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SACHSENHAUSEN/NIEDER-WAROLDERN. Am Ostermontag wurden die Feuerwehren Sachsenhausen und Höringhausen zunächst zu einem gemeldeten Waldbrand an den Schiebenscheid alarmiert. An einem Waldweg brannten bei Ankunft der Einsatzkräfte etwa 10 Raummeter aufgestapelte Baumstämme - das Feuer breitete sich im weiteren Verlauf auf etwa 20 Raummeter aus. Sofort begann das Hilfeleistungstanklöschfahrzeug mit einer Brandbekämpfung aus dem 2.400 Liter fassenden Löschwassertank. Dies wurde unterstützt durch das TSF-W aus Höringhausen mit 750 Litern Löschwasser an Bord.

Das Löschgruppenfahrzeug brachte einen 3.000 Liter Faltbehälter am Zufahrtsweg für einen möglichen Pendelverkehr in Stellung. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke zum nächsten Überflurhydrant hergestellt. Damit dessen Wasserleitung befüllt war, musste der Wassermeister des städtischen Wasserwerks zunächst eine Pumpe im Hochbehälter einschalten. Das LF 10/6 wurde als Verstärkerpumpe eingesetzt. Mit stabiler Wasserversorgung konnte ein umfassender Löschangriff gestartet werden. Das TSF-W Höringhausen stellte dabei die Brandstellenpumpe dar.

Mit drei C-Rohren wurden die Balken abgelöscht. Um das sorgfältige Ablöschen der Balken überhaupt ermöglichen zu können, musste ein Unimog mit Holzkran der Firma Wagener Hackschnitzelservice eingesetzt werden. Alle Baumstämme wurden so nach für nach auseinandergezogen und abgelöscht - aufgrund der starken Rauchentwicklung war dies zuerst nur unter Atemschutz möglich. Im weiteren Verlauf wurden zwei Hochdrucklüfter eingesetzt, um den Rauch von der Einsatzstelle wegzublasen. Der Abrollbehälter Brand wurde durch den Wechsellader abgesattelt und der Einsatzstellenhygieneraum in Betrieb genommen. In diesem hatten die Einsatzkräfte die Möglichkeit, sich nach dem kräftezehrenden Einsatz grob zu reinigen. Der Wechsellader führte zum Abtransport der gebrauchten Ausrüstung den Abrollbehälter Mulde nach.

Abschließend wurde die Umgebung weitgehend bewässert. Der Einsatz war nach 2,5 Stunden beendet. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, das zeitnahe Absetzen des Notrufs und die sehr präzise Ortsangabe konnte ein Waldbrand in größerer Ausdehnung verhindert werden. Ebenfalls alarmiert war das Führungsteam (ÖTEL) der Stadt Waldeck zum Besetzen des Einsatzleitwagens. Das Aufrüsten der Fahrzeuge war gerade abgeschlossen, da erreichte uns die nächste Einsatzmeldung, dass bei Dehringhausen ein weiterer Holzstapel im Wald brannte.

Direkt nach dem ersten Einsatz am Ostermontag wurden die Feuerwehren Höringhausen und Sachsenhausen dann zum nächsten Einsatz mit dem gleichen Meldebild alarmiert. Zunächst lautete die Alarmierung, dass zwischen Höringhausen und Dehringhausen ein weiterer Holzstapel im Wald brennen sollte. Auf der Anfahrt wurden die Angaben präziser - der Brand sollte sich zwischen Dehringhausen und Nieder-Waroldern ereignen. Daher wurde auch die Feuerwehr Dehringhausen alarmiert.

Konkret befand sich der Brand im Gemeindegebiet von Twistetal, weshalb mehrere Feuerwehren aus Twistetal dazu alarmiert wurden. Die Anfahrt gestaltete sich sehr schwierig - mit Hilfe von Koordinaten durch die Notrufortung konnte der Einsatzort dann aber gefunden werden. Bei Ankunft stand ein großer Holzstapel, etwa 40 Raummeter, in Vollbrand. Teile des Waldbodens brannten zu diesem Zeitpunkt ebenfalls. Das Einsatzstichwort wurde erhöht, sodass Tanklöschfahrzeuge aus Korbach und Bad Arolsen alarmiert wurden. Im Wald gab es keine Wasserversorgung, weshalb ein Pendelverkehr eingerichtet werden musste.

Vom Hilfeleistungstanklöschfahrzeug aus Sachsenhausen sowie TSF-W Höringhausen wurde mit der Brandbekämpfung aus dem Fahrzeugtank begonnen. Der 5.000 Liter fassende Faltbehälter des Abrollbehälters Brand aus Sachsenhausen wurde in Stellung gebracht, sodass die im Pendelverkehr fahrenden Fahrzeuge ihren Wassertank dort hinein abgeben konnten. Die Brandstellenpumpe wurde durch das TSF-W Höringhausen gestellt. Ein umfassender Löschangriff mit mehreren C-Rohren wurde anschließend gestartet. Feuerpatschen kamen zum Ersticken der kleineren Glutnester im Waldboden zum Einsatz. Da relativ schnell klar war, dass auch bei dieser Einsatzstelle ein Holzkran benötigt wurde, bot die Firma Hermann Wagener Hackschnitzelservice wieder ihr Fahrzeug an. Damit gelang es den Holzstapel auseinanderzuziehen und gezielt die Stämme abzulöschen.

Im weiteren Einsatzverlauf war auch in anderen Teilen des Waldes eine Rauchentwicklung sichtbar. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es an einer weiteren Stelle brannte, wurde der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises mit der Feuerwehr-Drohne angefordert. Die Drohne überflog den Wald mit ihrer Wärmebildkamera, konnte aber keinen weiteren Brand feststellen, sodass sich der Einsatz auf die eine Einsatzstelle beschränkte. Um das Feuer letztendlich vollständig ablöschen zu können, wurde im weiteren Verlauf Schaummittel als Netzmittel in den Faltbehälter gemischt. Die Tanklöschfahrzeuge aus Sachsenhausen, Twistetal, Korbach und Bad Arolsen leerten ihre Tanks mehrfach und tankten in Elleringhausen auf.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor war vor Ort und machte sich ein Bild von der Lage. Das Führungsteam (ÖTEL) der Stadt Waldeck übernahm zusammen mit dem ELW-Team der Gemeinde Twistetal die Einsatzdokumentation und die Abwicklung des Funkverkehrs. Auch bei diesem Einsatz transportierte das Wechselladerfahrzeug den Abrollbehälter Mulde zum Abtransport der Ausrüstung zur Einsatzstelle. Der kräftezehrende Einsatz war nach 3,5 Stunden abgearbeitet - zu diesem Zeitpunkt war die Feuerwehr der Stadt Waldeck bereits seit 6 Stunden im Einsatz.

Weitere Informationen zu den Feuerwehren der Stadt Waldeck finden Sie unter www.feuerwehr-stadt-waldeck.de!

Publiziert in Feuerwehr

NIEDER-WAROLDERN. Mit einem Pferd kollidierte am Montagabend ein 87-Jähriger - es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Gegen 19.50 Uhr fuhr der Senior am Montag auf der Landesstraße 3083 von Dehringhausen in Richtung Nieder-Waroldern. Kurz vor dem Ortseingang lief ein Pferd von einer Wiese auf die Fahrbahn, der Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und kollidierte mit dem Tier.

Wie sich herausstellte, waren das Pferd und ein Fohlen kurz zuvor aus einer Umzäunung ausgebrochen.

Glücklicherweise blieben Pferd, Fohlen und der Fahrer aus Bad Arolsen unverletzt - am schwarzen BMW 630 entstand allerdings Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro.

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KORBACH/OBER-WAROLDERN. Zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3083 wurden Feuerwehr, Polizei und Retter am Donnerstag alarmiert.

Ein 25-Jähriger war am Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr auf der Landesstraße von Korbach in Richtung Ober-Waroldern unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das landwirtschaftliche Gespann nach links von der Fahrbahn ab und prallte in einen Hang. Der Traktor drehte sich um 180 Grad und kollidierte oberhalb des Gülleanhängers mit einem Baum. Anschließend blieb der Fendt mit der Vorderachse auf dem Anhänger stehen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger beschädigt - die Gülle floss in den Straßengraben und über die Fahrbahn. Auch in Mitleidenschaft gezogen wurde der Tank des Traktors, sodass eine beträchtliche Menge Diesel auslief und sich sichtbar auf der Gülle verteilte.

Nur kurze Zeit später erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Ober-Waroldern und Berndorf. Die beiden Wehrführer vor Ort entschieden, dass die Alarmierungsstufe erhöht werden muss - daher erfolgte die Nachalarmierung der Wehren aus Mühlhausen, Elleringhausen, Nieder-Waroldern und des Gefahrgutzuges aus Korbach. Auch die Untere Wasserbehörde und Hessen Mobil machten sich auf den Weg zum Unfallort.

Unter der Einsatzleitung von Sebastian Wurst wurden provisorisch zunächst Wälle im Straßengraben aufgeschoben, damit die Betriebsstoffe nicht in einen Bachlauf fließen. Anschließend installierten die Einsatzkräfte Ölsperren im Bachlauf und am nahegelegenen Teich, um die darin lebenden Fische zu schützen. Um die Betriebsstoffe aufnehmen zu können, wurde Bindemittel verwendet. Insgesamt waren etwa 80 Einsatzkräfte vor Ort.

Der 25-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt, den Gesamtsachschaden an Anhänger und Traktor schätzen die Beamten der Korbacher Polizei nach ersten Angaben auf etwa 200.000 Euro. Die Landesstraße 3083 war für die Dauer des Einsatzes in beide Richtungen voll gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet.

Link: Unfallstandort Landesstraße 3083 (10. Juni 2021)

Publiziert in Polizei

HÖRINGHAUSEN/OBER-WAROLDERN. Am Straßenrand der Kreisstraße 14, zwischen Höringhausen und Ober-Waroldern, wurde am Sonntag ein rosafarbenes Kinderfahrrad gefunden.

Aufmerksame Verkehrsteilnehmer bemerkten das Zweirad gegen 12 Uhr am Straßenrand und meldeten sich bei der Korbacher Polizei. Die Beamten können nicht ausschließen, dass das Kinderfahrrad in der Nacht für eine schnellere Heimreise entwendet und anschließend zurückgelassen wurde.

Die Korbacher Polizei ist nun auf der Suche nach dem Besitzer des Fahrrads. Dieser soll sich bitte unter der Telefonnummer 05631/9710 melden.

Aktualisierung

Die mutmaßliche Besitzerin hat sich bereits am Sonntag, kurze Zeit nach der Veröffentlichung, bei der Korbacher Polizei gemeldet. Wir danken allen Leserinnen und Lesern für das Teilen des Artikels.

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Publiziert in Polizei

HÖRINGHAUSEN/NIEDER WAROLDERN. Ein schwerer Verkehrsunfall führte auf der Landesstraße 3118, zwischen Höringhausen und Nieder-Waroldern, gegen 7.50 Uhr zu einer Vollsperrung. Bei dem Verkehrsunfall kam eine Person ums Leben. Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei sind derzeit im Einsatz.

Nähere Informationen folgen in Kürze!

Publiziert in Polizei

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