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Donnerstag, 21 März 2019 10:20

Gasalarm: Wehren rücken aus

DIEMELSEE-HERINGHAUSEN. Ein Defekt an einer mit Flüssiggas betriebenen Heizungsanlage rief am Dienstag die Feuerwehr und den heimischen Energieversorger auf den Plan.

Alarmiert wurden die Wehren am 19. März um 11.04 Uhr mit dem Einsatzstichwort „H Gas 1 Gasgeruch in Wohnhaus" in Heringhausen. Daraufhin rückten die Wehren aus Heringhausen und Adorf in die Straße "Auf dem Knochen" aus. Die Bewohner des betroffenen Hauses selbst, hatten um 11 Uhr den Notruf abgesetzt, weil es im Haus plötzlich nach faulen Eiern roch und die Bewohner einen Gasaustritt vermuteten.

Mitarbeiter der Leitstelle wiesen die Bewohner an, das Haus zu verlassen. Mit 18 Einsatzkräften, unter der Leitung von Torsten Behle, rückten die Ehrenamtlichen an und sperrten umgehend den Gefahrenbereich ab, trennten die Gaszufuhr vom Gastank zum Gebäude und nahmen Messungen unter Atemschutz im Gebäude vor.

Parallel zur Feuerwehr wurde auch der Energieversorger EWF von der Leitstelle informiert und traf ebenso, wie der Bezirksschornsteinfeger kurze Zeit später an der Einsatzstelle ein. Im Anschluss an die Messarbeiten belüftete die Feuerwehr das Gebäude und übergab die Einsatzstelle an die Bewohner. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Link: Freiwillige Feuerwehr Diemelsee

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Mittwoch, 02 Oktober 2013 15:41

Gasauto in Unfall verwickelt: B 252 voll gesperrt

TWISTE. Ein Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen hat am Mittwochmittag für eine 45-minütige Vollsperrung der Bundesstraße 252 zwischen Berndorf und Twiste gesorgt. Da einer des beteiligten Wagen mit einem Gastank ausgestattet war, rückte vorsorglich auch die Feuerwehr aus.

Mehrere Fahrzeuge waren nach Auskunft der Korbacher Polizei am Mittwoch von Korbach in Richtung Bad Arolsen unterwegs, als gegen 13.45 Uhr eines der Autos am Mühlhäuser Hammer von der Bundesstraße 252 nach links auf das Gelände eines Antiquitätenhändlers abbiegen wollte. Weil sich Gegenverkehr näherte, musste der Wagen anhalten - dahinter bildete sich eine kleine Schlange. Als diese sich langsam wieder in Bewegung setzte, kam von hinten ein Skodafahrer aus Baunatal, der die langsamen Fahrzeuge übersah oder deren Tempo falsch einschätzte.

Der 40 Jahre alte Skodafahrer fuhr einem weißen Renault Kangoo auf, der wiederum auf einen VW Caddy davor geschoben wurde. Sowohl der Mann im Skoda als auch die beiden anderen Fahrer - ein ebenfalls 40-Jähriger aus Wolfhagen im Kangoo und ein 50 Jahre alter Mann aus Bad Sooden-Allendorf im Caddy - zogen sich leichte Verletzungen zu. An den drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von 16.000 Euro.

Weil es an dem gasbetriebenen Skoda Octavia zischte und die Polizei einen Defekt am Gastank nicht ausschließen konnte, forderten die Beamten über die Leitstelle die Feuerwehr an. Alarmiert wurden die Wehren aus Berndorf und Mühlhausen, die mit insgesamt 30 Einsatzkräften ausrückte. Die Kameraden brauchten an dem Wagen aber nicht tätig zu werden: Das Zischen entpuppte sich als Geräusch des Kühlers, der beim Aufprall beschädigt worden war. Die Feuerwehrleute, die anfangs unter Leitung des Berndorfer Wehrführers Marc Wäscher standen, streuten jedoch ausgelaufene Betriebsstoffe ab und sicherten die Unfallstelle ab. Später übernahm der hinzukommende Gemeindebrandinspektor Volker Bangert die Einsatzleitung.

Die Bundesstraße blieb in diesem Bereich für gut eine Dreiviertelstunde voll gesperrt. Die Fahrzeuge stauten sich in beiden Richtungen mehrere Kilometer weit. Einige Verkehrsteilnehmer wichen über Feldwege aus. Nach der Bergung der Unfallfahrezuge löste sich die Blechlawine nur langsam auf.

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Donnerstag, 18 Oktober 2012 10:41

Gas strömt aus Auto: Feuerwehreinsatz

KORBACH. Gas ist am Morgen aus einem in der Altstadt abgestellten Auto ausgeströmt. Ein Passant hörte ein außergewöhnliches Geräusch und roch Gas, daraufhin verständigte er die Polizei.

Eine Streife der Korbacher Polizei fuhr in die Altstadt, um sich zunächst ein Bild von der Situation zu machen. Tatsächlich trat aus dem Tank eines gasbetriebenen Wagens Gas aus, die Polizei forderte daher über die Leitstelle die Feuerwehr an. Die Brandschützer sperrten die Einsatzstelle aus Sicherheitsgründen ab und warteten das Eintreffen eines Kfz-Mechanikermeisters ab. Dieser ließ Polizeiangaben zufolge das in einer Leitung befindliche Gas kontrolliert ab. Gefahr bestand dabei nach Angaben von Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt nicht.

Laut Polizei war das Fahrzeug eines Korbachers erst vor Kurzem betankt worden. Vermutlich habe eine Undichtigkeit an einer Zuleitung das Ausströmen von Gas aus der Leitung - nicht aber aus dem eigentlichen Tank - ermöglicht. Schaden entstand nicht.

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WELLEN. Beim Versuch, einen ausgedienten Flüssiggastank zu reinigen, hat ein Einwohner von Wellen am Donnerstagnachmittag Großalarm für Feuerwehren und Rettungsdienst ausgelöst. Nach drei Stunden und intensiven Messungen wurde Entwarnung gegeben.

Gegen 13.30 Uhr bemerkten Anwohner des Bonifatiusweges in der Ortsmitte Gasgeruch und alarmierten die Leitstelle. Die Feuerwehren aus Bad Wildungen und Wega, aus Hemfurth-Edersee, Bergheim-Giflitz, Wellen und Anraff rückten mit insgesamt 49 Einsatzkräften aus. Später kam ein weiterer Messtrupp der Feuerwehr Waldeck hinzu. Das Rote Kreuz war mit einem Rettungswagen vor Ort. Parallel dazu wurde der Flüssiggas-Sicherheitsdienst als Fachberater für die Einsatzkräfte zur Hilfe gerufen.

Auch ein Mitarbeiter der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) war mit einem Messgerät auf Lecksuche. Er konnte rasch ausschließen, dass es sich um das Erdgasnetz der EWF handelt, sondern um Flüssiggas. Das war mit dem Spülwasser des alten Gastanks in die Kanalisation gelangt. Die höchste Gaskonzentration hat er in der Friedrichsstraße gemessen. "Es bestand aber keine Explosions- oder Gesundheitsgefahr", sagte er.

Die Feuerwehren sperrten den Ortskern großräumig ab und begannen mit umfassenden Messungen zunächst in den Straßen und dann in den Kellern von etwa 28 Häusern. Denn Flüssiggas ist ein Schwergas, das sich an tiefen Punkten absetzt.

Etwa 30 Bewohner der betroffenen Häuser im Ortskern wurden vorsichtshalber ins Gemeinschaftshaus evakuiert, berichtete die Einsatzleitung. Nach Abschluss der Messungen begann die Feuerwehr, die Kanalisation im Ortskern mit Wasser aus den Hydranten durchzuspülen.

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