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Donnerstag, 04 Juni 2020 09:30

Holztransporte im Visier von Polizei und BAG

WALDECK-FRANKENBERG. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) und der regionale Verkehrsdienst Waldeck-Frankenberg (RVD) haben am letzten Donnerstag (28. Mai) im Raum Frankenberg mehrere Holztransporter kontrolliert. Schwerpunkt war die Einhaltung der Kabotagevorschriften. Es besteht der Verdacht, dass gegen diese Vorschriften immer wieder verstoßen wird.

Der Begriff Kabotage bezieht sich auf die Erbringung von Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes durch ein ausländisches Transportunternehmen. Nach einer grenzüberschreitenden beladenen Einfahrt, zum Beispiel nach Deutschland, sind drei Kabotagebeförderungen innerhalb von sieben Tagen in Deutschland erlaubt. Die erste Kabotagebeförderung darf erst nach vollständiger Entladung des Fahrzeugs erfolgen.

Bei den Kontrollen am Donnerstag im Raum Frankenberg überprüften BAG und RVD insgesamt 28 Langholzfahrzeuge. Bei sieben Fahrzeugen gab es Beanstandungen. Drei polnische und ein litauischer Lkw verstießen gegen die Kabotagevorschriften. Gegen die vier gebietsfremden Beförderer ordneten die Kontrolleure Sicherheitsleistungen im Höhe von fast 9000 Euro an.

Ein deutscher Fuhrunternehmer verstieß gegen das Fahrpersonalgesetz. Zwei Fahrer hatten ihren Lkw überladen, sie wurden gebührenpflichtig verwarnt.

Da die Kabotagevorschriften offensichtlich nicht eingehalten werden, kündigen BAG und RVD für die Zukunft weitere Kontrollen an. (ots/r)

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KORBACH/EDERSEE. Intensive Verkehrskontrollen hat die Polizei am Dienstag in Korbach und der nördlichen Ederseeregion durchgeführt. Dabei wurde insbesondere auf Geschwindigkeit, Anschnallverhalten und Handynutzung geachtet. Im Einsatz waren Beamte der Polizeistation Korbach, des Regionalen Verkehrsdienstes und der Bereitschaftspolizei.

Im Zeitraum von insgesamt fünf Kontrollstunden wurden im verkehrsberuhigten Bereich der Flechtdorfer Straße über 40 Geschwindigkeitsverstöße mit dem Lasergerät registriert und an den Anhaltetrupp weitergegeben. Dort wurden entweder Barverwarnungen ausgesprochen oder die erforderlichen Daten für eine Anzeige notiert.

Erschreckend war, dass einem Großteil der angehaltenen Autofahrer überhaupt nicht bewusst war, dass in einem verkehrsberuhigten Bereich Schrittgeschwindigkeit zu fahren ist. Einsatzleiter Arnfried Schlömer vom Regionalen Verkehrsdienst (RVD) erklärte: "Fußgänger haben hier Vorrang vor dem Fahrzeugverkehr, wenn nötig, muss gewartet werden und das ist nur bei Schrittgeschwindigkeit möglich."

Zu schnell, kein Gurt, Mopedfahrer ohne Führerschein
Der schnellste gemessene Autofahrer war dort mit 36 km/h unterwegs. Ihn erwartet ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Neben diesem Hauptaugenmerk fielen fünf Autofahrer auf, weil sie zudem den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Ein kontrollierter Mopedfahrer war ohne Fahrerlaubnis unterwegs und sieht nun einem Strafverfahren entgegen.

An verschiedenen Kontrollstellen zwischen Korbach bis hin zum Edersee wurden in Meineringhausen, Sachsenhausen und Waldeck-West über den gesamten Tag Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. An den drei Kontrollstellen sprachen die Polizisten knapp 20 Verwarnungen aus und ahndeten diese mit einem Verwarnungsgeld. Darunter waren auch wieder drei Autofahrer, die den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Der dortige Einsatzleiter Jörg Hosse äußerte sich insgesamt aber zufrieden, zeigten die wiederholten Kontrollen doch eine positive Wirkung. Schwerwiegende Geschwindigkeits- oder Verkehrsverstöße waren nicht zu verzeichnen.

Erfreulich war, dass an keiner der Kontrollstellen jemand mit Handy am Lenkrad erwischt wurde. Ein solcher Verstoß kostet nicht nur 60 Euro und hat einen Punkt in Flensburg zur Folge; wer das Handy zum Telefonieren oder gar Schreiben während der Fahrt nutzt, gefährdet sich und andere. (ots/pfa) 

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SCHÖNSTADT/SIMTSHAUSEN. Bei Großkontrollen im Kreis Marburg-Biedenkopf hat die Polizei 180 Fahrzeuge mit insgesamt 205 Insassen angehalten und überprüft. Beteiligt an der Aktion war auch der Zoll. Eine Zielsetzung war es, reisende Einbrecher aufzuspüren.

Man wolle mit der Präsenz bei derartig groß angelegten offenen Kontrollen den Druck hoch halten, Reiserouten von Einbrechern entdecken und reisende Täter verunsichern, sagte Manfred Kaletsch, Leiter der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf. Bei der Kontrollaktion am Donnerstag ging es aber natürlich auch darum, die Verkehrssicherheit von Fahrer und Fahrzeug sowie das Einhalten sonstiger Bestimmungen zu überprüfen. Insgesamt 20 Beamte der Polizeistation Marburg, der Kriminalpolizei Marburg, des Regionalen Verkehrsdienstes und des Zolls kontrollierten von 13 bis 15 zunächst auf einem Parkplatz der B 3 am Ortsausgang von Schönstadt und dann nochmal von 16.30 bis 19 an der Bundesstraße 252 bei Simtshausen.

Insgesamt wurden 180 Fahrzeuge - Lastwagen ebenso wie Lieferwagen und Autos - mit 205 Insassen gestoppt und überprüft. Ein Autofahrer musste seinen Wagen stehenlassen, weil er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Sein Drogentest reagierte positiv. Der 22-jährige Mann musste zur Blutprobe. Zusätzlich führte die Kontrolle zu acht Anzeigen wegen mangelnder Ladungssicherheit, wegen nicht eingehaltener Sozialvorschriften und wegen gewerbe- oder steuerrechtlicher Verstöße. Ein durchreisender Autofahrer wollte Geld sparen und hatte deshalb in Österreich nicht nur seinen Sprinter vollgetankt, sondern auch vier 20-Liter-Kanister. Mal abgesehen davon, dass der Transport dieser Menge in einem Fahrzeug nicht gestattet ist, überschritt er damit die erlaubte Einfuhrmenge von maximal 20 Litern deutlich. Der Zoll versteuerte die übrigen 60 Liter an Ort und Stelle nach. Der Mann musste 60 Euro Steuern zahlen und den Treibstoff aus den Kanistern in den Fahrzeugtank umfüllen.

Reisende Einbrecher, die die Beamten zum Beispiel an den im Fahrzeug transportierten typischen Einbruchswerkzeugen erkennen würden, gingen den Beamten bei der Kontrollaktion am Donnerstag nicht ins Netz. (ots/pfa) 

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BIEDENKOPF/SCHÖNSTADT. Bei Gefahrgut- und Schwerlastkontrollen hat die Polizei im Kreis Marburg-Biedenkopf mehrere Lastwagen unter die Lupe genommen. Ein Schwertransport durfte so nicht weiterfahren, weil er zu hoch, zu lang und auch zu schwer war.

Laut Polizeibericht von Freitag wurden die Kontrollen am Mittwoch über mehrere Stunden durchgeführt. Der Regionale Verkehrsdienst (RVD) der Polizei Marburg-Biedenkopf wurde tatkräftig Experten der Kreisverwaltung und des Regierungspräsidiums Gießen unterstützt. An den Kontrollstellen an der Bundesstraße 62 in Höhe Biedenkopf, Parkplatz Erlenmühle, sowie an der Bundesstraße 3 in Höhe Schönstadt zogen die Ordnungshüter mehrere Sattelzüge, Lkw mit Anhänger und einen Schwertransport aus dem fließenden Verkehr heraus.

Bei den Kontrollen stellten die Beamten diverse Zuwiderhandlungen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz, dem Fahrpersonalgesetz und anderen Vorschriften fest. Neben einigen Barverwarnungen gab es auch fünf Anzeigen wegen technischer Mängel. Positiv fiel laut Polizeisprecher Jürgen Schlick auf, dass es bei Gefahrguttransporten keinerlei Beanstandungen gab.

Den Höhepunkt der Kontrollen stellte in negativer Hinsicht ein Groß- und Schwertransport dar, der auf der Bundesstraße 3 in Schönstadt näher in Augenschein genommen wurde. Für das beförderte 18.900 Kilogramm schwere Fahrzeug zum Holzrücken war die gezeigte Ausnahmegenehmigung nicht ausreichend. Der Großraum- und Schwertransport war mit 4,27 Metern 27 Zentimeter zu hoch, mit 20,20 Metern Länge 47 Zentimeter zu lang und mit 41.810 Kilogramm Gesamtgewicht auch noch 1810 Kilogramm zu schwer. Eine für die von der Straßenverkehrszulassungsordnung abweichenden Maße und Gewichte erforderliche Ausnahmegenehmigung hatte der Fahrer nicht, sodass die Weiterfahrt untersagt werden musste. Der "Holzrücker" wurde abgeladen und der Lkw samt Anhänger fuhr ohne Ladung weiter. Die Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang auch gegen die verantwortliche Firma. (ots/pfa)


Kürzlich gab es in Waldeck-Frankenberg ebenfalls Überprüfungen des Schwerlastverkehrs:
Lkw-Kontrollen: Wieder "Langholzer" mit Überladung (11.05.2017, mit Fotos)

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 02 März 2017 12:47

Mit 180 km/h auf B 251: Drei Monate Fahrverbot

SACHSENHAUSEN. Ein Raser ist mit Tempo 180 auf der Bundesstraße 251 bei Sachsenhausen geblitzt worden - der Twistetaler war 80 km/h schneller als erlaubt. Drei Monate Fahrverbot, 600 Euro Bußgeld und Punkte in Flensburg sind die Folgen.

Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei Waldeck-Frankenberg führte Anfang der Woche Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße bei Sachsenhausen durch. Obwohl auf der Bundesstraße maximal 100 km/h erlaubt sind, wurde ein Twistetaler mit 180 km/h geblitzt. Angaben zu Alter und Fahrzeug des Rasers machte Polizeisprecher Volker König am Donnerstag nicht.

Während der vierstündigen Kontrollen passierten 450 Fahrzeuge die Kontrollstelle in Fahrtrichtung Kassel, 65 davon waren zu schnell. Das bedeutet eine Beanstandungsquote von etwa 14,5 Prozent. Bei anderen Geschwindigkeitsmessungen ist diese Quote deutlich niedriger. 19 Fahrzeugführer müssen mit einer Bußgeldanzeige und Punkten in der Flensburger Kartei rechnen, 46 andere Fahrer erwartet ein Verwarnungsgeld zwischen 20 und 35 Euro. (ots/pfa)  

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WALDECK-FRANKENBERG. Wegen der hohen Zahl an Wildunfällen im Landkreis Waldeck-Frankenberg wurde vor sieben Jahren der Arbeitskreis Wildunfälle gegründet. Er setzt sich aus Vertretern von Hessen-Mobil, Kreisjagdgenossenschaft, Jägerschaft, Hessen Forst, Straßenverkehrsbehörde und Polizei zusammen. Der Arbeitskreis trifft sich zweimal jährlich mit dem Ziel, Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der Wildunfälle zu verringern. Damit soll die Verkehrssicherheit für Mensch und Tier erhöht werden.

Der Arbeitskreis beschloss ein ganzes Maßnahmenbündel, um dieses Ziel zu erreichen: In einem ersten Schritt wurden die polizeilich registrierten Verkehrsunfälle mit Wildbeteiligung erfasst und visualisiert, um Unfallschwerpunkte zu erkennen. Der Schilderwald wurde ausgedünnt und das Verkehrsschild "Wildwechsel" nur an den unfallträchtigen Strecken belassen. An verschiedenen Standorten installierte Hessen-Mobil große Warnschilder "Könnten Sie jetzt noch bremsen?" Zu besonders unfallträchtigen Zeiten wird in der örtlichen Presse auf die Wildunfallgefahr während der Brunft- und Blattzeiten hingewiesen. Als überaus vielversprechend gilt das Anbringen von blauen Wildwarnreflektoren an besonders unfallträchtigen Strecken. Zwischenzeitig wurden Wildwarnreflektoren im Wert von etwa 10.000 Euro eingebaut. Die Finanzierung erfolgte durch die Sparkassenstiftung und mit Unterstützung der Hegegemeinschaften, einem Zusammenschluss der Jagdpächter und Jagdrechtsinhaber.

Zahl der Wildunfälle gestiegen
Wenn man sich die Zahlen aus der Verkehrsunfallstatistik im Landkreis Waldeck-Frankenberg unreflektiert betrachtet, kann man zu dem Schluss kommen, dass diese Maßnahmen nicht greifen. Im Jahr 2015 verzeichnet die Statistik insgesamt 1385 Wildunfälle. Das sind 33,8 Prozent der Gesamtzahl der Unfälle (3927) im Landkreis. Dies ist die höchste Zahl der Wildunfälle seit Einführung des Arbeitskreises - im Jahr 2011 gab es beispielsweise "nur" 1140 Wildunfälle bei einer Gesamtzahl von 3974 Verkehrsunfällen. Das entsprach einem Anteil von 30,9 Prozent.

Die Vertreter des Arbeitskreises "Wildunfälle" ziehen aber andere Schlüsse. Sandra Theiß vom Regionalen Verkehrsdienst (RVD) der Polizei: "Blaue Wildwarnreflektoren werden bereits in anderen Regionen eingesetzt. In Thüringen wurde das Projekt wissenschaftlich begleitet und man stellte fest, dass das Wild die blauen Reflektoren deutlich besser wahrnimmt als die weißen oder roten Reflektoren." An den Teststrecken in Thüringen sei ein Rückgang der Wildunfälle um bis zu 30 Prozent registriert worden. Auf Teststrecken im Schwarzwald seien die Ergebnisse sogar noch besser. "Auch im benachbarten Schwalm-Eder-Kreis und in Marburg-Biedenkopf wurde auf den mit blauen Reflektoren versehen Streckenabschnitten eine Verringerung der Wildunfälle um 50 Prozent erzielt", sagte Sandra Theiß.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg zeigt sich diese Verringerung der Wildunfallzahlen laut Polizeisprecher Volker König noch nicht so deutlich. Wenn auch die Gesamtzahl der Wildunfälle auf nunmehr 3927 stieg, so sei die Zahl der Wildunfälle auf den mit blauen Reflektoren versehenen Streckenabschnitten rückläufig. Die Statistik verzeichne dort einen Rückgang um acht Prozent.

Die Mitglieder des Arbeitskreises sind sich einig: "Die ergriffenen Maßnahmen müssen langfristig betrachtet werden. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass die Zahlen in diesen Bereichen weiter rückläufig sein werden. Ziel muss es sein, alle Strecken mit blauen Wildwarnreflektoren auszurüsten. Dadurch würde die Verkehrssicherheit für Mensch und Wild deutlich erhöht". (ots/pfa)  


Was man als Autofahrer tun kann, ist zum Beispiel in diesem Artikel zu lesen:
Nebel, Laub und Wild - Gefahren zur Herbstzeit (28.09.2016)

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EDERSEE. Ihr Verkehrskonzept am Edersee hat die heimische Polizei am Mittwoch mit Rückblick vor allem auf die Zweiradsaison als Erfolg dargestellt. In diesem Jahr ereigneten sich an der Talsperre keine tödlichen Unfälle, zudem habe sich der von Bikern ausgehende Lärm durch viele Kontrollen deutlich verringert.

Die Erlebnisregion Edersee zählt zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Hessen und lockt in der Motorradsaison auch zahlreiche Motorradfahrer in die schöne Landschaft mit seinen kurvenreichen Straßen. Reiseführer für Motorradfahrer weisen die Straßen rund um den Edersee als besonders reizvoll aus. Ist das Motorradfahren für Biker ein Ausdruck von Lebensgefühl und Freiheit, so stellt es für andere Menschen eine unangemessene Lärmbelästigung dar. Beschwerden von Anwohnern und Gewerbetreibenden sind die Folge.

Im Jahr 2015 zwei tote Biker
Im Landkreis Waldeck Frankenberg ereigneten sich im Jahr 2015 insgesamt 139 polizeilich bekannte Verkehrsunfälle, an denen Motorräder beteiligt waren. Dabei wurden zwei Menschen getötet, 49 Menschen schwer und 40 leicht verletzt. Ein Teil dieser Unfälle (22) ereignete sich rund den Edersee mit zwei Toten, acht Schwer- und elf Leichtverletzten. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei Waldeck-Frankenberg erarbeitete deshalb ein Verkehrskonzept und setzte es in den Sommermonaten konsequent um. Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verkehrsanordnungen wie Sperrung eines Parkplatzes und eine Vielzahl von Kontrollen mit dem Ziel, die Anzahl der Verkehrsunfälle, die gefahrene Geschwindigkeit und die Geräuschemissionen zu verringern, waren sichtbare Zeichen.

Aus Sicht der Polizei ist dieses Konzept aufgegangen. Täglich waren Präventivstreifen auf den Strecken unterwegs und kontrollierten Motorradfahrer. Bei den vielen Geschwindigkeits- und Emissionsmessungen wurden nahezu 4000 Fahrzeuge gemessen. Dabei sprachen die Beamten 569 gebührenpflichtige Verwarnungen aus und leiteten 186 Ordnungswidrigkeiten- und sieben Strafverfahren ein. Sie sprachen sieben Fahrverbote wegen Überschreitung der Geschwindigkeit aus, ein Motorrad wurde sichergestellt. Als besonders problematisch stellten sich die zumeist jungen Fahrer von Leichtkrafträdern (125 ccm) heraus, die durch riskante Fahrweise auffielen. "Die polizeilichen Maßnahmen führten zu einem deutlichen Verdrängungseffekt", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Volker König.

Ralf Werner, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes: "Die Umsetzung des Konzeptes erforderte einen enormen personellen und zeitlichen Aufwand, der durch den Verkehrsdienst, aber auch durch die Polizeistationen Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach geleistet wurde. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Motorrädern hat sich zwar nicht verringert, jedoch sind am Edersee keine Motorradfahrer tödlich verletzt worden. Durch die ständigen Kontrollen hat sich die Geräuschemission deutlich verringert. Deshalb werden wir dieses Konzept auch in der kommenden Motorradsaison weiter verfolgen." (ots/pfa)  

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KORBACH. Gleich mehrere Verstöße an einem landwirtschaftlichen Gespann hat der Verkehrsdienst der Polizei bei einer Kontrolle festgestellt. Unter anderem waren Reifen eines Anhängers bis zur Karkasse abgefahren. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt.

Laut Polizeibericht von Dienstag überprüfte eine Streife des Regionalen Verkehrsdienstes (RVD) der Polizeidirektion am vergangenen Samstag einen landwirtschaftlichen Zug, weil an dem letzten Anhänger kein sogenanntes Wiederholungskennzeichen angebracht war. Unter gewissen Voraussetzungen sind landwirtschaftliche Anhänger von der Zulassung befreit, müssen dann aber ein Wiederholungskennzeichen und ein Schild "25 km/h" an der Rückseite anbringen. Wenn dies nicht der Fall ist, stellt das einen Verstoß gegen die Zulassungsverordnung dar und wird mit einem Bußgeld geahndet.

Bußgelder gegen Fahrer und Halter verhängt
Das war aber, wie sich bei der Kontrolle herausstellte, nicht der einzige Verstoß. Bei der Überprüfung der Betriebs- und Verkehrssicherheit fiel das Gepsann glatt durch: Beinahe alle Reifen des Anhängers bis zur Karkasse abgefahren waren. Aus diesem Grund untersagten sie auch die Weiterfahrt des Zuges. Der Halter musste entweder die Reifen wechseln oder den Anhänger mit einem entsprechenden Transportfahrzeug abholen.

Michael Chirakakis vom Verkehrsdienst: "Für den Zustand des Fahrzeuges sind sowohl Halter als auch Fahrzeugführer verantwortlich. Deshalb müssen sich nun auch beide wegen des Verstoßes verantworten. Sie erwarten nun ein Bußgeld von 60 beziehungsweise 75 Euro und ein Punkt in der Flensburger Verkehrskartei." (ots/pfa) 

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EDERSEE. Allen Warnungen zum Trotz: Ein Motorradfahrer ist auf der Ederseerandstraße mit 111 "Sachen" erwischt worden - erlaubt ist an der Kontrollstelle eine maximale Geschwindigkeit von 50 km/h.

Wie vor Ostern angekündigt, führte der Regionale Verkehrsdienst (RVD) der Polizei am Ostermontag Verkehrskontrollen auf der Ederseerandstraße durch. Mit mobilen Radargeräten wurden in der Zeit von 11 Uhr bis 15.40 Uhr vor allem Geschwindigkeitsverstöße geahndet. Aufgrund der regnerischen Witterungsverhältnisse war das Verkehrsaufkommen auf der Randstraße nicht sehr hoch. Dennoch stellten die Beamten bei ihren Messungen insgesamt 23 Geschwindigkeitsverstöße fest. 19 davon waren geringfügig und wurden mit einem Verwarnungsgeld geahndet.

440 Euro Bußgeld, zwei Monate Fahrverbot
Vier Fahrer müssen allerdings mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige und Punkten in der Flensburger Fahreignungsregister rechnen. "Spitzenreiter war ein Motorradfahrer aus der Großgemeinde Vöhl, der mit sage und schreibe 111 km/h gemessen wurde", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König, "bei erlaubten 50 km/h macht das eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 61 km/h, wobei die Toleranzen schon abgezogen sind". Auf den Raser kommen nun ein Bußgeld von 440 Euro und zwei Monate Fahrverbot zu. Ralf Werner, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes: "Die mobilen Geschwindigkeitsmessungen, auch an Feiertagen, sind Teil unseres Überwachungskonzeptes. Gerade Motorradfahrer müssen jederzeit mit Kontrollen rechnen".


In der noch jungen Motorradsaison waren bereits schwere Unfälle zu beklagen:
Beim Überholen berührt: Zwei Biker stürzen schwer (18.03.2016, mit Fotos)
Berndorf: Ein Toter bei schwerem Motorradunfall (28.03.2016, mit Video/Fotos)
Drogenverdacht, Unfall verursacht: Biker in Klinik geflogen (28.03.2016)

Auch zu Ostern 2015 kontrollierte der Verkehrsdienst - ebenfalls mit ernüchternder Bilanz:
Im Golf mit Tempo 183 über die Umgehung gerast (07.04.2015)

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KORBACH/LENGEFELD. Ein mit sieben Tonnen Gefahrgut beladener Lastwagen ist am Mittwochmorgen bei einem Ausweichmanöver zwischen Korbach und Lengefeld von der Fahrbahn abgekommen und in der weichen Bankette eingesunken. Das Fahrzeug kippte aber glücklicherweise nicht um. Während der Bergung sperrte die Polizei die L 3083 zeitweise komplett.

Der 41 Jahre alte Fahrer aus Guxhagen war am Morgen gegen 9.30 Uhr mit seinem Lastwagen von Korbach kommend unterwegs nach Bromskirchen. Zu Beginn einer langen Geraden wenige hundert Meter hinter dem Ortsausgang von Korbach in Richtung Lengefeld kam dem Lkw-Fahrer nach eigenen Angaben ein orangefarbener Sattelzug mit kippbarer Ladefläche - vermutlich ein Baustellenfahrzeug - entgegen. Diesem Sattelzug wich der 41-Jährige auf der relativ engen Fahrbahn aus.

Mit den rechten Rädern geriet der Mercedes Actros auf die vom Regen stark aufgeweichte Bankette. Das Erdreich gab unter dem Gewicht des Lastwagens nach, die Räder sanken ein - so tief, dass der "Brummi" sogar aufsetzte. "Aus eigener Kraft war es dem Lkw-Fahrer nicht mehr möglich, sein Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn zu bekommen", sagte Ralf Werner, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizei, an der Unfallstelle gegenüber 112-magazin.de. Daher forderten die Beamten ein Bergungsunternehmen an, das den Actros zurück auf den Asphalt zog. Dazu wurde für die Seilwinde eine sogenannte Umlenkrolle an einem Baum angebracht.

Nach wenigen Minuten war der Lastwagen aus der misslichen Lage befreit. Anschließend warfen die Polizisten einen genauen Blick auf die Ladung des Lasters. Die verschiedenen Behälter mit Gefahrgut waren weder verrutscht noch beschädigt worden bei dem Zwischenfall. Wäre der Lkw umgekippt, so hätten einige Gebinde durchaus beschädigt werden können. "Dann wäre möglicherweise Gefahrgut ausgetreten", sagte Werner.

Die Landesstraße blieb etwa eine halbe Stunde voll gesperrt, Streifenwagenbesatzungen leiteten den Verkehr über Lelbach um. Obwohl der Lkw aufgesetzt hatte, entstand kein nennenswerter Schaden. Mitarbeiter von Hessen Mobil kamen zur Unfallstelle, um die tiefen Reifenspuren des Lastwagens in der Bankette mit einem Gemsich aus Split und Erde aufzufüllen.

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