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BATTENBERG. Am Donnerstag (8. April) haben Unbekannte mit dem sogenannten Enkeltrick eine Frau aus einem Battenberger Ortsteil um ihr Erspartes gebracht. Ein angeblicher Urenkel schilderte ihr am Telefon, dass er einen schweren Verkehrsunfall hatte und daher dringend Geld benötige.

Wie die Polizei in einer Presseerklärung mitteilt, glaubte die angerufene Seniorin dem "Urenkel" und wollte helfen. Sie holte 10.000 Euro bei ihrem Geldinstitut ab und übergab das Geld an eine Frau. Erst später berichtet sie einem Verwandten von dem "hilfebedürftigen Urenkel", der schließlich die Polizei verständigte. Diese bittet nun um Hinweise zu der Frau und dem wahrscheinlich von ihr benutzten Auto, einem silbergrauen Coupe. 

Ab etwa 14 Uhr erhielt die Frau aus dem Battenberg Ortsteil mehrere Anrufe von einem Mann mit jung klingender Stimme. Er gab sich als Urenkel der Angerufenen aus und berichtete von einem Autounfall. Da er noch in Probezeit sei, habe er Angst, seinen Führerschein zu verlieren. Um die Angelegenheit ohne Polizei zu regeln, brauche er 10.000 Euro, um den Schaden bei seinem Unfallgegner zu begleichen. Das Geld wolle er gleich am nächsten Tag zurückzahlen. Auch wenn die Frau zunächst leichte Zweifel hegte, ließ sie sich von dem Betrüger dazu überreden, das Geld zu besorgen, zumal die Stimme einem ihrer Urenkel ähnelte und so holte sie die gewünschten 10.000 Euro bei ihrem Geldinstitut ab.

Nachdem es zu weiteren Anrufen des "Urenkels" gekommen war, erschien am späteren Nachmittag eine Frau. Die Seniorin übergab das Geld in einem Briefumschlag. Erst später berichtet die Seniorin einem Verwandten von den Anrufen und "Geldnöten" des vermeintlichen Urenkels. Nach einiger Zeit wurde klar, dass die Seniorin Betrügern auf den Leim gegangen war. Der Verwandte verständigte am frühen Abend die Polizei Frankenberg und erstattete Anzeige.

Von der Frau, die das Geld abholte, liegt folgende Beschreibung vor:  Etwa 30 Jahre alt, leicht korpulente Figur, etwa 165 cm groß, schwarze, leicht gekrauste, mittellange Haare, dunkler Teint, sie sprach akzentfreies Deutsch.  Nach ersten Ermittlungen der Polizei Frankenberg könnte die Frau mit einem silbernen Coupe mit DA-Kennzeichen unterwegs gewesen sein.  Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Korbach, die unter der Telefonnummer 05631/9710 um Hinweise, insbesondere zu der beschriebenen Frau und dem wahrscheinlich von ihr genutztem Auto bittet. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WALDECK/BAD AROLSEN. Am Donnerstag kam es in Waldeck und Bad Arolsen zu mindestens zwei betrügerischen Anrufen bei Senioren. In beiden Fällen gaben sich die Anrufer als Verwandte aus und wollten die Senioren um ihr Erspartes betrügen. Sie blieben erfolglos.

Ein 87-Jähriger aus einem Waldecker Ortsteil erhielt gegen 14.20 Uhr einen Anruf. Dem Betrüger gelang es, dem Senior vorzugaukeln, dass er ein Cousin sei und sich derzeit in seiner Nähe aufhalte. In einem längeren Gespräch schilderte er eine Notsituation und bat dringend um 10.000 Euro.

Der Anrufer wirkte glaubwürdig, sodass der Senior mit dem vom Betrüger bestellten Taxi zu seiner Bank fuhr. Dort hob er das geforderte Geld ab und ließ sich wieder nach Hause fahren. Erst jetzt erzählte er seiner Tochter von dem Anruf des angeblichen Cousins. Nachdem sich diese durch einen Anruf bei dem richtigen Cousin vergewissert hatte, dass dieser nicht angerufen hat, war ihr klar, dass ihr Vater einem Betrüger aufgesessen war.

Sie konnte schließlich verhindern, dass ihrem Vater ein Schaden entsteht und informierte sofort die Polizei. 

Um 15.40 Uhr rief dann eine Frau bei einer 81-Jährigen aus Bad Arolsen an. Der Anruferin gelang es noch, der Seniorin den Namen einer Nichte zu entlocken. Als die Betrügerin schilderte, dass sie beruflich in Kassel sei und für dringende Einkäufe 12.000 Euro benötige, wurde die Bad Arolserin misstrauisch. Sie teilte der Anruferin nur mit, dass sie so viel Geld nicht habe.

Das Gespräch wurde von der Anruferin beendet, sie wollte sich aber am nächsten Tag nochmal melden. Die Seniorin reagierte richtig und informierte sich anschließend bei ihrer richtigen Nichte.

Da es in letzter Zeit wieder vermehrt zu betrügerischen Anrufen mit der sogenannten Enkeltrickmasche kommt, warnt die Polizei und gibt Tipps.

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt.
  • Legen Sie den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind, wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

LOHFELDEN. Betrüger haben am Donnerstag mit der Enkeltrickmasche in Lohfelden knapp 40.000 Euro ergaunert.

Da die Geldübergabe zwischen 15 Uhr und 16 Uhr in der Welleröder Straße stattfand und die bislang unbekannte Geldabholerin sich von dort wieder zu Fuß in Richtung Kasseler Straße entfernte, erhoffen sich die mit dem Fall betrauten Ermittler der Ermittlungsgruppe für Straftaten zum Nachteil älterer Menschen der Kasseler Kriminalpolizei nun weitere Hinweise auf die Frau zu bekommen. 

Möglicherweise haben Zeugen die Täterin vor der Tat oder auf ihrer Flucht beobachtet.

Geldabholerin war recht klein und hatte blonde Haare

Die Geldabholerin soll bekleidet gewesen sein mit einer hellen Bluse und dunklen Jeans. Die Frau wird darüber hinaus als nur etwa 150 bis 155 Zentimeter groß, mit mitteleuropäischer Erscheinung, dick, einem runden Gesicht und blonden Haaren beschrieben. Ihr Alter wird auf 40 bis 45 Jahre geschätzt.

Täterin gab sich am Telefon als Schwester aus

Wie die Beamten des Kriminaldauerdienstes von der Anzeigenaufnahme berichten, hatte diese Betrugsmasche wie üblich über das Telefon begonnen. In diesem Fall gelang es der Täterin das Vertrauen des Opfers durch geschickte Gesprächsführung und mit weinender Stimme, sie sei die Schwester von ihm, zu gewinnen. Die angebliche Schwester fordert einen höchstmöglichen Geldbetrag, um dringend ein Haus kaufen zu können. Das Geld werde von einer Sekretärin eines Notars abgeholt, da sie selbst nicht kommen könne.

Die Geldübergabe fand dann zwischen 15 Uhr und 16 Uhr statt. Als das Opfer kurze Zeit später die "richtige Schwester" anrief und der Schwindel aufflog, wurde die Polizei verständigt. Die Ermittler bitten Zeugen, die am gestrigen Donnerstag, zwischen 15 Uhr und 16 Uhr, im Bereich Welleröder Straße und Kasseler Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben und weitere Hinweise auf die Täterin oder dazugehörige Mittäter geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

Am Donnerstag ereignete sich auch in Volkmarsen ein solcher Fall. Hier reagierte die Seniorin aber richtig, es kam nicht zu einer Geldübergabe.

Link: Enkeltrick scheitert - Betrüger schickt Taxi (26.07.2019)

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Am Dienstag versuchten Betrüger erneut Geld mit Hilfe des sogenannten Enkeltricks zu ergaunern. Senioren im Raum Korbach, Frankenberg und Waldeck waren Ziel der Täter und meldeten sich bei der Polizei.

In Frankenberg wurde gegen 15 Uhr eine 83-jährige Frau von einer unbekannten Nummer angerufen. Am Telefon war eine junge Frau, die sich als ihre Enkelin ausgab. Die angebliche Enkelin gab vor, einen Verkehrsunfall mit einem hochwertigen Pkw verursacht zu haben. Sie benötige nun dringend 15.000 Euro. Durch geschickte Gesprächsführung der angeblichen Enkelin teilte die 83-jährige ihre Handynummer mit. Darauf wurde sie anschließend mehrfach mit unterdrückter Nummer angerufen und zu guter Letzt ein Geldübergabetermin vor einer Bank in Frankenberg für 17.30 Uhr vereinbart. Da der 83-jährigen die Sache aber etwas dubios vorkam, verständigte sie zwischenzeitlich die Polizei. Zur vorgesehenen fingierten Geldübergabe um 17.30 Uhr kam es dann aber nicht. Die Täter waren nicht erschienen.

In drei weiteren Fällen bei einer 87-jährigen Frau aus Waldeck und einer 62 und 65-jährigen Frau aus dem Raum Korbach, meldete sich ebenfalls eine weibliche Stimme. In allen Fällen wurde eine Notsituation vorgetäuscht und Geld gefordert. Alle drei Anruferinnen wurden sehr schnell skeptisch und beendeten von sich aus das Gespräch.

In allen Fällen war die Rufnummer unterdrückt. Nahbereichsfahndungen bei den Opfern der Betrugsmasche blieben erfolglos. Die Polizei warnt noch einmal ausdrücklich davor, auf telefonisch vorgetragene Fragen nach Geld einzugehen. (ots/r)

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Publiziert in Polizei
Sonntag, 27 Januar 2019 09:27

Trickbetrüger scheitern an taffen Senioren

KORBACH. Am Donnerstag scheiterten Betrüger mit dem sogenannten Enkeltrick bei rund einem Dutzend Senioren im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Die Betrugsmasche "Enkeltrick" ist nicht neu, in einigen wenigen Fällen war sie aber dennoch schon erfolgreich. Die angerufenen Senioren im Landkreis fielen aber nicht auf die Betrüger herein, teilweise war ihnen die Masche bereits aus den Medien bekannt. Fast alle legten den Telefonhörer sofort auf oder durchschauten im Laufes des Gesprächs, dass die Anrufer nicht zum Verwandtenkreis gehören.

Die bei der Polizei bekannt gewordenen Anrufe am Donnerstag erfolgen quer durch den Landkreis Waldeck-Frankenberg. Betroffen waren diesmal Senioren aus den Städten und Gemeinden Frankenberg, Frankenau, Vöhl, Lichtenfels, Korbach, Willingen, Bad Arolsen, Edertal und Waldeck.

Einige der Anrufe begannen mit den Worten "Rate mal, wer dran ist?" oder "Oma, kennst Du mich noch?". Mit diesen Fragestellungen versuchten die Betrüger, den Opfern einen Namen eines Verwandten zu entlocken, was teilweise sogar noch gelang. Die Anrufer erzählten Geschichten wie "ich brauche dringend Geld für eine Immobilie in Kassel" oder "ich brauche schnell Geld für einen Rechtsanwalt".

Oft wird auch eine angebliche finanzielle Notlage dramatisch geschildert. Sobald die Opfer auf den Anrufer eingehen und dem angeblichen Verwandten finanziell aushelfen wollen, wird Zeitpunkt und Ort für eine Übergabe des Geldes vereinbart und es kommt eine weitere Person ins Spiel, um das Geld abzuholen.

Dazu kam es gestern zum Glück nicht. Alle angerufenen Senioren erkannten sofort oder aber spätestens im Laufe des Gesprächs, dass der Anrufer weder Enkel noch Neffe oder Sohn war.

Zum Schutz vor dem Enkeltrick gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbstmit Namen vorstellt.
  • Legen Sie den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen einAnruf verdächtig vorkommt.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 17 Januar 2019 14:43

Sparkassenmitarbeiterin verhindert Enkeltrick

KREUZTAL. Eine aufmerksame Sparkassenmitarbeiterin konnte am Mittwochnachmittag erfolgreich verhindern, dass ein hochbetagter Kreuztaler Senior Opfer eines hinterhältigen Enkeltricks wurde.

Nach dem Anruf der vermeintlichen Enkel hatte sich der ältere Herr bereits zu seiner Sparkasse in Kredenbach begeben, um dort über 10.000 Euro abzuholen. Die Mitarbeiterin der Sparkasse reagierte jedoch clever, bemerkte das hinterhältige Spiel der Betrüger und rief dann zusammen mit dem Senior zunächst einmal den tatsächlichen Enkel des Kreuztalers an. So klärte sich dann schnell, dass dieser keinesfalls - wie von dem falschen Enkel am Telefon behauptet - 13.000 Euro für den Kauf von Wertpapieren benötigte. Anschließend verständigten die Sparkassenmitarbeiterin und der Senior sofort die Polizei - das Siegener Kriminalkommissariat 2 ermittelt nun in der Sache.

Aus aktuellem Anlass wird nochmals besonders vor dieser Betrugsmasche gewarnt, da die Polizei nicht ausschließt, dass noch weitere ältere Menschen ebenfalls gleichlautende Anrufe bekommen könnten. Personen, die einen solchen Anruf erhalten, sollten sich schnellstmöglich unter dem Notruf 110 mit der Polizei in Verbindung setzen. Gleichzeitig weist die Polizei in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass Geldgeschäfte unter Familienangehörigen im Regelfall zeitlich nicht so dringend sind, sodass eine unmittelbare Entscheidung am Telefon getroffen werden müsste. Solche wichtigen Entscheidungen werden am besten in der guten Stube in ruhiger Atmosphäre unter persönlicher Anwesenheit aller Beteiligten getroffen. Deshalb sollte man sich am Telefon niemals unter Druck setzen lassen. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

MARBURG. Der Anlass der erneuten Warnung vor anrufenden Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben, sind die bisher gemeldeten 21 neuerlichen Anrufe in der Zeit von Sonntagabend bis Dienstagmorgen.

Zwischen Sonntag, dem 9. Dezember um 18.20 Uhr und Dienstag, dem 11. Dezember meldeten sich reihenweise die angeblichen Polizisten und tischten die bekannte Story von einem Hinweis auf einen bevorstehenden Einbruch nach der Festnahme von Tatverdächtigen auf. Betroffen, teils mehrfach, waren Bad Nauheim, Ilbenstadt, Langgöns, Karben, Lich, Nidda, Leihgestern, Lützellinden Oberau, Wallernhausen, Laubach, Niederwalgern, Watzenborn-Steinberg, Aßlar und verstärkt am Dienstagmittag in mehreren Fällen auch Herborn und Ortsteile.  

Die Polizei gibt Tipps zum Umgang mit den Betrügern: "Bei solchen oder irgendwie ähnlich gelagerten Anrufen müssen alle Alarmglocken schrillen. Seien Sie misstrauisch, lassen Sie sich am Telefon auf nichts ein. Legen Sie auf und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer Ihrer Polizei und lassen sich mit dem angeblichen Beamten verbinden!". Die Anrufer fragen nach Erklären des angeblichen Grundes des Anrufs zunächst mal allgemeine Informationen ab. "Haben Sie denn Bargeld im Haus? Lagern Sie Ihre Wertsachen in einem Tresor? Ist tagsüber jemand anwesend?...". Auch bei den neuerlichen Anrufen gab es bislang keinen Schaden! Damit dem so bleibt, ist Vorsicht geboten. Außerdem ist zu bedenken, dass die Betrüger vielleicht auch die Masche wechseln und statt des angeblichen Polizeibeamten meldet sich ein Enkel, der für irgendetwas Geld braucht oder es ruft jemand an, der einen Gewinn mitteilt, der im weiteren Verlauf dann aber plötzlich "Gebühren" kostet.

Hier nochmals ein paar Hinweise der Polizei:  

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.
  • Die Polizei holt niemals Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte bei Ihnen ab.
  • Die Polizei bietet niemals an, Ihr Vermögen zu überprüfen und in "Sicherheit" zu bringen.
  • Die Polizei fordert Sie niemals auf, Geldbeträge oder sonstige Vermögenswerte vor Ihrer Wohnung zu deponieren oder zu übergeben.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
  • Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse.
  • Als was auch immer der Anrufer sich ausgibt. Überprüfen Sie, ob Sie es tatsächlich mit dieser Person zu tun haben. Legen Sie den Hörer richtig auf und rufen Sie die Ihnen bekannte Nummer Ihrer Polizeidienststelle. Wichtig: Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion oder Wahlwiederholungstaste, da Sie sonst wieder bei dem Anrufer und Täter landen könnten. Wählen Sie die Ihnen bekannte oder von Ihnen herausgesuchte Rufnummer bewusst neu.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder einer anderen Vertrauensperson über den Anruf.  


Diese und weitere Hinweise zum Phänomen "Falsche Polizeibeamte" , "Betrug am Telefon", "Enkeltrick" und weitere Betrugsmaschen stehen im Internet u.a. auf www.polizei.hessen.de oder www.polizei-beratung.de (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Freitag, 23 November 2018 17:38

Betrüger erbeuten 40.000 Euro von Senioren

KASSEL. Am Mittwoch, den 21. November fielen in Kassel-Oberzwehren Senioren Enkeltrickbetrügern zum Opfer.

Eine bislang unbekannte Täterin hatte sich gegenüber einem älteren Ehepaar am Telefon als Enkelin ausgegeben. Zum Kauf einer Eigentumswohnung benötige sie ganz dringend 40.000 Euro, sagte ihren angeblichen Großeltern. Durch die geschickte Gesprächsführung gelang es, die Opfer zu überzeugen und dazu anzuleiten, das Geld abzuheben und an eine unbekannte Frau zu übergeben. Die Kasseler Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen, die bezüglich der Geldübergabe verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf die Täter geben können.  

Die ersten Anrufe gingen am Mittwoch gegen 13 Uhr bei den Senioren aus der Unteren Bornwiesenstraße in Kassel-Oberzwehren ein. Eine weibliche Stimme meldete sich am Apparat und gab vor, die Enkelin des Ehepaars zu sein. Sie fragte, ob sie ihr Geld leihen könnten. Sie sitze bereits beim Notar und stehe unmittelbar vor der Unterschrift in Bezug auf den Kauf einer Eigentumswohnung. Da sie so schnell keinen Kredit von der Bank bekäme, benötige sie nun ganz dringend 40.000 Euro.

Im weiteren Gespräch gelang es der findigen Täterin, das Vertrauen der hochbetagten Opfer zu gewinnen. Sie konnte das Ehepaar davon überzeugen, das Geld bei einer Bank in der Nähe abzuheben und im Anschluss an eine unbekannte Frau vor der eigenen Wohnanschrift zu übergeben. Die Betrüger gingen dabei hoch professionell und arbeitsteilig vor. Während die gesamte Zeit über das Telefonat gehalten wurde, suchte eine zweite Täterin die Adresse des Paares auf und nahm das Geld gegen 15.30 Uhr in der Unteren Bornwiesenstraße entgegen. Der Ehemann, der das Geld übergab, beschrieb die Abholerin als kräftige, leicht dickliche Frau, die etwa 1,65 m groß ist und dunkle Kleidung sowie einen Mantel mit Kapuze trug. Die Kapuze hatte die Täterin auf den Kopf und tief ins Gesicht gezogen. Sie hatte ein südländisches Erscheinungsbild.  

Die Kasseler Ermittler des für Enkeltrickbetrügereien zuständigen Kommissariats 23/24 suchen nun nach Zeugen, die eine wie oben beschriebene Frau am Mittwoch in der Unteren Bornwiesenstraße wahrgenommen haben. Können Sie Hinweise zu den Tätern oder einem möglichen Abholfahrzeug machen, dann melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0561/9100. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 13 November 2018 17:26

Mehr als 20 Betrugsversuche am Telefon

PADERBORN. In den ersten Novemberwochen sind der Polizei wieder zahlreiche Betrugsversuche angezeigt worden. Die Täter gaben sich meistens als falsche Polizisten aus.

Am Montag, den 12. November hätte eine Seniorin beinahe mehrere tausend Euro an die Täter übergeben. Am Donnerstag, den 8. November waren es noch angebliche Enkel, die aus einer angeblichen Notlage heraus dringend Geld bräuchten. Vier vermeintliche Opfer aus Altenbeken und eine Seniorin aus Büren meldeten sich diesbezüglich bei der Polizei. Am darauffolgenden Freitag gab es von mittags bis abends zwölf Anrufe "falscher Polizisten" in Büren und Bürener Ortsteilen. Über das Wochenende wurden der Polizei keine Taten bekannt.

Jedoch starteten die Täter am Montag bereits um 07.30 Uhr mit ersten Anrufen in Paderborn. Eine der ersten Opfer war eine 94-jährige Paderbornerin. Eine halbe Stunde dauerte das erste Telefonat mit einem Mann, der sich als Polizist ausgab und von der Festnahme einiger Einbrecher sprach. Angst machte er der Seniorin, weil er behauptete, ein Täter sei weiter flüchtig und sie sei ein potenzielles Opfer des Einbrechers. Auch auf der Bank sei ihr Geld nicht mehr sicher. Der falsche Polizist forderte die Frau auf, ihr Bankguthaben bis auf einen versicherten Restbetrag abzuheben, weitere Telefonate folgten. Die Frau wurde dermaßen unter Druck gesetzt, dass sie am Vormittag zur Bank ging und mehrere tausend Euro abhob. Als sie daraufhin nach Hause kam, klingelte das Telefon bereits erneut, die Täter ließen nicht locker. Glücklicherweise kam eine Bekannte der Seniorin zu Besuch. Die 76-Jährige erkannte sofort die Betrugsmasche und alarmierte die Polizei. Ohne ihre Intervention wäre es sehr wahrscheinlich zu einer Geldübergabe an die Täter gekommen.

Vier weitere Anrufe erfolgten bis zum Abend in Paderborner Seniorenhaushalten. Auch aus Delbrück meldete sich eine 63-Jährige, die einen falschen Polizisten an der Strippe hatte. Am Dienstag, den 13. November wurde bislang ein Betrugsversuch mit der "Falsche-Polizisten-Masche" aus Paderborn gemeldet.

Die Polizei warnt immer wieder vor diesen Betrugsmaschen am Telefon. Doch immer wieder schaffen es die Täter hohe Summen oder andere Werte zu erbeuten. Die beste Prävention erreichen wir durch umfassende Aufklärung aller potenziellen Opfer, bei denen es sich meistens um Seniorinnen oder Senioren handelt, so die Paderborner Polizei. Deswegen sollten Angehörige, Freunde und vertraute Bekannte ältere Menschen immer wieder auf die Gefahren hinweisen und sich als Ansprechpartner zur Verfügung stellen. Die Senioren sollten intensiv über die Maschen informiert sein und sich sicher sein können, ihre Vertrauensperson jederzeit kontaktieren zu können. Die Täter bauen diese Präventionstipps gezielt in ihre Legenden ein und machen ihren Opfern "deutlich klar" aus bestimmten Gründen jetzt niemanden zu kontaktieren. Auch das müssen die Opfer wissen. Unter Umständen ist es sinnvoll, Anrufe mit unterdrückten oder fremden Rufnummern nicht anzunehmen.

Daraufhin nochmals der eindringliche Hinweis: Die Polizei ruf niemals mit der Telefonnummer 110 oder anderen Polizeinummern an. Tauchen diese im Telefondisplay auf, sind sie "gefälscht", also von Kriminellen. Die Polizei fragt auch niemals nach Wertsachen oder Bargeld, das zu Hause oder auf der Bank verfügbar ist.

Neben den "falschen Polizisten" und dem Enkeltrick gibt es weitere Tricks, mit denen Täter versuchen, an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Verlockende Gewinnversprechen stehen dabei hoch im Kurs. Wegen angeblich von Viren verseuchter Computer versuchen falsche "Microsoft"-Mitarbeiter am Telefon Beute zu machen. Alle kriminellen Maschen aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Weitergehende Informationen gibt es im Internet auf: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

(ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 16 August 2018 13:47

Enkeltrickbetrüger erbeuten 18.000 Euro

MARBURG. Nach einem erfolgreichen Enkeltrickbetrug sucht die Kriminalpolizei Marburg dringend nach Zeugen der Geldübergabe am Mittwoch, 15. den August, gegen 12.30 Uhr, im Bachweg in Ockershausen.

Der hellhäutige Geldabholer war ca. 45 Jahre alt, ca. 1,80 Meter groß und von kräftiger Figur. Er hatte dunkle, kurze Haare und trug ein rot-schwarz-karierten Hemd, eine Art Holzfällerhemd, über dem Hosenbund seiner blauen, nicht verwaschene Jeans und braune Halbschuhe. Der Mann hatte zudem eine sogenannte Bauchtasche bei sich. Wer hat diesen Mann im Bachweg gesehen? Wer hat diesen Mann eventuell im Bachweg in einem Auto gesehen und kann das Fahrzeug näher beschreiben? War der Mann in Begleitung? Jede Beobachtung vom Mittwoch, dem 15. August, gegen 12.30 Uhr im Bachweg könnte für die Kriminalpolizei Marburg wichtig sein und zur Aufklärung des Enkeltrickbetrugs beitragen.

Der Anruf der angeblich guten Bekannten in einer Notlage erreichte die Ende 70 Jahre alte Seniorin um 10.30 Uhr. Die Anruferin schilderte die Notlage, die darin bestand, dass sie auf einer Auktion für 18.000 Euro ein Auto ersteigert, diese Summe aber dummerweise irrtümlich auf ein falsches Konto gebucht hätte. Wenn sie jetzt die Summe nicht bis 13 Uhr an das Amtsgericht Frankfurt überweisen würde, dann drohen 9000 Euro Strafe. Die Seniorin wollte gerne helfen. Sie ging zur Bank, hob trotz der geäußerten Bedenken der Angestellten die Summe ab und übergab sie später dem Geldboten. Die Polizei schaltete die Seniorin dann um 18.20 Uhr nach einem Telefonat mit ihrer Freundin ein.  

Aus diesem gegebenen Anlass nochmals Hinweise der Polizei zu der Masche mit dem Enkeltrick. Vorsicht, wenn das Telefon klingelt und der Anrufer keinen Namen nennt, sondern nur sagt "Hallo, ich bin´s! Du weißt doch, wer dran ist, oder?" Vorsicht, wenn der Anrufer am Telefon nach irgendeiner Story plötzlich um Geld bittet.  

  • Oberstes Gebot! Niemals Geld an unbekannte Personen übergeben.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer, ohne ihren Namen zu nennen, als Verwandte, Bekannte oder Freunde ausgeben. Lassen Sie  sich nicht dazu verleiten, zu raten, wer Sie anruft.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen immer sofort persönliche Rücksprache und benutzen Sie dazu nur die ihnen bekannten Rufnummern.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. Wählen Sie dafür die Notrufnummer 110.

"Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzten! Verabreden Sie sich nicht blind. Nehmen Sie vor allem kein Geld mit, holen Sie keins ab und vor allem: Geben Sie es niemals an ihnen völlig fremde Menschen weiter!

Setzten Sie sich vor Ihren Aktivitäten unbedingt selbst sofort mit dem angeblichen Anrufer in Verbindung."  Weitere Informationen zum Enkeltrick finden Sie im Internet unter www.polizei.hessen.de in der Rubrik Prävention oder unter www.polizei-beratung.de. (ots/r)

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