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Freitag, 03 Mai 2019 10:18

Polizei warnt vor gefälschten Abmahnungen

WARBURG. Im Stadtbereich Warburg sind in den vergangenenTagen mehrere gefälschte Abmahnschreiben eingegangen, in denen ein angebliches Inkassobüro zu einer Zahlung in Höhe von 290 Euro auffordert.

Die Polizei warnt davor, auf solche Schreiben zu reagieren. Zwei Fälle sind bei der Polizei in Warburg bisher zur Anzeige gebracht worden. In beiden Fällen haben die Adressaten den Betrugsversuch früh genug bemerkt, sodass kein Schaden entstanden ist.

In dem per Tagespost verschickten Schreiben teilt eine "E.S.Group" mit Sitz in Hamm mit, dass mehrere Gewinn- und Zeitschriftenverlage ihre in Zahlungsverzug befindlichen Beitragszahlungen an diese Firma abgetreten hätten. Es wird suggeriert, dass kostenpflichtige Dienstleistungen ohne Bezahlung in Anspruch genommen wurden. Binnen drei Tagen sei unter Angabe eines Aktenzeichens ein Betrag von 760 Euro durch Überweisung zu zahlen. Gleichzeitig wird ein Vergleichsangebot unterbreitet zu einer Zahlungvon 290 Euro innerhalb von drei Tagen.

Angedroht wird ansonsten die Beauftragung eines Gerichtsvollziehers, Zwangsvollstreckung, Pfändungzukünftiger Rentenansprüche, Schufa-Meldung und weitere Maßnahmen mit zusätzlichen Kosten. Beigefügt ist ein vorausgefüllter Überweisungsträger, auf dem die IBAN eines Kontos in Litauen eingetragen ist. Der Betrugsversuch ist zum Beispiel auch daran zuerkennen, dass die angegebene Hotline-Nummer mit der internationalenTelefon-Vorwahl 0044 für Großbritannien beginnt und als Email-Adressenur eine allgemeine Gmail-Domain angegeben ist.

Die Polizei in Höxter rät dazu, solche betrügerischen Zahlungsaufforderungen zu ignorieren und keine Zahlung zu leisten. Sollten Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sein, wenden Sie sich bitte an die Polizei. Die Telefonnummer lautet 05271/9620. (ots/r)

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Publiziert in HX Polizei

BAD BERLEBURG. Eine aufmerksame Sparkassenangestellte verhinderte am Montag,den 1. Oktober in Bad Berleburg einen üblen Gewinnspielbetrug zum Nachteil einer 71-jährigen Seniorin.  

Die ältere Dame hatte am Montagmorgen unter einer (fingierten) Bad Berleburger Telefonnummer einen Anruf eines angeblichen "Herrn Schubert" erhalten. Dieser gab vor, Insolvenzverwalter zu sein und erklärte, dass die 71-Jährige ein Gewinnspiel nicht ordnungsgemäß gekündigt habe. Dadurch habe sich ein Schuldenberg von über 5.800 Euro angehäuft. Hinzu kämen allerdings noch weitere Forderungen, sodass sich die Gesamtkosten auf insgesamt 13.000 Euro belaufen würden.

Daraufhin forderte Herr Schubert die Bad Berleburgerin auf, direkt unter einer von ihm angegebenen Handynummer mit einer "Frau Kunze" vom Inkassounternehmen Kontakt aufzunehmen und fügte hinzu, dass "er es nicht vertreten könne, wenn ehrliche Leute von hier so über den Tisch gezogen würden."  Als die 71-Jährige in dem Gespräch mit "Frau Kunze" erklärte, dass sie die Sache erst mal mit ihrem Sohn besprechen möchte, reagierte Frau Kunze ungehalten und wollte dies auf jeden Fall verhindern. Sie sagte, dass die jungen Leute sowieso immer nur sagen würden, da bräuchte man nichts machen...

Anschließend bot "Frau Kunze" der Berleburgerin an, dass man nach "internationalem Recht 341" eine außergerichtliche Schlichtung anstrebe. Das ginge, indem die 71-Jährige direkt 2.250 Euro an einen Privatmann in der Türkei überweise. Dieser Mann könne dann alles so drehen, dass die Seniorin schuldenfrei sei. Die 71-Jährige ließ sich daraufhin direkt mit einem Taxi zur Sparkasse fahren, um dort die von den Betrügern geforderten über 2.200 Euro in die Türkei zu überweisen.

Da stoppte glücklicherweise die aufmerksame Sparkassenangestellte, bei der sofort alle Alarmglocken läuteten, das üble Treiben der Telefonbetrüger. Letztlich begab sich die 71-Jährige so anschließend von der Sparkasse auf direktem Weg zur Polizei nach Bad Berleburg und erstattete dort Strafanzeige.  

Um sich vor derartig hinterhältigen Telefonbetrügern zu schützen, gibt das Bad Berleburger Kriminalkommissariat folgende Tipps:  

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!  
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern. Zahlen Sie keine Gebühren! Wählen Sie keine gebührenpflichtigen Sondernummern!  
  • Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.  
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Kreditkartennummern oder Ähnliches.  
  • Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen haben. Notieren Sie sich Alles.  
  • Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück.  
  • Sichern Sie sich ab, indem Sie einen angeblichen Vertragsabschluss widerrufen und wegen arglistiger Täuschung anfechten. Verbraucherzentralen bieten hierfür Musterschreiben in ihren Beratungsstellen sowie im Internet (www.verbraucherzentralen.de) an.  
  • Kontrollieren Sie mindestens einmal im Monat Ihre Kontoauszüge und Ihre Telefonrechnung.  
  • Lassen Sie unberechtigte Abbuchungen rückgängig machen. Abbuchungen können Sie innerhalb einer bestimmten Frist problemlos widersprechen. Wenden Sie sich dazu unverzüglich an Ihren Bankberater.  
  • Unberechtigte Lastschrifteinzüge können den Tatbestand des Betrugs gemäß § 263 Strafgesetzbuch erfüllen.  
  • Erstatten Sie im Zweifel Anzeige bei der Polizei.
(ots/r)

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Publiziert in SI Polizei
Mittwoch, 02 September 2015 21:52

Betrüger verschicken wieder falsche Mahnschreiben

WALDECK-FRANKENBERG. Eine Welle neuer Mahnschreiben schwappt auch über den Landkreis: Erste Fälle sind bei der Korbacher Polizei gemeldet worden. Es scheinen dabei neue Datensätze verwendet worden zu sein, denn die aktuellen Empfänger hatten zuvor noch nie Mahnschreiben erhalten.

Das Vorgehen ist immer wieder gleich: Ein vermeintliches Inkassobüro, in diesem Fall eine "SNS Claims Sercice", fordert einen angeblich offenen Betrag ein. Im Falle einer Nichtzahlung kündigt man zusätzliche Kosten und weitere rechtliche Schritte an.

Konnte man solche Mahnschreiben früher schnell an den vielen Rechtschreibfehlern erkennen, die durch die Nutzung von Übersetzungsprogrammen entstanden waren, ist das in den neuen Mahnschreiben nicht der Fall.

Erkennen lassen sich diese betrügerischen Forderungen dennoch schnell. Darauf weist Polizeisprecher Volker König hin. In dem Mahnschreiben sind nämlich der Grund der offenen Forderung und auch der Gläubiger nicht benannt. Zudem fehlt die Registernummer des Inkassounternehmens. Am einfachsten erkennt man das betrügerische Mahnschreiben aber an der IBAN-Nummer. Die IBAN-Nummern beginnen immer mit den Buchstaben der Länderkennung an. Ein deutsches Konto also immer mit den Buchstaben "DE". In diesem Fall soll das Geld auf ein Konto mit der Länderkennung "RO", also nach Rumänien überwiesen werden.

"Ignorieren sie solche Schreiben. Im Zweifel wenden Sie sich an Ihre zuständige Polizeistation", riet der Polizeisprecher am Mittwoch.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mit E-Mails, in denen Verbraucher zum Begleichen angeblich offener Rechnungen aufgefordert werden, versuchen Betrüger derzeit mal wieder, sich illegal Zugang zu Computern oder Smartphones zu verschaffen - der Anhang, in denen der vermeintlich fällige Betrag erläutert werden soll, enthält nämlich einen Trojaner.

Über eine solche Mail mit gefährlichem Anhang informierte ein Leser am Donnerstag die Redaktion von 112-magazin.de. Der junge Mann hatte dem Schreiben zufolge eine noch offene Rechnung bei der Firma "DirectPay GmbH", weil die Lastschrift auf seinem Konto bei der Bank angeblich nicht eingelöst wurde. Die ungewöhnliche Wortwahl, aber auch diverse Schreibfehler lassen rasch die Vermutung aufkommen, dass es sich bei dem Schreiben um einen Betrugsversuch handelt.

Wer den Absendern jedoch auf den Leim geht und die "Forderungsausstellung" anklickt, der öffnet den Betrügern Tür und Tor - nämlich zu seinem PC oder Smartphone. Per Trojaner können die Täter zum Beispiel gespeicherte Passwörter auslesen oder andere sensible Daten "abfischen". Die Zielsetzung der Täter kann dabei sehr vielschichtig sein. Daher ist größte Vorsicht geboten: Keine Mail-Anhänge von unbekannten Absendern öffnen, sondern verdächtige Mails vollständig löschen.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mit einem von Fehlern übersäten Schreiben einer "Global Network Inkasso" versuchen derzeit Betrüger, von verängstigten Mitbürgern Geld zu ergaunern. In dem vorliegenden Schreiben wird ein angeblich offener Betrag von 189 Euro eingefordert. Bei Nichtbeachtung werde ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet, drohen die Betrüger.

Die betrügerischen Schreiben kann man leicht erkennen: Durch die Nutzung von Übersetzungsprogrammen strotzen die Schreiben nur so vor Fehlern. Der Grund und Datum der vermeintlichen Forderung sowie Name oder Firma des Auftraggebers sind nicht genannt. Zu zahlende Zinsen und Zinsberechnungen sind nicht vorhanden. Die Inkassovergütung ist nicht ausgewiesen. Obwohl der Firmensitz des Inkassounternehmens angeblich in Deutschland ist, weist die IBAN auf ein rumänisches Konto hin – der Code beginnt mit den Buchstaben RO. Die in der Anschrift genannte Straße in Hamburg gibt es zudem überhaupt nicht - und auch die Postleitzahl ist frei erfunden.

Dieses Schreiben verstößt nach Auskunft von Polizeisprecher Volker König gegen alle Darlegungs- und Informationspflichten bei Inkassodienstleistungen und ist deshalb leicht als Betrug zu erkennen. Tipp: Wer solche betrügerischen Schreiben oder E-Mails in ähnlicher Form erhält, solle nicht darauf reagieren und keine Zahlungen leisten. "Wenden Sie sich im Zweifel an ihre zuständige Polizeistation", sagte der Polizeisprecher.

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Mit einer Flut von betrügerischen Inkassoschreiben versuchen Abzocker derzeit mal wieder, Geld in ihre Kassen zu spülen. Die heimische Kripo, die einige dieser Fälle auf den Tisch bekommen hat, warnt vor den Machenschaften der offenbar von Bulgarien aus agierenden Täter.

Die sind zumindest die mutmaßlichen Hintermänner dieser Betrugsmasche zu suchen. Sie setzen Inkassoschreiben unter Verwendung verschiedener Firmennamen auf. Dabei tauchen Schreiben von Scheinfirmen wie "Zentral Forderung Management", "Euro Inkasso ", "Gross Forderungsmanagement" oder "Inter Claims Management" auf. Einige dieser betrügerischen Schreiben sind bereits an den Schreibfehlern zu erkennen. Diese resultieren vermutlich durch die fehlerhafte Übersetzung durch entsprechende Software.

Andere dieser "Mahnschreiben" weisen allerdings keine Schreibfehler auf. Es werden angeblich offene Rechnungen in zwei- bis dreistelliger Höhe angemahnt, ohne aber Bezug auf die Rechnungshintergründe und den eigentlichen Gläubiger zu nehmen. Den Mahnschreiben sind meist vorgefertigte Überweisungsträger beigefügt. Die IBAN-Nummer weist auf die Spur der Betrüger nach Bulgarien, denn sie beginnt mit den Buchstaben BG.

"Die Abzocker nutzen für ihre betrügerischen Absichten sogar deutsche Dienstleister", berichtete am Freitag Polizeisprecher Volker König. So ließen die Täter vorgefertigte Schreiben bei Firmen in Deutschland falten, kuvertieren und versenden. Die Korbacher Kripo fand zum Beispiel heraus, dass allein ein Dienstleister in Südhessen in den vergangenen drei Monaten 11.550 solcher Schreiben versandte.

Die Polizei rät, keine Zahlungen zu leisten und die Schreiben zu ignorieren. Wer bereits eine Zahlung an geleistet habe, solle sich mit der nächsten Polizeistation in Verbindung setzen.

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