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KORBACH. Nach einem Unfall auf der Bundesstraße 252 am Melm, wurden eine Streife der Polizeistation Korbach, zwei Rettungstransportwagen, ein Notarzt und der Hilfeleistungszug der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert - zwei Frauen wurden verletzt, beide kamen ins Krankenhaus.

Ereignet hatte sich der Unfall am Montag gegen 13 Uhr auf der Korbacher Ortsumgehung, am Abzweig nach Meingeringhausen. Wie die Polizei mitteilt, befuhr zum angegebenen Zeitpunkt die Fahrerin (34) eines Audi mit Korbacher Zulassung die Bundesstraße 251 aus Richtung Meineringhausen. Zeitgleich steuerte eine Polo-Fahrerin (60 Jahre aus Herford) ihren Pkw aus Richtung Frankenberg kommend in Fahrtrichtung Lelbach. Im Kreuzungsbereich fuhr der schwarze Audi über die Haltelinie auf die B 252 auf, ohne erkennbar nach rechts oder links abbiegen zu wollen. Dabei übersah die 34-Jährige den vorfahrtsberechtigten, von links herannahenden Polo. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der grüne Polo um 180 Grad gedreht und im Anschluss in die Leitplanke gedrückt wurde.

Audi rollt auf Bundesstraße

Laut Zeugenaussagen hatte die Frau aus Vöhl keinerlei Anstalten gemacht ihren schwarzen Audi zu stoppen oder gar in Richtung Frankenberg oder Lelbach zu lenken. Vielmehr rollte der Audi geradeaus auf die Leitplanke zu. Es besteht daher die Annahme, dass die Frau zum Unfallzeitpunkt aufgrund eines medizinischen Notfalls nicht mehr in der Lage war ihren Pkw abzubremsen. Der Notarzt entschied daher, die bewusstlose Frau ins Korbacher Krankenhaus bringen zu lassen. Vernehmungsfähig ist die Unfallverursacherin (Stand 18 Uhr) bislang nicht. Mit leichteren Verletzungen kam auch die Frau aus Herford ins Korbacher Krankenhaus, die Dame konnte jedoch Angaben zum Unfallhergang machen.

Feuerwehr im Einsatz

Mit dem Hilfeleistungszug der Freiwilligen Feuerwehr Korbach rückte auch das Einsatzleitfahrzeug und Stadtbrandinspektor Carsten Vahland zur Unfallstelle aus. Die zunächst in der Alarmmeldung mitgeteilte Darstellung, dass eine Person im Fahrzeug eingeklemmt sei, bestätigte sich nicht. Vorsorglich wurden die Batterien an beiden Fahrzeugen abgeklemmt, der Brandschutz sichergestellt und der Rettungsdienst unterstützt. Auf Bitten der Polizeibeamtin übernahm die Feuerwehr die Verkehrssicherung an der Unfallstelle. Zwei Trupps nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf und streuten Ölbindemittel auf die Fahrbahn, um Folgeunfälle zu verhindern. 

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Gesamtsachschaden beziffert die Polizei auf rund 12.000 Euro. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort an der Bundesstraße 252 am 29. März 2021

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KORBACH. Ein technischer Defekt in einem Volkswagen führte am Sonntag zu einem Fahrzeugbrand am Stadtrand von Korbach - trotz eines schnellen Löschangriffs durch die Freiwillige Feuerwehr, konnte der Polo nicht vor der Zerstörung bewahrt werden.

Wie Stadtbrandinspektor Carsten Vahland gegenüber unserer Redaktion mitteilte, wurde die Feuerwehr um 11.45 Uhr zur Ziegelhütte 3a beordert, mit dem Hinweis auf einen brennenden Pkw. Zeugen hatten einen Knall gehört und eine Rauchentwicklung im abgestellten Polo bemerkt - daraufhin ging der Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein. Mit 16 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr an und erkannte eine schwarze, bereits zersprungene Frontscheibe am Zielobjekt. 

Unter Atemschutz ging ein Trupp mit einem C-Rohr zum Schnellangriff über, nachdem die Beifahrertür geöffnet worden war. Nach Angaben der Feuerwehr hatte sich, vermutlich durch einen technischen Defekt, ein Schwelbrand gebildet, der die Frontscheibe bereits zum Bersten gebracht hatte. Durch die Sauerstoffzufuhr brannte das Armaturenbrett und hatte den Innenraum des Volkswagens bereits stark verqualmt. Aufgrund der Untersuchung geht die Polizei nicht von Brandstiftung aus und vermutet ebenfalls einen technischen Defekt im Armaturenbrett des schwarzen Polos.

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KORBACH. Gleich mehrere Einsätze mussten die Kameraden der Korbacher Feuerwehr, der Rettungsdienst und auch die Polizei am Mittwochmorgen bewältigen. Zunächst wurde die Freiwillige Feuerwehr Korbach um 10.09 Uhr zu einem Rettungseinsatz "An der Kuhbach" alarmiert. Dort hatte ein Fast-Food Unternehmen eine Firma für Kältetechnik aus Eschenau, mit Reparaturarbeiten auf dem Dach beauftragt. Um auf das Dach zu gelangen, musste die beiden Handwerker eine Sprossenleiter hinaufsteigen.

Während einer der Fachkräfte noch auf dem Flachdach verweilte, versuchte der 62-jährige Chef die Leiter hinabzusteigen, rutsche aber mit dem rechten Fuß ab und kippte nach hinten - dabei brach das Fußgelenk. Ein Transport über den normalen Einstieg konnte nicht durchgeführt werden - daher entschloss sich der Notarzt die Freiwillige Feuerwehr anzufordern. 15 Einsatzkräfte rückten um 10.19 Uhr mit drei Fahrzeugen an. Unter der Leitung von Sascha Franken wurde der Patient schonend mit der Drehleiter vom Dach geholt und dem Rettungsdienst übergeben - nach der medizinischen Erstversorgung konnte der Verletzte mit dem RTW ins Korbacher Krankenhaus verlegt werden.

Brandmeldeanlage im Industriegebiet

Noch während der Rettungsmaßnahmen bei McDonald´s schrillten die Alarm-Handys erneut bei der Freiwilligen Feuerwehr Korbach, sodass ein Teil der Kameraden um 11.09 Uhr ins Industriegebiet ausrückte - dort hatte bei einem Unternehmen die Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei Eintreffen der Freiwilligen konnte aber Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich nach Auskunft von Carsten Vahland um einen Fehlalarm.

Polizei nimmt Verkehrsunfallflucht auf

Auch die Kollegen von der Polizei hatten nach ihrer Arbeit bei McDonald`s einiges zu tun. Dem Besitzer eines gegenüber dem Fast-Food Lokals liegenden Steinmetzgeschäftes wurde übel mitgespielt. Ein bislang Unbekannter muss in der Zeit zwischen Dienstag 17 Uhr und Mittwoch 9 Uhr mit seinem Fahrzeug zwei Zaunelemente gegenüber der Einfahrt zu McDonald´s beschädigt haben. Ohne seinen Pflichten nachzukommen, entfernte sich der Täter vom Unfallort im Nordring. Schadenshöhe: 1000 Euro. Hinweise zum Unfallverursacher nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05631/9710 entgegen.

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Sonntag, 03 Januar 2021 17:02

Wasserrohrbruch - Feuerwehr rückt aus

KORBACH. Knöchelhoch stand das Wasser im Keller eines Fachwerkhauses in der Korbacher Altstadt am 2. Januar des neuen Jahres. Mit zwei Fahrzeugen rückte die Freiwillige Feuerwehr in die Stechbahn aus.

Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland wurden die Kameraden gegen 21.40 Uhr am Samstag über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Nachdem der Einsatzleiter die Lage vor Ort im Heizungskeller sondiert hatte, setzte er einen Trupp ein, der mittels Saugpumpe den Heizungskeller vom Wasser befreite. Zuvor war aus Sicherheitsgründen die Stromversorgung vom Netz genommen worden. Parallel zu dem Einsatz im Inneren des Hauses sicherten die Kameraden im Außenbereich mit Pylonen den Einsatz gegen den fließenden Verkehr ab.

Ursache für den Wassereinbruch war ein Defekt an einem Wasserrohr. Etwa eine Stunde dauerte der Einsatz der Ehrenamtlichen.

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KORBACH. Vermutlich führte Montagmorgen Unachtsamkeit im Straßenverkehr zu einem Unfall in der Straße Am Ziegelgrund - der Gesamtsachschaden beläuft sich auf 3500 Euro, die Korbacher Feuerwehr rückte mit dem Hilfeleistungszug an.

Ereignet hat sich der Unfall gegen 9.25 Uhr, als ein 81-jähriger Mann aus Korbach mit seinem Ford die Straße Am Ziegelgrund aus Richtung Stadtmitte befuhr. Augenscheinlich wollte der Fahrer seinen silbergrauen Ford nach links auf den Parkplatz der Firma Meckelburg steuern - dieses Vorhaben scheiterte aber an dem aus Richtung Bundesstraße 251 (Horizontkreisel) herannahenden VW-Crafter eines Malerbetriebs aus Korbach. Der Fahrer (45) des weißen Crafter war so überrascht, dass er einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. An dem Firmenwagen entstand Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Unter anderem wurde der Kühlerbereich beschädigt, sodass die Freiwillige Feuerwehr Betriebsstoffe aufnehmen musste. Ebenfalls abgestreut wurde ein 30 Meter lange Ölspur.

Um die Unfallstelle schnell räumen zu können, haben Polizei- und Feuerwehrkräfte den Ford von der Straße geschoben. Eine RTW-Besatzung des DRK war vor Ort, verletzt wurde aber niemand. Ebenfalls im Einsatz war das Abschleppunternehmen Heidel aus Sachsenhausen. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 14. Dezember 2020 in Korbach.

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KORBACH. Die Feuerwehr Korbach wurde Samstagabend gegen 17.20 Uhr zu einem Brand in der Feldgemarkung zwischen der ehemaligen belgischen Kaserne und Gut Dingeringhausen alarmiert. Gemeldet wurde der Brand eines Strohlagers mit 50 großen Quaderballen.  Bei Eintreffen der Kräfte standen die Ballen bereits im Vollbrand. Alarmiert wurde der Löschzug der Kernstadt, die Brandbekämpfung erfolgte unter Atemschutz mit mehreren C-Rohren. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch zwei ortsansässige Landwirte, die das brennende Stroh mit Schleppern und einem Radlader auseinander zogen. So war es möglich, auch die letzten Glutnester abzulöschen. Die Wasserversorgung wurde mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr sichergestellt werden.

Die Ermittlungen der Polizeistation Korbach vor Ort ergaben den Verdacht, dass die Strohballen vorsätzlich in Brand gesetzt wurden. In den letzten Tagen ging bei der Polizei Korbach ein anonymes Schreiben zu diesem Brandfall ein. Da der Verfasser dieses Briefes ein wichtiger Zeuge sein könnte, wird er gebeten, sich bei der Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

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KORBACH. Anstrengender Wochenstart mit sechs Einsätzen in 36 Stunden: Für die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Korbach hat die Woche sehr arbeitsintensiv begonnen. In der Nacht von Montag auf Dienstag erfolgte bereits um 1.50 Uhr die erste Alarmierung. Ein kompletter Löschzug wurde in Marsch gesetzt, da die Brandmeldeanlage in einem größerem Gaslager ausgelöst hatte. Vor Ort gestaltete sich die Erkundung sehr schwierig. Das frostige Wetter sowie die ausgelöste Berieselungsanlage zum Niederschlagen eventueller Dämpfe tat ihr übriges.

Am Montagmittag war der Löschzug erneut gefordert. Über die Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus wurde bereits berichtet. Nur drei Stunden später gegen 16 Uhr benötigte der Rettungsdienst in der Arolser Landstraße Unterstützung. Mit der Drehleiter wurde ein Patient aus dem Dachgeschoss schonend zum bereitstehenden RTW transportiert. Die Arolser Landstraße musste dafür im Berufsverkehr vorübergehend voll gesperrt werden.

In der folgenden Nacht war die Ruhe um 4.49 Uhr vorbei. Der Hilfeleistungszug rückte zur einer Türöffnung aufgrund eines medizinischen Notfalls aus. Um 10.35 Uhr folgte der nächste Großalarm für den Löschzug. Die automatische Brandmeldeanlage eines großen Kreditinstitutes hatte ausgelöst. Rasch konnte Entwarnung gegeben werden, die Erkundung im Gebäude ergab, dass Bauarbeiten vermutlich der Auslöser waren.

Nur eine knappe Stunde später war abermals der Hilfeleistungszug gefragt. Eine größere Ölspur im Stadtgebiet galt es, abzustreuen, um die Gefahr für den fließenden Verkehr sowie für die Umwelt zu vermeiden. "Ein großer Dank an die ehrenamtlichen Kräfte, die ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Ebenso ein Dank an die Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern den nötigen Freiraum gewähren", so Stadtbrandinspektor Carsten Vahland.

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KORBACH. In diesen Herbsttagen finden üblicherweise Alarmübungen der Freiwilligen Feuerwehren statt, um den Ausbildungsstand vor den Wintermonaten nochmals zu definieren. Wie macht man dies, wenn der Ausbildungsbetrieb mit Blick auf die Systemrelevanz noch immer coronabedingt eingeschränkt ist und eine einheitsübergreifende Ausbildung vermieden werden muss?

Die Verantwortlichen der Feuerwehren der Großgemeinde Korbach haben dazu eine Lösung erarbeitet und erfolgreich in die Tat umgesetzt. "Begreifen wir die Krise einfach als Chance und nutzen unsere Möglichkeiten", das war die Devise der Korbacher Stadtbrandinspektoren. Erst kürzlich wurde eine neue Führungskomponente, die sog. Örtliche Technische Einsatzleitung (ÖTEL), einsatzbereit gemeldet. Diese Einheit sollte in das Übungsgeschehen ebenfalls integriert werden.

Schnell war der Gedanke gefasst: die Simulation einer größeren Schadenslage, die zum einen von der ÖTEL zentral geführt werden kann, zum anderen aber auch zulässt, dass jede Wehr autark nur in ihrem Ortsteil arbeiten kann. Die Führungskräfte der Wehren wurden in die Planung mit einbezogen, sodass auch die örtlichen Voraussetzungen und Besonderheiten berücksichtigt werden konnten. Schlussendlich ergaben sich zwei Übungseinheiten mit jeweils sieben beteiligten Ortsteilswehren, die am Montag- und Dienstagabend in Form von Alarmübungen zur Durchführung gelangten. An beiden Abenden waren jeweils 14 verschiedene Einsatzszenarien abzuarbeiten. Den Auftakt machte jeweils die Alarmierung der ÖTEL, die in Korbach ebenfalls auf zwei Gruppen aufgeteilt ist. Das komplette digitale Lagezentrum im Stützpunkt konnte in weniger als 15 Minuten aufgebaut und einsatzbereit gemeldet werden.

Im zweiten Schritt wurden die jeweils beteiligten sieben Ortsteilswehren alarmiert und in Bereitschaft versetzt. Nach Eingang der simulierten Notrufe koordinierte die ÖTEL die Arbeit aller sieben Wehren zeitgleich. Dies war eine besondere Herausforderung und erforderte  bei der Kommunikation im Funkverkehr ein großes Maß an Disziplin und Können. Besonderes Fachwissen war auch bei den Wehren vor Ort gefragt. Die insgesamt 28 Einsatzszenarien waren sehr breit gestreut: umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und brennende Immobilien mit eingeschlossenen Personen waren ebenso dabei wie technische Hilfe bei Verkehrsunfällen, bei Arbeitsunfällen oder auch die Vermisstensuche in Waldgebieten.

Insbesondere bei den Brandszenarien kamen auch zahlreiche Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Nach Abschluss der Übungen konnte ein überaus positives Fazit gezogen werden. Die Stadtbrandinspektoren Carsten Vahland, Sascha Franken und Arno Zenke lobten das Engagement der eingesetzten Kräfte. "Unter den besonderen Bedingungen der Pandemie haben wir gemeinsam einen Weg gefunden, die Ausbildung weiter voranzutreiben. Das neue Übungskonzept ist zwar aus der Krise geboren, wird aber unsere künftige Arbeit sicher weiter begleiten".

Neben den Ausbildungseinheiten für die 14 Ortsteilswehren arbeitet auch die Kernstadtwehr seit vielen Wochen auf der Grundlage eines speziell ausgearbeiteten Ausbildungskonzeptes. Die Größe der Wehr macht eine Ausbildung in Kleingruppen erforderlich, um die notwendigen Nahkontakte auf ein Mindestmaß zu reduzieren. "Wir zollen dem Führungs- und Ausbildungsteam der Kernstadtwehr ganz großen Respekt. Durch die Ausbildung in Kleingruppen hat sich der zeitliche Aufwand vervierfacht. Eine herausragende Leistung, die das besondere Engagement deutlich macht", loben die Stadtbrandinspektoren.

Besondere Alarmübungen sind aufgrund der höheren Einsatzzahlen in der Kernstadt nicht zwingend notwendig. Im laufenden Jahr stehen schon über 150 Einsätze in der Statistik der gesamten Großgemeinde. "In diesem besonderen Zeiten leisten die Feuerwehren tatsächlich etwas Besonderes" macht Stadtbrandinspektor Carsten Vahland deutlich. "Für mich ist immer ganz besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass diese Arbeit in unserer Region komplett ehrenamtlich abgeleistet wird". Am Feuerwehrdienst Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen. 

Link: Freiwillige Feuerwehr Korbach

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KORBACH. Nachdem die Beamten der Korbacher Polizei im Laufe des Tages bereits zwei Unfälle aufgenommen hatten, ging erneut ein Notruf bei der Wache um 15.46 Uhr ein. In der Alarmierung hieß es, dass zwei Fahrzeuge bei Gut Dingeringhausen kollidiert und zwei Personen im Fahrzeug eingeklemmt seien.

Diese Meldung erreichte auch die Freiwillige Feuerwehr Korbach, den Promedica Rettungsdienst und das Deutsche Rote Kreuz. Ebenfalls angefordert wurde der Notarzt - später sogar der Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen. Zwei Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert, eine schwerverletzte Frau kam mit dem Rettungshubschrauber nach Marburg ins Klinikum.

Was war geschehen?

Gegen 15.30 unternahm ein 44-jähriger Mann aus Oberhausen mit einem Mercedes eine Probefahrt von Korbach in Richtung Gut Dingeringhausen. Seine Beifahrerin, eine 46-Jährige aus Herford saß auf dem Beifahrersitz. Nach Aussagen einer Zeugin hielt der 44-Jährige den silbergrauen Benz an, um auf der Fahrbahn zu wenden und wieder in Richtung Korbach zu fahren. Dazu sollte es jedoch nicht mehr kommen. Eine Frau (64) aus Diemelsee befuhr ebenfalls die Landestraße 3073 vom Korbach in Richtung Flechtdorf, wurde aber vom Wendemanöver des vorausfahrenden Benz völlig überrascht. Mit der Front ihres blauen Citroen stieß die Frau aus Sudeck in die Fahrerseite des Benz.

Feuerwehr im Einsatz

Gemeldet waren zwei eingeklemmte Personen in ihren Fahrzeugen. Stadtbrandinspektor Carsten Vahland rückte mit mehreren Einsatzfahrzeugen, darunter auch dem Rüstwagen und 18 Freiwilligen zur Einsatzstelle aus. Umgehend wurde der Brandschutz sichergestellt und Kontakt zur Polizei und den Rettungskräften aufgenommen. Wie Carsten Vahland an der Einsatzstelle mitteilte, konnten  sich die Personen selbstständig aus ihren Fahrzeugen befreien, der Einsatz von technischem Gerät war daher nicht nötig. In Absprache mit der Polizei wurde im Rahmen der beidseitigen Verkehrslenkung die L 3076 für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgte von Flechtdorf kommend über Helmscheid. Völlig dicht war die Straße an der alten Belgierkaserne aus Richtung Korbach kommend, um abfahrende Rettungswagen nicht zu behindern. Weitere Tätigkeiten bestanden darin, den Rettungsdienst zu unterstützen und die Fahrbahn von umherliegenden Fahrzeugteilen und Schmutz zu befreien. 

Notarzt fordert Christoph Siegen an

Nachdem der Notarzt, unterstützt von den Rettungssanitätern die Schwere der Verletzungen einschätzen konnte, wurde der Rettungshubschrauber Christoph 25 angefordert. Der gelbe Hubschrauber landete nach 23 Minuten Anflugzeit auf einer abgemähten Wiese in der Nähe der Unfallstelle. Mit dem RTW wurde die schwerverletzte Frau aus Herford zum Hubschrauber gefahren und anschließend nach Marburg geflogen, der Fahrer des Benz kam mit dem RTW nach Frankenberg, die verletzte Frau aus Diemelsee mit dem DRK-Transporter nach Korbach ins Krankenhaus.

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Das Abschleppunternehmen Heidel wurde mit dem Abtransport des blauen Citroen beauftragt. In Eigeninitiative holte der Autohändler den Benz ab. Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die Landesstraße gesperrt werden. (112-magazin.de)

Link: Unfallstandort am 4. Juli 2020 bei Gut Dingeringhausen.

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VÖHL/FRANKENAU. Dem schnellen Handeln der Freiwilligen Feuerwehren aus Altenlotheim, Schmittlotheim und Korbach ist es zu verdanken, dass sich die Umweltverschmutzung auf der Bundesstraße 252 bei Schmittlotheim in Grenzen hält - 38 Einsatzkräfte waren unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Marco Amert im Einsatz, um auslaufende Betriebsstoffe abzustreuen, Ölsperren zu errichten und die Eder, sowie die Lorfe vor Umweltschäden zu schützen.

Professionelle Arbeit der Feuerwehren

Wie bereits wenige Minuten nach dem Unfall von der Einsatzstelle berichtet werden konnte (zum Artikel hier klicken) waren zwei Pkws und ein Lkw am Montag gegen 13.20 Uhr zusammengestoßen. Dabei wurde der Dieseltank des Lkws des aufgerissen, sodass sich eine große Menge Dieselkraftstoff auf der Fahrbahn verteilten konnte. Der restliche Kraftstoff wurde von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Dieseltank abgepumpt. Auch der beschädigte Golf hatte beim Aufprall auf den Lkw Betriebsstoffe verloren, die aufgefangen und gebunden werden mussten. Hinzugezogen wurde ein Mitarbeiter von der unteren Wasserbehörde des Landkreises Waldeck-Frankenberg, um die Umweltschäden zu begutachten und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Allerdings sorgte das professionelle Handeln der Feuerwehrkräfte dafür, dass nur geringe Mengen an Diesel ins Erdreich eindringen konnten. 

Fachdienst Umwelt gibt Entwarnung

Nach eingehender Beratung wurde beschlossen das kontaminierte Erdreich auszubaggern. Wie Manfred Emde, vom Fachdienst Umwelt auf Nachfrage mitteilt, waren etwa 30 bis 40 Liter Dieselkraftstoff ins Erdreich an der Bankette geflossen. Etwa 15 Zentimeter tief musste die Grasnarbe abgetragen und in einen Container zur Entsorgung gefüllt werden. Damit wurden am Dienstagvormittag gegen 9 Uhr Mitarbeiter von Hessen-Mobil beauftragt. Die Kosten dafür schätzt Marco Lingemann, Pressesprecher von Hessen-Mobil auf einen vierstelligen Betrag

Maximalschäden von 70.000 Euro

Bei dem Unfall sind Gesamtsachschäden von 63.000 Euro entstanden. Die Kosten von ca. 7000 Euro für die Baggerarbeiten an der B252 und das Entsorgen des kontaminierten Erdreichs kommen hinzu.

Link: Unfall auf der B252: Eine Frau schwerverletzt, hoher Sachschaden (Fotostrecke)


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