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Dienstag, 05 August 2014 10:13

Mann sticht auf zwei Türsteher ein: Haftbefehl

MARBURG. Gegen den 22-jährigen Messerstecher, der in der Nacht zu Sonntag zwei Türsteher einer Gaststätte mit einem Messer schwer verletzte, wurde nun Haftbefehl erlassen. Weiterhin fordert die Polizei bislang unbekannte Zeugen auf, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.

Sowohl bei der Polizei als auch vor dem Richter machte der Tatverdächtige von seinem Recht zu schweigen Gebrauch. Der 22-Jährige war in der Nacht zum Sonntag aus der Gaststätte in der Reitgasse verwiesen worden. Als er wenige Minuten später zurückkehrte, kam es zu der Auseinandersetzung, in deren Verlauf er zwei Türsteher durch Messerstiche schwer verletzte.

Die verletzten 30 und 34 Jahre alten Männer befinden sich noch im Krankenhaus. Es besteht aber keine akute Lebensgefahr mehr. Weitere Türsteher konnten den Täter überwältigen, entwaffnen und der Polizei übergeben. Er erlitt dabei Verletzungen, die zwar ärztlich untersucht und versorgt wurden, aber keinen Krankenhausaufenthalt erforderten. Die Beamten fanden heraus, dass der junge Mann Mitglied einer Motorradgruppe in einem anderen Bundesland ist. Doch auch durch die intensiven Ermittlungen der Kripo ergaben sich keine Hinweise auf einen Zusammenhang des Tatgeschehens in der Reitgasse mit Auseinandersetzungen zwischen Motorradgruppen.

Die Kripo bittet bislang noch nicht bekannte Zeugen, sich zu melden und hat dabei insbesondere folgende Fragen:

  • Wer kann Angaben zu den Vorkommnissen in der Gaststätte machen, die in der Nacht zum Sonntag vor fünf Uhr passierten?
  • Wer hat im Vorraum der Gaststätte die Auseinandersetzung zwischen dem später Festgenommenen und den Türstehern beobachtet?
  • Gibt es unter den Anwohnern oder anderen Nachtschwärmern Zeugen, die Angaben zur Tat in der Reitgasse machen können?

Hinweise nimmt die Kripo Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060 entgegen.


112-magazin.de berichtete über die Tat:
Zwei Verletzte durch Messerstiche gefasst: Tatverdächtiger gefasst (03.08.2014)

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Publiziert in MR Polizei

DORFITTER. Durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden ist am Donnerstag ein junger Mann aus Somalia in einer Asylantenunterkunft in Dorfitter. Die Hintergründe der Tat liegen noch im Dunkeln. Ein mutmaßlicher Täter wurde von der Polizei noch am Tatort festgenommen. Zwei weitere Asylbewerber sind flüchtig.

Der Schwerverletzte wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Über seinen Gesundheitszustand liegen noch keine Erkenntnisse vor. Ein Großaufgebot der Polizei suchte im Ort und in der Umgebung nach den zwei Flüchtigen. Ob sie an der Tat beteiligt waren, steht allerdings noch nicht fest. An der Suche war zeitweise auch ein Polizeihubschrauber aus Rheinland-Pfalz beteiligt.

Einer der flüchtigen Personen ist 1,60 bis 1,65 Meter groß, sehr schlank und etwa 30 Jahre alt. Er hat einen südländischen Teint und glatte, dunkle Haare. Nach einem Unfall ist er leicht gehbehindert. Der zweite Mann ist etwa 1,70 Meter groß und von kräftiger bis dicklicher Gestalt. Er soll etwa 25 Jahre alt sein. Dieser Afrikaner hat eine hellere Hautfarbe und glatte kurze schwarz-braune Haare. Die beiden Männer könnten zu Fuß unterwegs sein.


Ende Dezember war bei einer Auseinandersetzung unter Asylbewerbern in einem Korbacher Hotel ein Mann tödlich verletzt worden:
Streit unter Asylbewerbern: 36-Jähriger getötet (27.12.2013)

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Publiziert in Polizei

VELLMAR. Nach der Messerstecherei am Vellmarer Rheinstahlring hat die Kasseler Polizei einen 19-Jährigen festgenommen. Zusammen mit einem Komplizen soll er einen 34-Jährigen auf dem Fußweg vor einem Hochhaus mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt haben. Nach einer Notoperation hat sich der Zustand des Opfers stabilisiert.

Die beiden mutmaßlichen Täter sollen dem Mann nicht nur die Messerstiche zugefügt, sondern auch auf ihn eingeschlagen und -getreten haben. Bei seiner Festnahme hatte der mutmaßliche Täter frische Verletzungen an der Hand. Dazu machte er keine Angaben. Die Ermittlungen, ob er an der Tat beteiligt war, dauern an. Der zweite Verdächtige konnte noch nicht gefasst werden.

Das Opfer war mit zahlreichen Messerstichen am ganzen Körper ins Krankenhaus eingeliefert worden. In einer Notoperation kämpften die Ärzte um das Leben des Mannes. Mittlerweile ist er außer Lebensgefahr und sein Zustand stabil. Anwohner waren durch Schreie auf die Messerstecherei aufmerksam geworden und hatten die Polizei gerufen. Sie beschrieben der Polizei die beiden Angreifer. Danach soll es sich um zwei dunkelhaarige, südländisch aussehende Männer gehandelt haben. Beide sind 1,80 bis 1,85 Meter groß und um die 20 Jahre alt. Der eine trug eine Kappe mit weißem Emblem auf dem Kopf. Der andere eine schwarze Kapuzenjacke. Die Kapuze hatte er über den Kopf gezogen. Beide trugen helle Jeans.

Nach Angaben der Zeugen waren sie zu einem Auto geflüchtet, das sie zwischen den Wohnblocks geparkt hatten. Die Polizei sucht weitere Zeugen, die die Tat oder die beiden Verdächtigen beobachtet haben. Sie sollen sich bei der Polizei in Kassel melden, Telefon 0561/9100.

Im Laufe des Mittwochs war das Opfer erstmals vernehmungsfähig. In seinen Aussagen beschuldigt der Niedergestochene den 19-Jährigen. Der junge Mann, gegen den nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt wird, hatte das 34-jährige Opfer bereits in der Vergangenheit bedroht, wie es am Mittwochnachmittag von der Polizei hieß. Die Ermittlungen dauern an, insbesondere auch zu dem noch unbekannten Komplizen.

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 25 Juni 2013 12:17

Mann nach Messerstichen in Lebensgefahr

VELLMAR. Ein 34 Jahre alter Mann ist durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Zwei zunächst unbekannte Männer waren vom Tatort geflüchtet. Die Hintergründe der Auseinandersetzung waren am Dienstag noch unklar.

Passanten meldeten der Polizei am Montagabend gegen 22.40 Uhr eine Auseinandersetzung mit Messern vor einem Haus im Rheinstahlring in Vellmar. Am Einsatzort trafen die Beamten einen durch mehrere Messerstiche verletzten Mann aus Vellmar an, der im Klinikum Kassel notoperiert werden musste.

Nach Zeugenangaben waren zuvor zwei Männer vom Tatort in unbekannte Richtung geflüchtet. Die unmittelbar eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Hintergründe der Tat sind derzeit nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 02 April 2013 17:12

Tatverdächtiger nach Mordversuch in U-Haft

BORKEN. Nach der Messerattacke auf einen 32 Jahre alten Mann in Borken ist der 25-jährige Tatverdächtige wegen versuchten Mordes und Fluchtgefahr in Untersuchungshaft genommen worden.

Zu der Tat war es - wie berichtet - am Ostermontag gegen 13.30 Uhr in einem Haus im Dorfbrunnenweg in Borken gekommen. Ein 25 Jahre alter Mann hatte im Keller des Hauses einen 32-jähriger Mann mit Messerstichen so schwer verletzt, dass er in Lebensgefahr schwebt. Der Verletzte wurde in eine Klinik geflogen.

Die Polizei nahm wenig später den 25-jährigen Tatverdächtigen in der Nachbarschaft fest. Er gestand die Tat sofort ein. Der junge Mann wurde am Dienstag der Haftrichterin beim Amtsgericht Fritzlar vorgeführt. Diese erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes und Fluchtgefahr. Der 25-Jährige wurde anschließend in eine Haftanstalt eingeliefert.

Angaben über den Zustand des Opfers und das Motiv des Täters machte Polizeisprecher Markus Brettschneider am Dienstag nicht.

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Publiziert in HR Polizei

BORKEN. Ein 32-Jähriger ist in Borken niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter, einen 25 Jahre alten Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis, fest. Das Motiv ist noch unklar.

Zu dem Vorfall war es am Ostermontag in einem Haus im Dorfbrunnenweg gekommen. Um 13.31 Uhr setzte ein Bewohner eines Hauses im Dorfbrunnenweg in Borken einen Notruf ab, dass ein Mann niedergestochen worden sei. Der Täter sei flüchtig. Sofort wurden mehrere Funkstreifenwagen der Polizeistationen Fritzlar und Homberg nach Borken entsandt.

Hilfeschreie aus dem Keller
Der Anrufer erklärte dort, dass eine Person an der Haustür geschellt und erklärt habe, mit seinem Stiefsohn sprechen zu wollen. Sein Stiefsohn sei dann mit dem Mann in den Keller des Hauses gegangen. Wenig später hörte der Zeuge Hilfeschreie aus dem Keller und lief hinunter. Dort fand er seinen Stiefsohn blutend und offensichtlich schwer verletzt vor.

Der mit einem Messer bewaffnete Mann sei dann aus dem Haus gelaufen und in einem etwas entfernt stehenden Haus in der Nachbarschaft verschwunden. Dabei wurde er von einem weiteren Zeugen ein Stück verfolgt. Die Zeugen gaben eine Beschreibung des Täters ab. In dem von den Zeugen bezeichneten Haus nahmen Polizeibeamte nach kurzer Zeit einen Tatverdächtigen fest. Es handelt sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Er gestand die Tat sofort ein. Zur Motivlage oder Hintergründen der Tat ist bislang nichts bekannt. Beamte der Regionalen Kriminalinspektion Homberg haben die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der 32-Jährige wurde nach medizinischer Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsassistenten mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Ermittlungen dauern an.

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Publiziert in HR Polizei
Mittwoch, 20 März 2013 16:16

Streit um Geld: 18-Jähriger erstochen

STEFFENBERG. Durch Messerstiche ist am Dienstagabend ein 18 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Täter wurde gefasst und sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

In der Nähe des Festplatzes in Steffenberg-Niedereisenhausen kam es laut Polizei und Staatsanwaltschaft kurz nach 22 Uhr zu der folgenschweren Auseinandersetzung zwischen dem 18-Jährigen und einem ein Jahr älteren Mann. Die Polizei nahm den zunächst geflüchteten jungen Mann kurz nach der Tat fest.

Zwei Messerstiche in den Oberkörper
Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der 19-Jährige im Streit ein Messer gezogen und stach damit zwei Mal zu. Er traf den Oberkörper des 18-Jährigen, der noch am Ort des Geschehens seinen schweren Verletzungen erlag. Nach ersten Ermittlungen ging es bei dem Streit um Geldschulden. Die Ermittlungen der genauen Tatumstände dauern noch an.

Der zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Marburg erließ bei der Vorführung am Mittwoch einen Haftbefehl. Der 19-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Woher Täter und Opfer stammen, ging aus der Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht hervor.

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Publiziert in MR Polizei

KORBACH. Ein 21-Jähriger ist am frühen Sonntagmorgen durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Der junge Mann aus Vöhl schwebte zeitweise in Lebensgefahr.

Bei einer Auseinandersetzung vor einer Diskothek in der Korbacher Altstadt hatte der 21-Jährige einen Messerstich in den Rücken bekommen. Dabei wurde seine Lunge schwer verletzt. Der Gesundheitszustand des 21-Jährigen verschlechterte sich laut Polizei bedrohlich, so dass zwischenzeitlich Lebensgefahr bestand und er sofort operiert werden musste. Laut Polizei war es zwischen dem Verletzten und einem 17-jährigen Bad Wildunger zunächst zu einem Streit in der Diskothek gekommen.

Um den Streit in Ruhe zu klären, gingen die beiden Jungen nach draußen. Dort eskalierte die Auseinandersetzung, wobei der 17-Jährige plötzlich mit einem Messer auf den 21-Jährigen einstach. Danach flüchtete der Jugendliche. Um das Opfer kümmerten sich seine hinzu geeilten Freude.

Wenig später ließ sich der Tatverdächtige am Haus einer Verwandten widerstandslos festnehmen. Auch das Tatmesser fand die Polizei dort bei einer späteren Durchsuchung. Nach Rücksprache mit der Kasseler Staatsanwaltschaft wurde der 17-jährige Täter wieder auf freien Fuß gesetzt, er muss sich aber in einem Verfahren verantworten.

Der Verletzte wird noch auf der Intensivstation versorgt, schwebt aber inzwischen nicht mehr Lebensgefahr. Worum es bei dem Streit ging, sagte Polizeisprecher Dirk Virnich nicht.

Publiziert in Polizei
Montag, 10 September 2012 20:11

Streit: Mann durch Messerstiche verletzt

MARBURG. Ein zunächst als Überfall geschilderter Vorfall durch Unbekannte auf zwei junge Männer und eine Frau hat sich erst später als privater Streit entpuppt. Ein Marburger hatte bei der Auseinandersetzung am Freitagabend mehrere Stichverletzungen erlitten, wie die Polizei am Montag berichtete.

Eher zufällig kamen die polizeilichen Ermittlungen am Samstagmorgen in Gang, als Beamte gegen 1 Uhr in einer anderen Angelegenheit im Uni-Klinikum ermittelten und von den Stichverletzungen eines 20-jährigen Marburgers erfuhren. Die Nachforschungen gestalteten sich zunächst schwierig, da die beiden Begleiter des Opfers, eine 19-jährige Frau aus Marburg und ein 21-jähriger Mann aus dem Ostkreis, den Fahndern anfangs eine "Räuberpistole" auftischten und von einem Überfall von vier unbekannten Männern am Ortenbergsteg berichteten.

Die junge Frau besann sich am nächsten Tag eines Besseren und brachte das vermeintlich tatsächliche Geschehen ans Tageslicht. Demnach hielt sich das Trio am Freitagabend in Marburg vor einem Haus in der Heinrich-Heine-Straße auf. Dort eskalierte gegen 22.30 Uhr ein Streit zwischen dem 21-Jährigen aus dem Ostkreis und der jungen Frau. Als der 20-Jährige dazwischen ging, kassierte er offenbar von dem Älteren mehrere, nicht lebensbedrohliche Stiche in den Oberkörper.

Die eingeleiteten Fahndung nach dem mutmaßlichen Messerstecher führte erst am Sonntagabend zum Erfolg. Der Verdächtige, der zu den Vorwürfen schweigt, ließ sich widerstandslos in seiner Wohnung festnehmen. Er befindet sich nach den polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Marburg wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern noch an. Die Kripo sucht nun Zeugen, die den Streit und das folgende Handgemenge auf der Straße wahrgenommen haben. Hinweise nimmt das Fachkommissariat der Kripo in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060 entgegen.

Publiziert in MR Polizei

SIEGEN. Zu einer Messerstecherei mit einem Schwerverletzten ist es am Montagnachmittag gegen 16.35 Uhr am Bahnhofsvorplatz in der Siegener Innenstadt gekommen.

Wie Polizei - Pressesprecher Georg Baum erklärte, kam es auf dem Bahnhofsvorplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 34-jährigen und einem 22-jährigen Mann. Der Streit begann nach ersten Erkenntnissen der Polizei im Bereich einer Bushaltestelle und setzte sich dann im weiteren Verlauf vor einem, auf der anderen Seite des Busbahnhofes gelegenen Tabakwarengeschäftes fort.

Im Verlauf der Auseinandersetzung fügte der 34-jährige seinem 22-jährigen Opfer mehrere Messerstiche zu. Das Opfer musste nach einer Erstversorgung durch die Rettungskräfte vor Ort mit einem Rettungswagen unter Notarztbegleitung in ein Siegener Krankenhaus gebracht werden. Befindet sich aber außer Lebensgefahr.

Den Einsatzkräften der Siegener Polizei gelang es, den Täter noch vor Ort zu überwältigen und festzunehmen sowie die Tatwaffe sicherzustellen.

Die Mordkommision des Polizeipräsidiums in Hagen ermittelt nun gegen den 34-jährigen Täter wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

Der zuständige Kapitaldezernent der Staatsanwaltschaft Siegen, Patrick Baron von Grotthuss, erschien noch am Abend persönlich am Tatort und leitet jetzt die Ermittlungen. Sowohl Opfer als auch Täter weisen einen Migrationshintergrund auf und sind beide in Siegen wohnhaft, so die Polizei weiter.

Die weiteren Ermittlungen von Mordkommision und Staatsanwaltschaft dauern derzeit noch an.

Publiziert in SI Polizei
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