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Sonntag, 29 April 2018 12:32

Medizinischer Notfall: Christoph 7 im Einsatz

GODDELSHEIM/RHADERN. Zu einem medizinischen Notfall kam es am Samstagnachmittag zwischen Goddelsheim und Rhadern. Der Hubschrauber Christoph 7 brachte den Patienten nach Kassel in die Klinik.

Um 15.50 Uhr wurde die Feuerwehr aus Goddelsheim alarmiert, zeitgleich machten sich ein Notarzt aus Korbach und ein Rettungswagen aus Daligksthal auf den Weg zum Einsatzort. Einen Einsatzleitwagen stellte die Stadt Lichtenfels.

Bei Ankunft stellte der Notarzt fest, dass der medizinische Notfall lebensgefährlich war, sodass der Patient dringend in die Klinik nach Kassel gebracht werden musste. Ein Hubschrauber wurde angefordert.

Die Wehren unterstützten in Form einer Tragehilfe im engen Treppenhaus die Rettungskräfte und richteten anschließend den Landeplatz für den Hubschrauber her. Kurz darauf wurde der Patient abgeholt und nach Kassel geflogen.

Für die Dauer des Einsatzes war die Landesstraße 3076 einspurig gesperrt. (112-magazin)

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Publiziert in Retter
Mittwoch, 12 Oktober 2016 11:01

Notarzt-Fortbildung an Schwein und Hühnerknochen

BAD AROLSEN. 20 Notärzte haben sich im Bad Arolser Stadtkrankenhaus und bei der Stützpunktfeuerwehr der Residenzstadt zwei Tage lang intensiv fortgebildet. Dabei ging es in Theorie und Praxis um die präklinische Traumaversorgung, zum Beispiel an der Unfallstelle.

Bei der von Dr. Rudolf Alexi organisierten Fortbildung ging es nicht nur um die rein medizinischen Aspekte. So lernten die 20 Notärzte etwas über die Sicherheit an Einsatzstellen, schauten sich die Ausstattung von Schockraum und Rettungswagen an, lernten, mit Schaufeltrage und Spineboard zu arbeiten oder vertieften die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr - häufig nämlich kommen nach einem medizinischen Notfall oder einem schweren Verkehrsunfall auch Brandschützer ins Spiel, wenn es gilt, einen Patienten mit der Drehleiter aus einem Haus zum Rettungswagen zu transportieren oder einen im Auto eingeklemmten Verletzten mit hydraulischem Gerät zu befreien. So stand nach dem eher theoretischen Teil am ersten Tag der Fortbildung im Stadtkrankenhaus am Folgetag der praktische Teil im Feuerwehrstützpunkt auf dem Programm.

Rettungschere und Spreizer selbst zur Hand genommen
Die zumeist nordhessischen Notfallmediziner lernten, wie die Drehleiter funktioniert und wie sich eine Krankentrage darauf sicher befestigen lässt, benutzten einmal selbst eine Rettungsschere oder einen Spreizer und ließen sich von den erfahrenen Feuerwehrleuten die Besonderheiten erklären, die es bei der sogenannten technischen Rettung aus Fahrzeugen zu beachten gilt.

Im Stützpunkt an der Mengeringhäuser Straße waren weitere Stationen aufgebaut, in denen sich die Notärztinnen und Notärzte unter Anleitung erfahrener Kollegen praktisch weiterbildeten. Am Rumpf eines Schweins beispielsweise wurde die Versorgung eines Patienten nach Herzinfarkt geübt, an Hühnerknochen trainierten die Mediziner den Einsatz eines speziellen Gerätes, mit dem ein Medikamentenzugang direkt ins Knochenmark gelegt wird. Das Intubieren, also Beatmen von Patienten ließ sich mit verschiedenen Geräten und Techniken an speziellen Dummies realitätsnah nachstellen. (pfa)  

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Publiziert in Retter

AHNATAL. Als er aus seinem in den Graben gefahrenen Wagen klettern wollte, hat ein 71-Jähriger offenbar einen Herzinfarkt erlitten. Alle Reanimationsversuche blieben erfolglos, der Rentner starb.

Der Vorfall in der Fürstenwalder Straße in Ahnatal-Weimar bei Kassel wurde der Polizei zunächst am späten Samstagabend als Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person gemeldet. Der Fall stellte sich aber später anders dar. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen medizinischen Notfall. Ein 71-jähriger aus Calden hatte sich auf den Bauernhof einer Angehörigen begeben, um dort die Tiere zu füttern. Auf dem Hofgelände fuhr er mit seinem Auto rückwärts in einen Graben und kippte dabei seitlich auf die Fahrertür.

Als er versuchte, aus der Beifahrertür herauszuklettern, erlitt er vermutlich aufgrund einer Vorerkrankung einen Herzinfarkt. Kurze Zeit später wurde er von einer Familie aus Fulda gefunden, die einen ausgeliehenen Anhänger zurückbrachte. Obwohl umgehend Rettungskräfte verständigt wurden, die noch Reanimationsversuche durchführten, starb der 71-Jährige.

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Publiziert in KS Polizei

WILLINGEN. Mit mehr als 15.500 Besuchern war das Skisprungstadion an der Mühlenkopfschanze am Samstag sehr gut besucht. Die Anreise der Zuschauer setzte schon am frühen Vormittag ein, verlief aber Dank des seit Jahren erprobten Verkehrskonzeptes geordnet und ohne größere Wartezeiten. Ein unschöner Zwischenfall ereignete sich während eines medizinischen Rettungseinsatzes.

Mehr als 1500 Autos und 80 Busse mussten laut Polizeisprecher Dirk Virnich im näheren und weiteren Umfeld geparkt werden. Mit einem gut funktionierenden Buspendelsystem erreichten aber alle Skisprungfans rechtzeitig das Stadion. Das Angebot des Personennahverkehrs haben nach Auskunft der Bundespolizei rund 1500 Personen genutzt und reisten mit der Bahn in Richtung Schanze.

Bei leichtem Schneefall, der in den Mittagsstunden zeitweise in Regen überging, verfolgte das internationale Publikum die beiden Sprungläufe. Das Festzelt im Stadion war insbesondere wegen des Regens am frühen Nachmittag zeitweise vollständig gefüllt. Aus Sicherheitsgründen musste der Zugang kurzzeitig eingeschränkt werden.

Retter reanimieren, Randalierer wütet
Aus Sicht der Polizei kam es zwar zu keinen größeren Problemen. Im Rahmen eines Rettungseinsatzes des DRK kam es allerdings zu einem sehr unschönen Zwischenfall. Ein 79-jähriger Zuschauer war aufgrund eines Herzinfarktes bewusstlos zusammengebrochen und musste reanimiert werden. Ein stark betrunkener Mann randalierte währenddessen an dem Rettungswagen und konnte nur durch tatkräftiges Zupacken der Polizeikräfte unter Kontrolle gebracht werden. Den Rest des Nachmittags verbrachte der Mann im Korbacher Polizeigewahrsam.

Neben zwei kleineren Verkehrsunfällen mit geringem Sachschaden fanden sich zwei kleinere Diebstähle in der Bilanz der Polizei am ersten Wettkampftag wieder.

Die Rettungskräfte der Bergwacht und des Deutschen Roten Kreuzes hatten am Samstag neben sechs Transporten wegen Sturzverletzungen aber auch die Folgen übermäßigen Alkoholkonsums abzuarbeiten - sie mussten rund 30 mal Hilfe leisten.

"Wieder einmal hat sich gezeigt, dass sich das seit Jahren erprobte Einsatzkonzept bestens bewährt und das Zusammenspiel von Skiclub, der Gemeinde Willingen, der Rettungskräfte und der Polizei einen reibungslosen Verlauf gewährleistet", sagte Polizeisprecher Virnich.

Auch Sonntag mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen
Aufgrund der zu erwartenden Wetterlage rät die Einsatzleitung der Polizei ausdrücklich dazu, auch am Sonntag am letzten Wettkampftag möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 12 Dezember 2013 10:03

"Danke"-Serie: Kollegen und Wehrmann retten Armin Kunze

SCHMILLINGHAUSEN/KORBACH. Er hätte tot sein können, wären da nicht seine Arbeitskollegen und Angehörige der Conti-Werkfeuerwehr gewesen, die Armin Kunze retteten. Heute wendet sich der 50 Jahre alte Schmillinghäuser an seine Lebensretter im Rahmen unserer "Danke"-Serie im Advent.

Es ist die Geschichte eines Mannes, um dessen Leben Angehörige und Ärzte, Kollegen und Rettungskräfte sowie das Personal der Intensivstation des Korbacher Stadtkrankenhauses zwei Tage bangen mussten. Es ist die Geschichte eines Mannes, der einen Herzinfarkt, Organversagen und einen Schlaganfall erlitt. Es ist die Geschichte eines Mannes, der sich zeitweise nicht mehr bewegen oder artikulieren konnte. Hier ist die Geschichte von Armin Kunze - er erzählt sie selbst:

"Zunächst muss ich sagen, dass ich weiß alles nur vom Erzählen weiß. Meine Erinnerung wurde durch den Vorfall weitestgehend gelöscht. Am Samstag, 9. Juni 2012, hatte ich Spätschicht auf der Conti in der Endinspektion. Am Tag vorher hatte ich, so erzählte mir meine Frau später, Schmerzen in der linken Schulter. Dies kam durch die schweren Reifen schon mal vor. Mein Sohn wollte mich ins Arolser Krankenhaus bringen, was ich aber ablehnte - ich wollte nicht schon wieder krankgeschrieben werden. Im Nachhinein war das ein schwerer Fehler.

Ich habe an dem Samstag ganz normal angefangen zu arbeiten. Mein Schichtführer war bei mir und sagte mir, ich könne wegen dem Fußballspiel früher nach Hause fahren. Er klopfte mir dabei auf die linke Schulter und ich habe dabei vor Schmerzen aufgeschrien. Alle dachten, ich mache nur einen Scherz.

Gegen 17.30 Uhr ist es dann wohl passiert. Meine Kollegen sagten, ich sei einfach nach hinten umgefallen und mein Kopf wäre hart auf den Betonboden aufgeschlagen. Mein Kollege Andreas Rupprath hat dann sofort Erste Hilfe geleistet und der andere Kollege Tobias Haufe hat die Werksfeuerwehr angerufen.

Der Feuerwehrmann Jörn Kasparek hat dann die nötigen Schritte zur Lebensrettung bei mir eingeleitet, bis Krankenwagen und Notarzt vor Ort waren. Meine Frau und meine Tochter haben etwa eine Stunde an Tor 1 gestanden und man hat sie zum Schutze meiner Frau nicht hinein gelassen. Die finde ich sehr gut, denn sie hätten meiner Frau keinen Gefallen damit getan, sie zu mir zu lassen.

Laut Notarzt haben die drei Helfer mir durch die schnelle Erstversorgung das Leben gerettet. Ich wurde eine Stunde reanimiert und wegen Kammerflimmern 16-mal defibrilliert. Es stellte sich heraus, dass ich einen Hinterwandinfarkt mit zwei Verschlüssen hatte. Als ich dann versorgt war und in den Krankenwagen zum Abtransport gebracht wurde, hatte ich einen kardiologischen Schock und Organversagen. Bedingt durch die große Menge Blutverdünner habe ich auch noch einen Schlaganfall bekommen.

Auf der Intensivstation im Korbacher Krankenhaus hab ich wohl auch noch eine Lungenentzündung bekommen. Insgesamt hat man wohl zwei Tage um mein Leben gebangt. Ich habe insgesamt vier Wochen im Koma gelegen. Danach kam ich nach Bad Wildungen in die Westendklinik. Ich konnte weder laufen noch irgendwelche anderen Körperteile bewegen. Auch Sprechen und Schreiben ging die ersten Tage so gut wie nicht. Nach weiteren vier Wochen konnte ich nach Hause. Man hatte mir dort schnell und gut geholfen wieder laufen und sprechen zu können.

Mein besonderer Dank gilt meinen beiden Kollegen, dem Feuerwehrmann und den Pflegerinnen und Pflegern der Korbacher Intensivstation, die einiges von mir ertragen mussten".

Anmerkung der Redaktion: Armin Kunze ist derzeit noch immer krankgeschrieben. Vermulich im kommenden Frühjahr soll der 50-Jährige wieder anfangen zu arbeiten.


Sind Sie nach einem Brand, Unfall oder Notfall dankbar für Hilfe jedweder Art, die Ihnen zuteil wurde, und wollen diesen Dank loswerden? Dann ist unsere Adventsserie zum Thema "Dank" ein gutes Forum. Nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf per Mail an info(at)112-magazin.de

Publiziert in Retter

SCHMILLINGHAUSEN. Vier Knöpfe auf der Briefkastenablage im Haus von Familie Ochse sind das einzig noch sichtbare Relikt dramatischer Momente, die sich vor vier Monaten dort im Flur abgespielt haben: Karin Ochse hatte einen Herzinfarkt erlitten, war schon so gut wie tot. Ihr Mann Karl-Heinz, Nachbar Dirk Sippl, die hinzu gerufenen Rettungskräfte und das Klinikpersonal holten sie zurück. Ihnen allen dankt die Altenpflegerin in der heutigen Folge unserer Adventsserie.

Mit seinem Zeigefinger schiebt Karl-Heinz Ochse die vier Knöpfe hin und her. "Die liegen heute noch hier", sagt der 55-Jährige, "sie sind damals abgeflogen, als wir die Bluse meiner Frau aufreißen mussten". Während der Nebenerwerbslandwirt und Lkw-Fahrer die Details dieses heißen Sommertages, an dem er beinahe seine Ehefrau verloren hätte, genau erinnert, hat Karin Ochse einen Filmriss. "Ich weiß nur noch, dass ich vom Friseur nach Hause gekommen bin und mich im Eingang auf die Bank gesetzt habe, das war's". Am Nachmittag dieses Augusttages setzt ihre Erinnerung aus. Und der Herzschlag.

Der heißeste Tag des Jahres
"Es war der 2. August, der heißeste Tag des Jahres", erzählt ihr Mann. Er ist an diesem Nachmittag eher zufällig schon von der Arbeit zu Hause, sucht im Eingang seines Hauses in der Rhoder Straße Schutz vor der Hitze. Wenig später kommt seine Frau nach Hause, steigt die Treppenstufen zum Eingang hinauf und setzt sich - "im selben Moment kippt ihr der Kopf nach hinten über, sie schnauft und reagiert nicht mehr". Der besorgte Ehemann holt nasse Handtücher, um seiner Frau das Gesicht zu kühlen. Doch schon bald erkennt der 55-Jährige, dass es nicht die Hitze ist, die zum Kreislaufversagen seiner durch eine Krebserkrankung geschwächten Frau geführt hat.

Notruf gewählt, Nachbar eilt zur Hilfe
Sofort wählt Karl-Heinz Ochse den Notruf, holt anschließend rasch seinen Nachbarn Dirk Sippl zur Hilfe, der in seinem Landgasthof Teuteberg alles stehen und liegen lässt. "Wir mussten jetzt gleich was tun, sonst wäre sie vor der Ankunft des Rettungswagens gestorben", ist Ochse sicher. Die beiden Männer, deren Erste-Hilfe-Lehrgänge schon Jahre zurückliegen, machen in dieser Notsituation alles richtig, wie auch der Notarzt den Lebensrettern später bestätigt.

Während der 44 Jahre alte Nachbar die Herzdruckmassage übernimmt, beatmet der Gatte seine Frau. Schließlich übernehmen die Rettungskräfte die Reanimation, sind aber auch nach längerer Zeit noch in akuter Sorge um das Leben der Patientin. Unter Reanimationsbedingungen liefert man Karin Ochse auf die Intensivstation des Korbacher Stadtkrankenhauses ein. "Wir wussten nicht, ob sie die Nacht überlebt", schildert der Ehemann mit gefasster Stimme.

Während die meisten Menschen im Kreis die Freuden des Sommers in vollen Zügen genießen, bangt der Kreis der Familie weiter um das Leben der Ehefrau, Mutter von zwei Söhnen und Oma von vier Enkelkindern. Knapp drei Wochen liegt die Schmillinghäuserin im Koma. "In dieser Zeit hat mir das Personal der Intensivstation sehr viele Dinge erklärt und mich immer eingebunden", sagt Karl-Heinz Ochse heute, "ich bin dort sehr gut empfangen worden", lobt er die Mitarbeiter der Hessenklinik. "Und man hat uns gesagt, dass das Gehirn meiner Frau zu keiner Zeit ohne Sauerstoff war" - ein weiterer Beleg dafür, dass der 55-Jährige und sein Nachbar genau das Richtige getan haben. Beide Männer wollen schon bald einen neuen Ersthelferkurs besuchen.

Nach dreiwöchiger Reha wieder zu Hause
Wieder bei Bewusstsein, tritt Karin Ochse eine dreiwöchige Reha-Behandlung in Bad Wildungen an. Die Lebensgeister kehren zurück, Mitte September ist die 62-Jährige wieder zu Hause. Leichte Schmerzen im Bein und das Summen des eingesetzten Herzschrittmachers verspürt die Altenpflegerin noch dann und wann, ansonsten scheint der Herzstillstand nahezu spurlos an ihr vorbeigegangen zu sein. "Wenn mein Mann nicht da gewesen wäre, dann hätte es ganz anders kommen können", ist der Schmillinghäuserin bewusst. Ihrem Mann und dem Nachbarn Dirk Sippl ist die Gerettete - passenderweise von Herzen - dankbar. Der Dank des Ehepaares richtet sich aber auch an die damals eingesetzten Rettungskräfte, den Notarzt und das Klinikpersonal. "Es ist gut zu wissen, dass jemand da ist, wenn man Hilfe braucht".

Karin Ochse ist froh, dass "der liebe Gott mich noch nicht haben wollte" und sie weitere Zeit auf Erden mit ihrem Mann, den Kindern und Enkeln geschenkt bekommen hat. Schon in ein paar Wochen will die 62-Jährige wieder etwas für ihre körperliche Fitness tun - mit strammen Spaziergängen. Jedesmal, wenn sie dazu das Haus verlässt, wird sie an den vier Knöpfen auf der Briefkastenablage vorbeigehen. Die sollen dort liegen bleiben - als Erinnerung und Glücksbringer.


Sind auch Sie nach einem Unfall oder Notfall dankbar für Hilfe jedweder Art, die Ihnen zuteil wurde, und wollen diesen Dank loswerden? Dann ist unsere Adventsserie zum Thema "Dank" ein gutes Forum. Nehmen Sie Kontakt zur Redaktion auf per Mail an info(at)112-magazin.de



Publiziert in Retter
Donnerstag, 03 Mai 2012 11:17

Schlaganfall? Bus kracht in geparkte Autos

WEIDENAU. Vermutlich aufgrund eines Schlaganfalls am Steuer hat ein 42-Jähriger am Donnerstagmorgen die Kontrolle über einen Linienbus verloren. Der fast voll besetzte Bus krachte ungebremst in das Heck eines Autos, wodurch drei davor stehende Fahrzeuge ebenfalls beschädigt wurden.

Zu dem Verkehrsunfall kam es am Donnerstagmorgen gegen 9.15 Uhr am Wilhelm-von-Humboldt-Platz im Siegener Stadtteil Weidenau. Der 42-jährige Busfahrer befuhr die Straße Am Eichenhang und wollte nach rechts Richtung Universität abbiegen. Hierbei brach er hinter dem Steuer zusammen und fuhr mit voller Wucht auf einen am Straßenrand abgestellten Wagen. Durch die Wucht des Aufpralls schob das Auto drei weitere davor parkende Fahrzeuge ineinander, bevor der Bus zum Stehen kam.

Wie durch ein Wunder wurde von den Fahrgästen des nahezu voll besetzten Busses niemand verletzt. Auch der Busfahrer hatte Glück im Unglück und erlitt keine weiteren Verletzungen. Der 42-Jährige wurde nach einer Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in ein Siegener Krankenhaus gebracht. Da die Fahrgäste fast alle dasselbe Ziel hatten, legten sie ihre Reise zur Uni zu Fuß fort.

Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten blieb die Straße voll gesperrt - dadurch kam zu einem Verkehrschaos, denn auch die Ausweichstrecke ist derzeit wegen einer Großbaustelle voll gesperrt. Immer wieder hörten die eingesetzten Polizisten dieselbe Frage: "Und wie komme ich jetzt zur Uni?"

Publiziert in SI Retter
Dienstag, 20 September 2011 18:42

Frau bricht zusammen: Banker und Polizist helfen

SIEGEN. Ein Polizist und ein Bankangestellter haben einer 57-jährigen Frau Erste Hilfe geleistet, die im Vorraum eines Kreditinstitutes zusammengebrochen war. Die Frau wurde später ins Krankenhaus eingeliefert.

Ein Zeuge informierte am Montagnachmittag einen Polizeibeamten darüber, dass eine Frau im Vorraum einer Bank in der Hindenburgstraße zusammengebrochen war. Ein 57-jähriger Bankangestellter und der Polizist leisteten der Dame, die das Bewusstsein verloren hatte, sofort Erste Hilfe.

Durch den Sturz hatte sich die Frau eine Platzwunde am Hinterkopf zugezogen. Aufgrund der bläulichen Gesichtsfarbe und dem kaum zu fühlenden Puls mussten die Ersthelfer von einem Herzinfarkt ausgehen. Sie leisteten durchgängig Hilfe bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungswagen. Durch die intensive, ärztliche Betreuung wurde die Frau vor Ort stabilisiert. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Publiziert in SI Retter

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