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VOLKMARSEN. Am vergangenen Wochenende fand in der Nordhessenhalle in Volkmarsen der Bundeskongress der Jungen Alternative für Deutschland (JA) mit etwa 350 Teilnehmenden statt.

Die Polizei kontrollierte die Einhaltung der geltenden hessischen Corona-Regeln bei der Anfahrt der Teilnehmenden am Samstag- und um Sonntagmorgen. Dabei mussten insgesamt 32 Verstöße festgestellt werden, die mit Anzeigen im Bereich der Ordnungswidrigkeiten geahndet wurden. Die Einhaltung der Corona-Regeln innerhalb der Nordhessenhalle kontrollierte das Ordnungsamt der Stadt Volkmarsen.

Bei einer angemeldeten Gegenveranstaltung versammelten sich etwa 350 Teilnehmende am Marktplatz in Volkmarsen und zogen anschließend vor die Nordhessenhalle. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne Verstöße gegen Auflagen und das auferlegte Hygienekonzept.

Aus Reihen der am Kongress teilnehmenden wurde vor der Nordhessenhalle eine Drohne gestartet und damit über die Teilnehmenden der Gegenveranstaltung geflogen. Dies stellt einen Verstoß gegen die Luftverkehrsordnung dar. Der Pilot der Drohne konnte durch die Polizei ermittelt werden und muss nun mit einem Bußgeld rechnen. Insgesamt verliefen beide Veranstaltungen friedlich.

Da es während und nach dem Kongress zu offensichtlichem Alkoholkonsum durch Kongressteilnehmer kam, führte die Polizei am Samstagabend Verkehrskontrollen durch. Dabei konnte ein Verstoß wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss im Bereich einer Ordnungswidrigkeit festgestellt werden. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

PADERBORN. Nach einem flüchtigen Autofahrer(23) fahndet die Paderborner Polizei derzeit. Der Geflüchtete hatte in der Nacht zu Dienstag auf der B64 einen schweren Alleinunfall verursacht,  bei dem die Beifahrerin (20) schwer verletzt wurde.

Laut der bisherigen Ermittlungen der Polizei fuhr der Fahrer einer Mercedes-A-Klasse gegen 2.35 Uhr auf der B64 in Richtung Salzkottener Straße. Etwa 800 Meter vor der Abfahrt Borchener Straße geriet der Wagen nach rechts auf die Bankette und kam ins Schlingern. Das Auto prallte auf den Betonsockel am Beginn der Lärmschutzwand. Dabei wurden ein Rad und ein Teil der Vorderachse abgerissen. Der Mercedes schleuderte nach links gegen die Mittelleitplanken und überschlug sich mehrfach auf der Fahrbahn. Völlig zerstört blieb das Auto auf dem Dach liegen.

Zwei Männer, die mit ihrem Auto in die gleiche Richtung fuhren, stoppten am Unfallort, um Erste Hilfe zu leisten. Die beiden Insassen des Mercedes, ein junger Mann und eine junge Frau, hatten sich bereits aus dem Autowrack befreit. Bei der Frau handelt es sich um die 20-jährige Beifahrerin. Sie hatte schwere Verletzungen erlitten und wurde von den beiden Ersthelfern versorgt.

Der mit ihr verunglückte Mann und Fahrer des Mercedes ergriff die Flucht. Er sprang über die Mittelleitplanken und verschwand über die Gegenfahrbahn in Richtung  Atlaswerk. Der Rettungsdienst übernahm die Versorgung der Schwerverletzten und brachte die Frau in ein Krankenhaus, wo sie intensivmedizinisch versorgt werden musste. Bei der Fahndung nach dem vermutlich auch verletzten mutmaßlichen Unfallfahrer setzte die Polizei mehrere Streifen ein. Die Feuerwehr unterstützte die Suche mit einer Drohne. Bislang konnte der mittlerweile identifizierte Mann nicht gefunden werden. Es ist nicht auszuschließen, dass sich der 23-Jährige infolge seiner Verletzungen in hilfloser Lage befindet. Deswegen bittet die Polizei zu den derzeit laufenden Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen die Bevölkerung um Mithilfe.

Möglicherweise wurde der Gesuchte nach dem Unfall gesehen. Er hat blonde Haare und trägt ein weißes Shirt sowie eine schwarze Hose. Seine Nase und die Hände waren zum Unfallzeitpunkt blutverschmiert. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/3060 entgegen. Die B64 war für die Unfallaufnahme sowie die Sicherstellung des Autowracks und die Straßenreinigung bis 8.45 Uhr gesperrt. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Montag, 12 Juni 2017 17:24

Luftrettung für die Rehkitze

BAD BERLEBURG. Freitagabend, warmes Wetter und leichter Wind aus Norden. Die Landwirte wollen ihre hoch gewachsenen Wiesen für Heu und Silo mähen. Von den Kreiselmähern geht jedoch eine Gefahr aus – für in der Wiese abgelegte Rehkitze. Für die kleinen Feld- und Waldbewohner ist am Freitagabend eine beispiellose Rettungsaktion in einer Testphase angelaufen: Hauptberuflicher Revierjäger Markus Surwehme von der Wittgenstein Berleburg`schen Rentkammer, Sebastian Fischer, Inhaber der Firma Fischer-Theromgrafie, der zuständige Jagdpächter – sie alle waren gekommen, um Kitze vor dem Mähtod zu bewahren und ein relativ neues Verfahren zu testen.

Sebastian Fischer ist Drohnenpilot. Der 35-jährige fliegt Drohnen mit Wärmebildkameras. Eigentlich kontrolliert er damit Fotovoltaikanlagen und macht Fotos für Firmen, Bauherren, oder Grundstückseigentümer. Heute ist der ehrenamtliche Feuerwehrmann des Löschzuges Aue-Wingeshausen zusammen mit Markus Surwehme im Rettungseinsatz für Rehkitze tätig.

Revierjäger Surwehme hat in seiner beruflichen Laufbahn schon oft angemähte Kitze gesehen und erlösen müssen: „Wenn Du so was einmal erlebt hast, bricht es Dir das Herz. Die schreien wie kleine Kinder und das geht einem durch Mark und Bein“, berichtet er.

Während Sebastian Fischer sein mehrere Tausend Euro teures Fluggerät startklar macht, zieht der Revierjäger Einmalhandschuhe über und reißt damit große Mengen saftiges Gras aus, das er in die mitgebrachten Kartons legt. Auch viel Löwenzahn und Ochsenzunge sind dabei. Durch die Säfte der Pflanzen werden die Handschuhe verwittert und haben keinen Kunststoff- und Latexgeruch mehr. Ein menschlicher Geruch an den Kitzen würde den sicheren Tod bedeuten, denn die Mutter würde ihre Kitze dann nicht mehr annehmen und säugen. Dass die Kleinen scheinbar alleingelassen in der Wiese liegen, ist nichts Außergewöhnliches. Die Muttertiere kommen mehrmals täglich zu ihrem Nachwuchs zurück, um ihn zu säugen. Denn mitlaufen können die Kitze in den ersten Lebenstagen noch nicht immer. Auch andere Jungtiere, zum Beispiel Feldhasen, sind oft allein unterwegs. Falsch verstandene Tierliebe kann hier zum Tod der Wildtiere führen. Die Tiere wurden nicht verlassen, die Alttiere kehren zurück und die Jungtiere dürfen auf keinen Fall von Menschen angefasst werden.

Sebastian Fischer steigt auf und schwebt elegant talwärts und an der Waldkante entlang. „Da ist eins“, kann er bereits nach wenigen Minuten vermelden. Markus Surwehme geht zu der Stelle, an der Fischer die Drohne nun millimetergenau hält. Nach wenigen Schritten sieht der Jäger das kleine, am Boden liegende Kitz. Er freut sich: Dieses Tier, das weiß er nun, wird nicht tot gemäht. Mit einem gekonnten Griff fasst er es fest und legt es in den mit viel Gras ausgepolsterten Karton. Währenddessen hat Fischer bereits ein zweites und wenige Minuten später auch ein drittes Kitz gefunden. Das zweite Kitz wird ebenso eingefangen und in einen mitgebrachten und ausgepolsterten Karton gelegt. Das dritte ist schon etwas älter und flitzt schließlich alleine in den Wald. Nur knapp ist es dem Mähwerk entkommen, was es bei der nächsten Runde an der Wiese sicher erwischt hätte. „Das macht einfach Freude. Da weiß man, wofür man das macht“, freuen sich Markus Surwehme und Sebastian Fischer.

Die beiden Kitze aus den Kartons lässt der erfahrene Revierjäger in einem Fichtenwald wieder frei und fiept einige Male mit einer speziellen Pfeife, die das Rufen der Kitze imitiert. Nach kurzer Zeit kommt bereits die Rehmutter (Ricke) aus dem Unterholz und findet ihren Nachwuchs – die Kitze waren offensichtlich Zwillinge. Sie leckt die beiden ab und dann zieht sie langsam mit ihnen davon in eine Dickung. Da ist es still. Niemand sagt etwas. Jäger und Drohnenpilot strahlen. Sie haben eben drei kleinen Kitzen das Leben gerettet. In weniger als einer Stunde. Besser könnte das Resümee nicht sein.

Jetzt soll Sebastian Fischer regelmäßig eingesetzt werden, um den Mähtod von Kitzen und anderen Tieren zu verhindern. Weitere Infos zum Luftrettungseinsatz für die Kitze erteilt der Drohnenflieger unter 0160-97546829, oder unter www.fischer-thermografie.de.

Publiziert in SI Retter

BÜREN. Eine Drohne hat einen Piloten einer Propellermaschine beim Steigflug vom Flughafen Paderborn/Lippstadt kurzfristig irritiert. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den bislang unbekannten Drohnennutzer eingeleitet.

Nach Angaben des Piloten (50) war dieser am späten Freitagnachmittag gegen 17.35 Uhr in Richtung Mönchengladbach abgehoben. Noch während des Steigfluges in etwa 600 Metern Höhe zwischen der Autobahn 44 und der Ortschaft Steinhausen bemerkte der Pilot plötzlich etwa 50 Meter unterhalb seiner Maschine eine weiße Drohne, die die Flugbahn von rechts nach links kreuzte.

Der Flug konnte trotz des Zwischenfalls ohne Probleme fortgesetzt werden. Eine Fahndung der Polizei nach dem vermeintlichen Nutzer der Drohne verlief bislang erfolglos. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr wurde eingeleitet. (ots/pfa)  

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL. Nach dem gewaltsamen Tod der 74 Jahre alten Ursula B. aus dem Kasseler Stadtteil Niederzwehren gehen die Ermittler der Sonderkommission Zwehren aktuell rund 100 Hinweisen nach. Die Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt Mitte Mai in der Perlengasse laufen weiter auf Hochtouren.

Die Rentnerin war am 17. Mai tot in ihrer Wohnung aufgefundenen worden. Die Obduktion ergab, dass die Seniorin eines gewaltsamen Todes gestorben war. Mehrfach rief die Polizei in der Folge mögliche Zeugen auf, sich zu melden. Außerdem wurde die Soko Zwehren eingerichtet.

Ermittler gehen jedem Hinweis nach
Die Ermittlungen gehen noch in keine konkrete Richtung, daher überprüfen die Beamten der Soko Zwehren jeden auch noch so vagen Hinweis. Wie die Beamten berichten, war die ganz heiße Spur bislang noch nicht dabei. Daher sind sie nach wie vor am Kontaktumfeld von Ursula B. interessiert und bitten Personen, die Kontakt zu der Dame hatten und bislang noch nicht mit der Polizei gesprochen haben, sich zu melden. Auch hat sich bislang leider noch nicht der Drohnenbesitzer gemeldet, dessen Fluggerät ein Zeuge am Abend des Pfingstmontags oder der beiden folgenden Abende am Tatort gesehen hatte.

Weiterhin bitten die Ermittler Zeugen, die über Pfingsten und danach verdächtige Beobachtungen zu Personen oder Fahrzeugen in der Perlengasse oder angrenzenden Straßen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden.

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Publiziert in KS Polizei
Mittwoch, 03 September 2014 06:56

Teure Drohne, mehrere Kameras und Auto gestohlen

KASSEL. Unbekannte Täter haben ein Auto aufgebrochen, eine auffällige orangefarbene Drohne mit umfangreichem Zugehör geklaut und sind dann offenbar mit einem gestohlenen Auto geflüchtet.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei waren es dieselben Täter, die auf einem Parkplatz an der Kasseler Hafenstraße eine Drohne mit Kameratechnik im Wert von mehreren zehntausend Euro aus einem Auto klauten und dann einen zwei Stellplätze entfernt geparkten weißen Toyota Kombi im Wert von knapp 20.000 Euro entwendeten. In diesem Wagen transportierten sie ihre Beute ab.

Der Besitzer hatte seinen weißen Toyota Kombi, Typ Auris TS mit dem amtlichen Kennzeichen KS-AL 184, am frühen Montagabend auf dem Parkplatz gegenüber einem Brauhaus an der Hafenstraße abgestellt. Ein Zeuge beobachtete gegen kurz nach 19.30 Uhr drei Männer am Abstellplatz, von denen sich zwei an dem Auto zu schaffen machten, in dem die Drohne verstaut war, und einen, der an der Parkplatzzufahrt offenbar Schmiere stand. Als der Zeuge über den Notruf die Kasseler Polizei verständigte, verließ der weiße Kombi den Parkplatz in unbekannte Richtung.

Bei den beiden am Auto hantierenden Tatverdächtigen soll es sich dem Zeugen zufolge um zwei Mitte 20 Jahre alte und schlanke Männer gehandelt haben. Beide haben kurze Haare und ein osteuropäisches Äußeres. Bekleidet waren sie mit weißen Oberteilen. Der Mann, der offenbar Schmiere stand, soll auch etwa Mitte 20 Jahre alt gewesen sein. Er hatte aber eher eine kräftige Gestalt und sehr kurze dunkle Haare. Er hatte einen Dreitagebart, war mit schwarzem T-Shirt und schwarzer Hose bekleidet. Auch er soll eher eine osteuropäische Erscheinung gehabt haben.

Auffälliger orangefarbener Hexacopter und Zubehör entwendet
Wie der Besitzer des aufgebrochenen Autos bei der Anzeigenerstattung angab, hatten die Täter neben der Drohne, ein Hexacopter der Firma Aibotix in der Farbe orange mit Carbonrahmen und einem Durchmesser von knapp über einem Meter, die dazugehörige Funkfernsteuerung Futaba und Akku-Packs mit einem Gewicht von über 20 Kilogramm gestohlen. Zudem eine Bridgekamera Nikon V1 sowie zwei digitale Spiegelreflexkameras des Herstellers Nikon, Modelle D 800 E und D 5200, mit jeweils zwei Objektiven. Auch den im Auto deponierten Reisepass des Besitzers erbeuteten die Unbekannten.

Die Kripo-Ermittler bitten Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib des gestohlenen Toyotas oder der entwendeten Gegenstände geben können, sich unter der Rufnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

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Publiziert in KS Polizei

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