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Freitag, 09 Juli 2021 15:18

Fernsprechsäule an Bahnstrecke gestohlen

VÖHL. Unbekannte Täter haben an der Bahnstrecke bei Vöhl-Herzhausen eine Fernsprechsäule der Kurhessenbahn entwendet. Ein Techniker der Bahn stellte den Diebstahl Mittwochmorgen (8. Juli) bei einer Streckenkontrolle fest.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2000 Euro. Das Gerät in gelber Farbe (aus der Frontseite eine großes "F") stammt von der Firma Photon Meissen (siehe Vergleichsbild).

Die Tatzeit steht noch nicht fest und muss noch ermittelt werden. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall machen kann oder wem solche Geräte zum Kauf angeboten werden, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)

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VOLKMARSEN. Hessen Mobil erneuert die Fahrbahn der Landesstraße 3080 zwischen dem Abzweig nach Külte und dem Bahnhof Volkmarsen. Vom 15. Juni bis Ende November dieses Jahres wird dort in sechs Bauabschnitten gearbeitet.

Die Umleitung verläuft über Külte und Herbsen und ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Die Bauabschnitte werden so eingerichtet, dass sämtliche Gewerbebetriebe jederzeit erreichbar bleiben. Die von Hessen Mobil beauftragte Fachfirma beginnt mit der Stecke zwischen dem Abzweig nach Neu-Berich und dem Kreisverkehrsplatz mit der Zufahrt zum Logistikzentrum. Dieser Abschnitt ist im Zeitraum vom 15. Juni bis Anfang September für den Verkehr voll gesperrt. Hier wird der bestehende Asphalt auf einer Tiefe von 10 cm abgefräst und in zwei Schichten neu aufgetragen.

Auf diesem Abschnitt befindet sich eine Brücke über die Watter, die instandgesetzt wird. Die aufwendigen Arbeiten am Brückenbauwerk sind der Grund für die längere Zeitspanne, die dieser Straßenabschnitt gesperrt bleiben muss. Zudem wird die Kurhessenbahn innerhalb der hessischen Sommerferien den Bahnübergang erneuern.

Ab Mitte August bis Anfang September wird zusätzlich die Fahrbahn der L3080 zwischen den Abzweigen nach Külte und nach Neu-Berich erneuert. Dieser Abschnitt muss dann für etwa zwei bis drei Wochen ebenfalls für den Verkehr voll gesperrt werden. Der Ortsteil Neu-Berich sowie die Bathildesheimer Werkstätten können in diesem Zeitraum über Lütersheim angefahren werden. Wann genau an den weiteren Bauabschnitten in Richtung Volkmarsen gearbeitet wird, steht noch nicht fest. Die Firmen werden den Bauablauf daraufhin ausrichten, dass die Bauzeit insgesamt so kurz wie möglich gehalten werden kann und gleichzeitig die Erreichbarkeit aller Grundstücke in dem Gewerbegebiet an der Arolser Straße in Volkmarsen jederzeit gewährleistet bleibt.

Sobald klar ist, wann an welchem Bauabschnitt gearbeitet wird, werden die Anlieger als auch die breite Öffentlichkeit detailliert informieren. In den kommenden Tagen wird ein neutraler Gutachter den baulichen Zustand der Gebäude an der Arolser Straße vor Beginn der Straßenbaumaßnahme dokumentieren. Hessen Mobil möchte die Gebäudebesitzer bitten, dem Gutachter den Zugang zu ihren Grundstücken zu ermöglichen. Das Land Hessen investiert bei dieser Maßnahme rund 1,8 Milionen Euro in die Erneuerung seiner Landesstraßen. Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen sowie die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.

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WALDECK-FRANKENBERG. Die Folgen des Sturmtiefs "Sabine" sind größtenteils behoben. An einigen Abschnitten konnte jedoch der Windwurf bislang nicht komplett entfernt werden. In diesen Waldbereichen ist wegen der weiterhin wiederkehrenden stürmischen Böen die Arbeit noch zu gefährlich. Des Weiteren ist der Boden durch den Regen extrem aufgeweicht. So können Bäume, die bereits angeschoben sind, leicht in Gänze umfallen.

Einige Abschnitte können wohl nicht vor Ende der Woche für den Verkehr freigegeben werden. Im  Landkreis Waldeck-Frankenberg sind derzeit folgende Straßenabschnitte aufgrund von Sturmschäden gesperrt:

  • L 3198 Helsen - Eilhausen
  • K 83 Rhoden - Denkelhof
  • K 40 bei Odershausen (Pärnerweg)
  • K 106 Bühle - Wolfhagen

THW in Einsatz

Anders sieht es bei den Bahnstrecken in Waldeck-Frankenberg aus. Hier hat das Technische Hilfswerk (THW Korbach und THW Frankenberg) ganze Arbeit geleistet. Nach Angaben von Einsatzleiter Dirk Gernand wurden fünf Bahnlinien ab Sonntag 17 Uhr von der Kurhessenbahn aus Sicherheitsgründen gesperrt. Nachdem Einsatzleiter Gernand Kontakt zur Regionalstelle aufgenommen hatte, wurde die Einsatzpläne für die Strecken Korbach - Wolfhagen, Korbach - Brilon, Korbach - Frankenberg, Frankenberg - Marburg und Marburg - Friedensdorf  geschrieben. 

Um 8 Uhr am Montag wurden die ersten Trupps auf Erkundungsfahrt geschickt und die Gleise von Ästen und Bäumen befreit. Seit 16 Uhr am Montag rollt der Schienenverkehr ohne weitere Behinderungen wieder. Insgesamt wurden 12 Bäume mit Motorsägen zerkleinert und aus dem Gefahrenbereich gezogen.

Sowohl der Ortsverband Frankenberg, als auch das THW Korbach standen teilweise 36 Stunden im Dauereinsatz, weil zuvor die Teilnahme am Weltcupspringen in Willingen zugesagt worden war. Aus dieser Teilnahme heraus wurden die Ehrenamtlichen gleich in den nächsten Einsatz zum Sturmtief "Sabine" beordert. Frühzeitig hatte die Leitung der Regionalbahn Kontakt mit dem THW aufgenommen, sodass 32 Ehrenamtliche mit viel Engagement dem Sturmtief trotzen konnten. (112-magazin)

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KORBACH. Als logistische Meisterleistung bezeichnet THW-Zugführer Dirk Gernand das Verbringen eines Zuges vom Güterbahnhof Korbach zum THW-Standort in der Briloner Landstraße. Von Freitag 17 Uhr bis Samstagmorgen 5 Uhr dauerte der Transport, der mit Absicherung der Polizei, Mitarbeitern der Bahn, einem Spezialtrasportunternehmen und 22 Einsatzkräften vom THW Ortsverband Korbach realisiert werden konnte.

Bis es soweit war, mussten die Einsatzkräfte allerdings hart schuften. Bereits vor fast zwei Jahren hatte Zugführer Dirk Gernand vom THW die Idee, einen ausrangierten, aber voll funktionsfähigen Triebwagen "umzubetten" und auf das Gelände des THW zu transportieren. Intensive Gespräche mit der Deutschen Bahn schlossen sich diesen Vorstellungen an. Zu beachten war auch der Transportweg mit dem "Sonderzug" auf einem Spezialtransporter vom Güterbahnhof über die Flechtdorfer Straße, weiter über die Straße Am Mühlwege und weiter über die Straße Im Alten Felde und schließlich über die Briloner Landstraße zum Bestimmungsort auf das THW-Gelände. Insbesondere der Conti-Kreisel stellte für den Transportführer eine Herausforderung dar.

Intensive Vorarbeiten

Zunächst wurde der Triebwagen am Freitag gegen 17 Uhr am Güterbahnhof getrennt und in zwei Abschnitten spiegelverkehrt verladen. Die Firma Brass stellte dafür den Verladeplatz zur Verfügung. Die Firma Universaltransport übernahm mit dem speziell für solche Vorhaben gebauten Tieflader den Transport. Zur Absicherung hatte sich der Leiter Verkehrsdienste Waldeck-Frankenberg Volker König, mit mehreren Streifenwagen positioniert und die Straßen abschnittsweise sperren lassen. Begleitet wurde der Zug von einem Notfallmanager der Deutschen Bahn. Bereits zwei Wochen vorher mussten im Standort des THW das Gleisbett, Schwellen und die Schienen verlegt werden. Dazu wurde der Untergrund ausgekoffert, etwa 300 Tonnen Gleisschotter aufgetragen, 83 Schwellen und 51 Meter Gleis verlegt.

Erst Rückwärts, dann vorwärts zum Ziel

Mit Fingerspitzengefühl und fahrerischem Können setzte der Fahrer den Auflieger vom Güterbahnhof durch den Kreisverkehr in die Flechtdorfer Straße zurück, um anschließend vorwärts seinen Weg über die vorgegebene Streckenführung zu manövrieren.

VT 628 (Serie 2) voll funktionsfähig

Der komplette Zug ist nach Angaben von Dirk Gernand voll funktionsfähig. Mittlerweile haben sich zum Üben am Objekt Bereitschaftspolizei, die Bundespolizei, Feuerwehren, andere Ortsvereine des THW und Notärzte zu Weiterbildungen angemeldet. Geübt werden können unter anderem Einsätze mit Spezialkräften bei Geiselnahmen, Weiterbildungen bei Aufgleisarbeiten  durch das THW oder Evakuierungs- und Rettungsmaßnahmen durch Feuerwehrkräfte. Der im Jahr 1986 gebaute Triebwagen hat nun einen neuen, sinnvollen Platz gefunden. Insgesamt 45,4 Meter lang ist der Zug, der 84 Sitzplätze anbietet und ein Gewicht von 63 Tonnen auf die Schiene bringt. Den Transport bezahlt haben die Mitglieder des Helfervereins des THW Korbach. Die Firma Fisseler unterstützte die Arbeiten, indem sie technisches Gerät zur Verfügung stellte. Ebenso setze sich der Chef der Kurhessenbahn für die Abgabe des Zuges an das THW ein. (112-magazin)

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WALDECK-FRANKENBERG. Während sich Mitarbeiter von Hessen-Mobil, Einsatzkräfte der Feuerwehren und Polizeieinheiten auf den Straßen mit der Beseitigung und Sicherung umgefallener Bäume konfrontiert sahen, war das Technische Hilfswerk von 7 Uhr am Sonntagabend bis Montagmorgen 2 Uhr auf dem Schienennetz der Kurhessenbahn unterwegs, um den Zugverkehr rollen zu lassen.  

Wie Einsatzleiter Dirk Gernand berichtete, wurden die Einheiten aus Korbach bereits um 18.59 Uhr alarmiert. Mit etwa 30 Einsatzkräften rückten die Ehrenamtlichen aus um das Streckennetz der Kurhessenbahn von Bäumen, Astwerk und Weidezäunen zu befreien. Ziel war es, so Gernand, die Gleise für den Berufsverkehr um 4 Uhr befahrbar zu machen.

Im Einsatz waren das Korbacher THW, die Ortsverbände Frankenberg, Bad Wildungen und Wolfhagen, die mit mobilen Trupps und mehreren Triebwagen die Strecken Wolfhagen - Obervellmar, Frankenberg - Sarnau, Frankenberg - Korbach,  Bad Wildungen - Wabern und Brilon - Korbach absuchten und insgesamt 16 Bäume, einen umgestürzten Hochsitz und 12 Astkronen mit Motorsägen zerteilten und von den Gleisen nahmen. 

Um 2 Uhr konnte Einsatzleiter Dirk Gernand der Leitstelle melden, dass die Strecke der Kurhessenbahn wieder befahrbar und der Berufsverkehr ab vier Uhr wie geplant anlaufen kann. Verletzt wurde bei den nächtlichen Einsätzen niemand. In weiser Voraussicht hatten die verantwortlichen der Kurhessenbahn den Zugverkehr nach der Sturmwarnung eingestellt.

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WILLINGEN. Am Freitag kam es gegen 13.40 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Skoda am Stryckbahnhof bei Willingen.

Ein ortsansässiger Mann fuhr nach ersten Erkenntnissen mit seinem Skoda vom Bauhof Willingen kommend in Richtung der Bundesstraße 251. Aus bislang ungeklärter Ursache übersah er das rote Haltesignal der Ampel sowie die Bahnschranke und kollidierte auf den Gleisen mit dem aus Korbach in Fahrtrichtung Brilon fahrenden Zug. Der Skoda wurde vom Zug erfasst und etwa 35 Meter mitgerissen, ehe er am Bahngleis zum Stehen kam.

Die Feuerwehr

rückte mit mehreren Fahrzeugen an. Insgesamt waren 18 Freiwillige am Einsatz beteiligt, die nach der Alarmierung mit schwerem hydraulischem Gerät den im Fahrzeug eingeklemmten Bauhofmitarbeiter aus seiner misslichen Lage befreien konnten. Mit einem Spineboard wurde der 56-Jährige schonend aus seinem Fahrzeug geholt und dem einftreffenden Notarzt übergeben. Lobenswert äußerte sich Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl über das Verhalten der Einsatzkräfte: "Die Kameraden und Kameradinnen haben ein tollen Job gemacht" so Querl und fügte hinzu, dass der 56-jährige Skoda-Fahrer ein Feuerwehrkamerad sei.

Der Fahrer

wurde bei dem Unfall schwer verletzt und nach der ärztlichen Versorgung durch den Notarzt mit einen RTW in das Korbacher Krankenhaus gebracht. Von dort sollte der 56-jährige Mann mit einem Rettungshubschrauber nach Kassel verlegt werden, dass war aber nach Auskunft der Polizei nicht mehr nötig. Ein Ärzteteam konnte den Zustand des Mannes inzwischen stabilisieren, es besteht keine Lebensgefahr mehr.

Die Polizei

rückte mit mehreren Streifenwagen zur Unfallstelle am Stryckbahnhof aus, sicherte Spuren und kontrollierte im Beisein von Bahnmitarbeitern die Funktionen der Lichtzeichenanlage und der Schranke. Die Technik der Bahnanlage wies keine Fehlfunktionen auf, sagte ein Polizeibeamter. Trotzdem könne bislang niemand sagen wie der Unfall passiert sei. 

Die Bahn

richtete sofort den Schienenersatzverkehr ein, ließ etwa 30 Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Zug befanden mit Bussen zu den nächsten Bahnhöfen nach Willingen und Brilon-Wald bringen. Die Strecke wurde für den Verkehr gesperrt, die Untersuchungen dazu dauern an. Wann die Bahnstrecke Korbach-Bestwig wieder befahrbahr ist, darüber liegen keine Informationen vor. Einsatzkräfte des DRK betreuten den unter Schock stehenden Zugführer.

Link: Unfallstandort Stryckbahnhof Willingen am 23.11.2018

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KORBACH. Bislang unbekannte Sprayer haben am vergangenen Wochenende eine im Bahnhof Korbach abgestellte Kurhessenbahn großflächig auf rund 80 Quadratmetern mit Farbe besprüht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 6500 Euro.

Die Tatzeit kann auf den Zeitraum von letzten Freitag, 23 Uhr bis Samstag, 5.20 Uhr, eingegrenzt werden. Ein Lokführer bemerkte die Schmierereien und verständigte die Bundespolizei. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall oder anderen Vandalismusschäden im Bereich von Bahnanlagen machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561/81616-0 oder der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000  zu melden. (ots/r)

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TWISTE. Ein deutlich alkoholisierter Autofahrer ist am Sonntagmittag am Ortseingang von Twiste von der Straße abgekommen und auf den Gleisen gelandet. Dabei zog sich der 34-jährige Renaultfahrer schwere Verletzungen zu. Feuerwehrleute streute ausgelaufene Betriebsstoffe auf der für mehr als eine Stunde gesperrten Bahnstrecke ab.

Der Mann aus Mülheim an der Ruhr (NRW) war gegen 13.20 Uhr aus Richtung Bad Arolsen kommend in Fahrtrichtung Korbach unterwegs. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in Verbindung mit Alkohol im Blut kam der Autofahrer am Bahnübergang am Ortsrand nach links von der Bundesstraße ab - der Twingo fuhr über den Grünstreifen, rammte eine Warnbake und einen Schaltkasten der Schrankensteuerung, fuhr dann die Böschung zu den Gleisen hinaus, riss sich an einem Betonelement die Ölwanne auf, fuhr etwa 30 Meter über die Gleise und kam dann direkt neben den Schienen zum Stehen.

Der Notarzt und eine RTW-Besatzung aus Bad Arolsen rückten zur Unfallstelle aus und versorgten den schwer verletzten Autofahrer, der anschließend in eine Kasseler Klinik eingeliefert wurde. Die Polizei ordnete eine Blutentnahme an und stellte den Führerschein des 34-Jährigen sicher. Gegen ihn leitete die zuständige Korbacher Polizei zudem ein Strafverfahren ein.

Sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr Twiste rückten zur Unfallstelle aus. Unter der Einsatzleitung von Martin Ulrich streuten die Freiwilligen ausgelaufenes Öl auf dem Gleiskörper mit Bindemittel ab und sammelten Trümmerteile ein. Bereits unmittelbar nach dem Unfall hatte die Kurhessenbahn den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Korbach und Bad Arolsen eingestellt und setzte einen Busverkehr als Ersatz ein. Der Straßenverkehr auf der B 252 war durch den Unfall nicht beeinflusst.

Der Notfallmanager der Bahn und ein Techniker nahmen die Gleise und die Steuerung der Bahnschranken in Augenschein. Da die Funktion nicht beeinflusst war, gab der Notfallmanager den Schienenverkehr nach der Bergung des stark beschädigten Autos nach etwa anderthalb Stunden wieder frei. Genaue Angaben über den Gesamtschaden lagen am Nachmittag zunächst nicht vor. (pfa) 


An derselben Stelle hatte es vor dreieinhalb Jahren einen ganz ähnlichen Unfall gegeben:
Twiste: Rund 100 Meter über Gleise, dann überschlagen (25.01.2014, mit Fotos)

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BERNDORF. Kurz nach dem Umstürzen einer großen Buche im der Ortsdurchfahrt von Twiste ist am Mittwochnachmittag auch die Feuerwehr im Nachbarort Berndorf ausgerückt, um umgestürzte Bäume zu beseitigen: In der Strother Straße unweit des Feuerwehrhauses und auf der Bahnstrecke am Molkenberg sorgten die Brandschützer wieder für freie Fahrt.

Starker Regen und Wind hatten am Nachmittag einige Bäume umknicken lassen. Während es in der Strother Straße, die am Feuerwehrhaus vorbei in die Feldgemarkung führt, zu keinen größeren Behinderungen kam, sah das auf der an Berndorf vorbeiführenden Bahnlinie anders aus: Ein aus Richtung Bad Arolsen kommender Zug konnte wegen der auf den Gleisen liegenden Hindernisse nicht weiterfahren - glücklicherweise war der Triebwagen aber auch nicht mit den Bäumen kollidiert. Der Zug fuhr Feuerwehrangaben zufolge zunächst zurück nach Bad Arolsen.

Die Brandschützer rückten mit der Motorkettensäge aus, ein Landwirt stellte zusätzlich in beiden Fällen seinen Hoftrac mit Greifer an der Schaufel zur Verfügung. Noch während in Twiste die weitaus aufwändigeren Aufräumarbeiten liefen (zum Artikel hier klicken), rückten die Berndorfer Kameraden bereits wieder ein. (pfa)  


Auf der Bahnstrecke bei Berndorf war es vor einem Jahr zu einem Unfall gekommen:
Triebwagen erfasst bei Berndorf mehrere ausgebüxte Kühe (07.07.2016, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Berndorf

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DORFITTER. Laut Polizei etwa 45 Minuten geschlossen waren am Sonntagabend die Schranken des Bahnübergangs auf der B 252 am Ortsrand von Dorfitter. Grund war ein defekter Zug, der die Signalanlage ausgelöst hatte und dann liegen blieb.

Mehere Anrufe gingen am Abend bei der Korbacher Polizei ein. Ein Anrufer teilte gegen 19.25 Uhr mit, dass die Schranken des Bahnübergangs zwischen Dorf- und Thalitter am Abzweig nach Obernburg bereits seit etwa 19 Uhr geschlossen seien und die rote Signalanlage blinke. Einige Verkehrsteilnehmer hätten die Halbschranken umfahren und die roten Lichter ignoriert, teilte der Anrufer weiter mit.

Die Recherchen der Korbacher Polizei ergaben schließlich, dass ein Zug der Kurhessenbahn im Streckenabschnitt zwischen Thalitter und Dorfitter durch einen technischen Defekt liegen geblieben war - allerdings nachdem das Schienenfahrzeug bereits den Kontakt zum Aktivieren des beschrankten Bahnübergangs überfahren hatte. Die roten Lichter blinkten daraufhin, die Schranken schlossen sich - ohne dass jedoch der Zug den Übergang noch erreichte. Den Verkehrsteilnehmern auf der Bundesstraße und auf der von Obernburg kommenden Kreisstraße 25 zeigte sich daher über einen längeren Zeitraum Dauerrot. Die Polizei sprach am Abend gegenüber 112-magazin.de von geschätzten 45 Minuten.

Der Zug sei schließlich weggezogen oder wieder fahrbereit gemacht worden, hieß es, so dass der Bahnübergang wieder frei war. Bei unklarer Lage dürfe man einen geschlossenen Bahnübergang nicht überfahren, erklärte der Dienstgruppenleiter der Korbacher Polizeistation am Abend. Wie weit sich der Verkehr in beiden Richtungen auf der viel befahrenen Bundesstraße gestaut hatte, war am Abend zunächst nicht bekannt. (pfa) 


Ein Zusammenstoß zwischen einem Zug und Tieren löste vergangenes Jahr bei Berndorf ebenfalls Dauerrot an einem Übergang aus:
Triebwagen erfasst bei Berndorf mehrere ausgebüxte Kühe (07.07.2016, mit Fotos)

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