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Freitag, 06 August 2021 10:07

Pedale verwechselt - Seat prallt gegen Baum

BAD WILDUNGEN. Vermutlich führte die falsche Pedalwahl zu einem Alleinunfall auf der Kreisstraße 38 zwischen Frebershausen und Albertshausen -  Auf rund 10.000 Euro schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden.

Nach ersten Informationen befuhr der Kurgast am Donnerstag gegen 22.30 Uhr die Kreisstraße von Frebershausen in Richtung Albertshausen. Kurz vor der Schiffelbachkreuzung muss der im Landkreis Friesland wohnende 32-Jährige Probleme mit dem Seat bekommen haben. Scheinbar vertauschte der Fahrer das Brems- mit dem Gaspedal, sodass der Automatik-getriebene Seat in ein Waldstück raste und nach 15 Metern gegen eine Baum geprallt war. 

Über die Notrufnummer wurde die Leitstelle Waldeck-Frankenberg angefunkt, die umgehend eine RTW-Besatzung zum Unfallort entsandte. Auch die Polizei traf ein und nahm den Unfall auf. Unverrichteter Dinge konnte die Besatzung des RTW die Rückfahrt antreten, allerdings ohne den Fahrer, der blieb unverletzt zurück und musste sich um einen Abschleppdienst bemühen.

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Freitag, 06 August 2021 08:38

Ganoven in Bad Wildungen treiben ihr Unwesen

BAD WILDUNGEN. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag versuchte ein Unbekannter in das Bürogebäude einer Lackiererei in der Odershäuser Straße in Bad Wildungen einzubrechen. Da seine Hebelversuche an einer Tür aber scheiterten, gelangte er nicht in das Gebäude und musste ohne Beute flüchten.

Ebenfalls vom 4. auf den 5. August brach ein unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus in der Königsberger Straße in Bad Wildungen ein. Gewaltsam öffnete der Ganove ein Kellerfenster und verschaffte sich so Zugang. Nach ersten Erkenntnisse wurde nichts gestohlen, was daran liegen könnte, dass eine Bewohnerin gegen 3 Uhr wach wurde und in den Keller ging. Das aufgebrochene Kellerfenster bemerkte sie zwar erst am Donnerstagmorgen, sie könnte aber den Täter gestört haben, sodass dieser ohne Beute flüchten musste.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen. (ots/r)

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Donnerstag, 05 August 2021 08:52

Zwei Unfallfluchten in Bad Wildungen und Edertal

EDERTAL/BAD WILDUNGEN. Zwei Unfallfluchten beschäftigen derzeit die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen.

Die erste Verkehrsunfallflucht ereignete sich am 4. August im Edertal gegen 11 Uhr auf der Landesstraße 3086 zwischen Waldeck und Hemfurth. Nach Angaben der Polizei befuhr zum angegebenen Zeitpunkt eine 31-jährige Frau aus Frankenberg die Randstraße in Richtung Hemfurth, als plötzlich ein Fahrzeug im Gegenverkehr auftauchte. 

Unvermittelt geriet das entgegenkommende Fahrzeug teilweise auf die Fahrspur der 31-Jährigen - beim Gegenlenken prallten die Spiegel der Fahrzeuge zusammen. Der linke Außenspiegel an ihrem weißen Ford Transit ging zu Bruch. Um die Sache mit dem Unfallgegner zu klären, stoppte die Frankenbergerin ihr Fahrzeug, der Unfallgegner gab Gas und verschwand in Richtung Waldeck. Etwa 300 Euro wird die Reparatur des Wagens kosten.

Bad Wildungen

Ebenfalls vom Unfallort entfernt hat sich ein unbekannter Verkehrsteilnehmer am 4. August in Bad Wildungen. Wie die mit dem Fall betrauten Beamten der Polizeiwache Bad Wildungen mitteilen, hatte eine 66-jährige Frau ihren weißen Dacia Sandero in Höhe der Hausnummer 17 in der Straße "Am Unterscheid" abgestellt. Gegen 22.05 Uhr hörte die Anwohnerin einen lauten Knall und schaute aus dem Fenster - dabei erkannte sie einen dunklen Kleinwagen, der sich in Richtung Reitzenhagen entfernte.

Bei der Nachschau stellte die 66-Jährige fest, dass der linke Außenspiegel und der linke Kotflügel Beschädigungen aufwiesen. Weil auch dieser Verkehrsteilnehmer die Flucht ergriffen hat, informierte die Geschädigte die Polizei.  

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KORBACH/BAD WILDUNGEN. Im August wird Polizeioberkommissarin Michaela Urban von der Polizeistation Korbach wieder ihre Bürgersprechstunden durchführen. Sie ist  „Schutzfrau vor Ort" (SvO) für die Stadt Korbach. Ihre erste Bürgersprechstunde in diesem Jahr findet am Dienstag, 10. August, in der Zeit von 14. bis 16 Uhr, beim Bürgerbüro der Stadt Korbach, in der Hagenstraße 5 statt.  Weitere Termine: 24. August und am 21. September zur gleichen Zeit. Anschließend wird die Bürgersprechstunde von Michaela Urban alle zwei Wochen, jeweils dienstags von 14 bis 16 Uhr, stattfinden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ohne vorherige Anmeldung zu der Bürgersprechstunde erscheinen und ihre Anliegen mit Frau Urban besprechen.

Bad Wildungen

Am Donnerstag, 12. August 2021, findet die zweite Bürgersprechstunde der Schutzfrau vor Ort für die Stadt Bad Wildungen bei Polizeioberkommissarin Simone Feußner, im Rathaus Bad Wildungen statt. In der Zeit von 16 Uhr bis 18 Uhr steht die versierte Schutzfrau für die Bürgerinnen- und Bürger als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Zur besseren Vorbereitung bittet Frau Feußner um Anmeldung der Interessierten mit Angaben zum Thema des Gesprächswunschs bei der Polizeistation Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900.

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BAD WILDUNGEN. Ganoven haben am vergangenen Wochenende im Zeitraum vom 29. auf den 30. Juli in Bad Wildungen Beute gemacht. Wie die Polizei mitteilt, ereigneten sich die Einbrüche in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in ein Wohnhaus und eine Kindertagesstätte in der Straße Am Alten Felde in Bad Wildungen. Sie erbeuteten Bargeld, Schmuck, eine Spielkonsole und Süßigkeiten.

Durch ein gewaltsam geöffnetes Kellerfenster konnten die Täter in das Wohnhaus eindringen. Sie durchsuchten zahlreiche Schränke und andere Behältnisse im Keller sowie im Erdgeschoss - dort entwendeten sie Bargeld, Schmuck und eine Spielkonsole.

In der Kindertagesstätte stahlen die Täter Süßigkeiten und eine geringe Menge Münzgeld. Auch hier hatten sie mehrere Räume und Schränke durchsucht.

Hinweise zu diesem Fall nimmt die Polizei in Bad Wildungen unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegen. (ots/r)

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BAD WILDUNGEN. Vermutlich beim Rangieren hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmer ein Garagentor in der Bahnhofstraße beschädigt - ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, suchte der Täter das Weite.

Wie die Hausverwaltung der Polizei mitteilte, muss sich der Vorgang zwischen dem 26. Juli, 13 Uhr und dem 27. Juli, 11 Uhr, in der Bahnhofstraße in Höhe der Hausnummer 15 abgespielt haben. Auf etwa 200 Euro schätzen Beamten die Reparaturkosten. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Wildungen unter der Rufnummer 05621/70900 entgegen.

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EDERTAL. Ihren Führerschein ins Risiko gestellt hat am Freitag eine 22-Jährige aus Wuppertal - nach einem Alleinunfall musste die verletzte Frau mit einem RTW ins Stadtkrankenhaus Bad Wildungen eingeliefert werden.

In diesem Zusammenhang wurde der jungen Frau eine Blutprobe entnommen, weil sich der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt erhärtet hatte. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr die Wuppertalerin mit ihrem Opel die Landesstraße 3332 von Gellershausen in Richtung Frebershausen. Gegen 23.20 Uhr muss die Fahrerin die Kontrolle über ihren Wagen verloren haben, sie kam von der Fahrbahn ab und landete im Graben. Dabei wurde ihr Opel völlig zerstört. Mit einem Abschlepper wurde das Fahrzeug geborgen und abtransportiert.

Die Fahrerlaubnis musste der Frau vorläufig entzogen werden.

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Donnerstag, 29 Juli 2021 08:46

Blitzer an der Umgehungsstraße

WALDECK-FRANKENBERG. Derzeit wird an der Bundesstraße 253 eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Gemessen wird an der Abfahrt zur Enseschule, in einer 70er Zone. Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten. Wir bitten unsere Leser, immer vorsichtig und aufmerksam zu fahren - unabhängig davon, ob ein Blitzer gemeldet wurde.

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BAD WILDUNGEN/HEIMERZHEIM. Donnerstagmorgen, 08:30 Uhr. An seiner Arbeitsstelle bekommt Oliver Münch von der Bergwacht Bad Wildungen einen Anruf: Es werden Luftretter im Hochwasserkatastrophengebiet benötigt. Menschen sind in Lebensgefahr, müssen von umfluteten Hausdächern gerettet werden. Für den 33-jährigen Bad Wildunger und auch seinen Arbeitgeber, die Kommunalwald GmbH Waldeck-Frankenberg, gar keine Sekunde des Zögerns: Oliver Münch wird den Einsatz sofort wahrnehmen.

„Da hat mein Arbeitgeber sofort zugestimmt und war froh, dass es Menschen gibt, die in dieser Situation helfen können“, ist Oliver Münch begeistert von der unkomplizierten Einstellung seines Arbeitgebers.

Dann geht es ganz schnell: Oliver fährt zur Bergrettungswache in Bad Wildungen und rüstet sich für den Luftrettungseinsatz aus, während in Fuldatal bei Kassel zwei Hubschrauber der Bundespolizei starten. Jene Fliegerstaffel, die mit den Kameraden der Bergwacht Bad Wildungen vier Mal im Jahr in und um Bad Wildungen Luftrettungseinsätze trainiert – für den Ernstfall, der nun in einer ganz anderen Dimension eingetreten ist, als man es eigentlich erwartet. Regionale Einsätze, bei denen ein Wanderer in Not geraten ist und in unwegsamem Gelände nicht vom Rettungsdienst erreicht werden kann, hat Oliver Münch schon geflogen. Ein Hochwassereinsatz aber, bei dem Menschen ertrunken sind und einige sich in letzter Sekunde auf Hausdächer oder Bäume retten konnten, und nun auf seine Hilfe warten – das ist für den 33-Jährigen Neuland. „Da war schon eine Aufregung da“, gesteht er mir in unserem Gespräch. Aber nach dem ersten Einsatz, so erzählt er mir, habe sich das schnell gelegt.

Oliver Münch kam mit einem Hubschrauber vom Typ EC 155 in Heimerzheim, unweit der A61 zum Einsatz. Die Kollegen mit dem zweiten Hubschrauber, einer Super Puma, sind in den Landkreis Ahrweiler geflogen.

„Als wir ankamen, haben wir schon gesehen, was los ist“, berichtet Oliver mir. Der junge Mann sieht Menschen auf Hausdächern, eingeschlossen von braunem Wasser. „Einige haben uns aus der Luft zu verstehen gegeben, dass sie noch aushalten und haben uns vorbei gewunken“, erzählt er. Weiter zu den Menschen, die am Ende ihrer Kräfte waren, die sehnlichst auf die Rettung aus der Luft gewartet haben. „Die haben uns herbei gewunken“, beschreibt er seine Eindrücke. Wie dann das weitere Vorgehen war, möchte ich von ihm wissen. „Wir haben geschaut, ob nichts gefährliches in der Nähe war und dann sind wie sofort runter gegangen“, erklärt er mir. Der Fachmann der Bergrettung hing dabei am Stahlseil, das von einem Windenoperator der Bundespolizei abgelassen wurden – hunderte Male trainiert, zum Beispiel am Hahnberg bei Bad Wildungen, oder am Bilstein. Unten bei den Menschen angekommen erklärt der Bergretter ihnen kurz, was nun geschehen wird, und wie der Winch, also das Aufziehen mit der Winde, ablaufen wird. Die Piloten halten ihre Maschine währenddessen wie eine Eins in der Luft. Was unter ihnen passiert, sehen sie nur eingeschränkt. Sie müssen sich auf die Kommunikation mit Bergretter und Windenoperator verlassen. „Und das hat einfach wunderbar funktioniert mit der Bundespolizei“, freut sich Oliver Münch. Nach der kurzen Einweisung der zu Rettenden werden diese in ein so genanntes Rettungsdreieck gepackt und dann gemeinsam mit dem Bergretter an Bord der Maschine geholt. „Die waren ganz ruhig beim Winchvorgang“, erinnert sich Oliver. Wenn die Menschen an Bord des Hubschraubers waren, wurden sie zu einem nahe gelegenen Sportplatz geflogen und dort von Hilfsorganisationen untersucht und weiter versorgt oder betreut. Der Hubschrauber drehte dann direkt wieder ab, um die nächsten Menschen von den Hausdächern zu retten. „Die waren so dankbar beim Aussteigen...“, beschreibt der Bergretter seine Eindrücke von den Landungen am Sportplatz.

„Es ging wirklich Step by Step“, erinnert er sich an die Einsatzabläufe vor Ort. Als Pausen dienten nur die obligatorischen Landungen, um den Hubschrauber wieder betanken zu können. Mobile Tankwagen der Bundespolizei und der Bundeswehr sind dazu ins Schadensgebiet gefahren. In Heimerzheim waren die Retter insgesamt mit drei Hubschraubern im Einsatz: „Die Bundeswehr war noch dort, wir mit der Bundespolizei mit der EC 155 und ebenfalls die Bundespolizei noch mit einer EC 135“, berichtet Oliver. Letzterer Hubschrauber verfügt bei der Bundespolizei allerdings nicht über eine Winde. „Mit diesem Hubschrauber wurden Erkundungsflüge gemacht. Er hat nach Menschen in Not gesucht, und diese an die beiden Windenhubschrauber gemeldet“, berichtet er.

Ich frage ihn, ob es denn eine gefährliche oder haarige Situation im Einsatz gegeben hat. Gefährlich sei es nicht gewesen, aber einen sehr anspruchsvollen Winch habe es schon gegeben. „Da stand ein Mensch kniehoch im Wasser mitten in einem engen Innenhof und ich dann auch. Das war wirklich sehr eng dort und eine große Herausforderung für die Hubschrauberbesatzung“, macht Oliver deutlich. Aber alles hat super geklappt. „Da weiß man einfach, wofür man das lernt“, resümiert er den Einsatz, der noch bis 19:00 Uhr an diesem Donnerstag andauerte. „Dann sind wir zum Hauptsitz der Bundespolizeifliegerstaffel nach Sankt Augustin geflogen. Schichtwechsel für die Besatzungen. Wir haben dort übernachtet und am nächsten Tag hatten wir eine Bereitschaft aufrecht zu erhalten“, erklärt Oliver mir, der bereits seit 2010 ehrenamtlicher Luftretter bei der Bergwacht ist. Da kam es für den Bad Wildunger aber zu keinem Einsatz mehr. Gegen 21:00 Uhr war der dann am Freitag wieder zu Hause in Bad Wildungen. Mit dem tollen Gefühl, mit seinem Wissen und seinem ehrenamtlichen Engagement Menschen in höchster Not aus einer Extremsituation gerettet zu haben.

Mich interessiert abschließend, wie sein Umfeld seinen Einsatz nach der Rückkehr gesehen hat. Oliver muss nicht lange überlegen: „Die große Erleichterung war sofort als erstes zu spüren. Sie waren heilfroh, dass mir nichts passiert ist. Denn sie hatten ja auch in den Medien mitbekommen, dass dort bereits Einsatzkräfte verunglückt und auch leider ums Leben gekommen waren“, schildert er. „Und vor allem meine Frau und meine Eltern waren sehr stolz“. Wie wir finden auch mit Recht. Wir sagen „Danke für Deinen Einsatz, lieber Oliver und mach weiter so, denn das ist ganz großes Kino!“

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BAD WILDUNGEN. Die Beamten der Polizeistation Bad Wildungen suchen derzeit Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag gegen 11.55 Uhr in der Laustraße ereignet hat.

Ein 50-Jähriger war zur angegebenen Uhrzeit mit seinem Lastkraftwagen der Marke Daimler auf der Laustraße in Richtung Krügerstraße unterwegs - auf diese wollte der Fahrer abbiegen. Beim Abbiegevorgang kolliderte der Anhänger der Zugmaschine mit einem weißen VW Transporter, an diesem wurde der Außenspiegel abgerissen. Verletzt wurde niemand.

Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten der Bad Wildunger Polizei auf etwa 500 Euro. Es werden weitere Zeugen gesucht, die den Unfall beobachtet haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05621/70900 entgegengenommen.

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