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ELPE. Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Feuerwehren, Rettungsdienste und die Polizei am Donnerstagmorgen auf die K 16 zwischen Elpe und Gevelinghausen, nahe dem Abzweig nach Andreasberg alarmiert.

Gerade mal fünf Grad Außentemperatur hatte es am frühen Morgen um kurz vor sieben, als die Meldung bei der Leitstelle einging. Niedrige Temperaturen sind für Traumapatienten, also solche, die Verletzungen haben und stark bluten könnten, besonders gefährlich: Fällt die Körperkerntemperatur von normalerweise 37 Grad Celsius auf unter 35 Grad Celsius, wirkt sich dies und jede weitere Abkühlung rasant auf die gerade dann so dringende Blutgerinnung aus. Deshalb ist der Wärmeerhalt bei Unfallopfern – auch im Sommer und auch bei warmen Temperaturen – enorm wichtig.

Dieser Umstand und überhaupt die Schwere der möglichen Verletzungen sind den alarmierten Kräften durchaus bekannt.

Schnelle Hilfe

Bereits wenige Minuten, nachdem die Disponenten der Kreisleitstelle in Meschede die Feuerwehren aus Bigge-Olsberg, Gevelinghausen, Elpe und Siedlinghausen, sowie Rettungswagen aus dem Hochsauerlandkreis, inklusive dem Olsberger NEF in Marsch gesetzt hatten, trafen die ersten Kräfte auf der zwischen zwei Fichtenschonungen gelegenen Kreisstraße ein. Den Freiwilligen Helfern der Feuerwehren und den Hauptamtlichen Kollegen des Rettungsdienstes bot sich ein zermürbendes Bild vor Ort: Zwei Fahrzeuge waren scheinbar frontal kollidiert. Eine Person, so war es in der ersten Meldung angekommen, sei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt worden. Die Wucht des Aufpralls war derart heftig, dass die beiden Fahrzeuge nach der Kollision wieder auseinandergeschleudert wurden. Der weiße Seat, der von einem 40-jährigen Mann aus Winterberg gefahren wurde, steht mit der Front in einer Böschung. Der rote Kleinwagen einer 41-jährigen Olsbergerin steht nahezu quer zur Fahrbahn. 

Zum Glück doch nicht eingeklemmt

„Zum Glück war doch niemand eingeklemmt, und es musste nur die Tür des roten Wagens entfernt werden“, erklärt ein Polizeibeamter vor Ort. Das war vor unserem Eintreffen. Zwar waren wir schon an der Polizeiabsperrung eingetroffen wurden aber von der netten Polizeibeamtin gebeten, zu warten, bis die Verletzten nicht mehr in den Unfallfahrzeugen sind. Außerdem, so erklärte sie uns, sei ein Rettungshubschrauber etwa einen Kilometer von der Unfallstelle entfernt gelandet. Den könnten wir fotografieren – nicht aber aus dieser Richtung. Die Beamtin gibt uns den Tipp, eine kleine Umleitung zu fahren. Denn ansonsten stünden wir vor der Unfallstelle – der Hubschrauber weit dahinter. Da auch die ADAC Luftrettung GmbH, Betreiber vieler Rettungshubschrauber in Deutschland, immer auf Fotos angewiesen ist und diese auch gerne in Kalendern veröffentlicht, ist dies genau der richtige Tipp. So können wir den Hubschrauber abseits der Unfallstelle fotografieren und stören die Arbeiten vor Ort nicht.

Hubschrauber im Einsatz

Nach einigen Minuten Weg treffen wir an der Landestelle ein. „Hallo, Ihr seid schon angekündigt und dürft auch hier parken“, empfängt uns eine Feuerwehrfrau aus Olsberg. Wir gehen zum Hubschrauber, den der Pilot mitten auf einer Kreuzung gelandet hat. „Hallo, wir wissen schon, dass Ihr kommt. Ihr könnt gerne Fotos vom Hubschrauber machen“, so der freundliche Empfang eines Polizeibeamten. Beeindruckt sind wir über die Leistung des Piloten, der seinen „Christoph 8“ aus Lünen so genau in der Lücke positioniert hat, um einen der Verletzten auszufliegen. Nach kurzer Zeit kommt auch er zu uns. „Bitte macht kein Foto, wo ich drauf bin. Ich bin nicht wichtig. Ich bin nur der Busfahrer“, sagt er uns bescheiden und lächelnd. Seinem Wunsch werden wir gerecht. Keine Frage.

Einige Meter weiter steht der Rettungswagen aus Olsberg. Er hat die junge Frau an Bord, aus derem roten Kleinwagen der Motorblock gerissen wurde. Die Patientin wird in professioneller Zusammenarbeit der NAW Besatzung und des Hubschrauberteams für den Flug vorbereitet. Neben dem Hubschrauber steht die Trage – ausgestattet mit blauem Schonbezug, der unter der Einwirkung des kalten Windes an diesem Morgen auf den ersten Blick ein etwas anderes Bild abgibt.

Die Kameraden der Feuerwehr Olsberg sperren die Landestelle und die Straße ab, um ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen und Beschädigungen am Hubschrauber zu vermeiden. Dann kommt der RTW zur Maschine gefahren. Für uns ist klar, dass wir jetzt weggehen. Hinter dem Löschfahrzeug der Olsberger Feuerwehr finden wir Platz, um den Umladevorgang ohne Kameras und Blicke abzuwarten. Dann kommt der „Busfahrer“ und startet seinen Christoph in Richtung der Zielklinik. Wie wir finden, einer der wichtigsten Männer in der gut funktionierenden Rettungskette an diesem Morgen.

Die Unfallstelle

Nun nehmen wir ein erstes Mal selbst die Unfallstelle in Augenschein. „Scheiße. Ich dachte, ich hätte schon alles gesehen“, fährt es meinem jungen Kollegen über die Lippen. „Schau mal, der Seat...“ Mein Kollege fährt auch einen Seat. Kurz ist es still. Die Wucht des Aufpralls wird jetzt erst noch mal richtig deutlich. Der weiße Seat ist in der Front nahezu komplett zerstört. Trotzdem konnte der Fahrer das Fahrzeug noch selbst verlassen, wie die Polizei uns mitteilte.

Der rote Kleinwagen ist ebenfalls schwer beschädigt. Sein Motorblock fehlt. „Der Motorblock liegt hier hinten“, ruft mir ein Feuerwehrmann zu. Er war einer von denen, die einige Minuten zuvor gemeinsam mit dem Rettungsdienst und dem Notarzt um das Leben der beiden Unfallopfer gekämpft haben. Nach dem Einsatz zur Rettung der Frau aus dem Pkw haben die Feuerwehrkameraden Ölbindemittel ausgebracht, während andere sich um Absperrmaßnahmen und die Absicherung des Landeplatzes kümmerten.

Späte Veröffentlichung - die Gründe

Die Polizei war ebenfalls mit einer Straßensperrung beschäftigt. Ebenso mussten sie den Unfallhergang klären. „Wir wissen noch nicht genau, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. Dass es ein Frontalzusammenstoß im Gegenverkehr war, ist klar. Aber wir wissen nicht, warum und wir wissen nicht, wer aus welcher Richtung kam“, erklärt ein Polizeibeamter. Die Beamten haben auch die schwere Aufgabe, die Angehörigen der beiden schwer Verletzten zu informieren. In diesem Zuge hat der Polizeibeamte eine Bitte: „Wartet noch ein wenig mit der Veröffentlichung, damit die Leute das nicht im Internet erfahren“. Das ist keine Frage, dass wir das tun. In der Regel warten wir aus genau diesem Grund ohnehin mehrere Stunden mit der Veröffentlichung schwerer Unfälle und klären eine Veröffentlichung auch vorher noch einmal mit der Polizei ab. Wenn man einmal erlebt hat, wie Angehörige zu einem Unfallort eilen, weil sie durch Handyfotos von zufällig Vorbeikommenden Leuten im Internet darauf aufmerksam wurden, dann macht man es schon automatisch so, dass man sich rückversichert, ob die Familien benachrichtigt wurden. Unsere Leser verstehen sicher, wie es dann dazu kommt, dass ein solcher Bericht erst Stunden nach dem Ereignis veröffentlicht wird.

Oft taucht in diesem Kontext auch die berechtigte Frage auf, ob überhaupt Fotos von Unfällen veröffentlicht werden sollten. Diese Frage müssen wir für uns trotzdem ganz klar mit „Ja“ beantworten. Die meisten schweren Unfälle sind eine Folge überhöhter Geschwindigkeit. Und auch hier gilt, dass ein Foto mehr sagt, als tausend Worte. Wir gehen sogar in Fahrschulen, in Berufsschulen, oder auf öffentliche Veranstaltungen und stellen – manchmal auch in Zusammenarbeit mit der Polizei – eben genau solche Fotos aus, um ein Bewusstsein zu schaffen und um vielleicht nur bei einem Menschen im richtigen Moment eine richtige Reaktion auszulösen.

Auch ist es uns wichtig, die Leistung der Einsatzkräfte vor Ort nicht nur in Worten darzustellen. Unsere treuen Leser, und jeder der es möchte, sollen sehen, was die Polizeibeamten, die Rettungskräfte und die ehrenamtlichen Helfer vor Ort leisten, mit welchen Eindrücken sie dort konfrontiert werden. Die Einsatzkräfte vor Ort nicht zu stören, ihren Anweisungen strikt Folge zu leisten und die Betroffenen Menschen oder ihre Angehörigen nicht zu fotografieren und abzubilden, hat dabei stets oberste Priorität.

Ein Like unter unserem Artikel sehen wir auch hier als „Daumen hoch“ für die tollen Einsatzkräfte, wie beispielsweise den „Busfahrer“, und nicht zuletzt als beste Genesungswünsche für die Betroffenen.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Mittwoch, 20 Juni 2018 16:55

Zeugenaufruf nach schwerem Unfall auf B 251

WILLINGEN/BRILON. Nach dem schweren Verkehrsunfall am Dienstag auf der Bundesstraße 251 (Korbacher Straße) zwischen Brilon-Wald und Willingen sucht die Polizei nach Zeugen. Wie bereits berichtet stießen gegen 14.45 Uhr ein schwarzer Chevrolet sowie ein grauer Opel Astra frontal auf der Fahrbahn zusammen.

Drei Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Bei dem Einsatz mussten zwei Rettungshubschrauber eingesetzt werden. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter beauftragt. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Diese werden gebeten, sich mit der Polizei in Brilon unter der Amtsleitung 02961/90 200 in Verbindung zu setzen. Der Unfall ereignete sich auf dem Gebiet des Landes Nordrhein-Westfalen.


Wir berichteten bereits wenige Stunden nach dem Verkehrsunfall vom Einsatzgeschehen auf der Bundesstraße 251 über die Einsätze von Nötärzten, Rettungshubschraubern, Feuerwehr und Polizei mit einer Fotostrecke und einem Video.

Link: Verkehrsunfall zwischen Willingen und Brilon, zwei Rettungshubschrauber im Einsatz (19.06.2018)

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Publiziert in Polizei

WILLINGEN/BRILON WALD. Drei verletzte Personen und zwei völlig zerstörte Pkws sind das Resultat eines Unfalls, der sich am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der Bundesstraße 251 zwischen Willingen und Brilon ereignet hatte.

Aus bislang nicht geklärter Ursache stießen ein silbergrauer Opel und ein schwarzer Chevrolet etwa im Grenzgebiet zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen frontal zusammen. Nach Angaben der Polizei war eine 53-jährige Frau aus Willingen mit ihrem Astra  in Richtung Brilon unterwegs gewesen. Aus entgegengesetzter Richtung kam der Opelfahrerin ein im Hochsauerlandkreis zugelassener Chevrolet entgegen, in dem sich ein Ehepaar befand. Alle drei Personen wurden bei dem Crash verletzt, zwei davon so schwer, dass die beiden Rettungshubschrauber Christoph 7 und Christoph 8  angefordert werden mussten.

Die Feuerwehr

aus Willingen wurde gegen 14.55 Uhr von der Leitstelle alarmiert. Zunächst hieß es, dass drei Personen auf der B 251 in ihren Fahrzeugen eingeklemmt seien. Daraufhin rückte Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl mit 15 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Vor Ort stellte der Einsatzleiter fest, dass die verletzten Personen nicht aus ihren Fahrzeugen befreit werden mussten. Allerdings lief eine große Menge Betriebsstoffe aus, die von den Freiwilligen mit Bindemittel abgestreut wurden. Ein Trupp sperrte auf Anweisung der Polizeibeamten aus Brilon die Straße mit Pylonen ab und sorgte dafür, dass die angeforderten Rettungshubschrauber genügend Platz für die Landemanöver hatten.  Über Funk lotste Jürgen Querl die Retter aus der Luft zum Einsatzort. Im Nachgang wurde die Straße von Fahrzeugteilen gesäubert und das kontaminierte Bindemittel aufgenommen. Die ebenfalls zum Unfallort alarmierten Kräfte der Feuerwehr Brilon konnten ihre Alarmfahrt abbrechen.

Die Rettungskräfte

waren mit drei Notärzten aus dem Hochsauerlandkreis und aus Waldeck-Frankenberg sowie drei Rettungswagen vor Ort. Nach der Erstbehandlung konnte eine Person mit einem RTW in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert werden. Für die beiden anderen Unfallopfer wurden die Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen und Christoph 7 aus Kassel angefordert. Die Notärzte versorgten die beiden Verletzten, sodass die Luftretter gegen 16.30 Uhr mit ihren Maschinen und den Verletzen von der B 251 abheben konnten.

Die Polizei

sperrte die Bundesstraße 251 für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten und sicherte die Spuren. Zum Unfallhergang konnten die Beamten aus Brilon vor Ort zunächst keine Angaben machen. Insgesamt waren am Unfallort sechs Beamte eingesetzt. Die Strecke konnte nach rund zweieinhalb Stunden für den Verkehr wieder freigegeben werden. Auf 14.000 Euro wurde der Sachschaden an den Pkws geschätzt. (112-magazin)

Link: Unfallstandort B 251 (Korbacher Straße) am 19. Juni 2018

Publiziert in Polizei
Samstag, 31 März 2018 09:55

Gegen Baum und eingeklemmt: Hubschrauber

MEDEBACH. Schwerste Verletzungen hat ein 19-jähriger Briloner am Karfreitagmorgen bei einem Verkehrsunfall zwischen Medebach und Medelon erlitten. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 8“ in eine Klinik geflogen. Laut Polizei schwebt der junge Mann in Lebensgefahr.

Gegen kurz nach neun Uhr war es zu dem folgenschweren Unfall gekommen. Der Mann war mit einem Mercedes Benz Kombi älterer Baureihe auf der abschüssigen Straße von Medebach kommend in Richtung Medelon unterwegs. Aus bislang noch ungeklärter Ursache krachte er dabei mit der Fahrerseite gegen einen Straßenbaum. Der Wagen muss sich zuvor gedreht haben, da er sonst mit der Beifahrerseite hätte einschlagen müssen – der Baum stand rechts der Straße. Der junge Mann wurde bei dem Aufprall im Mercedes eingeklemmt. Vor allem im Fußraum seien die Einklemmungen stark gewesen. Mit Schere, Spreizer und Hebezylindern befreiten die Feuerwehren aus Medebach und Medelon den schwer verletzten Mann. Währenddessen wurde er vom Notarzt aus Winterberg und der RTW Besatzung aus Medelon medizinisch versorgt. Später kam zusätzlich der Notarzt des in Lünen im Kreis Unna stationierten ADAC-Rettungshubschraubers „Christoph 8“ dazu.

Als der Mann aus dem völlig zerstörten Wrack befreit worden war, wurde er im Rettungswagen weiter medizinisch versorgt und anschließend mit dem direkt an der Unfallstelle gelandeten Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Polizei blieb die Straße komplett gesperrt.

Besonders dreist waren zwei Senioren, die trotz Absperrung in Richtung der Unfallstelle liefen, an der zu dieser Zeit die Feuerwehren noch mit der Befreiung des Schwerverletzten beschäftigt waren. Auch auf Ansprache durch die Feuerwehr blieben sie zunächst nicht stehen. „Wir wollen nur mal gucken“, erklärten sie auf Nachfrage des Wehrführers. Erst nach sehr deutlicher Ansprache gingen die Männer wieder zögerlich zurück.

Publiziert in Feuerwehr

ELLERINGHAUSEN. Am späten Mittwoch Nachmittag kam es in einem Wohnhaus in dem Olsberger Ortsteil Elleringhausen zu einer Explosion. Dabei wurde ein Teil der Hauswand weggesprengt und ein Bewohner schwer verletzt.

Das Gebäude gilt zum jetzigen Zeitpunkt als einsturzgefährdet. Im Einsatz waren die Wehren aus Elleringhausen, Bruchhausen, die Löschgruppe Bigge – Olsberg, zwei RTW sowie ein NEF des Hochsauerlandkreises und der Rettungshubschrauber Christoph Europa 8 aus Lünen. In welchem Teil des Objektes oder wieso es zu der Explosion gekommen war, ist nach Angaben der Polizei zum Einsatzzeitpunkt noch unklar. Im späteren Einsatzverlauf wird es nach Angaben des Pressesprechers notwendig sein, dass THW zur Sicherung des Objektes hinzu zu ziehen.

Der Bewohner, der sich zum Zeitpunkt der Explosion gegen 16.20 Uhr, in dem Objekt befand, wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend von der Crew des Christoph 8 in das Klinikzentrum Dortmund – Nord geflogen. Die Kriminalpolizei hat bereits vor Ort die Ermittlungen zur genauen Ursache der Explosion aufgenommen.  (uw/112-magazin)

Publiziert in Polizei

BRILON. Schwere Verletzungen hat ein Lkw-Fahrer erlitten, als er auf einem Firmengelände in der Straße Im Kissen von einem Anhänger stürzte. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei stürzte der 59 Jahre alte Mann aus Meschede am Dienstag von der Ladefläche des Lkw-Anhängers auf den Boden. Zeugen kümmerten sich um den verletzten Mann und informierten den Rettungsdienst. Die wenig später eingetroffenen Rettungskräfte versorgten den Verletzten und forderten für den raschen Transport in eine Spezialklinik einen Rettungshubschrauber an.

Die Polizei informierte das Dezernat für den betrieblichen Arbeitsschutz der Bezirksregierung Arnsberg. (ots/pfa) 

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Publiziert in HSK Polizei

ISERLOHN. Auf der Dortmunder Straße ereignete sich gestern Nachmittag ein schwerer Verkehrsunfall bei dem vier Personen, darunter ein Kind, schwer verletzt wurden. Gegen 15.30 Uhr kollidierte ein PKW mit einem Kleinbus zwischen Gerlingsen und dem Kreisverkehr am Roten Haus.

Beim Eintreffen des Rüstzuges der Berufsfeuerwehr brannte der PKW in voller Ausdehnung. Die Fahrerin war bereits, durch das beherzte Eingreifen von Ersthelfern, aus dem brennenden PKW befreit worden. Die Insassen des Kleinbusses waren ebenfalls aus dem Fahrzeug befreit und wurden von weiteren Ersthelfern betreut.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes übernahmen die medizinische Versorgung der verletzten Personen. Ein Atemschutz-Trupp löschte den brennenden PKW mit einem C-Rohr ab.

Die Verletzungen der Fahrerin machten den Transport in eine Spezialklinik mit dem Rettungshubschrauber nötig. Der Rettungshubschrauber Christoph 8 landete hierzu am Kreisverkehr. Die Freiwillige Feuerwehr sicherte den Lade- und Startvorgang des Hubschraubers ab. Alle weiteren Patienten wurden mit Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.

Zur Unfallursachenaufnahme der Polizei wurde die Einsatzstelle von den Kräften der Feuerwehr ausgeleuchtet. Hierfür kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Gegen 18 Uhr konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet werden. Für die gesamte Dauer des Einsatzes musste die Dortmunder Straße voll gesperrt werden.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr mit dem Rüstzug, der Rettungsdienst mit vier Rettungswagen - einer von der Feuerwehr Hemer -, drei Notärzte sowie die Löschgruppen Bremke, Iserlohner Heide und Leckingsen.

Link: Berufsfeuerwehr Iserlohn

Quelle: Berufsfeuerwehr Iserlohn  Foto: Frank Brenscheidt/Stefan Buchen

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Publiziert in PB Feuerwehr

WORMBACH. Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Donnerstagmorgen in der Wormbacher Ortsmitte am Abzweig nach Berghausen gekommen. Ein Fahrradfahrer wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Dortmunder Klinik geflogen.

Wie die Polizei mitteilte, war zum Unfallzeitpunkt eine Frau mit ihrem Auto aus Richtung Werpe gekommen, um weiter in Richtung Berghausen zu fahren. Sie hielt in der Kreuzung an, um nach dem Verkehr zu schauen. Der von rechts kommende Fahrradfahrer befand sich zu der Zeit noch im Schatten der Bäume, so die Polizei weiter. Ihn übersah die Frau - offenbar weil sie auch von der Sonne geblendet wurde - und fuhr dann in die Kreuzung ein. Hier kam es zum Zusammenstoß zwischen Auto und Fahrrad. Der Radfahrer schlug in der Beifahrerseite ein.

Trotz eines Fahrradhelms zog sich der Mann schwere Verletzungen zu. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst und dem Notarzt aus Bad Fredeburg erstversorgt, bevor er dann anschließend mit dem Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen in eine Dortmunder Klinik gebracht wurde. Der Pilot landete direkt auf der Kreuzung, die von der Polizei während der Rettungsarbeiten und zur Spurensicherung gesperrt wurde.

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Publiziert in HSK Retter

DIEMELSTADT. Ein mit vier Personen besetzter Kleinwagen ist am Montagmorgen auf der A 44 gegen einen Sattelzug geprallt. Die Beifahrerin kam dabei ums Leben, ihr Lebensgefährte und zwei Kinder wurden schwer verletzt. Mehrere Rettungswagen und Notärzte, die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen sowie drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte Montagmorgen gegen 6 Uhr in Höhe der Tank- und Rastanlage Am Biggenkopf in Fahrtrichtung Dortmund. Entgegen erster Informationen handelte es sich bei den Insassen des Wagens nicht um ein Ehepaar mit seinen beiden Kindern; Fahrer (34) und Beifahrerin (28) waren Lebensgefährten, auf der Rückbank saßen der gemeinsame Sohn (11) des Paares und der 15 Jahre alte Bruder der Beifahrerin. Mit ihrem Opel Corsa mit polnischer Zulassung waren die beiden Erwachsenen und die beiden Jungen auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg unterwegs. Nach Polizeiangaben bemerkte der Fahrer des Kleinwagens das Stauende vor der Baustelle zu spät und fuhr unter das Heck eines stehenden Sattelzuges.

Bei dem Unfall zog sich die Beifahrerin tödliche Verletzungen zu. Die Frau und auch eines der Kinder auf der Rücksitzbank wurden im Fahrzeug eingeklemmt und von Feuerwehrleuten mit hydraulischem Gerät befreit. Der Ehemann und der zweite Junge der Familie konnten sich offenbar selbst aus dem Auto befreien. "Bei unserem Eintreffen kauerten sie an der Leitplanke", sagte einer der Feuerwehrleute gegenüber 112-magazin.de.

Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz
Rettungskräfte aus Waldeck-Frankenberg, dem Kreis Höxter und dem Hochsauerlandkreis eilten auf die Autobahn und versorgten die Schwerverletzten. Der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren ebenfalls an der Unglücksstelle und koordinierten den Abtransport der drei Schwerverletzten. Zum Transport in Spezialkliniken landeten die drei Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld, Christoph 25 aus Siegen und Christoph 8 aus Lünen auf der Autobahn. Der 49 Jahre alte Lkw-Fahrer aus der Slowakei überstand den schweren Unfall unverletzt.

Die Autobahnpolizei leitete den Verkehr über die Tank- und Rastanlage um. Die Autobahn blieb in Höhe der Unfallstelle in Fahrtrichtung Dortmund längere Zeit voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein Gutachten an, das die Unfallursache klären soll. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt 15.000 Euro.

Erst am Dienstag vergangener Woche und am Samstagmorgen hatte es schwere Unfälle auf der A 44 bei Diemelstadt gegeben, bei denen der Einsatz der Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen ebenfalls gefragt war: Zunächst wurde am Dienstag ein Wohnmobil zwischen zwei Lastwagen regelrecht zermalmt und das Ehepaar im Camper schwer verletzt, am Samstag dann fuhr ein Sattelzug einem anderen Lastwagen auf, der Fahrer wurde eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt.


112-magazin.de berichtete über beide Unfälle:
Wohnmobil bei Unfall völlig zerstört: Zwei Schwerverletzte (30.06.2015, mit Fotos)
Eingeklemmt und schwer verletzt noch 1,5 Kilometer gefahren (04.07.2015, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

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