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KASSEL. Auf einen abfahrbereiten Schwertransport wurden Beamte der Direktion Verkehrssicherheit/Sonderdienste des Polizeipräsidiums Nordhessen bei einer Streifenfahrt am Mittwoch vergangener Woche in der Leipziger Straße in Kassel aufmerksam. Da es sich bei dem Transport augenscheinlich um rund 150 Tonnen Gesamtgewicht handelte, nahmen die fachkundigen Polizisten die weiteren Ermittlungen auf. Diese ergaben, dass ein KFZ-Sachverständiger den Schwertransport begutachtet und keine Genehmigung erteilt hatte, da aufgrund des technischen Zustandes des Gesamtzuges die Betriebs- und Verkehrssicherheit nicht gegeben war.

Weiterhin fanden die Polizisten heraus, dass die Firma, die für die vorgeschriebene Begleitung des Transports vorgesehen war, diese wegen des fehlenden Gutachtens und der mangelnden Verkehrssicherheit abgesagt hatte. Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhielten die Polizeibeamten am vergangenen Freitagmorgen Kenntnis darüber, dass der Schwertransport ohne Genehmigung und Begleitung in der Nacht in Kassel losgefahren war. Sofort nahmen sie Kontakt zu der antragstellenden Spedition auf und konnten die geplante Fahrtstrecke in Erfahrung bringen, die offenbar in Richtung A38 führen sollte. Die weiteren Verständigungen der benachbarten Polizeidienststellen und die eingeleitete Fahndung führten schließlich zum Erfolg - eine Streife der Polizeiautobahnstation Göttingen hatte den Schwertransport mit polnischer Zulassung auf dem Parkplatz Hedemünden an der Autobahn 7 ausfindig gemacht und erwartete dort bereits die Kasseler Kollegen.

Wie sich herausstellte, handelte es sich tatsächlich um den ungenehmigten Schwertransport, der einen Wärmetauscher mit einem Gewicht von knapp 80 Tonnen geladen hatte. Auf der A7 in Richtung Norden hätte das Gespann wegen seines hohen Gewichts und der zulässigen Brückenlasten gar nicht fahren dürfen. Dem 41 Jahre alten Fahrer aus Polen wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Radkralle am Auflieger angebracht. Auch die Fahrzeug- und Ladepapiere stellten die Polizisten sicher und leiteten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Firma ein, die die Fahrt angeordnet hatte. Nur mit einem geeigneten Fahrzeug für die Ladung, einer entsprechenden Genehmigung und Begleitung wird der Schwertransport seine Fahrt fortsetzen dürfen. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

WABERN. Ein Schwertransport hat auf der A 49 mehrere 30 Meter lange Betonträger verloren. Der Unfall löste nicht nur einen Gesamtschaden von fast 100.000 Euro an, sondern sorgte auch für stundenlange Verkehrsbehinderungen. Immerhin: Verletzt wurde niemand.

Zu dem Unfall kurz vor der Anschlussstelle Wabern war es am frühen Dienstagmorgen gegen 3 Uhr gekommen. Wie die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, hatte der Spezial-Lkw auf seinem Sattelauflieger und einem Nachläufer 30 Meter lange Betonträger geladen. Aus ungeklärter Ursache soll plötzlich die Bremse des Nachläufers eingesetzt haben. Durch die Weiterfahrt der Zugmaschine rissen die Betonträger ab und fielen nach rechts auf den Standstreifen. Erst nach einigen Metern des Mitschleifens der Betonträger kam die Zugmaschine zum Stehen.

Der Sattelauflieger und der Nachläufer wurden dadurch erheblich beschädigt. Den Schaden an dem Gespann gab die Polizei mit geschätzten 80.000 Euro an. Auch die Fahrbahn sowie Teile der Schutzplanke wurden beschädigt. Hier liegt die Schadenshöhe nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Beamten bei weiteren 10.000 Euro. Im Laufe des frühen Nachmittags sollten die Betonträger mit Kränen auf ein Ersatzfahrzeug geladen werden. Während des aufwendigen Einsatzes der Kräne sollte die A 49 in dieser Richtung voll gesperrt werden.

Unfall in Baustelle am Vormittag
Am Vormittag hatte bereits ein im einspurigen Baustellenbereich stehender defekter Lkw für eine Vollsperrung und Verkehrsbehinderungen in Richtung Marburg gesorgt. Bei einem Unfall gegen 9.50 Uhr zwischen Wabern und Borken hatte das Fahrzeug vorne rechts einen Reifenplatzer, der die Weiterfahrt unmöglich machte. Dadurch war der einzige Fahrstreifen in der Baustelle blockiert. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Fritzlar abgeleitet. (ots/pfa) 

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Publiziert in HR Polizei

ZIERENBERG/WALDECK-FRANKENBERG. Bei jedem zweiten von insgesamt 86 überprüften Lastwagen und Transportern hatte die Polizei etwas auszusetzen während einer Kontrollaktion auf der Rastanlage Bühleck-Süd. Beamte des "Kontrolltrupps Nordhessen" warfen am Montag einen genauen Blick auf den Güterverkehr.

Auch mehrere Polizisten, die in Waldeck-Frankenberg ihren regulären Dienst versehen, gehören dem Kontrolltrupp an. Dabei handelt es sich um eine regelrechte "Spezialeinheit", denn dieser Gruppe gehören nur ausgewiesene Spezialisten nordhessischer Polizeidienststellen an, die in Sachen Güterkraftverkehr bestens Bescheid wissen. Themen wie Ladungssicherung, Lenk- und Ruhezeiten, Vorschriften beim Transport von gefährlichen Gütern oder die Technik von Lastwagen kennen diese Polizisten aus dem effeff. Jede Menge Erfahrung, ein gutes Auge und nicht zuletzt das richtige Bauchgefühl sind bereits nötig, wenn die Beamten in Sekunden entscheiden, welcher Brummi in die Kontrollstelle "gezogen" wird.

Montagvormittag, 10.49 Uhr, A 44, Fahrtrichtung Kassel: Ein Streifenwagen setzt sich gut einen Kilometer vor der Rastanlage Bühleck vor einen Lastwagen, der einen Kettenbagger transportiert. Das Polizeifahrzeug eskortiert den Lkw in die Kontrollstelle auf der Rastanlage, wo die Beamten sich die Papiere des Fahrers zeigen lassen, die Fahrerkarte aus dem digitalen Tachograph auswerten und die Ladungsdokumente einsehen. "Der ist vermutlich zu hoch", kommentiert Polizeihauptkommissar Ralf Werner, üblicherweise Chef beim Regionalen Verkehrsdienst in Korbach und derzeit kommissarischer Leiter der Polizeiautobahnstation Baunatal, den Grund für die Kontrolle. Werner und auch seine Kollegen aus dem Streifenwagen sollen Recht behalten.

Bobby-Car bombenfest verzurrt
Der Arm des verladenen Baggers ragt so weit nach oben, dass die zulässige Gesamthöhe des Lastwagens um 31 Zentimeter überschritten ist. Zu schwer ist das Gespann ebenfalls. Eine Ausnahmegenehmigung dafür kann der Trucker nicht vorlegen. Doch damit nicht genug: Ein Gutachter der Dekra, der auch an der Kontrolle beteiligt ist, äußert Bedenken: Die schwere Baumaschine ist auf dem Lkw nicht ausreichend gesichert. Ganz anders sieht das bei dem kleinen Bobby-Car aus, das der Lasterfahrer "aus Jux" noch mit auf der Ladefläche transportiert. Verzurrt mit einem breiten Spanngurt, sitzt das Kunststoff-Kinderauto bombenfest. Das hätten sich die Beamten auch für den Kettenbagger gewünscht. Die Polizisten untersagen die Weiterfahrt. "Der Fahrer muss nachsichern, den Arm des Baggers, wenn möglich, absenken und die für das zu hohe Gesamtgewicht nötige Urkunde beantragen und uns vorlegen", erklärt Werner die Folgen, "erst dann darf er die Fahrt fortsetzen." Den Mann erwartet zudem ein Bußgeld - das muss auch derjenige berappen, der den Lkw beladen hat.

Risiko: Schnelle Kleintransporter mit hoher Zuladung
Ebenfalls "nachsichern" muss ein Sprinterfahrer, den Jens Herrmann und Antonio Diaz-Eierding an diesem Tag kontrollieren. Hermann ist normalerweise Dienstgruppenleiter bei der Polizeistation Bad Arolsen und derzeit kommissarischer Leiter des Verkehrsdienstes, dem Diaz-Eierding seit mehreren Jahren angehört. Beide Beamte engagieren sich im Kontrolltrupp Nordhessen, geben ihre Erfahrungen an diesem Tag auch an einen Polizeipraktikanten weiter - und auch an den Sprinterfahrer: "Wir wollen nicht nur einen Missstand aufdecken, sondern auch eine Lösung präsentieren", erklärt Diaz-Eierding und zeigt, wo und wie die Spanngurte richtig anzulegen sind.

Ralf Werner erklärt, dass die Schwerlastprofis der Polizei auch immer häufiger Mercedes Sprinter und ähnliche Kleintransporter anderer Hersteller kontrollierten. Fahrzeuge dieser Bauart hätten häufig eine hohe Motorleistung, reichlich Laderaum und unterlägen keinerlei Geschwindigkeitsbeschränkungen. Dies stelle eine häufig unterschätzte Gefahr dar, verdeutlicht der Hauptkommissar. Würde bei hohem Tempo zum Beispiel in einer Kurve die Ladung verrutschen, könne dies zu einem schweren Unfall führen. Genau solche Folgen wolle man mit Kontrollen dieser Art verhindern. Generell gehe es den Beamten nicht etwa darum, das Transportgewerbe zu drangsalieren; vielmehr wolle man um Verständnis für die vorhandenen gesetzlichen Regelungen werben und auf diese Weise Unfallprävention leisten. Viele Lkw-Fahrer hätten Verständnis für die Überprüfungen, selten nur würden die angehaltenen Fahrer ausfallend reagieren.

"Mein Leben, meine Existenz"
Dass ein ordentlicher technischer Zustand und eine optimale Ladungssicherung auch im eigenen Interesse eines Lkw-Fahrers liegt, hat Berufskraftfahrer Horst Möller schon lange kapiert. "Das ist mein Leben, meine Existenz", sagt der Vollbluttrucker ganz überzeugt. "Wenn etwas nicht in Ordnung ist, verliere ich meinen Job, da kennt unser Chef kein Pardon", erzählt der Detmolder, der mit einer Fuhre flüssigen Industrieklebers unterwegs nach München ist. Die Kontrolle seines Sattelzuges ist daher auch nach wenigen Minuten vorbei - und endet mit einem dicken Lob von den Polizisten.

"Das ist wirklich ein Musterbeispiel, wie es sein soll", sagt einer der Beamten noch, als Möller wieder auf den "Bock" steigt und die Maschine des Brummis anlässt. Wenige Meter entfernt rollt in diesem Moment ein Lastwagen, der mit vier geladenen Sattelzugmaschinen unterwegs nach Osteuropa ist, auf die mobile Waage. Damit ist die Polizei in der Lage, direkt an einer Kontrollstelle das Gesamtgewicht eines Lkw zu überprüfen. In diesem Fall "drückt" der überprüfte Laster aber weniger als 40 erlaubten Tonnen.

Elf Brummis müssen stehenbleiben
Neben den 40 Polizisten des Kontrolltrupps und dem Dekra-Gutachter sind an der Aktion auch Kräfte des Bundesamtes für Güterkraftverkehr (BAG) beteiligt, zwei Feldjäger der Bundeswehr aus Fritzlar schauen sich die Kontrollen ebenfalls an. Insgesamt 86 Last- und Lieferwagen werden überprüft - bei 44 Fahrzeugen gibt es etwas zu beanstanden. In 28 Fällen sind dies Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, also die sogenannten Sozialvorschriften. Elf Lastwagen müssen - wie der Baggertransport - stehenbleiben, weil Papiere fehlen, die Ladungssicherung nicht ausreicht oder technische Mängel bestehen. Gegen einen Lkw-Fahrer ergeht Strafanzeige, weil er Drogen konsumiert hat. In einem weiteren Fall besteht der Verdacht, dass der Fahrer keinen gültigen Führerschein besitzt. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Über eines sind die Beamten aber mehr als zufrieden: Kein einziger "rollender Schrotthaufen" ist an diesem Tag auf der A 44 unterwegs. Kein Grund jedoch für die Ordnungshüter, die Bemühungen in diesem Feld zurückzufahren. Auch künftig wird es Aktionen des Kontrolltrupps geben. Auch dann bringen sich wieder Beamte aus Waldeck-Frankenberg ein - mit jeder Menge Erfahrung, einem guten Auge und dem richtigen Bauchgefühl...

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Publiziert in Polizei

AFFOLDERN. Kurz nach dem Start in Hemfurth-Edersee hat die Fahrt für einen 180-Tonnen-Schwertransport ihr vorläufiges Ende in Affoldern gefunden: Aus dem geladenen Trafo liefen größere Mengen Öl auf die Fahrbahn. Feuerwehren aus Affoldern, Hemfurth-Edersee und Bad Wildungen rückten aus, auch Anwohner waren zur Stelle und sorgten mit dafür, dass nichts in die Kanalisation floss.

Die Wildunger Polizei gab die Menge des ausgelaufene Öls mit geschätzten 200 Litern an. Der Schwertransport war den Angaben zufolge um 22 Uhr am Donnerstagabend im Kraftwerk in Hemfurth-Edersee losgefahren. Beim Abbiegen von der Brückenstraße in die Kasseler Straße in Affoldern kam es zehn Minuten später zu dem Zwischenfall: Beim Überfahren einer leichten Kuppe riss ein unter dem transportierten Trafo angebrachter Entleerungsschieber ab. Daraus floss Öl auf die Fahrbahn und drohte auch, in die Kanalisation zu laufen.

Laut Polizei waren sofort mehrere Anwohner zur Stelle, die Erde vor die Gullyeinläufe schippten. Die 20 eingesetzten Feuerwehrleute aus Affoldern und Hemfurth-Edersee brachten größere Mengen Ölbindemittel aus, die Bad Wildunger Feuerwehr lieferte weiteres Bindemittel zur Einsatzstelle. Zunächst hatte es am Morgen geheißen, die Kameraden aus der Badestadt hätten ihr als Öl-Tiger bezeichnetes Streugerät eingesetzt. Dies sei aber nicht der Fall gewesen, erklärte Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam gegenüber 112-magazin.de.

Der Schwertransport wurde den Angaben zufolge beiseite gefahren und abgesichert, die geplante Tour nach Dorsten konnte vorerst nicht fortgesetzt werden. Wie die Wildunger Polizei weiter berichtete, sollten am Freitag zunächst Arbeiten an dem Trafo vorgenommen werden, um ein erneutes Auslaufen von Öl während des weiteren Transportes zu verhindern. Dazu solle ein Kran anrücken und den Trafo anheben, hieß es. Während der Kran eingesetzt wird, müsse vermutlich die Straße gesperrt werden.


Links:
Feuerwehr Hemfurth-Edersee
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Eine Nacht nach einem leichten Zusammenstoß mit einem Schwertransport ist es auf der Bundesstraße 252 im Rahmen der notwendigen Polizeiabsperrung erneut zu einem Unfall gekommen - diesmal krachte ein Kurierfahrer von hinten in ein stehendes Auto, dessen Fahrer den entgegenkommenden Lkw mit Überbreite vorbeifahren lassen wollte.

Wie in der Nacht zuvor begleitete die Bad Arolser Polizei auch am späten Mittwochabend einen Schwertransport, der Teile für den Bau von Windkraftanlagen im Waldecker Land anlieferte. Um dem mehr alsvier Meter breiten und extrem schweren Gefährt Platz zu verschaffen, fährt die Polizei mit Blaulicht vorweg und fordert entgegenkommende Fahrer auf, am rechten Fahrbahnrand stehenzubleiben und den Schwertransport vorbeifahren zu lassen.

An diese Anweisung der Beamten hielt sich gegen Mitternacht auch ein 39 Jahre alter Mann aus Neuenkirchen im Heidekreis, der in Höher der Helser Tannen am Rand der B 252 anhielt und wartete. Ein nachfolgender Kurierfahrer (38) mit einem Fiat Ducato erkannte die Situation zu spät und krachte dem stehenden Toyota Auris ins Heck. Der Unfallverursacher aus Herford blieb unverletzt, der Toyotafahrer zog sich beim Aufprall ein Schleudertrauma zu. Der Schaden summiert sich auf mehrere tausend Euro.


Über den genannten anderen Unfall berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Wer nicht hören will, muss fühlen: Gegen Schwertransport (24.03.2016)

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Publiziert in Polizei

DIEMELSTADT. Eine für einen Schwertransport mit Überbreite notwendige Polizeiabsperrung hat ein 29 Jahre alter Sprinterfahrer missachtet - mit Folgen: Der Lieferwagen stieß leicht mit dem XXL-Brummi zusammen, fast eine halbe Stunde ging nichts mehr auf der B 252.

Regelmäßig begleitet die Bad Arolser Polizei derzeit Schwertransporte, die Teile für den Bau von Windkraftanlagen im Waldecker Land anliefern. So auch in der Nacht zu Mittwoch, als ein 107 Tonnen schweres Gespann mit großen Betonfertigteilen von der Autobahn kommend in Richtung Arolsen unterwegs war. Damit der 4,40 Meter breite Schwertransport genügend Platz hatte und auch andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet wurden, sorgte eine vorweg fahrende Polizeistreife für freie Bahn: Dabei wiesen die Beamten entgegenkommende Auto- oder Lkw-Fahrer an, am äußersten rechten Fahrbahnrand anzuhalten und das Vorbeifahren des Spezialtransports abzuwarten.

Als sich der Transport am frühen Mittwochmorgen gegen 2.10 Uhr im Streckenabschnitt zwischen Rhoden und Gashol befand, näherte sich aus Richtung Residenzstadt ein Mercedes Sprinter. Den 29 Jahre alten Fahrer aus Paderborn forderte die Streife auf, am Fahrbahnrand stehenzubleiben. Nachdem das Polizeifahrzeug weitergefahren war, setzte sich auch der Sprinter wieder in Bewegung. Obwohl sich der überbreite Koloss näherte, fuhr der Lieferwagen in Richtung Rhoden weiter.

Es kam, wie es kommen musste: Als der Schwertransport dem Sprinter begegnete, "quetschte" sich der 29-Jährige mit seinem Transporter an dem Lastwagen vorbei. Dabei krachte der uneinsichtige Fahrer mit dem linken Außenspiegel seines Fahrzeugs gegen eine am Lkw befestigte Warnbake. Der Spiegel riss ab, wobei laut Polizei ein Schaden von 500 Euro entstand.

Warum es der Paderborner nicht abwarten konnte, wusste die Polizei am Mittwoch nicht. Fest steht jedenfalls, dass die unnötige Aktion beiden Fahrern etwa 20 Minuten Zeit kostete - während der polizeilichen Unfallaufnahme drehte sich kein einziges Rad mehr auf der B 252.

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Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Ein einfallsreiches Kamel hat es mit einer zeitaufwendigen Prozedur durchs Nadelöhr geschafft: Um mit seinem 4,45 Meter hohen unter einer vier Meter hohen hindurchfahren zu können, ließ der Lkw-Fahrer die Luft aus den Reifen ab. Zuvor war der Schwertransport von der genehmigten Route abgewichen. Bei einer Kontrolle des Gespanns fand die Polizei zudem erhebliche technische Mängel.

Der Fahrer eines Schwertransportes hatte sich am Dienstagvormittag einzig auf sein Navigationsgerät verlassen und war vor Bad Arolsen von der genehmigten Fahrstrecke abgewichen. Anschließend irrte er auf der Suche nach seiner Entladestelle durch die Bad Arolser Innenstadt. Einige Verkehrsteilnehmer wiesen ihm dann wieder den richtigen Weg, bis plötzlich ein unerwartetes Hindernis auftauchte: Eine Brücke mit einer deklarierten Durchfahrhöhe von vier Metern. Der Schwertransport selbst war knapp einen halben Meter höher. "Nun war guter Rat teuer", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König.

Nachdem der türkische Fahrer die genaue Durchfahrhöhe ausgemessen und die Luft aus den Reifen gelassen hatte, tastete er sich in Schrittgeschwindigkeit durch das Hindernis. Nach dieser zeitaufwendigen Prozedur mit Zentimeterarbeit wurde der Lkw von einer Streife des Regionalen Verkehrsdienstes einer kontrolliert. "Dabei stellten die Beamten erhebliche Mängel an der Zugmaschine des Schwertransportes fest", sagte König weiter. Die schwerwiegendsten Mängel waren zwei gerissene Bremsscheiben an der Vorderachse der Zugmaschine. Michael Chirakakis vom Verkehrsdienst: "Die beiden Scheiben hätten jederzeit brechen können, so dass die Vorderachse nicht mehr zu bremsen gewesen wäre. Die Folgen möchte ich mir gar nicht ausmalen".

Außer, dass der Fahrer von der genehmigten Fahrstrecke abgewichen war, konnte er auch keinerlei Bescheinigungen über seine Arbeitszeiten vorlegen. Das sind unter anderem Verstöße gegen die Sozialvorschriften.

Die Beamten ermöglichten zunächst den Entladevorgang bei einer nahegelegenen Bad Arolser Firma, untersagten dann aber die Weiterfahrt und stellten den Lkw sicher. Erst nach erfolgter Reparatur darf der Mann seine Fahrt fortsetzen. Fahrer und Halter erwarten zudem ein Bußgeld von mehreren hundert Euro.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 23 Oktober 2014 13:11

Strecke zwischen Gembeck und Vasbeck wieder frei

GEMBECK/VASBECK. Nach der stundenlangen Vollsperrung der Landesstraße 3297 zwischen Gembeck und Vasbeck ist die Strecke seit etwa 12.30 Uhr wieder frei befahrbar. Die vier Schwertransporte, die seit 5 Uhr früh die Strecke blockierten, haben die Fahrbahn inzwischen verlassen.

Die übergroßen Brummis hatten Teile für Windkraftanlagen geladen. Weil andere Laster auf dem Gelände eines Windparks zwischen Gembeck und Vasbeck noch nicht entladen waren, mussten die am Morgen eingetroffenen Schwertransporte zunächst auf der Landesstraße warten. Hessen Mobil richtete Umleitungen ein, die Polizei veranlasste eine Warnmeldung im Radio. Entgegen der Meldungen im Radio hatte sich jedoch keiner der Schwertransporte festgefahren. Die Lkw hätten die Strecke lediglich komplett blockiert.

Nach Angaben der Korbacher Polizei läuft der Verkehr seit etwa 12.30 Uhr wieder in beiden Richtungen, die Umleitungen wurden aufgehoben.


Mehr über den Windpark zwischen Gembeck und Vasbeck lesen Sie im Artikel der HNA:
Anlage fällt kleiner aus: Turbowind errichtet Windmühle bei Vasbeck

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 23 Oktober 2014 07:04

Schwertransporte blockieren Strecke Gembeck-Vasbeck

GEMBECK/VASBECK. Vollsperrung der Landesstraße 3297 zwischen Gembeck und Vasbeck: Vier Schwertransporte blockieren seit dem frühen Morgen die Strecke zwischen dem Twistetaler und dem Diemelseer Ortsteil. Verkehrsteilnehmer müssen offenbar noch den ganzen Vormittag eine Umleitung in Kauf nehmen.

Das Lkw-Quartett mit Elementen für Windkraftanlagen war in der Nacht von der Autobahn kommend zu dem entstehenden Windpark zwischen Gembeck und Vasbeck gefahren - ordnungsgemäß angemeldet und wegen der Abmessungen von der Polizei begleitet. Während die Anfahrt reibungslos verlief, gab es dann am Gelände selbst ein logistisches Problem: Weil andere Lastwagen noch nicht entladen waren, mussten die vier neuen Schwertransporte "draußen" bleiben. Seit 5 Uhr stehen die Brummis nun auf der L 3297 und warten.

Wegen der Abmessungen der Fahrzeuge sei es nicht möglich, an dem Konvoi vorbeizufahren. Die Vollsperrung könne noch den gesamten Vormittag andauern, hieß es bei der Polizei. Von dort wurde eine Radiodurchsage veranlasst, außerdem haben Mitarbeiter von Hessen Mobil eine Umleitung eingerichtet.

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Publiziert in Polizei

TWISTE/MARBURG. Ein Schwertransport mit einem Gewicht von 179 Tonnen, der in der Nacht durch Waldeck-Frankenberg rollen sollte, hat bei Marburg eine Zwangspause einlegen müssen: Bei der Genehmigung war offenbar die Baustelle in Twiste "übersehen" worden.

Die Umleitungsstrecken seien für einen Schwertransport mit diesem Gewicht völlig ungeeignet gewesen, sagte der Dienstgruppenleiter der Korbacher Polizeistation am Morgen. Daher seien der Lkw und ein Begleitfahrzeug bei Marburg gegen 23.30 Uhr auf einen Parkplatz gelotst worden. Nun müsse eine alternative Route geplant und eine neue Genehmigung erteilt werden, hieß es.

Das Transportunternehmen hatte in Ingolstadt einen Trafo geladen, der nach Büren im Kreis Paderborn geliefert werden sollte. Während der Schwertransport auf Autobahnen lediglich von einem speditionseigenen Fahrzeug zur Absicherung zu begleitet werden braucht, ist auf Bundesstraßen eine Begleitung durch Polizeifahrzeuge vorgeschrieben. An dem geplanten Transport über die B 252 durch Waldeck-Frankenberg wären somit die Polizeistationen Frankenberg, Korbach und Bad Arolsen beteiligt gewesen - glücklicherweise fiel den einheimischen Polizeibeamten rechtzeitig vor der Übernahme auf, dass die vorgesehene Route durch Twiste führte. "Selbst mit gutem Willen wäre da nichts möglich gewesen", sagte der Dienstgruppenleiter in Korbach.

Raketen- und Schwimmbadbauteile oder ein ganzes Schiff
Immer wieder begleiten Polizeifahrzeuge vor allem in der Nacht Schwertransporte, die in Waldeck-Frankenberg unterwegs sind. In den vergangenen Monaten waren dabei hauptsächlich überdimensionale Teile für Windkraftanlagen in der Region angeliefert worden. In den vergangenen Jahren gab es auch außergewöhnliche Transporte: So rollte im November 2012 ein riesiges Schwimmbadbauteil nach Willingen, im Spetember 2013 fuhr ein Schwertransport mit einem Bauteil für die Trägerrakete Ariane 5 durch Nordwaldeck und das Wolfhager Land. Unvergessen bleibt die spektakuläre Anlieferung des Passagierschiffs "Edersee Star" im Frühjahr 2001 mit mehreren Speziallastwagen.

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