Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Calden

Dienstag, 03 Juli 2018 18:07

Unbekannte entwenden grauen 5er BMW

KASSEL. Unbekannte entwendeten in der Nacht zum Dienstag in Calden im Landkreis Kassel einen grauen 5er BMW mit dem amtlichen Kennzeichen KS-FH 806.

Von dem neun Jahre alten Wagen im Wert von noch rund 8.000 Euro fehlt seitdem jede Spur. Nun suchen die mit dem Fall betrauten Ermittler des für Kraftfahrzeugdiebstähle zuständigen Kommissariats 21/22 der Kasseler Kriminalpolizei nach Zeugen, die möglicherweise Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die Täter oder den Verbleib des BMW geben können.  

Der Besitzer des 5er BMW bemerkte am Dienstagmorgen um 10 Uhr, dass der Wagen nicht mehr unter dem Carport in der Straße "Am Kaiserplatz" abgestellt war, wo er am Vorabend gegen 21 Uhr noch stand. Unbekannte Täter haben das Fahrzeug auf bislang unbekannte Weise geöffnet und entwendet. Zuvor hatten sie, offensichtlich zur Verschleierung ihrer Tat, einen Strahler und einen Bewegungsmelder abgerissen.  

Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Autodiebstahl Verdächtiges beobachtet haben und den Ermittlern des K 21/22 Hinweise zur Tat oder auf die Täter geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen. (ots/r)

- Anzeige -


Publiziert in KS Polizei

CALDEN. Mit gefälschten Papieren sind vier syrische Staatsangehörige bei der Grenzkontrolle am Flughafen Kassel-Calden aufgeflogen. Nach Angaben der Bundespolizei besteht der Verdacht der Schleusung.

Den Angaben zufolge waren ein 32-Jähriger mit seinem 14-jährigen Sohn und eine 21 Jahre alte Frau mit deren acht Monate alter Tochter ohne gültige Papiere von Athen nach Calden geflogen. Hier wurden die gefälschten Ausweisdokumente und ein Mobiltelefon sichergestellt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen die Syrer ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kamen die unerlaubt Eingereisten in die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Gießen. (ots/pfa) 

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ein 17-jähriger Bewohner einer sozialen Einrichtung in Calden steht im Verdacht, am vergangenen Sonntagnachmittag eine gleichaltrige Mitbewohnerin vergewaltigt zu haben. Darüber hinaus soll der Tatverdächtige bereits zuvor an diesem Tag in der Einrichtung zwei andere jugendliche Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren belästigt und unsittlich berührt haben.  Der aus Afghanistan stammende 17-Jährige wurde am gestrigen Montag auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft wegen Fluchtgefahr einem Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt. Der Richter ordnete Untersuchungshaft gegen den 17-Jährigen an, der Afghane befindet sich nun in der Justizvollzugsanstalt Kassel-Wehlheiden.

Das Opfer hatte sich am späten Sonntagnachmittag zwei Freundinnen anvertraut und ihnen von der Vergewaltigung durch den 17-Jährigen erzählt. Diese hatten einen Betreuer informiert, der sofort die Polizei verständigte. Die am Tatort eingesetzten Beamten der Polizeistation Hofgeismar nahmen den Tatverdächtigen daraufhin noch in der Einrichtung fest und brachten ihn anschließend für die weiteren Ermittlungen in das Polizeigewahrsam.

Das Opfer wurde mit einem Rettungswagen vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Während der Anzeigenaufnahme am Tatort wurde den eingesetzten Beamten zudem bekannt, dass der 17-Jährige vor dieser Tat bereits eine andere, ebenfalls 17 Jahre alte Jugendliche sexuell belästigt haben soll. Zudem erstattete später am Abend eine 16-jährige Bewohnerin Strafanzeige gegen den Tatverdächtigen bei der Kasseler Kripo und gab gleichermaßen an, von ihm unsittlich berührt und bedrängt worden zu sein.

Die weiteren Ermittlungen werden beim für Sexualdelikte zuständigen Kommissariat 12 der Kasseler Kripo geführt und dauern an. (ots/r)

Publiziert in KS Polizei

CALDEN. Geräte und Instrumente im Wert von 100.000 Euro haben bislang unbekannte Einbrecher aus einer Zahnarztpraxis in Calden gestohlen. Die Beamten der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Hofgeismar sind nun auf der Suche nach möglichen Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder ihr Fluchtfahrzeug geben können.

Mitarbeiterinnen hatten den Einbruch in die Praxis an der Holländischen Straße am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr bemerkt und die Polizei alarmiert. Nach deren Angaben waren die Täter über eine Nebeneingangstür in die Praxis eingebrochen, die sie mit einem unbekannten Werkzeug brachial aufgehebelt hatten. Anschließend durchsuchten sie zahlreiche Schubladen und Schränke und entwendeten aus allen Behandlungszimmern und dem Labor verschiedene medizinische Geräte, Zubehör, Computer, Computerzubehör, eine Digitalkamera sowie Zahngold.

Um die mit den Behandlungsstühlen verbundenen Multifunktionsgeräte mitnehmen zu können, hatten die Unbekannten dabei die Kabel mit Seitenschneidern durchtrennt. Nach einer ersten Einschätzung durch die Praxisinhaber dürften die Täter Beute im Wert von etwa 100.000 Euro gemacht haben. Womit sie das Diebesgut vom Tatort abtransportieren, ist derzeit unbekannt. Möglicherweise hatten die Täter ein Fahrzeug in der Nähe der Praxis abgestellt.

Die Ermittler der Polizeistation Hofgeismar bitten Zeugen, die in der Nacht zu Donnerstag in Calden möglicherweise Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die Täter oder ein Fahrzeug geben können, sich unter der Telefonnummer 05671/99280 bei der Polizei in Hofgeismar zu melden.

Im Spätherbst zwei ähnliche Einbrüche in Wolfhagen
Dieser Einbruch ist nicht der erste seiner Art im Kreis Kassel: Allein bei zwei Einbrüchen im Spätherbst des vergangenen Jahres wurden aus ein und derselben Arztpraxis in Wolfhagen Geräte für mehr als 300.000 Euro gestohlen. (ots/pfa)  

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Während er für nur wenige Augenblicke seinen Wagen verlassen hatte und dabei den Zündschlüssel stecken ließ, ist einem VW-Fahrer der Wagen gestohlen worden. Es handelt sich um einen älteren Passat mit dem Kennzeichen KS-ZA 833. Kurz nachdem die Polizei die Fahndung veröffentlicht hatte, meldete sich auch ein erster Zeuge.

Der Besitzer hatte seinen Wagen gegen 16.30 Uhr in der Wolfhager Straße 128 im Kasseler Stadtteil Rothenditmold abgestellt und für etwa 20 Sekunden verlassen - dabei ließ er den Autoschlüssel stecken. Dies nutzte der noch unbekannte Täter und fuhr in zunächst unbekannte Richtung davon.

Eine Stunde später meldete sich ein Zeuge bei der Polizei und gab an, den gesuchten VW Passat in der Holländischen Straße gesehen zu haben. Mit überhöhter Geschwindigkeit sei der Wagen stadtauswärts in Richtung Calden gefahren. Der Zeuge hatte über die sozialen Netzwerke im Internet von der Fahndung erfahren.

Die Kasseler Polizei hofft weiterhin auf Hinweise zum aktuellen Standort des älteren, blauen Passats. Wer die Fahndung der Polizei unterstützen kann, der wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/pfa)  

Anzeige:


{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

FÜRSTENWALD. Einen Leitpfosten haben Unbekannte am Bahnübergang bei Calden-Fürstenwald auf die Gleise geworfen. Eine Regiotram (RT 4), die von Kassel nach Wolfhagen unterwegs war, überfuhr den Leuchtpfosten. Dabei wurde das Schienenfahrzeug leicht beschädigt. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

Der Lokführer hatte den Gegenstand auf den Gleisen bei dem Vorfall am Donnerstagabend gegen 19.25 Uhr nicht gesehen. Eine Gefahrenbremsung leitete er daher auch nicht ein. Durch das Überfahren wurde der Zug beschädigt. Nach ersten Ermittlungen entstand ein Schaden von etwa 500 Euro. Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter 0561/81616-0 zu melden.

Sicherheitshinweise
Generell gilt für das Auflegen von Gegenständen: Züge können durch das Überfahren von Hindernissen entgleisen oder es entstehen Schäden, die unter Umständen erst Wochen später zu Unfällen führen können. Solche Handlungen haben strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Neben einem Strafverfahren müssen die Täter auch mit Schadensersatzansprüchen durch den Betreiber rechnen. (ots/pfa) 

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

CALDEN. Bei einer Auseinanderstzung im Erstaufnahmelager hat ein 28-jähriger Algerier zwei Mitbewohner mit Reizstoff besprüht und ihnen mit einem Messer gedroht. Dabei wurde er selbst verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen den 28-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Der Sicherheitsdienst der Einrichtung hatte am frühen Dienstagmorgen um kurz nach 1 Uhr die Polizei alarmiert und von der Schlägerei zwischen drei bis vier Personen in einem Wohnheim berichtet, bei der auch Reizstoff eingesetzt worden sein soll. Bei Eintreffen der ersten Streifen kurze Zeit später hatte sich die Stimmung wieder weitestgehend beruhigt. Die Beamten trafen dort auf die beiden Opfer, die durch den Einsatz des Reizstoffes Rötungen im Gesicht hatten und über leichte Atemnot klagten. Da er dabei selbst etwas von dem Reizstoff abbekommen hatte, musste er anschließend mit einem Rettungswagen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden. Die beiden Opfer wurden nach medizinscher Versorgung durch den Rettungsdienst bereits vor Ort wieder entlassen.

Über einen anwesenden Dolmetscher gaben der 20-Jährige aus dem Irak und der 23-Jährige aus Syrien an, dass der 28-Jährige gegen 1 Uhr früh einfach so in ihr Zimmer gekommen sei. Daraus habe sich zunächst ein verbaler Streit entwickelt, später aber hatte der Mann eine Dose mir Reizgas hervorgeholt und sie gegen die beiden anderen Männer eingesetzt. Anschließend soll er ihnen mit einem Messer gedroht haben, welches aber nicht zum Einsatz kam.

Der 28-Jährige, den die Beamten noch in der Einrichtung festnahmen, machte keinerlei Angaben zum Sachverhalt. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von rund 1,2 Promille. Das Messer hatte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes am Tatort aufgefunden und den Beamten übergeben, sie stellten es sicher. Die Dose mit dem Reizgas fanden die Beamten jedoch nicht mehr.

Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung werden bei der Polizeistation in Hofgeismar geführt. (ots/r)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 07 September 2016 15:13

Tödlicher Unfall mit Flucht: Weiter keine heiße Spur

CALDEN. Auch sieben Monate nach einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau aus einem Caldener Ortsteil zu Tode kam, ist der Autofahrer bis heute flüchtig. Das 52 Jahre alte Unfallopfer war Mitte Februar in einem Graben gefunden worden. Die Polizei überprüfte etliche Hinweise und mehrere hundert Fahrzeuge, ohne dabei auf eine heiße Spur zu stoßen.

Die Frau aus Calden war am 14. Februar an einem Wirtschaftsweg zwischen den Caldener Ortsteilen Meimbressen und Westuffeln tot im Straßengraben aufgefunden worden. Bislang liegen nur wenige Informationen zu den Todesumständen der 52-Jährigen vor, die offenbar Opfer eines Verkehrsunfalls wurde. Obwohl Ellen L. permament eine Brille trug, fand die Polizei diese nicht an der Unfallstelle. Möglicherweise ist die Stelle, an der die Tote gefunden wurde, nicht der Unfallort. Bis zum heutigen Tag ist nicht geklärt, wo genau es zu dem Unfall kam.

Seit der Tat haben die Beamten über 400 Fahrzeuge auf Schäden überprüft. Auch schauten sie sich eine Vielzahl landwirtschaftlicher Betriebe und deren Fuhrparks an. Ein Fahrzeug mit entsprechenden Unfallspuren war nicht dabei. Zum Teil waren gezielte Hinweise auf bestimmte Fahrzeuge eingegangen, die in der Nähe der Fundstelle des Opfers gesehen worden waren.

Auch haben sich laut Polizei keinerlei Hinweise auf den Verbleib der Brille des Opfers gegeben. Ellen L. trug diese Brille aufgrund ihrer Sehschwäche permanent. Sie fehlt seit dem 14. Februar, dem Tag ihres Auffindens. Es handelt sich um eine relativ große Brille mit silberfarbenem Gestell und getönten Gläsern - siehe Foto.

Die Polizei wendet sich nun erneut mit folgenden Fragen an die Öffentlichkeit und bittet Zeugen, die sich bislang noch nicht gemeldet haben, mit den Ermittlern in Kontakt zu treten:

  • Wer hat die gezeigte Brille seit dem 13. Februar 2016 gesehen, gefunden oder sogar mitgenommen?
  • Wer hat Frau L. im Zeitraum von Samstag, 13.02.2016, 17.30 Uhr, bis Sonntag, 14.02.2016, 12 Uhr, gesehen?
  • Wer hat in diesem Zeitraum im Bereich des Fundortes Fahrzeuge gesehen?
  • Wurde jemand in der Gemarkung Calden Zeuge eines Verkehrsunfalls? Wenn ja, können Sie Angaben zum Unfallgeschehen (Uhrzeit, Fahrzeug-Typ etc.) machen?

Die Kasseler Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 zu melden. Nach wie vor ist in diesem Fall eine Belohnung von 3000 Euro ausgelobt. (ots/pfa) 

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

CALDEN. Der Großbrand in der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden Mitte August ist nicht durch vorsätzliche Brandstiftung entstanden. Vielmehr gehen die Ermittler nach ihren Untersuchungen davon aus, dass Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt den Brand auslösten.

Zu dem Brand auf dem Gelände der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Calden war es, wie berichtet am Sonntag, 14. August, in einem aus mehreren Containern bestehenden Gebäudekomplex gekommen. Die Brandursachenermittlungen waren zunächst wegen akuter Einsturzgefahr nicht möglich. An diesem Montag wurden die Container der oberen Etage schließlich mit einem Kran abgetragen, so dass die Ermittler die Brandstelle betreten konnten.

Fahrlässigkeit oder ein technischer Defekt
Am Nachmittag untersuchten die Brandursachenermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo gemeinsam mit ihren Kollegen des Hessischen Landeskriminalamtes das Innere der Wohncontainer. Trotz eines sehr hohen Zerstörungsgrades durch die extreme Hitze und durch das Löschwasser konnte die Brandausbruchstelle eindeutig in einem Zimmer im Erdgeschoss lokalisiert werden. Die Spezialisten fanden dort keinerlei Anhaltspunkte, die für eine vorsätzliche Brandstiftung sprechen. Die genaue Brandursache ist nicht mehr festzustellen, jedoch lassen die gefundenen Spuren mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine fahrlässige Brandstiftung oder auf einen technischen Defekt schließen. Der Bewohner des Zimmers, der angab, zur Brandzeit nicht dort gewesen zu sein, konnte auch keinen Aufschluss darauf geben, wie es zum Brand gekommen war.

Das betroffene Gebäude ist eine Wohneinheit bestehend aus insgesamt 30 Doppelcontainern, die in zwei Stockwerken übereinander angeordnet sind. In dem Gebäude wohnten 120 männliche alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Eine Verlegung der Bewohner in andere Unterkünfte war nicht notwendig, da die Caldener Einrichtung über ausreichende Kapazitäten verfügt. (ots/pfa)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei

CALDEN. Auch einen Tag nach dem Großbrand auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden, bei dem mehrere Container vollständig ausbrannten und nach derzeitigem Ermittlungsstand 21 Menschen verletzt wurden, ist die Ursache für das Feuer noch unklar.

Der Brand brach, wie berichtet, am Sonntagmittag gegen 13.15 Uhr aus. Da es sich um ein völlig umfriedetes Gelände mit Zugang nur für Berechtigte handelt, kann weiterhin ein Anschlag von außen ausgeschlossen werden. Der Brand in dem Gebäude entfachte sich offensichtlich von innen nach außen.

Brandursache weiter unklar
Brandursachenermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo waren am Montagmorgen an der Brandstelle. Eine Untersuchung konnte aber auf Grund der akuten Einsturzgefahr noch nicht vorgenommen werden. In Absprache mit dem Betreiber der Einrichtung werden voraussichtlich Ende dieser Woche die oberen Container vorsichtig abgetragen, so dass die Kasseler Ermittler gemeinsam mit Kollegen des Hessischen Landeskriminalamtes (LKA) den Brandort begutachten können.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wurden bei dem Brand 21 Personen verletzt. Zwölf Verletzte konnten vor Ort nach ambulanter Behandlung durch die Rettungsdienste wieder entlassen werden. Sie hatten sich leichte Rauchgasvergiftungen zugezogen. Neun Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Bei den stationär aufgenommenen Personen handelte es sich um Flüchtlinge, Bedienstete der Einrichtung sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr. Zumeist mussten auch hier Rauchgasvergiftungen, aber auch Kreislaufbeschwerden, Schnittverletzungen und Knochenbrüche behandelt werden. Einige konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Das betroffene Gebäude 4 ist eine Wohneinheit, die aus insgesamt 30 Containern besteht, die in zwei Stockwerken übereinander angeordnet sind. In dem Gebäude wohnen nach Angaben des Objektleiters 120 männliche alleinreisende Männer aus elf verschiedenen Nationen. Zur Zeit des Brandausbruchs sollen nur einige Bewohner anwesend gewesen sein, da sich viele bei der Essensausgabe oder außerhalb der Unterkunft befanden. Eine Verlegung der 120 Bewohner in andere Unterkünfte war nicht notwendig, da die Caldener Einrichtung noch ausreichende Kapazitäten hat. (ots/pfa)


Am Samstag brannte es in einem Flüchtlingsheim am Edersee:
Schwelbrand in Asylbewerberheim löst Großeinsatz aus (13.08.2016, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Seite 1 von 5

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige