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Samstag, 17 November 2012 07:25

Gefährliche Schieflage: Polizei stoppt Lkw

FREUDENBERG. Gefährliche Schieflage: Einen niederländischen Lkw mit unzureichender Ladungssicherung hat die Polizei aus dem Verkehr gezogen. Die Ladung drohte auf die Fahrbahn zu fallen.

Der 43-jährige Lkw-Fahrer aus den Niederlanden war am Donnerstag mit seinem Sattelzug auf der Asdorfer Straße in Freudenberg unterwegs, als die Polizei auf das Fahrzeug aufmerksam wurde. Auf der Ladefläche des Sattelzuges befanden sich 25 Tonnen Holz. Auf Grund mangelhafter Ladungssicherung war der obere Teil der Ladung bereits zur Seite hin verrutscht und drohte auf die Straße zu fallen. Der Sattelzug konnte gerade noch rechtzeitig von Beamten des Schwerpunktdienstes der Polizeiwache Siegen aus dem Verkehr gezogen werden.

Gegen den niederländischen Fahrzeugführer wurde eine Anzeige erstattet. Für die zu erwartende Strafe leistete er an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung. Ebenfalls wurde gegen den verantwortlichen Verlader der Holzladung eine Anzeige gefertigt. Die Weiterfahrt des Sattelzuges wurde untersagt.

Publiziert in SI Polizei

RHODEN. Eine ätzende Flüssigkeit ist in der Nacht zu Samstag von einem Lkw-Auflieger auf das Gelände des SVG-Autohofes getropft. Mehr als 60 Feuerwehrleute aus Rhoden, Wrexen und dem Arolser Stadtgebiet waren stundenlang im Einsatz.

Der Autohof sowie die gegenüberliegende Tankstelle wurden weiträumig abgesperrt, nachdem ein 42 Jahre alter Lkw-Fahrer bemerkt hatte, dass aus seinem Auflieger eine Flüssigkeit austritt. Weil der Lkw verschiedene Gebinde mit diversen Chemikalien geladen hatte, verständigte der Brummifahrer die Leitstelle. Die alarmierte gegen 0.30 Uhr am frühen Samstagmorgen die Feuerwehr.

Ausgerüstet mit Chemikalienschutzanzügen gingen die Brandschützer zur Erkundung vor. Weil nach Angaben des Diemelstädter Stadtbrandinspektors Ulrich Volke nicht klar war, aus welchem Gebinde welche Flüssigkeit ausgetreten war, mussten die Einsatzkräfte den kompletten Auflieger entladen. Alle beschädigten Behälter wurden in dem mehrstündigen Einsatz in spezielle Edelstahlfässer umgefüllt. Die ausgetretenen Chemikalien wurden mit Bindemittel abgestreut. Die ätzenden Stoffe seien zum Glück weniger gefährlich gewesen als zunächst befürchtet, sagte Volke. Der gemeinsame Einsatz der verschiedenen Wehren habe reibungslos funktioniert, unterstrich der Stadtbrandinspektor.

Unter anderem hatte der Lkw Acrylreiniger geladen. Dass die auf Paletten transportierten Gebinde überhaupt beschädigt werden konnten, liegt vermutlich an mangelnder Ladungssicherung. Darüber, wohin der Lkw unterwegs war, lagen in der Nacht keine Angaben vor.

Publiziert in Feuerwehr
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