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Dienstag, 25 Dezember 2018 12:16

Trainingscamp Rhoden: Holzbaracke brennt lichterloh

DIEMELSTADT-RHODEN. Nach dem Brand einer Holzbaracke wird der Sachschaden im Trainingscamp bei Rhoden auf etwa 20.000 geschätzt - die Brandursache ist unklar, die Kripo ermittelt.

Einsatzkräfte der Wehren aus Wrexen und Diemelstadt wurden am 1. Weihnachtsfeiertag um 7.22 Uhr zur Helle alarmiert, weil eine Holzbaracke lichterloh brannte. Bei Eintreffen der Brandschützer stand das Objekt bereits in Vollbrand. Daher legte Stadtbrandinspektor Volker Weymann den Fokus auf ein angrenzendes Gebäude, das es zu schützen galt und in dem unter anderem ein Pkw untergestellt worden war.

Da sich die Wasserversorgung schwierig gestaltete, wurde die Wehr aus Wethen mit einem Löschfahrzeug nachalarmiert. Noch während der Löscharbeiten wurde bekannt, dass eine Mülltonne bereits in der Nacht in Brand geraten war. Die Bewohner des Camps konnten das Feuer aber selbst löschen. 

Einen Bewohner des Camps nahm die Polizei zur Befragung mit auf die Polizeidienststelle Bad Arolsen. Ob ein Tatverdacht vorliegt, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht kommentieren. Rund 30 Freiwillige waren im Einsatz, der um 9 Uhr beendet werden konnte.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

DIEMELSTADT-WREXEN. Weithin sichtbarer Feuerschein, Qualmwolken und Explosionen im Ortsteil Wrexen riefen am frühen Mittwochmorgen die Wehren aus Wrexen, Rhoden, Bad Arolsen, Hespringhausen, Warburg und Wethen zu einem Einsatz in die Hermann-Scipio-Straße auf den Plan.

Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Florian Kistner gegenüber 112-magazin.de, an der Einsatzstelle mitteilen konnte, waren etwa 80 Freiwillige im Einsatz. Alarmiert wurden die Wehren durch die Leitstelle um 4.51 Uhr, mit dem Stichwort "F3, Explosionen, Brand in Wrexen". Ein Lkw-Fahrer der Spedition Varlemann, hatte den Brand bemerkt und umgehend über die Notrufnummer 112 den Alarm ausgelöst. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Explosionen zu hören: Ob die im Gebäude befindlichen Gasflaschen explodierten, oder Lkw-Reifen, darüber liegen noch keine Informationen vor. Zusätzliches "Futter" dürften die Flammen durch eingelagertes Heizöl, Schmierstoffe, Gasflaschen und Lösungsmittel erhalten haben. 

Bei Eintreffen der Wehren am Einsatzort standen Werkstatt und Waschhalle des Logistikunternehmens bereits in Vollbrand. Funkenflug, Feuer und dichte Rauchschwaden loderten aus dem Dach heraus. Da sämtliche Türen und Tore der Lagerhalle verschlossen waren, konnten die Brandschützer anfänglich nur über die angeforderten Drehleitern den Brandherd bekämpfen. Dazu wurden Tanklöschfahrzeuge herangezogen, eine Löschwasserversorgung durch Hydranten und durch die nahegelegene Orpe aufgebaut. Zunächst vereitelten die Brandschützer ein Übergreifen der Flammen auf ein weiteres Wirtschaftsgebäude und ein angrenzendes Wohnhaus. Im rückwärtigen Bereich der Firma Varlemann wurden die Kameraden aus Warburg mit ihrer Drehleiter aktiv. Vom Vorderhof aus konnten die Einsatzkräfte aus Bad Arolsen unter Atemschutz gegen das Flammeninferno mit ihrer Drehleiter vorgehen. Mehrere Teams, die mit Atemschutzgeräten ausgerüstet waren, standen im wechselndem Einsatz. Als die Alutore anfingen zu schmelzen, wurde der Brand zusätzlich vom Boden aus, mit Löschwasser bekämpft. 

Unter Leitung von Diemelstadts Stadtbrandinspektor Volker Weymann konnte der Brand gegen 7.30 Uhr, weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Auch Bürgermeister Elmar Schröder machte sich bereits um 5.20 Uhr vor Ort ein Bild vom Ausmaß des Brandes. Den Rathauschef interessierte darüber hinaus  auch das abfließende Löschwasser, das sich im Rückhaltebecken der Kläranlage gesammelt hatte. Ein hinzugerufener Gefahrgutzug aus Korbach, der sich mit kontaminierten Wassern auskennt, hat damit begonnen über mobile Abscheider Öle zu filtern und den Sondermüll in Behälter zu füllen. Ein großes Lob sprach der Bürgermeister den Einsatzkräften aus, die vorbildliches geleistet haben. "Auch die Länderübergreifende Zusammenarbeit der Wehren kann nicht hoch genug bewertet werden", so der Rathauschef gegenüber unserer Redaktion.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der in der Halle gelagerten Stoffe wurde vorsorglich eine Rundfunkwarnmeldung abgesetzt, in der die Anwohner von Diemelstadt-Wrexen und Nachbarorten gebeten wurden, die Fenster geschlossen zu halten.

Eine Polizeistreife aus Bad Arolsen, sowie ein Team vom Deutschen Roten Kreuz waren als Brandabsicherung vor Ort - verletzt wurde bei dem Einsatz aber niemand. Derzeit sind die Wehren mit Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. 

Brandermittler der Kripo haben die Arbeit inzwischen aufgenommen. Über die Schadenshöhe wird von der Pressestelle der Polizei mit 500.000 Euro angegeben. Die Halle wurde völlig zerstört, derzeit besteht Einsturzgefahr. (112-magazin)

Weitere Informationen folgen.

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