURTH-EDERSEE. Ein couragierter Ersthelfer hat einen 63-Jährigen nach einem schweren Verkehrsunfall nahe Affoldern reanimiert und dem Mann damit offensichtlich das Leben gerettet. Der Edertaler, der als Beifahrer in dem verunglückten Wagen saß, wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen. Der ebenfalls schwer verletzte Fahrer (59) wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der 59 Jahre alte Fahrer und der 63-jährige Beifahrer waren am Donnerstagnachmittag gegen 15.45 Uhr mit einem älteren Opel Frontera auf der Landesstraße 3086 von Affoldern kommend in Richtung Edersee unterwegs. Mit dem Auto, das laut Polizei auf den älteren der beiden Edertaler zugelassen ist, zogen die Männer einen mit vor allem Bauschutt beladenen Anhänger. Auf einer langen Geraden verlor der Fahrer die Kontrolle über das Gespann, als sich der Anhänger aus noch ungeklärter Ursache aufschaukelte.

Anhänger löst sich von Zugfahrzeug
Das hohe Gewicht des Anhänger drückte das Zugfahrzeug nach rechts von der Straße, durch einen Graben hindurch auf eine Wiese. Dabei löste sich der Anhänger von der Anhängekupplung, das Auto drehte und überschlug sich einmal und kam entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung auf den Rädern zum Stillstand. Der Angänger selbst überschlug sich nicht, das Transportfahrzeug blieb im Graben ebenfalls auf den Rädern stehen. Kurios: Kaum etwas der Ladung fiel bei dem schweren Unfall von der Ladefläche.

Geschulter Ersthelfer zögert keinen Moment
Bei dem Unfall erlitt der Beifahrer nach Polizeiangaben einen Herzstillstand und saß leblos im Fahrzeug, der Fahrer trug schwere Verletzungen davon. Ein 26-jähriger Edertaler, der gerade mit seiner Freundin auf dem gegenüberliegenden Rad- und Gehweg unterwegs war, zögerte nicht einen Augenblick, zog den 63-Jährigen aus dem Wagen und begann, den Mann zu reanimieren. "Ohne den vorbildlichen Einsatz dieses Ersthelfers hätte der Mann wohl nicht überlebt", sagte ein Polizeibeamter der Wildunger Station an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Der junge Mann habe an seinem Arbeitsplatz eine Erste-Hilfe-Ausbildung absolviert, hieß es.

Rettungskräfte - unter anderem der Wildunger Notarzt und eine RTW-Besatzung, die zuvor bei einem chirurgischen Notafall in Rehbach im Einsatz gewesen waren - sowie die Feuerwehren aus Bergheim/Giflitz, Hemfurth-Edersee und Affoldern eilten zur Unfallstelle, außerdem nahm die Besatzung des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 Kurs auf das Edertal. Nach weiterer Versorgung flogen die Luftretter den 63-Jährigen in eine Klinik nach Kassel. Der Autofahrer kam in ein naheliegendes Krankenhaus.

Die drei ausgerückten Feuerwehren waren mit vier Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften am Unfallort vertreten. Eingeklemmt war entgegen der Erstmeldung niemand. Die Brandschützer unterstützten den Rettungsdienst, sicherten die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Ein Gutachter nahm auf Anordnung der Kasseler Staatsanwaltschaft die Untersuchungen an der Unfallstelle auf. Der Sachverständige soll herausfinden, wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte. Die Strecke blieb bis gegen 18.30 Uhr voll gesperrt. Der Schaden an dem älteren Frontera und dem Anhänger beträgt Schätzungen der Polizei zufolge 3000 Euro.

Möglicherweise Radfahrer überholt
Rettungskräften und der Polizei gegenüber gab der Opelfahrer an, er habe vor dem Unfall einen Fahrradfahrer überholt. Beim Wiedereinscheren habe sich dann der Anhänger aufgeschaukelt und es sei zu dem Unfall gekommen. Beim Eintreffen der Polizei war allerdings kein Fahrradfahrer an der Unfallstelle. Die Beamten bitten diesen Radfahrer sowie Zeugen des Unfalls, sich unter der Rufnummer 05621/70900 bei der Polizeistation Bad Wildungen zu melden.

Rettungshubschrauber auch in Rehbach
Kurz vor dem Unfall war bereits ein anderer Rettungshubschrauber am Edersee im Einsatz, nachdem in Rehbach jemand von einer Leiter gestürzt war. Auch dort waren Notarzt und RTW-Besatzung im Einsatz, die Rettungskräfte forderten für den Transport des Verletzten einen Helikopter an. Die Crew der Johanniter-Maschine Christoph Mittelhessen übernahm den Auftrag.

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Publiziert in Retter

BAD WILDUNGEN. Einem aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass bei einem Wohnungsbrand in der Richard-Kirchner-Straße am frühen Dienstagmorgen niemand verletzt wurde und es beim Sachschaden blieb.

Der Brand war gegen 5.15 Uhr ausgebrochen (wir berichteten bereits). In dem vom Feuer betroffenen Mehrfamilienhaus sind laut Polizei eine Praxis, eine Pension und Wohnungen eingerichtet. Ein 45-jähriger Mann aus Bad Wildungen bemerkte im Vorbeifahren das Feuer im ersten Obergeschoss des Hauses und verständigte sofort die Rettungskräfte.

Damit aber noch nicht genug: Der Zeuge hielt an, klingelte an der Haustür und weckte dadurch einen 34-jährigen Pensionsgast aus Eiterfeld, der sein Zimmer unverletzt verlassen konnte. Das Feuer war in der Wohnung einer 93-jährigen Seniorin ausgebrochen. Sie konnte ebenfalls rechtzeitig von den Einsatzkräften und dem Pensionsgast unverletzt aus ihrem Schlafzimmer gerettet werden. Dies gilt auch für eine 67-jährige Frau aus Karlsruhe, die unverletzt aus einer Kellerwohnung des Gebäudes gerettet wurde. Die Kameraden der Feuerwehr Bad Wildungen durchsuchten unter Atemschutz das gesamte Haus, doch außer den drei Geretteten befanden sich keine weiteren Personen im Gebäude.

Das Feuer war nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König im Fernsehzimmer in der Wohnung der 93-Jährigen im ersten Stock ausgebrochen und breitete sich über das gesamte Zimmer und auch die Decke aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen aus einem Fenster im ersten Stock des dreigeschossigen Mehrfamilienwohnhauses Flammen und schlugen bis an den Unterzug des darüber gelegenen Balkons heran. Zur Brandbekämpfung ging ein aus dre Personen bestehender Trupp des Vorauslöschfahrzeuges unter Atemschutz im Innenangriff über das Treppenhaus vor.

Dabei kam laut Feuerwehrsprecher Udo Paul ein C-Hohlstrahlrohr mit dem Löschmittelzusatz F500 zum Einsatz. Dies sei sehr wirkungsvoll gewesen, so dass man bereits um kurz nach 6 Uhr "Feuer unter Kontrolle" an die Leitstelle habe melden können. Parallel zum Innenangriff brachte die Wehr die Drehleiter in Stellung, ein Trupp unter Atemschutz fuhr mit dem Rettungskorb an den Balkon der Brandwohnung heran, um die "Anleiterbereitschaft" für die im Innenangriff tätigen Einsatzkräfte sicherzustellen.

40 Freiwillige im Einsatz
Abschließend wurde das Gebäude gelüftet und unter Einsatz eines Hochleistungslüfters entraucht. Auch bei den Nachlöscharbeiten kam laut Udo Paul der Löschmittelzusatz F500 zum Einsatz, "dadurch konnten die Nachlöscharbeiten in dem Altbau mit Holzbalkendecken sehr effektiv durchgeführt werden". Die Löschwasserversorgung stellten das Staffellöschfahrzeug und das Löschgruppenfahrzeug sicher. Die Feuerwehr Bad Wildungen war unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer mit insgesamt 40 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz: Vorauslöschfahrzeug (VLF 10/10), Drehleiter (DLK 23-12), Staffellöschfahrzeug (StLF 20/25), Löschgruppenfahrzeug (LF 16/12), Einsatzleitwagen (ELW 1), Gerätewagen  Logistik (GW-L 2) und Rüstwagen (RW 1).

Laut Polizeisprecher König ist das Haus aufgrund der starken Verrußung und des Löschwassereinsatzes zurzeit nicht bewohnbar. Die Höhe des Gesamtschadens sei noch nicht zu beziffern, erklärte König am Mittag.Die Brandermittler der Korbacher Kriminalpolizei haben den Brandort zwischenzeitlich untersucht, können aber noch keine abschließenden Ergebnisse zur Brandursache benennen. Weitere Untersuchungen würden folgen. Hinweise auf ein Fremdverschulden Dritter hätten sich bislang aber nicht ergeben.

Die Seniorin wurde vorsorglich in ein Bad Wildunger Krankenhaus transportiert. Die beiden anderen Evakuierten kamen in einer anderen Pension unter. Der aufmerksame Wildunger bewahrte alle drei Personen vor gravierenden Folgen des Feuers - womöglich rettete er ihnen gar das Leben.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Mehr als die Hälfte aller Brandopfer sind bei nächtlichen Bränden in Wohnräumen zu beklagen. In 95 Prozent der Fälle führt eine Rauchvergiftung zum Tod von Bewohnern. Dies zeigt, wie wichtig Rauchmelder sind. Über diese kleinen Lebensretter informiert am Freitagnachmittag die Arolser Feuerwehr an einem Stand im Eingang des Herkules-Lebensmittelmarktes.

Das ist ein ganz besonderer Einsatz, mit dem die freiwilligen Brandschützer der Arolser Kernstadtwehr eine ganze Menge Leben retten können – und zwar nicht erst, wenn sie sich unter Atemschutz in ein brennendes Haus vorkämpfen, um eingeschlossene Menschen zu befreien. Nein, mit diesem Einsatz setzen die Feuerwehrleute um Wehrführer Gordon Kalhöfer weit vor dem Ernstfall an: Sie unterstreichen öffentlich die lebenswichtige Bedeutung von Rauchmeldern.

Seit Jahresbeginn müssen sämtliche Wohnungen in Hessen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Die hessische Bauordnung sieht vor, dass in jedem Schlafzimmer, jedem Kinderzimmer und jedem Flur, der als Rettungsweg aus Aufenthaltsräumen dient, mindestens ein Rauchmelder angebracht werden muss.

Über diese Lebensretter an der Zimmerdecke informiert die Arolser Feuerwehr alle Bürger und Gäste an diesem Freitag von 14 Uhr bis 18 Uhr im Eingang zum Lebensmittelmarkt Herkules. Die Kameraden stehen Interessierten bei Fragen rund um das Thema Rauchmelder gerne Rede und Antwort: Wie und wo wird ein Rauchmelder angebracht? Worauf muss ich beim Kauf achten? Welche Wartung muss ich durchführen?

"Investieren Sie fünf bis zehn Minuten in Ihre Sicherheit und besuchen Sie den Informationsstand der Feuerwehr Bad Arolsen", appelliert der Wehrführer. Weitere Informationen zur Rauchmelderpflicht in den Bundesländern und zu Rauchmeldern allgemein finden Sie unter feuerwehr-bad-arolsen.de oder auf rauchmelder-lebensretter.de im Internet. 

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Publiziert in Feuerwehr

TRENDELBURG. Ein Schaden von bis zu einer halben Million Euro ist bei einem Wohnhausbrand am Samstagabend in der Nähe von Trendelburg gekommen. Eine junge Frau wurde von einem Nachbarn mit einer Leiter aus dem brennenden Haus gerettet.

Dieser Nachbar war es auch, der den Brand in dem zu Trendelburg gehörenden Weiler Exen entdeckt und gemeldet hatte. Der Anwohner hatte gegen 20 Uhr eine starke Rauchentwicklung in einer Doppelhaushälfte wahrgenommen. Kurz darauf sah er eine junge Frau, die aus einem Fenster im Obergeschoss um Hilfe rief. Der Nachbar zögerte nicht lange, holte eine Leiter und rettete die junge Frau. Sie bewohnt laut Polizei zusammen mit zwei Geschwistern und ihren Eltern das Haus, war zu dieser Zeit aber alleine im Hause. Sie erlitt vermutlich eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde zur Behandlung in ein Hofgeismarer Krankenhaus gebracht.

Zahlreiche Feuerwehrleute rückten aus und löschten den Brand. Polizisten fanden heraus, dass der Brand offenbar zwischen Haus und Garage ausgebrochen war. Haus und Garage wurden total zerstört und stürzten teilweise ein. Die Schadenhöhe könnte nach ersten Schätzungen 300.000 bis 500.000 Euro betragen.

Die Brandstelle wurde polizeilich beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch das zuständige Fachkommissariat der Kasseler Kripo geführt werden. Bei der Brandbekämpfung waren mehrere freiwillige Feuerwehren der Umgebung im Einsatz.

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Zwei Spaziergänger haben einer 80-Jährigen das Leben gerettet, nachdem sie aus bisher unbekannten Gründen in die Fulda stürzte. Lebensgefahr ist bei der Verunglückten nicht auszuschließen. 

Einer der Retter, ein 28-Jähriger aus Kassel, war am Dienstag gegen 11.50 Uhr im Stadtteil Wolfsanger mit seinem Hund in der Feldgemarkung unterwegs. Dort sah er in der Fulda, etwa zwei Meter vom Ufer entfernt, eine Person im Wasser. Die ältere Dame war an einer abschüssigen Stelle in den Fluss gefallen und schaffte es nicht aus eigener Kraft zurück ans Ufer. 

Durch einen Hilferuf wurde eine 68-jährige Spaziergängerin in der Nähe auf ihn aufmerksam. Mit Hilfe einer Hundeleine schafften es beide Helfer, die Frau ans Ufer zu ziehen. Der 28-Jährige hatte gleich zu Beginn der Hilfsaktion per Handy die Rettungskräfte alarmiert.

Die Seniorin war nach ihrer Rettung ansprechbar und wurde zunächst vor Ort im Rettungswagen wegen starker Unterkühlung behandelt. Nach den bisherigen Erkenntnissen kann auch Lebensgefahr bei ihr nicht ausgeschlossen werden. Die 80-Jährige wurde zur Weiterbehandlung ins Klinikum gebracht. 

Die Fulda ist nach Angaben der Wasserschutzpolizei in Höhe der Unglücksstelle etwa einen Meter tief. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus. Die Frau konnte allerdings noch nicht zum Unfallhergang vernommen werden.


Zwei Männer retteten im November 2013 einem 85-Jährigen das Leben, der in Frankenberg ins Wasser gestürzt war:
Männer retten Rentner aus eiskaltem Ederwasser (19.11.2013)

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Publiziert in KS Polizei

FRANKENBERG. Zwei 19 und 29 Jahre alte Männer haben im November einem 85-Jährigen das Leben gerettet, als sie ihn aus dem eiskalten Ederwasser gezogen haben. Im Rahmen unserer Adventsserie dankt heute Polizeichef Hubertus Hannappel den beiden couragierten Lebensrettern.

Der Rentner, der erst tags zuvor seinen 85. Geburtstag gefeiert hat, stürzt Mitte November in den eiskalten Walkegraben, einen Nebenarm der Eder. Etwa 20 Minuten, so erinnert es der alte Herr später, liegt er nach einem fünf-Meter-Sturz an der steilen Uferböschung im Wasser, bevor jemand seine Hilferufe hört. Es ist der 19-jährige Dennis Klingelhöfer aus Frankenberg, der an diesem Dienstagnachmittag im November auf dem Weg zur Arbeit ist und gegen 16.30 Uhr am Fußweg zwischen Walkegraben und Uferstraße auf die Notlage aufmerksam wird. Sofort geht er den Rufen nach, entdeckt den Senior im Wasser. "Er lag bis zur Brust im kalten Wasser", erzählt der 19-Jährige später der HNA.

Dennis Klingelhöfer reagiert sofort. Er ruft Björn Stanzel zur Hilfe, einen ganz in der Nähe tätigen Kanalarbeiter, wählt mit seinem Mobiltelefon außerdem sofort den Notruf. Während Klingelhöfer per Handy noch mit der Rettungsleitstelle telefoniert, holt Stanzel den Senior bereits aus dem Wasser. Mit seiner ganzen Kraft stemmt er den Mann in der Dämmerung die feuchte Böschung hoch: "Er musste sofort aus dem kalten Wasser rausgeholt werden, das war sehr anstrengend", erzählt der 29-jährige Lebensretter aus Florstadt später, "sonst wäre er vielleicht in der Dunkelheit verschwunden und ertrunken." Der Senior sei vollkommen entkräftet gewesen: "Zur Rettung konnte er selbst nichts mehr beitragen." Wenig später trifft der Rettungswagen ein, bringt den 85-Jährigen in die Klinik.

Dank des Polizeichefs
Auf den Fall angesprochen, lobt Polizeichef Hubertus Hannappel die beiden Lebensretter ausdrücklich und dankt den jungen Männern für ihr Handeln. "Das ist etwas, was wir uns unter sozialem Engagement vorstellen und gern häufiger sehen würden - auch in Zusammenhang mit der Verhinderung von Straftaten", unterstreicht der Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg. Dennis Klingelhöfer und Björn Stanzel hätten dort sofort gehandelt, wo im wahrsten und ganz direkten Sinne Not am Mann war. Beide Retter hätten Courage bewiesen und Anteil am Schicksal des Rentnern genommen. "Dafür kann man gar nicht genug danken."


Sind auch Sie nach einem Unfall oder Notfall dankbar für Hilfe jedweder Art, die Ihnen zuteil wurde, und wollen diesen Dank loswerden? Dann ist unsere Adventsserie zum Thema "Dank" ein gutes Forum. Nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf per Mail an info(at)112-magazin.de



Publiziert in Retter
Dienstag, 19 November 2013 18:30

Männer retten Rentner aus eiskaltem Ederwasser

FRANKENBERG. In Bruchteilen von Sekunden sind der 19 Jahre alte Dennis Klingelhöfer aus Frankenberg und der 29-Jährige Björn Stanzel aus dem mittelhessischen Florstadt am Dienstagnachmittag zu Lebensrettern geworden: Nahe der Kreuzung Uferstraße/Wilhelmstraße in Frankenberg retteten sie gegen 16.30 Uhr einen 85 Jahre alten Mann aus dem eiskalten Walkegraben, einem Nebenarm der Eder.

Nach Angaben der Frankenberger Polizei musste der Senior vollkommen durchnässt und mit schweren Unterkühlungen ins Kreiskrankenhaus gebracht werden. Seine Körpertemperatur lag nur noch bei 35 Grad. "Der Mann kann heute innerhalb weniger Stunden zum zweiten Mal Geburtstag feiern", sagte eine Polizeibeamtin an der Unfallstelle: Der Senior war erst am Montag 85 Jahre alt geworden.

Dennis Klingelhöfer war am Dienstagnachmittag auf dem Weg zur Arbeit, als er gegen 16.30 Uhr am Fußweg zwischen Walkegraben und Uferstraße Hilferufe hörte. Als er den Schreien nachging, entdeckte er den Senior im Wasser liegen. "Er lag bis zur Brust im kalten Wasser", erzählte der 19-Jährige später.

Rettungshubschrauber dreht ab
Wie die Polizei weiter mitteilte, muss der Rentner beim Spazierengehen unter einem Geländer durch eine etwa fünf Meter tiefe Uferböschung hinabgestürzt sein. "Nach der Rettung war der Mann ansprechbar, Lebensgefahr besteht nicht", berichtete die Polizei anschließend. Der Mann habe auch noch mitteilen können, dass er etwa 20 Minuten im Wasser gelegen habe. Der bereits alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 7 konnte wieder abdrehen.

Leitstelle alarmiert
Als Dennis Klingelhöfer den alten Mann im Wasser entdeckte, reagierte er sofort. Er rief nicht nur den 29-jährigen Björn Stanzel zu Hilfe, sondern alarmierte auch die Rettungsdienste. Der 29-Jährige ist für eine Kanalreinigungsfirma aus Oberursel tätig, die nur wenige Meter von der Unglücksstelle in der Uferstraße arbeitete. Während Klingelhöfer per Handy noch mit der Rettungsleitstelle telefonierte, holte Stanzel den Senior bereits aus dem Wasser.

Mit seiner ganzen Kraft stemmte er den Mann in der Dämmerung die feuchte Böschung hoch: "Er musste sofort aus dem kalten Wasser rausgeholt werden, das war sehr anstrengend", erzählte Stanzel anschließend: "sonst wäre er vielleicht in der Dunkelheit verschwunden und ertrunken." Der Senior, der im Altenheim auf der Burg in Frankenberg wohnt, sei vollkommen entkräftet gewesen: "Zur Rettung konnte er selbst nichts mehr beitragen."

Wenige Minuten nach dem Notruf trafen bereits der Rettungswagen ein. Nach der Erstversorgung an der Unglücksstelle wurde der Mann sofort in die Frankenberger Klinik gebracht. "Er hat ganz großes Glück gehabt", sagten die Frankenberger Polizeibeamten.

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 02 Mai 2013 08:38

Junge Männer retten Teenager aus Fischteich

BOTTENDORF. Ein alkoholisierter 16-Jähriger hat am Maifeiertag einen Fischteich durchschwommen, um den Weg abzukürzen. An der tiefsten Stellen verließen ihn die Kräfte, Passanten retteten ihm das Leben.

Polizeisprecher Volker König bestätigte den Vorfall am Donnerstagmorgen auf Anfrage von 112-magazin.de. Der 16-Jährige aus Burgwald habe am Mittwoch mit anderen Jugendlichen zu Fuß einen Ausflug unternommen. Dabei sei er jedoch zurückgefallen. Um gegen 15.50 Uhr wieder auf die anderen Mai-Wanderer aufzuschließen, wollte er abkürzen - und nahm den direkten Weg durch einen der Fischteiche am Ortsrand von Bottendorf.

Mit Surfbrett ans rettende Land gebracht
Der 16-Jährige watete und schwamm durch den Teich, an der tiefsten Stelle jedoch "verließen ihn alkoholbedingt die Kräfte", sagte König. Der Jugendliche drohte im Teich zu ertrinken. Das bemerkten zwei 19 und 21 Jahre alte Männer, die zu einer anderen Gruppe gehörten. Von einem Grundstück nahmen sie ein Surfbrett, paddelten damit hinaus aufs Wasser und brachten den in Not geratenen Teenager an Land - und retteten dem jungen Mann offenbar das Leben.

Hinzu gerufene Rettungskräfte versorgten den alkoholisierten Ausflügler, der vorsorglich ins Krankenhaus nach Frankenberg eingeliefert wurde. Lebensgefahr besteht für den jungen Patienten nicht.


Weniger glücklich endete im vergangenen Jahr der Versuch eines 43-Jährigen, den Edersee zu durchqueren:
Tot: Mann wollte betrunken Edersee durchqueren (14.06.2012, mit Video und Fotos)

 

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Publiziert in Retter
Dienstag, 02 Oktober 2012 18:20

Erneut Motor von Rettungsboot gestohlen

EDERSEE. Erneut ist ein Motor von einem Rettungsboot der DLRG gestohlen worden. Das Boot stand auf einem Anhänger an Land auf dem Grundstück der DLRG in Edertal-Rehbach.

Wie erst Anfang Oktober bekannt wurde, war es zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen dem 20. und 29. September zu dem Diebstahl gekommen. Unbekannte Täter verschafften sich Zutritt zu dem umzäunten Grundstück, schraubten den Motor ab, durchtrennten die Zuleitungen und entwendeten den Motor.

Am 20. September, als die Diebstähle weiterer Motoren am Edersee bei DLRG, Polizei und Naturpark festgestellt wurden, war der Motor bei dem Rettungsboot am Rehbach noch vorhanden. Bei dem Motor handelt es sich laut Wasserschutzpolizei um einen 50 PS starken Yamaha Viertakt-Motor mit der Nummer L409125V.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Wasserschutzpolizei Waldeck unter der Telefonnummer 05623/5437.

Publiziert in Polizei
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