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WEIMAR. Ein betrunkener Autofahrer, der einen Unfall verursachte, konnte am Sonntagabend durch den Einsatz eines aufmerksamen Zeugen festgenommen werden.

Erst krachte der mutmaßliche Fahrer am späten Sonntagabend, am 4. November auf der Bundesstraße 255 in der Allna-Senke gegen eine Leitplanke, dann stand er mit seinem grauen Audi halb im Graben und flüchtete, woraufhin er von einem aufmerksamen Zeugen angesprochen wurde. Eine halbe Stunde später erfolgte die Festnahme des stark alkoholisierten Mannes.

Der 29-Jährige war zunächst gegen 21.45 Uhr auf der Bundesstraße 255 in Richtung Gladenbach unterwegs, kam nach rechts von der Straße ab und rutschte mit seinem Fahrzeug circa 15 Meter an der Leitplanke entlang. Danach fuhr der Mann auf die Kreisstraße 65 in Richtung Allna ab. Dort landete er mit seinem Wagen halb im Acker und fiel so einem jungen Autofahrer ins Auge, der ihn ansprach. Der 29-Jährige aus dem Ostkreis gab nun Gas und suchte das Weite. Der vorbildliche Zeuge verfolgte den Fahrer durch Kehna, Niederwalgern und weiter in Richtung Fronhausen. Dabei hielt der Beifahrer die Polizei telefonisch immer auf dem Laufenden.

Auf der Landesstraße 3093 soll der Audi-Fahrer dann sehr zügig ein bis dato unbekanntes Fahrzeug überholt haben. Im Ortskern von Oberwalgern stellte der unbeteiligte Autofahrer letztendlich seinen Wagen quer und hinderte den Flüchtenden an der Weiterfahrt. Sekunden später erfolgte die Festnahme des Mannes durch die alarmierte Polizei, die insgesamt mit vier Streifenwagen im Einsatz war. Wie sich herausstellte, nutzte der Betrunkene das Auto ohne Zustimmung des Halters und besitzt zu allem Überfluss keine Fahrerlaubnis mehr. Nach einer darauffolgenden Blutentnahme durfte er wieder gehen. Der angerichtete Sachschaden beträgt etwa 4.000 Euro.

Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Mannes mit dem grauen Audi gefährdet wurden, melden sich bitte bei der Polizeistation in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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Donnerstag, 18 Oktober 2018 12:58

Verkehrsunfall: Drei Verletzte und drei Totalschäden

WEIMAR. Am Mittwoch, den 17. Oktober sorgte ein Unfall auf der Bundesstraße 255 zwischen Ober- und Niederweimar für drei Verletzte, drei Totalschäden und eine 75 Minuten andauernde Vollsperrung der B 255.

Beim Auffahren auf die Bundesstraße kam es zur Kollision mit zwei auf der Bundesstraße fahrenden Autos. Die dadurch nicht mehr fahrbereiten, totalbeschädigten Fahrzeuge blockierten die Straße. Alle drei Fahrerinnen erlitten leichte Verletzungen. Um 8 Uhr beabsichtigte eine 19-Jährige aus dem Hinterland mit ihrem VW Golf von der Landstraße 3093 aus Wenkbach kommend nach links auf die Bundesstraße 255 nach Gladenbach abzubiegen. Zu dieser Zeit fuhren auf der Bundesstraße 255 eine in Lohra lebende ebenfalls 19-Jährige mit ihrem Citroen von Gladenbach nach Marburg und eine 42-jährige Frau aus dem Ebsdorfergrund mit ihrem Suzuki Baleno von Marburg nach Gladenbach.

Die Suzukifahrerin wollte eigentlich nach links auf die Landstraße nach Wenkbach abbiegen und wartete daher verkehrsbedingt auf dem Linksabbiegestreifen. Die Golffahrerin bog ab und kollidierte dabei mit dem aus ihrer Sicht von links kommenden, bevorrechtigten Citroen und brachte diesen dabei aus der Richtung, sodass dieser frontal gegen den wartenden Suzuki prallte. An allen drei Autos entstanden Totalschäden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 27.500 Euro. Rettungswagen transportierten alle drei augenscheinlich leicht verletzten Frauen zur Untersuchung ins Krankenhaus.

Die Bundesstraße 255 war von 8 Uhr bis nach dem Abschleppen der Fahrzeuge und der Reinigung der Fahrbahn bis 9.15 Uhr zwischen Ober- und Niederweimar voll gesperrt. (ots/r)

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Montag, 16 April 2018 15:02

Radfahrer auf Bundesstraße angefahren

WEIMAR. Ein 41 Jahre alter Nissan-Fahrer übersah am Sonntagnachmittag, den 15. April im Kreisverkehr an der Bundesstraße 255 bei der Abfahrt Wenkbach einen 50 Jahre alten Radfahrer.

Bei der anschließenden leichten Kollision gegen 16.40 Uhr stürzte der Biker zu Boden und zog sich mehrere Schürfwunden und eine Platzwunde zu und wurde zur weiteren Behandlung in das Universitätsklinikum nach Gießen gebracht.

Zudem entstand ein Sachschaden in Höhe von 400 Euro. Zeugen des Unfalls melden sich bitte bei der Polizeistation in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060. (ots/r)

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NIEDERWEIMAR. Ein 28-Jähriger, der unter vermutlich Drogeneinfluss und ohne Führerschein eine nicht genehmigte Spritztour mit dem Wagen unternahm, hat einen Verkehrsunfall verursacht und ist dabei schwer verletzt worden. Seine Beifahrerin (22) zog sich leichte Verletzungen zu, kam aber ebenfalls ins Krankenhaus.

Der Unfall passierte am frühen Freitagmorgen gegen 2 Uhr in Niederweimar. Auf dem Weg über die Herborner Straße nach Gisselberg kam der graue Audi Kombi aus unbekannten Gründen auf gerader Strecke nach links von der Straße ab und prallte gegen eine Grundstücksmauer, sodass die Airbags auslösten.

Der ältere Audi war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste mit wirtschaftlichem Totalschaden abgeschleppt werden. Wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln veranlasste die Polizei eine Blutprobe. Gegen den Mann wird zudem ermittelt wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis. (ots/pfa) 

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NEUSTADT/NIEDERWEIMAR. Zugegeben, bei Schokolade kann so mancher nicht widerstehen. Aber muss man deswegen gleich einen ganzen Kühlanhänger mit 20 Tonnen Schokolade im Wert von bis zu 70.000 Euro klauen? So geschehen im Kreis Marburg-Biedenkopf. Die Polizei bittet um Hinweise zum Verbleib von Anhänger und Ladung.

Der mit rund 20 Tonnen Schokolade beladene weiße Kühlanhänger des Herstellers Schmitz stand seit Samstagabend, 19 Uhr, in Neustadt in der Straße Am Gelicht. Am Sonntag um 13 Uhr war der Anhänger, der das Kennzeichen HEF-AA 687 trug, verschwunden. Allein die Ladung hat einen ungefähren Wert von bis zu 70.000 Euro, wie Polizeisprecher Martin Ahlich am Montag berichtete. Die bisherige Fahndung verlief ohne Erfolg.

Etwa im selben Zeitraum, zwischen 15 Uhr am Samstag und 17 Uhr am Sonntag, wurde an der alten Zufahrt zum Kieswerk im etwa 40 Kilometer entfernten Niederweimar ein geparkter Sattelzug mit leerem Auflieger gestohlen. Die Polizei fahndet in diesem Fall nach einem weißen DAF-Truck (Typ: TE105 XF) mit dem Kennzeichen KS-K 5367. Angehängt war beim Diebstahl ein gelber Sattelauflieger des Herstellers Knapen mit dem Kennzeichen WA-TT 7788.

Ob beide Diebstähle in einem Zusammenhang stehen, weiß die Polizei noch nicht. Wer Hinweise zu den geschilderten Diebstählen geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Marburg, Telefon 06421/406-0, in Verbindung zu setzen. Wer eines der beschriebenen Fahrzeuge sieht, den bittet die Polizei, sofort die 110 zu wählen. (ots/pfa) 

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WEIMAR/MARBURG/JESBERG. Blitze sind während des Gewitters der vergangenen Nacht nach bisherigen Erkenntnissen in insgesamt drei Wohnhäuser im Landkreis Marburg-Biedenkopf und im benachbarten Schwalm-Eder-Kreis eingeschlagen. Dabei brach in zwei Fällen ein Feuer aus. Der Gesamtschaden liegt bei mehr als 100.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Gegen 23.15 schlug in Weimar-Niederwalgern in der Straße An den alten Gräben rund um den Schornstein eines Wohnhauses der Blitz ein. Zu einem offenen Feuer kam es nicht. Die Bewohner konnten nach den Untersuchungen der Feuerwehr wieder in das Haus. Ob und in welchem Umfang Schäden entstanden sind, beispielsweise an den elektrischen Leitungen, muss noch durch Fachleute geklärt werden. Ein Feuerwehrfahrzeug touchierte bei der Anfahrt zum Einsatzort im Ortsteil Gisselberg in der Straße An den Plänen einen größeren Findling. Der Sachschaden an dem Wagen beläuft sich auf 1000 Euro.

Mehrfamilienhaus unbewohnbar
Bei einem Wohnhausbrand im Marburger Stadtteil Bauerbach entstand gegen 3 Uhr früh ein Schaden von etwa 100.000 Euro. Obwohl die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, deuten die Gesamtumstände auf einen Blitzeinschlag hin. Zum Zeitpunkt des Vorfalls wütete über dem Ort ein heftiges Gewitter, und die Hausbewohner hörten kurz vor dem Brand einen lauten Schlag. Die Feuerwehr löschte die Flammen im Dachgeschoss ab. Dabei kamen auch zwei Drehleitern zum Einsatz. Das Mehrfamilienhaus in der Bauerbacher Straße ist derzeit unbewohnbar.

Etwa 45 Minuten später schlug in Jesberg im benachbarten Schwalm-Eder-Kreis der Blitz in ein Wohnhaus ein. Eine Hausbewohnerin des Gebäudes im Eichenweg hatte gegen 3.45 Uhr einen lauten Knall gehört und gleichzeitig bemerkt, dass der Strom ausgefallen war. Beim Nachsehen im Dachgeschoss bemerkte die Bewohnerin eine starke Rauchentwicklung. Sie verließ daraufhin umgehend das Haus und wartete auf die verständigte Feuerwehr. Ihre Tochter hatte sie zuvor schon in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr löschte den Brand, den Schaden am Dach des Wohnhauses gab die Polizei am Morgen mit bis zu 10.000 Euro an. (ots/pfa) 

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NIEDERWEIMAR. Mehr als vier Jahre nach der gescheiterten Entführung eines damals neun Jahre alten Mädchens in Niederweimar hat die Polizei einen Tatverdächtigen in Nordrhein-Westfalen festgenommen: Der 34-Jährige, dem ein Fingerabdruck zum Verhängnis wurde, sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Rückblick: Am Montagnachmittag, 1. Oktober 2012, hatte ein bis dato unbekannter Mann in Niederweimar in der Straße Baumgarten versucht, ein zu diesem Zeitpunkt neunjähriges Mädchen zu entführen. Er zog das Kind in sein Fahrzeug und klebte dem Opfer dabei ein Klebeband auf den Mund. Dem Mädchen gelang glücklicherweise die Flucht, als der Mann sein Fahrzeug startete. Nach dem Vorfall kam es zu umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen von Polizei und Staatsanwaltschaft. In diesem Zusammenhang suchten die Ermittlungsbehörden auch nach einem grauen oder silberfarbenen Opel und baten die Bevölkerung um Mithilfe. Trotz der intensiven Ermittlungen hatte die speziell eingerichtete Arbeitsgruppe der Kripo damals keinen Erfolg.

Jetzt, mehr als vier Jahre nach der versuchten Entführung, wurde dem Tatverdächtigen ein Vorfall Anfang Mai in einem Schwimmbad in Witten zum Verhängnis. Im Rahmen eines dort anhängigen Verfahrens wurde der 34-Jährige erkennungsdienstlich behandelt. Ein automatischer Abgleich durch das Hessische Landeskriminalamt ergab, dass die gesicherten Fingerabdrücke des Mannes mit Fingerabdrücken auf dem im Oktober 2012 benutzten und sichergestellten Klebeband in Niederweimar übereinstimmen. Von der Staatsanwaltschaft Marburg wurde für den 34-jährigen Tatverdächtigen unverzüglich ein Untersuchungshaftbefehl, ein Durchsuchungsbeschluss sowie ein Antrag zur Entnahme von Körperzellen bei dem zuständigen Amtsgericht in Marburg beantragt und auch erlassen. Beamte der Kriminalpolizei Marburg nahmen den Verdächtigen mit Unterstützung der ortsansässigen Polizeibehörden am Dienstag in Lippstadt vorläufig fest.

Zudem erfolgten Wohnungsdurchsuchungen an mehreren Orten in Nordrhein-Westfalen sowie Durchsuchungen von zwei Fahrzeugen des Mannes. Recherchen ergaben zudem, dass auf den Beschuldigten im Jahre 2012 ein grauer Opel Omega zugelassen war. Der mutmaßliche Täter wurde am Mittwoch dem zuständigen Richter beim Amtsgericht Marburg vorgeführt, der den bereits bestehenden Haftbefehl bestätigte. Der 34-Jährige sitzt seither in einer Justizvollzugsanstalt ein. Die intensiven Ermittlungen, insbesondere zu den Aufenthaltsorten und Reisewegen des Festgenommenen, dauern an. (ots/pfa)

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NIEDERWEIMAR. An einem Omnibus haben Unbekannte zwei Radmuttern des linken Vorderrades gelöst. Noch bevor etwas passieren konnte, stoppte die Busfahrerin und informierte die Polizei.

Die Beamten ermitteln nun nach dem Vorfall, der sich zwischen Mittwoch, 17.10 Uhr, und Donnerstag, 6.15 Uhr, ereignete, wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Der Bus hatte zuvor geparkt am rechten Fahrbahnrand der Schützenstraße in Weimar-Niederweimar geparkt. Die Fahrerin bemerkte am Donnerstagmorgen beim Losfahren, dass etwas mit dem Omnisbus nicht stimmt, und hielt wieder an.

Die Polizei sucht mögliche Zeugen, denen im genannten Zeitraum verdächtige Personen an dem geparkten Bus aufgefallen sind. Hinweise nimmt die Polizeistation Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060 entgegen. (ots/pfa)


Im Kreis Marburg-Biedenkopf ist es schon häufiger zu derartigen Vorfällen gekommen:
Unbekannte lösen Radmuttern an Wohnmobil (12.09.2014)
Radmuttern an Golf gelöst: Zum Glück kein Unfall (02.03.2016)
Radmuttern gelöst: Klappern warnt Fahrerin rechtzeitig (28.06.2016)

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NIEDERWEIMAR. Drei Menschen sind bei einem Frontalzusammenstoß im Kreis Marburg-Biedenkopf schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste ein älteres Ehepaar mit hydraulischem Gerät aus einem der beteiligten Autos befreien.

Der schwere Verkehrsunfall passierte am Dienstagvormittag gegen 10.45 Uhr auf der Landesstraße 3387 zwischen Haddamshausen und Niederweimar. Die Unfallursache steht bislang noch nicht fest. Die Straße war bis 12.45 Uhr voll gesperrt.

Nach den ersten Ermittlungen war eine 20 Jahre alte Frau mit ihrem Renault Twingo von Haddamshausen in Richtung Niederweimar gefahren. Kurz vor Niederweimar geriet sie aus unbekannten Gründen in den Gegenverkehr. Es kam zur frontalen Kollision mit dem entgegenkommenden Renault Clio. Die Feuerwehr musste die 73-jährige Fahrerin und ihren 75-jährigen Ehemann unter Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte aus dem total beschädigten Kleinwagen befreien. Nach notärztlicher Erstversorgung brachten Rettungskräfte alle drei Schwerverletzten ins Krankenhaus. Dem Anschein nach erlitten sie keine lebensbedrohlichen Verletzungen.

Um den kleinen, offenbar ebenfalls verletzten Hund im Auto der 20-Jährigen kümmerten sich Angehörige der jungen Frau. Die Straße war wegen der Rettung der eingeklemmten Insassen, der Unfallaufnahme, der Bergung der total beschädigten Autos und für notwendige Reinigungsarbeiten bis 12.45 Uhr voll gesperrt. Die Polizei hatte Rundfunkwarnmeldungen veranlasst. (ots/pfa)   

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Mittwoch, 09 November 2016 13:59

Frei laufende Pferde: Zwei Tiere sterben auf der B 3

WEIMAR. Erneut ist es im Kreis Marburg-Biedenkopf zu Unfällen mit freilaufenden Pferden gekommen. Zwei Tiere starben, ein Lastwagen und zwei Autos wurden dabei am frühen Mittwochmorgen beschädigt.

Die beiden Unfälle passierten kurz nach 6 Uhr auf der Kraftfahrstraße zwischen den Anschlussstellen Fronhausen und Roth. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Es kam in beiden Richtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Insgesamt drei Pferde gelangten auf die Kraftfahrstraße und liefen entgegen der Fahrtrichtung auf die aus Richtung Gießen kommenden Autos zu. Die 40-jährige Fahrerin eines neuen VW Beetle konnte den direkt auf sie zu kommenden Tieren nicht mehr ausweichen und kollidierte mit einem der Tiere. Die beiden anderen liefen weiter. Eine auf dem rechten Fahrstreifen nachfolgende 58-jährige Frau leitete mit ihrem Ford Fiesta ein Ausweichmanöver ein. Dabei überfuhr die Fiestafahrerin das auf der Straße liegende Pferd, das verendete, und prallte dann in den Beetle.

Nur wenig später erfasste die Zugmaschine eines Sattelzugs eines der weitergelaufenen Pferde frontal. Der Fahrer hatte keine Möglichkeit auszuweichen oder den Zusammenstoß anderweitig zu verhindern. Das Tier erlitt durch die Kollision tödliche Verletzungen. Das dritte ausgebrochene Pferd wurde später von den Besitzern eingefangen.

Die Tiere standen ursprünglich auf einer ordnungsgemäß gesicherten Weide in Wolfshausen. Was letztlich zum Ausbruch der Tiere führte, steht nicht sicher fest.

Die Unfallaufnahme, die Bergung der toten Tiere und Autos sowie Reinigen der Fahrbahn und Abstreuen von Betriebsstoffen machten eine Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Staufenberg Süd und Weimar Roth in Fahrtrichtung Marburg bis 8.40 Uhr erforderlich. Die Polizei hatte entsprechende Rundfunkwarnmeldungen veranlasst. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von mindestens 48.000 Euro - auf die beiden Pferde entfallen 15.000 Euro, der VW Beetle schlägt mit 25.000 Euro zu Buche. Am Sattelzug entstand ein Schaden von 6.000 und am Ford ein Schaden von 2.000 Euro.

Bei Unfällen mit ausgebüxten Pferden im Kreis Marburg-Biedenkopf wurden Ende September und Anfang November ein Tier getötet und ein weiteres verletzt. (ots/pfa)  


Über die Unfälle nördlich von Stadtallendorf und westlich von Marburg berichtete 112-magazin.de:
Pferd schlägt mit Kopf durch Frontscheibe und stirbt (25.09.2016)
Frei laufende Pferde: Ein Tier bei Kollision mit Auto verletzt (04.11.2016)

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