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KASSEL. Am Donnerstag, 29. Juli, um 20.08 Uhr, kam es auf der Fulda im Bereich der Schwimmbadbrücke zu einem Zusammenstoß von zwei Sportbooten. Beide Sportboote befuhren die Fulda in gleicher Richtung, als das vorausfahrende Sportboot, besetzt mit sieben Personen, unvermittelt den Kurs änderte.

Das dahinter fahrende Sportboot, besetzt mit einer Person, konnte vermutlich aufgrund des geringen Abstandes nicht mehr ausweichen, sodass es zum Zusammenstoß kam. Infolge des Aufpralls gingen drei Personen über Bord, welche aber durch die anderen Unfallbeteiligten gerettet werden konnten. Eine Person wurde schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Drei weitere Personen wurden leicht verletzt.

Am vorausfahrenden Sportboot entstand erheblicher Sachschaden während am auffahrenden Sportboot nur leichter Sachschaden festzustellen war. Beide Boote waren weiterhin schwimmfähig. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Beide Sportbootfahrer standen unter leichtem Alkoholeinfluss. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Wasserschutzpolizei Kassel, von dort werden weitere Ermittlungen geführt. (ots/r)

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Publiziert in Retter

CÖLBE. Ein spektakulärer Unfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag auf der Landesstraße 3089 kurz hinter Cölbe. Der Fahrer eines Sattelzuges erlitt dabei glücklicherweise nur leichte Verletzungen.

Wie die Polizei in Marburg mitteilt, befuhr ein 61-Jähriger aus dem Neckar-Odenwald-Kreis gegen 14.40 Uhr auf der Kasseler Straße in Cölbe in Richtung Wehrda. Kurz hinter dem Ortsausgang geriet der Brummi-Fahrer eigenen Angaben zufolge mit einem Reifen gegen einen Bordstein. Der 61-Jährige verlor die Kontrolle über seinen 40-Tonner, er kam nach links von der Straße ab, durchbrach ein Brückengeländer und stürzte mehrere Meter in die Tiefe.

Letztendlich landete der Sattelzug teilweise in der Lahn, ohne sich zuvor zu überschlagen. Ein Notarzt untersuchte den Mann vor Ort. Er erlitt nach derzeitigen Erkenntnissen nur leichte Verletzungen. Vorsorglich wurde er zur weiteren Untersuchung in die Uni-Klinik Marburg gebracht. Alkohol spielte bei dem Unfall keine Rolle. Zur Schadenshöhe kann momentan noch keine Aussage getroffen werden. Die Straße zwischen Cölbe und Wehrda ist derzeit voll gesperrt. Nach dem Unfall traten aus dem Sattelzug erhebliche Mengen Dieselkraftstoff aus. Die Feuerwehr richtete eine Ölsperre auf der Lahn ein, anstehende  Bergungsarbeiten dürften noch mehrere Stunden andauern. 

Unfallzeugen melden sich bitte bei der Polizeistation Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Publiziert in Feuerwehr

BERNDORF/TWISTE.  Mit seinem 36 Tonnen schweren Bergekran ist am Montag ein 35 Jahre alter Mann auf der Bundesstraße 252 von der Fahrbahn abgekommen und in der Twiste gelandet - wie durch ein Wunder blieb der Fahrer unverletzt.

Gegen 15.15 Uhr befuhr der Warburger von Berndorf kommend die B 252 in Richtung Twiste, als der Koloss nach rechts auf die Bankette geriet. Das weiche Erdreich hielt der tonnenschweren Belastung nicht stand und gab nach, sodass der Kran seitlich in die Twiste stürzte. Unverletzt konnte sich der Warburger aus dem Führerhaus befreien und über sein Handy die Notrufnummer wählen.

Die alarmierten Wehren aus Berndorf und Korbach rückten zur Unfallstelle an der B 252 aus und bauten Ölsperren auf, während die Bad Arolser Feuerwehr für Nachschub sorgte. Einsatzkräfte aus Twiste und Braunsen setzten ebenfalls Ölsperren vor dem Twistesee und am Gemeindehaus im Ortskern, um auslaufende Betriebsstoffe zu binden. Dazu wurden Eisenpflöcke in den Fluss geschlagen und mit Brettern ausgeschalt - im Nachgang wurden Ölwürfel ausgelegt, die einen Großteil der Schmiermittel aufnahmen. Wie Einsatzleiter Stefan Rößner vor Ort gegenüber 112-magazin.de mitteilte, befanden sich etwa 600 Liter Diesel und 200 Liter Hydrauliköl im umgestürzten Kranwagen. Um die Fließgeschwindigkeit der Twiste zu verlangsamen, entschlossen sich Gemeindebrandinspektor Rößner und sein stellvertreter Marc Wäscher, mit sechs B-Schläuchen Bypässe zu legen. Dazu wurden zwei Einsatzfahrzeuge von der Bundesstraße über die Twiste in die Wiese verlegt und große Wassermengen vor dem umgekippten Kran aus der Twiste gesaugt und dem Fluss hinter dem Kran wieder zugeführt.

Währen dieser Arbeiten musste die Bundesstraße durch Polizeikräfte halbseitig gesperrt werden, die Beamten regelten den Verkehr, bis um 17.15 Uhr, Hessen-Mobil die Straße auf Anweisung der Polizei komplett sperrte und die Beschilderung aufbaute. Der Verkehr wurde über Mühlhausen und Berndorf, sowie in umgekehrte Richtung umgeleitet. Die beiden aus Kassel angeforderten Bergekräne erreichten ihr Ziel bereits um 16.45 Uhr und benötigten bis 18.20 Uhr, um den 36-Tonner aus dem Graben zu hieven.

Insgesamt waren mehr als 50 Freiwillige der Feuerwehren im Einsatz. Auch der Leiter der unteren Wasserschutzbehörde war vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Um 21 Uhr konnte die  Bundesstraße für den Verkehr wieder freigegeben werden  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bundesstraße 252

Publiziert in Feuerwehr

KASSEL. Durch den anhaltenden Dauerfrost frieren auch die nordhessischen Flüsse großflächig zu. Insbesondere an Fulda und Werra sind mittlerweile zahlreiche Gewässerabschnitte mit einer vermeintlich tragfähigen Eisschicht bedeckt.

In diesem Zusammenhang weist die Wasserschutzpolizei darauf hin, dass das Betreten der Eisflächen an Fulda, Werra und Weser zwar nicht generell verboten, aber dennoch ausgesprochen riskant ist. Die genannten Flüsse frieren, bedingt durch die vorhandenen Strömungen, ungleichmäßig zu. So sind zum Beispiel im Stadtgebiet Kassel flache Uferbereiche mit einer tragfähigen Eisschicht bedeckt, während in Flussmitte oder unter Brücken noch eisfreie Wasserflächen vorhanden sind. Ein sicheres Betreten ist damit nicht gewährleistet.

Darüber hinaus gibt es teilweise Sonderregeln für die Fischerei. An Fulda, Werra und Weser dürfen bestimmte Bereiche zum Zwecke des Eisangelns nicht betreten werden. Betroffen davon ist zum Beispiel die Fulda zwischen Staufenberg-Spiekershausen und Hann. Münden. (ots/pfa) 

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MARSBERG/BREDELAR. Nur wenige Kilometer von Adorf entfernt ist heute eine 48-jährige Frau ums Leben gekommen. Am Freitagmorgen meldete ein Lokführer der Polizei ein Auto, das in Bredelar an der Straße "Am Bellerstein" mitten im Fluss Hoppecke stand. Vor Ort fand die Polizei die Situation genau wie von dem Zeugen geschildert vor. Insassen des Fahrzeugs waren nicht aufzufinden.

Aufgrund der aktuell Hochwasser führenden Hoppecke, der damit einhergehenden starken Strömung und der sehr niedrigen Wassertemperatur bestand die Befürchtung, dass die Fahrerin und gleichzeitig Halterin des Pkw, die aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Auto in den Fluss geriet, von der Strömung mitgerissen worden sein könnte. Daher wurden sofort umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, in deren Rahmen ein Polizeihubschrauber, ein sogenannter Mantrailing-Hund, die Feuerwehr, Taucher des DLRG und Polizeibeamte an und in dem Fluss versuchten, die möglicherweise mitgerissene Person zu finden. Um kurz vor 17 Uhr wurde die 48 Jahre alte Frau in dem Fluss gefunden. Ein Notarzt konnte aber nur noch den Tod der Frau feststellen.

Um den Pkw aus dem Fluss zu bergen, musste der Bahnverkehr an der Stelle unterbrochen werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den genauen Umständen dauern an. Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich bislang aber nicht ergeben.

Quelle: ots/r

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 21 September 2014 20:36

Sprung in die Fulda: Flucht endet beinahe tödlich

KASSEL. Mit einem Sprung in die Fulda ist ein 33-Jähriger nach einem Übergriff auf eine junge Frau seinem Verfolger entwischt. Der Mann aus Äthiopien wurde schließlich gerettet und festgenommen. An der Aktion waren neben Polizei auch Feuerwehr, Rettungsdienst und Mitglieder eines Motoryachtvereins beteiligt.

Den Ermittlungen der Polizei zufolge hatte der 33-jährige Mann am Samstagabend eine 19-jährige Frau aus Kassel unbemerkt bis zu ihrer Wohnungstür verfolgt. Hier kam es dann zu einem Gerangel zwischen den beiden Beteiligten, in deren Verlauf die junge Frau laut um Hilfe schrie. Ein Nachbar hörte die Hilferufe und eilte zu der Frau, woraufhin der Mann zu Fuß flüchtete. Der Täter lief zur Fulda und sprang in den Fluss.

Hinzu gerufene Polizisten sahen den polizeibekannten Mann treibend in der Fulda. Hier drohte er in Richtung Schleuse mit dem Walzenwehr abzudriften. Ein Motorbootfahrer des Nautic-Clubs Kassel (Motoryachtverein an der Wallstraße) stellte spontan sich und sein Motorboot für die Rettung zur Verfügung. Ein mitfahrender Polizeibeamter versuchte den Schwimmenden zunächst zu retten, was dieser aber ablehnte. Im Gegenteil, er verlangte "freien Abzug", den ihm die Polizei auch in Aussicht stellte.

Die weitere Beobachtung durch Polizei, Feuerwehr und andere Motorbootfahrer ergab ein ambivalentes Bild: Mal nahm der Flüchtige den zugeworfenen Rettungsring an Anspruch, mal ließ er sich auch in ein Boot ziehen, um dann wieder in die Fulda zu springen. Nach gut 50 Minuten war dann das Spiel zu Ende. Ein Polizist ergriff den Täter im Wasser und hielt ihn so lange fest, bis man gemeinsam das rettende Ufer erreichte.

Hier warteten weitere Beamte, die ihren Kollegen bei der Festnahme unterstützten. Der 33-jährige Mann aus Äthiopien leistete während Festnahme erheblichen Widerstand. Er wurde anschließend mit einer leichten Unterkühlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht, wo er in einem Wärmebett untergebracht wurde. "Nach seiner Behandlung erwartet ihn eine psychologische Begutachtung, da bei ihm eine Eigengefährdung gesehen wird", sagte am Sonntag ein Polizeisprecher. Wäre der 33-Jährige über das Walzenwehr hinweg getrieben worden, so hätte er dies nach Einschätzung der Polizei nicht überlebt.

Was der Mann von der jungen Frau letztendlich wollte, war zunächst nicht bekannt. Die 19-Jährige, die den Täter nicht kannte, war von dem Vorfall geschockt, blieb aber unverletzt. Bei dem Vorfall waren mehrere zivile und uniformierte Kräfte der Polizei im Einsatz. Auch die Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit hohem Personal - und Technikeinsatz vor Ort. Lobenswert ist der Einsatz der Mitglieder des Nautic Club Kassel 1965 e.V., die den Rettungseinsatz mit drei Motorbooten unterstützten.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 07 November 2013 16:35

Junge Männer schleudern mit Porsche in die Fulda

FULDATAL. Mit einem Porsche sind zwei junge Männer aus Kassel und Baunatal am Donnerstag von der B 3 abgekommen und in der Fulda gelandet. Während sich Fahrer und Begleiter aus dem Sportwagen retten konnten, versank der Porsche im Fluss.

Der Wagen war gegen 14.30 Uhr auf der Bundesstraße 3 zwischen dem Fuldataler Ortsteil Wahnhausen und dem Abzweig nach Fuldatal-Knickhagen von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer, ein 29-Jähriger aus Baunatal, und der Beifahrer, ein 23-Jähriger aus Kassel, konnten den in der Fulda versinkenden Wagen selbständig verlassen und ans Ufer schwimmen. Die beiden Männer sind zwischenzeitlich mit Verdacht auf Unterkühlung vorsorglich von Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht worden.

Der 29-jährige Fahrer gab der Polizei gegenüber an, dass er in Richtung Hann. Münden unterwegs war. In einer Linkskurve soll auf regennasser Fahrbahn das Heck des Wagens ausgebrochen und nach rechts von der Fahrbahn gerutscht sein. Dort stürzte der Porsche eine Böschung hinunter, überquerte den darunter verlaufenden Fuß-/Radweg und landete schließlich im Fuldafluss. Nach wenigen Sekunden soll das Fahrzeug dann abgesunken sein.

Die Wasserschutzpolizei meldete, dass der Porsche bei Flusskilometer 97 abgesunken ist. Der Wagen ist von der Wasseroberfläche aus nicht mehr zu sehen. Wo genau das Auto am Grund steht, ist daher unklar. Die Strömung könnte dafür gesorgt haben, dass das Fahrzeug flussabwärts Richtung Hann. Münden getrieben ist. Die Suche und Bergung des Autos soll am Freitag fortgesetzt werden.


Um was für ein Modell es sich handelte, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Unsere Partnerseite hansestadt-korbach.de berichtete am Wochenende von einem Erlkönig aus Zuffenhausen:
Porsche 918 Spyder sorgt in Korbach für Aufsehen (03.11.2013, mit Fotos)

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Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 20 Mai 2012 06:03

Weiße Gasblasen: Brandbombe in der Fulda?

KASSEL. Weiße, aus der Fulda aufsteigende Gasblasen hat ein aufmerksamer Bootseigner entdeckt und der Wasserschutzpolizei gemeldet. Nach deren Einschätzung könnte im Fluss eine Brandbombe aus dem Krieg liegen. Der Kampfmittelräumdienst wurde informiert.

Der Bootseigner meldete seine Beobachtung dem Wasserschutzpolizeiposten Kassel am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr. Demnach sah er weiße Gasblasen auf der Fulda, die etwa 300 Meter unterhalb der Kasseler Schwimmbadbrücke bei Fluss-Kilometer 79,6 aufsteigen. Die beobachteten Blasen hatten einen Durchmesser von etwa 50 bis 60 Zentimeter und lösten sich nach wenigen Sekunden an der Wasseroberfläche auf.

Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelräumdienst sind die aufsteigenden Gasblasen beim direkten Einatmen giftig. Vorsorglich wurde daher die Fulda im Gefahrenbereich halbseitig gesperrt. Vermutlich handelt es sich hier um eine vergleichbare Situation wie im August vergangenen Jahres. Damals wurde nach entsprechenden Meldungen durch Kampfmitteltaucher eine Brandbombe aus der Fulda geborgen. Wann der aktuelle Fund begutachtet und eventuell geborgen wird, ging aus der Meldung der Wasserschutzpolizei nicht hervor.

Publiziert in KS Polizei

TWISTE. Eine Windböe hat am späten Vormittag einen Sattelzug von der B 252 gedrückt. Das Gespann geriet dadurch auf die aufgeweichte und abschüssige Bankette, der Maschinenwagen landete bei dem Verkehrsunfall schließlich in der Twiste.

Der 38 Jahre alte Lkw-Fahrer aus den Niederlanden blieb unverletzt, erlitt aber vermutlich einen Schock. "Ich hatte Angst, große Angst", sagte der Brummifahrer gegenüber 112-magazin.de und betrachtete seine zitternden Hände. Der Niederländer gab der Polizei gegenüber an, dass gegen 11.15 Uhr eine starke Windböe den Auflieger erfasst und nach rechts von der B 252 gedrückt habe. Die rechten Reifen des Gespanns gerieten daraufhin zwischen Berndorf und Twiste kurz vor dem Abzweig nach Mühlhausen auf die Bankette, nun gab es kein Halten mehr. Nachdem der Sattelzug etwa 40 Meter schräg über die abschüssige Bankette gefahren war, schlug der Maschinenwagen in der Twiste ein. Glück im Unglück hatte der Fahrer aber dennoch: Der Auflieger krachte seitlich gegen eine Eiche und riss zwar am oberen Teil auf, der Baum bewahrte das Gespann aber vermutlich vor dem Umstürzen.

Nach dem Unfall rückte nicht nur die Polizei zur Unfallstelle am "Mühlhäuser Hammer" aus, sondern auch die Feuerwehren aus Berndorf und Twiste mit 19 Einsatzkräfte. Sofort errichteten die Brandschützer nach Angaben von Gemeindebransinspektor und Einsatzleiter Volker Bangert eine Ölsperre im Fluss, außerdem sicherten sie die Unfallstelle ab.

Zur Bergung des mit fünf Tonnen Reifen beladenen Lastzugs rückte ein Bergungsunternehmen mit mehreren Fahrzeugen an. Gegen 15 Uhr war es mit einem Kran und einem Schleppwagen gelungen, den beschädigten Sattelzug wieder auf die Straße zu befördern. Dabei mussten die Experten die Bremsanlage des Lastwagens mit Druckluft versorgen, weil die Anlage des Lasters durch den Unfall ausgefallen war. Während der Arbeiten blieb die B 252 bis etwa 16 Uhr voll gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr über Mühlhausen um, sicherte die Bergung ab und stand für den Fall bereit, dass bei den Arbeiten der Dieseltank aufreißt oder andere Betriebsstoffe austreten. Dies war aber nicht der Fall. Außerdem sägten die Brandschützer mehrere stärkere Äste der Eiche ab, damit die Schluppen des Kranwagens sich nicht verhakten.

Kurz nach dem Unfall waren auch Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde zur Einsatzstelle gekommen. Sie verschafften sich ein Bild vom Ausmaß des Schadens und den Auswirkungen auf die Umwelt - ein Handeln über das der Feuerwehr hinaus war aber nicht nötig. Ebenfalls nicht eingreifen musste ein Techniker der Energie Waldeck-Frankenberg - direkt an der Unfallstelle verlief eine über Masten geführte Stromleitung, die der EWF-Mitarbeiter bei Bedarf während des Kran-Einsatzes stromlos geschaltet hätte. Dies sei aber nicht erforderlich gewesen, hieß es.


Anfang Januar war es aus demselben Grund zu einem Lkw-Unfall auf der Korbacher Umgehung gekommen:
Orkanböe löst schweren Lkw-Unfall aus (03.01.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Feuerwehr

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