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BRAUNAU/GERSHÄUSER HOF. Eine Absperrbake ist von einem fahrenden Pritschenwagen gefallen und gegen ein entgegenkommendes Auto geprallt. Die 45 Jahre alte Beifahrerin erlitt einen Schock, an dem relativ neuen Auto entstand ein Schaden von 5000 Euro.

Wie die Wildunger Polizei am Freitag berichtete, waren am Mittwoch um 14.40 Uhr ein 48 Jahre alter Bad Wildunger mit einem VW Pritschenwagen und ein 47-jähriger Passatfahrer aus Dautphetal (Kreis Marburg-Biedenkopf) auf der Kreisstraße 44 zwischen Braunau und Gershäuser Hof in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Entweder durch eine Bodenwelle oder einen Windstoß fiel plötzlich eine Absperrbake von der offenen Pritsche des Transporters und traf den entgegenkommenden VW Passat.

Dabei schlug die Bake gegen die Motorhaube sowie gegen Windschutzscheibe und A-Holm. Die Frontscheibe zersplitterte komplett, hielt dem etwa 30 Kilogramm schweren "Flugobjekt" aber stand. Die 45 Jahre alte Beifahrerin erlitt einen Schock, körperlich blieben sie und ihr Ehemann auf dem Fahrersitz aber unverletzt. Die Frau wurde vorsorglich in ein Wildunger Krankenhaus gebracht.

Der Fahrer des Pritschenwagens kam ebenfalls mit dem Schrecken davon, er wird sich nun aber wegen mangelnder Ladungssicherung verantworten müssen - vor dem Gesetz und seinem Arbeitgeber.

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Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Hab mein Wagen voll geladen…: An dieses Volkslied mussten Polizisten bei einer Verkehrskontrolle auf der B 252 gleich zweimal denken: Die Beamten stoppten ein mit Paletten überladenes Gespann mit mangelhafter und einen mit Autobatterien beladenen Kleintransporter ohne jegliche Sicherung.

Selbst bei erfahrenen Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes löste der Anblick dieser Fahrzeuge einzig ein Kopfschütteln aus. Wie ihr Sprecher Volker König am Donnerstag berichtete, waren die Kollegen zunächst auf ein Gespann mit hoch geladenen Paletten aufmerksam. Die Paletten waren unzureichend gesichert, die Gurte wiesen keinerlei Vorspannkraft auf. Der Fahrzeugführer wusste wohl, dass die Paletten rutschen und wackeln, war aber der Meinung, "dass man da nichts machen kann". Um seine Einsicht zu stärken, dass der Anhänger zum Transport solch großer Mengen Paletten ungeeignet ist, gab es von den Polizisten neben deutlichen Worten auch eine Bußgeldanzeige.

Kurze Zeit später kontrollierten die Beamten einen weißen Opel Combo und staunten nicht schlecht, als sie die Hecktüren öffneten. Im Laderaum des Kleintransporters lagen ohne jegliche Sicherung 80 alte Autobatterien. Der Fahrer aus Worms war als selbständiger Schrottsammler im Landkreis unterwegs. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann gegen eine Vielzahl von Vorschriften verstoßen hatte, die ihm nun eine Strafanzeige wegen unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen einbringt.

Damit aber nicht genug: Es fehlten die Ladungssicherung, ein Feuerlöscher, die persönliche Schutzausrüstung, schriftliche Weisungen, Fahrzeugkennzeichnungen und mehrere Papiere und Bescheinigungen. Außerdem war der Opel um mehr als ein Drittel überladen. Wegen dieser Verstöße gegen Gefahrgut- und abfallrechtliche Bestimmungen erwarten ihn Bußgelder in vierstelliger Höhe. Aber auch die Personen, bei denen der Mann die Batterien abgeholt hatte, müssen mit saftigen Bußgeldern rechnen. Arnfried Schlömer vom Regionalen Verkehrsdienst: "Solch einen gedankenlosen Umgang mit Gefahrgutstoffen erleben wir auch nicht alle Tage".

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Publiziert in Polizei

BERNDORF/KORBACH. Gegen einen vom Anhänger auf die Bundesstraße 252 gestürzten Wohnzimmerhocker sind am Montagabend im Felsenkeller zwei nachfolgende Autos geprallt. Keiner der Beteiligten wurde verletzt.

Eine 52 Jahre alte Frau aus einem Korbacher Stadtteil war am Montag gegen 19.40 Uhr auf der B 252 aus Richtung Berndorf kommend in Richtung Korbach unterwegs mit ihrem VW Golf und einem Anhänger dahinter. Darauf transportierte die Frau den Angaben zufolge Möbelstücke. Im Felsenkeller stürzte ein Wohnzimmerhocker vom Anhänger und landete auf der Fahrbahn - mangelnde Ladungssicherung ist laut Polizei der Grund dafür.

Ein 43-Jähriger mit einem BMW und eine 19-jährige Polofahrerin, beide aus der Großgemeinde Twistetal, krachten Augenblicke später auf ihrer Fahrt in Richtung Kreisstadt gegen das verlorene Möbelstück. Dabei entstand ein Schaden von 3000 Euro an den Autos. Der Hocker wird wohl nicht mehr das heimische Wohnzimmer der Golffahrerin schmücken, sondern direkt auf der Deponie in Flechtdorf landen.

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Publiziert in Polizei

KORBACH. Obwohl ein Lkw nur Leergut geladen hatte, war das Gespann vier Tonnen zu schwer: Der Verkehrsdienst der Polizei hat den überladenen Lastwagen aus dem Verkehr gezogen. Dies hatte auch noch einen weiteren Grund…

Die Beamten überprüften während einer Kontrollaktion einen Lkw mit Anhänger, der von Nienburg in Richtung Neustadt unterwegs war. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die aus leeren Flaschen bestehende Ladung nicht gesichert ist. "Bei der näheren Überprüfung stellten sie weiter fest, dass der Lkw mit 44 Tonnen um zehn Prozent überladen war", sagte Polizeisprecher Volker König.

Die Konsequenz: Der LKw-Fahrer musste bei einer Korbacher Spedition einen Teil seiner Ladung abladen und den Rest ordnungsgemäß gegen Verrutschen sichern. Gegen die verantwortliche Firma leiteten die Beamten ein sogenanntes Gewinnabschöpfungsverfahren ein. Der Unternehmer muss nun mit einer Strafe von etwa 1850 Euro rechnen.

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Publiziert in Polizei

BAUNATAL. Lediglich mit maroden Spanngurten gesichert war ein 20 Tonnen schweres Metallrohr, das ein Lkw-Fahrer an den Rhein transportieren wollte. Die Polizei stoppte den Lastwagen und ließ ihn erst nach entsprechender Sicherung weiterfahren.

Der Laster aus der Slowakei hatte laut Polizeibericht von Freitag am Dienstag gegen 15 Uhr einen Teil seiner Ladung in Baunatal abgeliefert. Als der Fahrer seine Tour fortsetzen wollte, stoppte ihn die Polizei zu einer Kontrolle. Beim ersten Blick in den Laderaum fiel den Beamten sofort die sehr schlecht gesicherte Ladung auf, eine "detaillierte Überprüfung förderte ein erschreckendes Bild zu Tage", wie ein Polizeisprecher sagte.

Ein 20-Tonnen-Metallrohr, das bereits von Graz (Österreich) nach Kassel transportiert wurde und noch bis Werl am Rhein gefahren werden sollte, war so unzureichend gesichert, dass die Beamten eine Weiterfahrt unter diesen Umständen nicht erlaubten. Nicht nur, dass das 20-Tonnen-Frachtstück mit maroden Spanngurten gesichert und auf weichen Kiefernholzkeilen gelagert war, eine Aluschiene sollte das schwere Eisenrohr gegen das Verrutschen in Richtung Führerhaus sichern. Nach hinten gab es gar keine Sicherung.

Weiterfahrt am nächsten Tag nach Freigabe von Polizei und Gutachter
Die Polizei informierte die Grazer Spedition über die Kontrolle und teilte mit, eine Weiterfahrt sei erst nach ausreichender Sicherung möglich. Die Baunataler Beamten zogen einen Gutachter mit in die Sicherheitsbewertung ein. Die beiden slowakischen Fahrer, 48 und 59 Jahre alt, begleiteten die Arbeiten einer Schreinerei, die vom Spediteur mit der Herstellung der Sicherungseinrichtungen beauftragt wurde. Nachdem die Arbeiten am Mittwochabend abgeschlossen waren, ein Kran hatte zwischenzeitlich die Fracht zur Installation der aus Hartholz bestehenden Sicherungseinrichtung angehoben, gaben Gutachter und Polizei gegen 18 Uhr für die Weiterfahrt grünes Licht. Die Kosten für die Umladung trägt der Spediteur, den Gutachter und eine Sicherheitsleistung von 85 Euro mussten die beiden Fahrer noch an Ort und Stelle begleichen.

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Publiziert in KS Polizei
Montag, 30 Dezember 2013 20:37

Sofa auf der Bundesstraße: Auto rammt Couch

DELBRÜCK. Das, was im Wohnzimmer für echte Gemütlichkeit sorgt, kann im Straßenverkehr richtig ungemütlich werden. So geschehen auf der B 64, als ein Sofa von einem Anhänger auf die Fahrbahn fiel.

Ein 46-jähriger Mercedesfahrer fuhr am Sonntag gegen 18.15 Uhr auf der Bundesstraße in Richtung Rheda-Wiedenbrück. Auf einem Anhänger transportierte der Mann eine Polstergarnitur, die mit Spanngurten festgezurrt war. Allerdings hielt die Sicherung eine Zweisitzer-Couch nicht davon ab, vom Anhänger auf die Straße zu springen und sich einem BMW-Fahrer direkt in den Weg zu stellen.

Der 33-Jährige fuhr hinter dem Sofa-Transport-Gespann und machte wegen der plötzlichen Straßenblockade eine Vollbremsung. Ausweichen konnte er dem blauen Polster wegen Gegenverkehrs nicht. Beim Aufprall entstand trotz dicker Polsterung reichlich Sachschaden an der BMW-Front.

Das Sofa hat als gemütliche Ruhestatt ausgedient: Wegen Totalschadens passt es in kein Wohnzimmer mehr. Die Unfallbeteiligten konnten sich nach dem Schreck am Abend gemütlich zur Ruhe begeben, allerdings einer nur auf einer Ersatz-Couch. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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Publiziert in PB Polizei
Dienstag, 10 September 2013 11:55

Waghalsiger Holztransport lässt Polizisten staunen

MANDERN/UNGEDANKEN. Da staunten Beamte der Bad Wildunger Polizeistation nicht schlecht: Sie stoppten den Wagen eines 77 Jahre alten Mannes aus Wabern, der zahlreiche technische Mängel aufwies, einen selbstgebauten und unsicheren Dachgepäckträger hatte und dessen Beladung weit mehr als fünf Meter über den Anänger hinausragte.

Der Jäger aus dem Schwalm-Eder-Kreis hatte mehrere Fichtenstämme auf seinem Anhänger transportiert - der Anhänger war dafür jedoch deutlich zu kurz oder die Ladung viel zu lang. Die Rundhölzer ragten 5,70 Meter (ein Meter sind erlaubt) über das Heck hinaus und schliffen auf der Fahrbahn. Doch damit nicht genug. Bei der technischen Fahrzeugkontrolle am Sonntag gegen 14.30 Uhr stellten die Beamten weitere gravierende Mängel fest.

Polizist: "Schon sehr viel erlebt..."
Es war der letzte Schichtdienst von Hartmut Beutler, der nach annähernd 40 Jahren im Polizeidienst am Monatsende in den Ruhestand wechselt. "Ich habe schon sehr viel erlebt, aber dieses Gefährt zählt zu den kuriosesten Dingen", sagte der Polizist. Durch den Anruf eines anderen Verkehrsteilnehmers wurde die Bad Wildunger Polizei auf den 77-Jährigen aufmerksam, der mit seinem Passat Variant auf der Bundesstraße 253 in Richtung Fritzlar unterwegs war. "'Das ist lebensgefährlich', sagte der Anrufer und er sollte Recht behalten", berichtete der Dienstgruppenleiter.

Zwischen Mandern und Ungedanken stoppte die Polizei schließlich das Gefährt. Gegenüber den Beamten gab der Waidmann an, die Fichtenstämme in Haina geladen zu haben. Sie seien die für die Stabilisierung eines Hochsitzes bestimmt gewesen. Er befände sich auf dem Weg zurück nach Wabern. "Am Auto fehlte auch noch der linke Außenspiegel und die Windschutzscheibe sowie der linke vordere Scheinwerfer waren kaputt", zählte der Dienstgruppenleiter weitere Mängel auf. Angesichts dieser technischen Mängel sowie der Fichtenstamm-Ladung, die sich wegen mangelhafter Sicherung auch noch verschoben hatte und in den Gegenverkehr hineinragte, legten die Beamten das Gefährt an Ort und Stelle still und untersagten die Weiterfahrt.

Abenteuerlicher Dachgepäckträger Marke Eigenbau
"Und da war dann auch noch der abenteuerliche Dachgepäckträger oder was das sein sollte", berichtete der Polizeisprecher. Als Querträger hatte der Waberner kurze Holzlatten verwendet, die er mit Draht an der Dachreling des Autos befestigt hatte. "Obendrauf lag dann eine Aluleiter, die alles andere als gesichert war." In Absprache mit dem Verkehrsdienst der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg ergeht nun Anzeige gegen den 77-Jährigen. Quelle: HNA

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Publiziert in Polizei
Montag, 02 September 2013 12:07

Jaguar teuer in Schaufensterscheibe geparkt

KASSEL. Es gibt auch billigere Parkplätze in Kassel. Ein 32-jähriger Mann hat am Sonntag einen alten Jaguar mitten in der Schaufensterscheibe einer Fahrschule "abgestellt".

Der Mann hatte den Jaguar auf einem Anhänger transportiert. Gegen 14.30 Uhr wollte er mit seinem Gespann vom Brüder-Grimm-Platz in die Weinbergstraße abbiegen. Er musste kurz anhalten, um andere Autos durchzulassen. Beim Anfahren setzte der Jaguar zum Sprung vom Hänger an. Weil er nicht richtig gesichert war, machte sich der Wagen selbstständig.

Das britische Fahrzeug rollte vom Hänger und krachte rückwärts in die Schaufensterscheibe einer Fahrschule. Den Schaden schätzt die Polizei auf 8500 Euro. Es wurden auch Teile der Fahrschuleinrichtung zerstört. Zum Glück saßen dort gerade keine Sonntagsfahrer und andere Fahrschüler. Ob der Unfallverursacher gleich eine Nachschulung in Sachen Transportsicherung bekam, ist nicht bekannt.

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Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 04 Juni 2013 22:17

Schrottauto kaum gesichert - Anzeige

KORBACH. Da trauten die Beamten ihren Augen kaum: Auf der Korbacher Umgehung hat der Verkehrsdienst ein Gespann aus dem Verkehr gezogen, auf dessen Anhänger ein kaum gesichertes Schrottauto transportiert wurde. Das alte Auto stand zudem weit über.

Der 66 Jahre alte BMW am Steuer war am Dienstag auf dem Weg zu einem Schrottplatz, als er eine Unfallstelle auf der Korbacher Umgehungsstraße passieren wollte. Dabei stoppten Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes den Mann aus Frankenau und zogen ihn zeitweise aus dem Verkehr.

Die Polizisten bemängelten, dass die Sicherung des transportierten Schrottautos mit nur einem - nicht einmal ordentlich verzurrten - Spanngurt nicht ausreichend sei. "Das kann schon bei einem starken Bremsmanöver zur Gefahr werden", sagte einer der Beamten.

Wegen mangelnder Ladungssicherung erging eine Anzeige gegen den 66-Jährigen. Bereits am Morgen hatte die Polizei am Korbacher Stadtrand einen osteuropäischen Fahrzeughändler gestoppt, der ein Auto auf ausgesprochen waghalsige Art transportiert hatte.

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Publiziert in Polizei

BATTENFELD. Da waren jede Menge Schutzengel am Werk: Ein 17 Tonnen schweres Metallgussteil ist am Montag von der Ladefläche eines Sattelzugs auf eine Verkehrsinsel am Kreisel gestürzt. Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Der Stahlkoloss traf glücklicherweise auch kein fahrendes Auto.

"Da wäre niemand lebend rausgekommen", sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle über die möglichen Folgen eines solchen Aufschlags. Wie durch ein Wunder sei das als Gabel bezeichnete Element hochkant auf der Verkehrsinsel stehen geblieben. Die Polizei nannte mangelnde Ladungssicherung als Grund dafür, dass sich das 17 Tonnen schwere Gussteil beim Bremsen gelöst hat. "Das darf einfach nicht passieren, auch nicht bei einem starken Bremsvorgang", sagte ein Polizist. Glück für den 46 Jahre alten Lkw-Fahrer aus Kronach sei es gewesen, dass er beim Bremsen bereits nach rechts in den Kreisel eingeschlagen hatte und die Ladung dadurch nach vorne links aus dem Auflieger stürzte - und nicht gegen die Ladebordwand prallte. "Wer weiß, was dann passiert wäre", sagte der Polizist weiter.

Von Italien über Kassel nach Siegen
Den Angaben zufolge war das Teil von der Fertigung in Italien per Bahn nach Kassel geliefert worden, wo es der Lkw-Fahrer einer österreichischen Spedition am Montagmorgen in Empfang nahm. Ziel der schweren Fracht war Siegen. Etwa auf halber Strecke kam es dann gegen 8 Uhr zu dem Unfall. "Ich bin heilfroh, dass niemandem etwas passiert ist", sagte der sichtlich mitgenommene und zugleich erleichterte Lkw-Fahrer gegenüber 112-magazin.de. Die Polizei wertete an Ort und Stelle die digitale Fahrerkarte aus und nahm die Zugmaschine mit slowenischer Zulassung und den in Österreich registrierten Auflieger unter die Lupe.

Dem Ersatz-Lkw die Weiterfahrt untersagt
Mit einem Kran, der später auch bei der Bergung eines verunglückten Milchlasters an der B 252 bei Bottendorf zum Einsatz kam, hievte ein Bergungsunternehmen die Betongabel auf einen Ersatz-Lkw der Spedition. Der ursprüngliche Auflieger sei durch den Vorfall beschädigt, unter anderem auf der Ladefläche sowie an Rungen und Verzurrösen. Da der Ersatz-Auflieger von gleicher Bauart war, untersagte die Polizei nach der Bergung die Weiterfahrt. Mit diesem Fahrzeug sei ein gefahrloser Transport offenbar nicht gewährleistet, sagte einer der eingesetzten Polizisten. Der Transport dürfe erst mit einem geeigneten Lastwagen fortgesetzt werden. Zur Bergung war die Bundesstraße am Montagnachmittag etwa zweieinhalb Stunden gesperrt.

Ob das Element bei dem Unfall beschädigt wurde, war an der Unfallstelle zunächst nicht bekannt. Das Werkstück habe zwar keine äußeren Beschädigungen aufgewiesen, sagte ein Beamter. Nun würde die Gabel vermutlich mit einem speziellen Röntgengerät auf Schäden untersucht werden. Am Morgen hatte die Polizei zunächst angegeben, dass es sich bei dem verlorenen Element um Beton handelt. Am Nachmittag dann korrigierten die Ordnungshüter diese Angabe.

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Publiziert in Polizei
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